Wasserstoff
Die grüne Energie von morgen
Wasserstoff spielt im Energiemix der Zukunft eine zentrale Rolle. Aus erneuerbaren Energien wie Windkraft oder Photovoltaik mittels Elektrolyse erzeugt, spart er in vielfältigen Bereichen CO2-Emissionen ein. Ob als Treibstoff für Brennstoffzellen in LKWs oder Schiffen, als Kohleersatz im Stahlwerk oder als Grundstoff für industrielle Prozesse. Als Energiespeicher kann er zudem überschüssige Stromproduktion an sonnigen oder windigen Tagen auffangen.
Der Norden Deutschlands ist besonders geeignet für die Produktion von Wasserstoff. Führend in den erneuerbaren Technologien, nah an den Windkraftparks in der Nordsee, mit Speicherkapazitäten in unterirdischen Kavernen und starker industrieller Infrastruktur, um das klimaneutrale Gas direkt zu verbrauchen. Als Pionier in den erneuerbaren Energien und mit einer starken Wissenschaftslandschaft ist das Land Bremen ein Fokuspunkt der grünen Wasserstoff-Wende.
Eine Übersicht über Netzwerke, Plattformen und aktive Projekte finden Sie in dieser Übersicht.
9 Millionen Euro für Bremens Wasserstoff-Zukunft
Großer Erfolg für Bremen: Die EU fördert das Projekt H2B:IMPACT mit rund 9 Millionen Euro und unterstützt damit den Aufbau des ersten EU-geförderten Hydrogen Valley in Deutschland.
Ziel ist es, Wasserstoff entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der Produktion über Speicherung und Verteilung bis zur Anwendung – in Industrie, Häfen, Mobilität und Bauwirtschaft einzusetzen. An dem auf fünf Jahre angelegten Projekt sind insgesamt 27 Partner und Partnerinnen aus Deutschland und Europa beteiligt.
Bremen und Bremerhaven stärken damit ihre Rolle als Vorreiterstandorte der Wasserstoffwirtschaft.
Weitere Informationen: Die vollständige Pressemitteilung finden Sie bei der Pressestelle des Senats.
Der Norden Deutschlands soll zur Zukunftsregion für grünen Wasserstoff und Treiber für die Energiewende werden. Damit aus dieser Vision Wirklichkeit wird, haben die norddeutschen Küstenländer eine gemeinsame Wasserstoffstrategie verabschiedet.
Ein zentrales Anliegen ist eine starke Infrastruktur: Bereits 2025 sollen mindestens 500 Megawatt Elektrolyseleistung zur Erzeugung von grünem Wasserstoff installiert sein, bis 2030 soll die Leistung auf mindestens fünf Gigawatt und somit um den Faktor 10 steigen. Im Jahr 2035 soll die grüne Wasserstoffwirtschaft nahezu vollständig allen Verbrauchenden zur Verfügung stehen.
Ergänzt wird dieses Papier durch die Bremer Wasserstoffstrategie (PDF). Die Bremer Wasserstoffstrategie enthält eine Analyse der spezifischen Ausgangssituation und informiert über Projekte, Maßnahmen, Schwerpunktsetzungen, Kooperationsbeziehungen und Ziele.
Eine Wertschöpfungskette für grünen Wasserstoff benötigt Investitionen und starke Partner in Industrie und Forschung. Aus diesem Grund haben sich die Wirtschaftsförderungen der fünf norddeutschen Bundesländer, darunter auch die WFB, zur gemeinsamen Initiative HY-5 zusammengeschlossen. Ihr Ziel ist es, Unternehmen, Think Tanks, Forschungseinrichtungen und Start-ups in Norddeutschland zu fördern, anzusiedeln und beim Wachstum zu unterstützen.
Unternehmen und Start-ups im Bereich der Erneuerbaren Energien können in Bremen auf vielfältige Unterstützung bauen. Im grünen Gewerbegebiet Lunedelta in Bremerhaven finden sie Flächen, die exklusiv für nachhaltige Geschäftsmodelle ausgelegt sind. Förderprogramme wie die der BAB – Die Förderbank für Bremen und Bremerhaven helfen bei der Entwicklung neuer Technologien oder umweltfreundlichen Investitionen. Anschluss finden Sie in Branchennetzwerken wie der WAB Windenergieagentur oder der Wasserstoff-Initiative H2BX oder bei den zahlreichen Unternehmen in den Erneuerbaren Energien.
Immer dabei: Die WFB, die Unternehmen von der ersten Planung bis zur Schlüsselübergabe begleitet, bei Fragen berät, und Kontakte zur Bremer Wissenschafts- und Forschungslandschaft vermittelt. Für Gründer:innen ist zudem das Starthaus die erste Anlaufstelle, das Unternehmensgründung unterstützt.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Erfolgsgeschichten
Wegbereiter für den Wasserstoff – Hydrogen Lab in Bremerhaven testet Elektrolyse für internationale Hersteller
Grüner Wasserstoff gilt als wichtiger Beitrag zur Energiewende. Doch rund um seine Herstellung gibt es noch viele technische Fragen. Im Bremerhavener Hydrogen Lab des Forschungsinstituts Fraunhofer IWES arbeiteten Fachleute an den Antworten – und stoßen dabei auf internationales Interesse.
zur BIS Bremerhaven„Wir verbrennen, woran sich sonst niemand traut“
Ob auf Tankern in internationalen Gewässern oder im Dauereinsatz im PKW-Werk: SAACKE aus Bremen ist ein Hidden Champion, dessen Feuerungsanlagen weltweit geschätzt werden. Als Technologieführer setzt das Unternehmen bereits seit über 40 Jahren auf Wasserstoff und nimmt damit eine weltweite Führungsposition ein.
Mehr erfahrenWie Bremen sich auf die Wasserstoff-Zukunft vorbereitet
Pipelines, Tankstellen, Elektrolyseure – damit wir in Zukunft Wasserstoff im großen Maßstab verwenden können, braucht es sorgfältige Vorbereitung. Wir zeigen 12 Projekte, an denen schon heute gearbeitet wird.
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