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20.12.2021 - Mona Fendri

Wie Wettbewerbe der Bremer Innenstadt neuen Aufschwung geben

Aktionsprogramm Innenstadt

Unter dem Motto „Bremen wird neu“ unterstützen Wettbewerbe dabei, innovative Geschäftsideen in der Bremer City anzusiedeln

Eine Fotocollage aller Wettbewerbslogos 2021
Fünf Wettbewerbe trugen 2020 und 2021 dazu bei, neuartige Einkaufs- und Erlebniskonzepte in der Bremer Innenstadt zu fördern. © WFB

Deutsche Innenstädte befinden sich im Wandel, so auch die Bremer City. Dieser Trend zeigt sich nicht erst seit Beginn der Corona-Pandemie. Doch wegen der Schließung von Einzelhandel und Gastronomie während des Lockdowns und der Verlagerung des Einkaufserlebnisses auf den Online-Bereich, hat sich dieser Wandel erheblich beschleunigt.

Ein wichtiges Thema dabei ist das Ambiente in den Innenstädten. Wenn sich der Aufenthalt in der City angenehm gestaltet, sind die Besucher:innen eher gewillt, dort Zeit zu verbringen, zu bummeln, zu kaufen und sich in den Cafés und Restaurants niederzulassen. Leeren Geschäftsstandorten wieder Leben einhauchen, eine Wohlfühlatmosphäre schaffen, neuartige Konzepte bieten, Erlebnisse über den einfachen Einkaufsbummel hinaus kreieren sind also wichtige Aspekte, um die Bremer City als Wirtschaftsstandort wieder anzukurbeln.

Unter dem Motto „Bremen wird neu“ beschloss der Bremer Senat das Aktionsprogramm Innenstadt (API), um die Folgen der Corona-Pandemie abzufedern. Dabei handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt der Senatskanzlei, der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa, der Senatorin für Klima, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und des Senators für Kultur unter der Federführung von Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte. Das Aktionsprogramm Innenstadt wird durch den Bremen-Fonds finanziert und umfasst rund 30 Maßnahmen, um die Bremer Innenstadt nachhaltig und langfristig zu stärken. Das API hat drei Hauptziele: die Aufenthaltsqualität in der City erhöhen, die Nutzungsvielfalt steigern und die Erreichbarkeit verbessern. Anschließend an das API wurde zudem der Zukunftsfonds Innenstadt ins Leben gerufen und fördert spannende touristische Angebote, kulturelle Impulse, neue Nutzungsangebote und vieles mehr.

Teil der beiden Programme sind verschiedene Wettbewerbe für Gewerbetreibende, die die Wirtschaftsförderung Bremen (WFB) im Auftrag der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa umsetzt. Damit sollen leerstehende Flächen wieder belebt werden und sowohl Gründer:innen und Start-ups als auch alt eingesessenen Akteurinnen und Akteure vor Ort erhalten die Chance, innovative und kreative Konzepte in der Bremer Innenstadt zu realisieren. „Der Einzelhandel steht nicht erst seit der Corona-Pandemie vor besonderen Herausforderungen. Um Kundinnen und Kunden weiterhin oder wieder für sich zu begeistern und im Wettbewerb mit dem Onlinehandel zu bestehen, braucht es neue und individuelle Konzepte, die besondere Einkaufserlebnisse bieten“, erläutert Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa. Durch ein positives Storytelling und kreative Ansätze sollen neue und vielfältige Besucher:innen in die Innenstadt gelockt und das Image der City verbessert werden.

Die Sögestraße in der Bremer Innenstadt
Klassisches Shopping verlagert sich mehr und mehr ins Internet. Das Aktionsprogramm Innenstadt sorgt für neue Konzepte und vielfältige Nutzungen der Bremer City. © WFB/Jonas Ginter

Zwischen Sommer 2020 und Dezember 2021 wurden bereits fünf Innenstadt-Wettbewerbe ausgeschrieben – mit Erfolg. Zahlreiche spannende Konzepte wurden eingereicht und jeweils von einer Jury bewertet. Allen gemein ist: Die temporären Ansätze des Concept- und der Pop-up-Stores werden in eine Probephase umgewandelt, sodass diese im Erfolgsfall weiterbestehen können und möglichst nachhaltige Impulse für die Bremer Innenstadt gesetzt werden. Die leerstehenden Flächen mietet die WFB jeweils für maximal 50 Prozent der zuletzt regulär gezahlten Kaltmiete an und vergibt sie über einen Untermietvertrag an die Gewinner:innen weiter. Die restlichen 50 Prozent der Miete übernehmen die Vermietenden. Zu den Kriterien, nach denen die Jury jeweils urteilt, gehören die Stimmigkeit der Idee und ihrer einzelnen Bausteine, der Innovationsgrad und die voraussichtliche Kundinnen- und Kundenfrequenz, Innenstadttauglichkeit und Nutzungsvielfalt, das Alleinstellungsmerkmal des Konzeptes und die wirtschaftliche und ökologische Nachhaltigkeit.

