Nahrungs- und Genussmittel

Weltmarken zu Hause in Bremen

Bremen – „Markenhauptstadt“ der Genuss- und Lebensmittelbranche. Wer beim Einkauf gut hinsieht, wird häufig Bremen als Produktionsort auf vielen Verpackungen von Lebensmitteln entdecken. Die Nahrungs- und Genussmittelindustrie zählt im Bundesland rund 11.500 Beschäftigte in 370 Betrieben. Rund 22 Prozent aller bremischen Importe und acht Prozent der Exporte gehen auf das Konto der Ernährungswirtschaft. Kaffee ist dabei jeweils das wichtigste Ex- sowie Importgut. Neben Kaffee spielt erfrischendes Bier und natürlich frischer Fisch eine große Rolle.

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Daten und Fakten

Wir haben eine Liste mit 12 national wie international tätigen Konzernen zusammengestellt, welche in Bremen Niederlassungen oder Standorte betreiben, entweder mit eigener Produktion oder als wichtige Vertriebszentrale.

zu den 12 Konzernen

In unserem Verzeichnis finden Sie Unternehmen aus verschiedenen Bereichen der Nahrungs- und Genussmittelindustrie in Bremen. Laden Sie sich das PDF herunter oder besuchen Sie unser Branchenverzeichnis.

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Das Tiefkühlhaus Europas: Bremerhaven

Bremerhaven gehört zu den norddeutschen Städten, die weit über ihre eigenen Grenzen hinaus bekannt für Meer und frischen Fisch sind. Schon vor über 100 Jahren hat sich die FRoSTA AG in der Hafenstadt niedergelassen. Das Unternehmen gehört inzwischen zu den Marktführern für Tiefkühlkost. Neben der FRoSTA AG betreiben mit Frozen Fish, Nordsee und der Deutschen See drei weitere große Unternehmen ihre Tiefkühl- sowie Verarbeitungshäuser in der Seestadt. Nicht ohne Grund wird Bremerhaven auch als die größte Tiefkühltruhe Europas bezeichnet.

Eine ganze Industrie hat sich bis heute in dem Fahrwasser entwickelt. Von Verpackungsbetrieben und Speditionen zu Lebensmittellaboren und anderen Forschungsinstituten hat sich alles an der Weser niedergelassen. Deutschlandweit ist Bremerhaven zudem der größte Umschlagplatz für Fisch und bedeutender Standort der deutschen Hochseefischerei. Insgesamt zählt das kleinste Bundesland mehr als 4.000 Beschäftigte in der Fischwirtschaft.

Jedes Fischstäbchen ist gleich
Produktion heute bei Frosta: Mitarbeiter Christoph Roes überprüft die Fischstäbchen, die immer 9 Zentimeter lang, 2,6 Zentimeter breit und 1,1 Zentimeter hoch sind. © WFB/Focke Strangmann

Der Interessenverband NaGeB

Der Interessenverband NaGeB e. V. vertritt die Nahrungs- und Genussmittelwirtschaft in Bremen, Bremerhaven und im niedersächsischen Umland. Der NaGeB bündelt gemeinsame Interessen und stärkt die öffentliche Wahrnehmung der Branche. So soll die Nahrungs- und Genussmittelbranche als ausgewiesenes Kompetenzzentrum auch weit über die Region hinaus herausgestellt und wahrgenommen werden.

Der NaGeB steht im ständigen Dialog mit der Politik, der Verwaltung sowie der Öffentlichkeit Bremens. Mit Veranstaltungen rund um die Themen Infrastruktur, Verkehr, Energie, Bildung und Ausbildung informiert der Verband regelmäßig seine Mitglieder:innen sowie alle interessierten Unternehmen der Branche und bietet ein kompetentes Netzwerk für alle Beteiligten.

Erfolgsgeschichten


Nahrungs- und Genussmittelwirtschaft
20.05.2026

12 Tee-Handelsunternehmen aus Bremen

Die bremischen Häfen sind Teil einer internationalen Kette des guten Geschmacks – von Tee, der hier importiert und exportiert, veredelt, gehandelt und versendet wird. 12 Unternehmen aus dem Teegeschäft in der Hansestadt.

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Pressedienst
21.04.2026

Im Rausch des Brotes

In der Coronazeit haben etliche Menschen mit dem Brotbacken angefangen. Bei vielen ist das Hobby wieder in Vergessenheit geraten, nicht so bei Philipp Herrnberger. Er gründete das Start-up Brotrausch, das Backmischungen für besondere Brote vertreibt. Nachdem das Unternehmen 2025 vor dem Aus stand, startet es nun wieder durch.

Backofen vorheizen
Nahrungs- und Genussmittelwirtschaft
03.02.2026

Wie die Food Hubs im Land Bremen die Lebensmittelbranche stärken

Mit dem Food Hub-Kooperationsmodell zwischen Food Land Bremen und First wächst die Nahrungs- und Genussmittelindustrie im Land Bremen noch weiter zusammen: Start-ups und etablierte Unternehmen lösen hier gemeinsam ihre Herausforderungen und entwickeln neue Produkte. Das Prinzip: Von der Branche für die Branche.

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