Um welche Wettbewerbe es sich handelt, welcher Zweck dahinter steckt und wer die glücklichen Gewinner:innen sind, die inzwischen oder in Zukunft die Bremer Innenstadt bereichern, erläutern wir jetzt.

Diese Projekte werden bereits umgesetzt

Der Wettbewerb „Concept-Store“ im Rahmen des Aktionsprogramms Innenstadt

Der erste Wettbewerb, den die WFB im Auftrag der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa ins Leben rief, startete im Oktober 2020 und hatte das Ziel, einen „Concept-Store“ zu finden. Es wurden Konzepte gesucht, die möglichst viele und innovative Ideen zu einem Thema unter einem Dach vereinen sollten, um somit einen Geschäftsstandort im Herzen der Bremer Innenstadt mit neuem Leben zu füllen. Das Gewinnerprojekt darf die im Vorfeld über einen öffentlichen Immobilienaufruf ausgewählte Location 13 Monate lang miet- und nebenkostenfrei beziehen. Darüber hinaus enthielt der Wettbewerbsgewinn einen Zuschuss für Ladenbau, einen Personalkostenzuschuss sowie eine intensive Begleitung durch die WFB (Beratung, Vernetzung, Marketing, Digitalisierung etc.).

Zwischen 33 interessanten Konzepten durfte sich eine Jury entscheiden. Dabei überzeugte und siegte „ekofair“, das im März 2021 als erstes Fairkaufhaus in Bremen die Ladenfläche in der Obernstraße bezog. Auf rund 600 Quadratmetern haben sich 18 Einzelhandelspartner:innen niedergelassen, die eine Vielfalt an nachhaltig gehandelten und teils regional produzierten Artikeln anbieten. Die Palette reicht von Gewürzen und Lebensmitteln über Naturkosmetik und Second-Hand-Mode bis hin zu Wohnaccessoires, Keramik und Bettwaren. Ein Café und eine Kunstgalerie machen aus dem Einkaufs- ein komplettes Wohlfühlerlebnis. Soweit es die pandemiebedingte Lage zulässt, werden zudem Veranstaltungen Lesungen, Konzerte, Ausstellungen und Workshops angeboten. Ein Wegeleitsystem mit Hinweistafeln begleitet zudem die Kundinnen und Kunden durch das Kaufhaus. So können sich Interessierte über Lieferketten, Handwerk, Fairtrade und andere Themen rund um Umwelt und Nachhaltigkeit informieren.

Neben dem Nachhaltigkeitsaspekt der Produkte steht für die Gründer von ekofair der Einkauf als Erlebnis im Fokus. Die Kundinnen und Kunden sollen neuartige und spannende Angebote entdecken und sich austauschen können – sowohl mit den Menschen, die hinter den Artikeln stehen als auch untereinander bei Workshops oder Veranstaltungen. „Ohne Förderung hätten wir unsere Idee in dieser Triple-A-Lage nicht ausprobieren können. Das wirtschaftliche Risiko wäre einfach zu groß gewesen“, erklärt Mitgründer Urs Siedentop.

Drei Männer befinden sich in einer Ladenfläche, zwei stehen, einer sitzt mit einer Kaffeetasse in einem Stuhl. Alle lächeln.
Die drei Initiatoren von ekofair: Erik Wankerl, Urs Siedentop und Felix Halder (v.l.n.r.) © WFB / Frank Pusch

Der Wettbewerb „Pop-up-Stores“ 2020 im Rahmen des Aktionsprogramms Innenstadt

Einen ähnlichen Ansatz verfolgte der „Pop-up-Stores“-Wettbewerb. 2020 ging er im Rahmen des Aktionsprogramms Innenstadt in die erste Runde. Auch hier mietete die WFB nach einem Immobilienaufruf leerstehende Flächen in der Bremer City an und schrieb sie zur miet- und nebenkostenfreien Nutzung an innovative, zukunftsweisende und kreative Projekte aus. Diesmal ging es um Einzelkonzepte, die auf kleineren Flächen für elf Monate umgesetzt werden. Bei einem Pop-up-Store handelt es sich um ein Einzelhandels- bzw. Gastronomiegeschäft, welches kurzfristig, provisorisch und für einen festgelegten Zeitraum in leerstehenden Geschäftsräumen von einem oder auch mehreren Anbietern betrieben wird. Drei Konzepte setzten sich durch:

  • Im März 2021 konnte das Team von FAEX die gewünschte Ladenfläche in der Sögestraße 56 – Standort des ehemaligen Schuhhauses Meinecke – beziehen. FAEX steht für „Fashion Exchange“ und bedeutet, dass der Store exklusive Mode von kleinen und unabhängigen deutschen und europäischen Designern und Designerinnen anbietet. Alle acht Wochen wechselt das Sortiment. Die inhabergeführten Modelabels und Manufakturen stehen laut Gründer Ingo Müller-Dormann für höchste Qualität, hochwertige Stoffe und faire und transparente Produktionswege
  • Um Mode geht es auch in der Obernstraße 22-24, dem ehemaligen Ladengeschäft von Görtz. Beim aus Dänemark stammenden Hello Good Buy finden Second-Hand-Liebhaber:innen besonders hochwertige Teile im skandinavischen Stil. Dass die hier verkauften Kleidungsstücke bereits aus zweiter Hand stammen, ist zwar ein wichtiger Bestandteil des Konzepts, steht in der Präsentation der Einzelstücke aber nicht im Vordergrund. „Für unsere Kundinnen und Kunden sind wir Fashion Store, nicht ‚Gebrauchtwarenhandel‘. Sie kommen im Durchschnitt einmal die Woche vorbei und legen großen Wert auf Qualität, ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, Einzigartigkeit, Nachhaltigkeit und Stil“, erläutert Sarah Elise Gjemdal, Geschäftsführerin und Gründerin von Hello Good Buy.
  • Im April 2021 eröffnete das Bremer Team von m:pura einen Pop-up-Store in der Knochenhauerstraße 41-42 und begeistert seitdem die City-Besucher:innen mit 3D-Lichtobjekten, Projektionen und beleuchteten Designelementen. Max Maurer, geschäftsführender Gesellschafter von m:pura, erklärt: „Das Konzept ist bisher einmalig. Die Objekte laufen mit stetig wechselnden Designs – wir schaffen damit Woche für Woche eine neue Erlebniswelt.“
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Der Wettbewerb „Neu gedacht – neu gemacht“ für den bereits bestehenden Einzelhandel im Rahmen des Aktionsprogramms Innenstadt

Anders als die beiden vorherigen Wettbewerbe richtete sich der Wettbewerb „Neu gedacht – neu gemacht“ an bereits bestehende, inhabergeführte Einzelhandelsunternehmen in der Bremer City. „Mit unseren bisherigen Wettbewerben für den Concept-Store und die Pop-up-Stores haben wir ganz neue Akteurinnen und Akteure in die City gebracht – und das sehr erfolgreich. Aber es gilt auch, den vor Ort bestehenden Handel zu begleiten und ihn dabei zu unterstützen, sich zukunftsfähig aufzustellen. Damit steigt die Angebotsvielfalt in der Innenstadt und wir sorgen für neue Anreize, die einen Besuch hier spannend machen“, erklärte Andreas Heyer, Vorsitzender der Geschäftsführung der WFB, die Ziele und Hintergründe des Wettbewerbs.

Im Oktober 2021 wählte eine Fachjury fünf Gewinner:innen aus, die die eingereichten Konzepte nach festgelegten Kriterien im Vorfeld bewertet hatte. Auch hier waren die Stimmigkeit des Konzeptes, sein Innovationsgrad, die Relevanz für die Frequenz von Kundinnen und Kunden in der Innenstadt, die Nutzungsvielfalt und die ökologische Nachhaltigkeit entscheidend. Über eine finanzielle Förderung freuen durften sich demnach Made in Bremen (1. Platz – 70.000 Euro), die Buchhandlung Storm (2. Platz – 50.000 Euro), BoConcept (3. Platz – 35.000 Euro), Wolle/schnitträume und Huddy (4. und 5. Platz – jeweils 20.000 Euro).
Mit den Förderungen beginnen sie nun ihre Ideen umzusetzen. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Ladenerweiterungen für ein größeres, lokales Produktangebot, umgestaltete Ladenflächen, um einen Raum für Veranstaltungen und Austausch zu bieten oder innovative digitale Angebote, um das Einkaufserlebnis leichter und stimulierender zu gestalten. Von der WFB gefördert werden ausschließlich Fremdkosten in Investitionen sowie dazugehörige Dienst- und Handwerkerleistungen.

Fünf Gewinner:innen freuen sich über die Umsetzung der neuen Ideen in der Bremer Innenstadt.  Drei Männer und sechs Frauen stehen lächelnd vor einem sehr alten Gebäude, auf einem der Schaufenster steht "Made in Bremen", im Hintergrund ist eine Buchhandlung zu sehen.
(v.l.n.r.): Andreas Heyer (WFB), Alexa Rempe (Buchhandlung Storm), Charlotte Hasenkamp, Julia Schulze-Windhoff und Stevie Schulze (Made in Bremen), Stefan Brockmann (BoConcept), Kristina Vogt (Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa), Viktoria Theoharova (Huddy) und Julia Hübotter (WOLLE/schnitträume). © WFB / Jan Rathke

Der Wettbewerb „Pop-up-Store Gastro“ im Rahmen des Zukunftsfonds Innenstadt

Beim Wettbewerb „Pop-up-Store Gastro“ ging es, wie es der Name bereits verrät, um innovative gastronomische Konzepte für die Innenstadt, mit einem Angebot, das so in der City noch nicht zu finden ist. Er richtete sich sowohl an Start-ups und Existenzgründer:innen als auch an bereits etablierte Gastronominnen und Gastronomen, die eine neue Idee umsetzen möchten. Neben der Gastronomie konnten die Bewerber:innen weitere Nutzungen wie Dienstleistungen, Produktion, Veranstaltungen, Freizeit oder Kultur anbieten, die sich mit dem vorgeschlagenen Konzept gut verbinden lassen und es ergänzen.

Das Gewinnerprojekt soll die im Vorfeld ausgewählte Location im „Forum am Wall / Wache 6“ 12 Monate lang miet- und nebenkostenfrei beziehen. Zwei Monate sind für den Umbau eingeplant, im März 2022 soll dann der Geschäftsbetrieb starten. Hinzu kommen Zuschüsse für den Ladenbau und Personalkosten.

Ende November 2021 war es dann soweit: Das Siegerprojekt wurde gekürt. Dieses stammt von Sean Moxie und Allan Moelholm und steht für ausgefallene vegane Küche mit kreativen und anspruchsvollen Gerichten. Dabei liegt der Fokus auf Nachhaltigkeit sowie regionale und saisonale Zutaten. Ein Highlight dieses Konzepts liegt darin, dass die vegane Küche der beiden Gründer für alle Einkommensstufen bezahlbar sein soll. Ein Tagesgericht soll gegen Spende angeboten werden. Es steht den Kundinnen und Kunden frei, den eigenen Preis für das Gericht nach individuellen Möglichkeiten festzulegen.

Gewinner Sean Moxie steht mit Annika Reineberg und Andreas Heyer vor dem Eingang der Ladenfläche am Wallforum.
Schlüsselübergabe für ein neues Angebot in Bremen (v.l.n.r.): Annika Reineberg, Geschäftsführerin der Wallhaus GmbH, Wettbewerbsgewinner Sean Moxie und Andreas Heyer, Vorsitzender der Geschäftsführung der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH. © WFB / Frank Pusch

Dieser Wettbewerb wartet noch auf seine Siegerprojekte

Der Wettbewerb Pop-up-Stores 2021 im Rahmen des Zukunftsfonds Innenstadt

Bis zum 6. Dezember 2021 lief die Bewerbungsphase für die zweite Ausgabe des Wettbewerbs „Pop-up-Stores“ und nun muss eine Fachjury die drei innovativsten Projekte auswählen, die eine möglichst neuartige Einzelhandelsidee in die Bremer City bringen. Der Wettbewerb richtete sich erneut an interessierte Existenzgründer:innen, Start-ups sowie an kreative und etablierte Akteurinnen und Akteure aus dem Einzelhandel und ergänzend auch aus den Bereichen Dienstleistung, Handwerk sowie Kunst und Kultur, die noch nicht in der Innenstadt vertreten sind.

Auch dieses Mal bekommen die Gewinner:innen die Möglichkeit, die eigene Idee vorerst temporär für elf Monate ab dem 1. Februar 2022 miet- und nebenkostenfrei in jeweils einer der von der WFB angemieteten Flächen umzusetzen (wobei der erste Monat als Umbauphase eingeplant ist) und erhalten zudem Zuschüsse für Personalkosten und Ladenbau.

„Die Ausschreibung richtete sich an Existenzgründende, Start-ups sowie kreative und etablierte Anbieter:innen, die bisher noch nicht in der Bremer Innenstadt vertreten sind. Ideen aus verschiedenen Bereichen sind ausdrücklich erwünscht“, so Andreas Heyer. „Wir wünschen uns Konzepte, die eine Vielfalt abbilden und hoffen auf ganz unterschiedliche Ideen und Anbietende aus verschiedenen Branchen – von Einzelhandel über Dienstleistung und Produktion bis hin zu Freizeit und Kultur ist alles möglich.“

Die neuen Pop-up-Stores sollen spätestens zum 1. März 2022 eröffnen und eine Weiterführung der Einzelhandelsflächen ist nach der Testphase von elf Monaten durchaus denkbar. Es bleibt also spannend, welche neuen kreativen Projekte die Bremer Innenstadt künftig bereichern werden!

Eine Grafik mit dem Text: "Pop-up-Store sucht Deine Idee: Ich, Single, biete Fläche für gemeinsame Zukunft."
Die Grafik, mit der die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH für den Wettbewerb wirbt. © WFB

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