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18.1.2023 - Jann Raveling

Unser Team blickt auf 2022 zurück

Erfolgsgeschichten

Kleine und große Geschichten aus dem vergangenen Jahr

Collage aus 9 Bildern
© WFB

Krisen und Unwägbarkeiten bestimmen unsere Zeit. Abseits davon hatte das Jahr 2022 auch viele gute Nachrichten zu bieten. Über Bremer Erfolgsgeschichten berichten wir dabei laufend in unseren Stories.

Wir haben neun Kolleginnen und Kollegen gefragt, was ihre Bremer Lieblingsgeschichten 2022 waren. Das haben Sie uns geantwortet:

Zwei Männer am Computer
Digitale Technik für die Ersatzteilbeschaffung: WeserCAD-Gründer Florian Schnakenberg (links) und Michel Petkovic. © WFB/Sarbach

Moritz Steinhardt, Projektleiter Clustermanagement ECOMAT:

Bremen ist Ursprung zahlreicher Innovationen. Auch die 3D-Technologie findet hier ihr Zuhause und wird von vielen Bremer Unternehmen und Forschungsinstituten genutzt sowie stetig und maßgeblich weiterentwickelt. Daher hat mir im letzten Jahr besonders der Artikel Ersatzteile aus dem 3D-Drucker, ein Porträt des jungen Bremer Unternehmens WeserCAD, gefallen. Sie bietet mit ihrem breiten Leistungsportfolio – das unter anderem die Unterstützung bei CAD-Projekten, Aufmaße für Bauvorhaben oder die Erstellung von Ersatzteilen via 3D-Druck umfasst - Lösungen für verschiedenste Anwendungsbereiche. Für das kreative Geschäftsmodell ist WeserCAD mit dem BRE3D-Award 2022 ausgezeichnet worden und im letzten Jahr zudem Partner im Netzwerk des ECOMAT, unserem Forschungs- und Entwicklungszentrum für öko-effiziente Luft- und Raumfahrttechnologien, geworden. WeserCAD zeigt erfolgreich, was passieren kann, wenn tolle Ideen und Mut auf die Bremer Innovationslandschaft treffen.

Frau gießt Schokolade
Janet Kwarteng bereitet die Schokolade für die dünne äußere Hülle vor: „Nur wenn sie mit der genau richtigen Temperatur in die Form gegossen wird, bekommt sie die glatte Oberfläche und den ‚Knack’“, erläutert sie. © WFB/Sarbach

Dana Beckmann, Sachbearbeiterin Tourismusmarketing:

Ich bin jedes Mal wieder beeindruckt zu lesen, worüber wir in der WFB alles berichten können. Auch 2022 sind wieder so viele inspirierende Artikel erschienen. Mein persönlicher Lieblingsartikel ist über „Köstliche Kunstwerke“. Die kulinarische Vielfalt aus Bremen wird immer größer und auch die genussvolle Kunst von Janet Kwarteng gehört nun dazu. Die junge Unternehmerin inspiriert mich, sie hat ihren Traum verwirklicht, hart dafür gearbeitet und nun den mutigen Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Nun kann sie zeigen was sie gelernt hat. Erfolg geht ja bekanntlich durch den Magen und was gibt es schöneres, als ein schmackhaftes Stück Bremen und kulinarische Freude zu verschenken. Ich bin gespannt wie die Reise von Janet Kwarteng 2023 weitergeht und jetzt schon ein Fan ihrer Arbeit.

Bühne Auszeichnung EEPA
Bei den EEPA-Awards steht die Förderung des regionalen Unternehmertums im Vordergrund. © European Commission

Karin Take, Projektleiterin Unternehmensbetreuung Bremen Mitte:

Die Innenstadt wandelt sich und mit ihr die Einzelhändlerinnen und Einzelhändler. Mit unseren Maßnahmen innerhalb des Aktionsprogramm Innenstadt (API) und dem daran anschließenden Zukunftsfonds Innenstadt haben wir auch im vergangenen Jahr dabei mitgeholfen, die City zukunftsfähig zu gestalten. Dass wir dafür mit einer Top-Platzierung für Bremen bei den Europäischen Unternehmensförderpreisen 2022 ausgezeichnet wurden, war eines meiner persönlichen Highlights. Die Auszeichnung motiviert uns für die Arbeit und ist eine schöne Bestätigung.

Eine Bühne aus der Vogelperspektive
Live-Musik und Entertainment direkt an der Weser: Die Seebühne in Bremen Gröpelingen © Seebühne / Simon Schnaeckel

Kristina Brandstätter, Projektleiterin Standortmarketing:

Die Vielzahl an beliebten Festivals, musikalischen Institutionen, Cafés, Kneipen und Kulturhäusern für Musik im kleinen Rahmen, die Klassikszene und die musikalischen Führungen in dem Artikel „Eine musikalische Reise durch die Hansestadt: Wo gibt es die beste Live-Musik in Bremen?“ zeigt auf, was für eine große, bunte und vielschichtige Musikszene es gibt. Sie erinnert mich an das vergangene Themenjahr „klangfrisch“; gefüllt mit Musikevents aller Art! Mit dem kommenden Themenjahr „Genussufer 2023. Bremen am Wasser erleben“ widmen wir uns den verschiedensten Genüssen am, im und auf dem Wasser mit vielen Outdoor-Highlights. Das lässt mich voller Vorfreude in das Themenjahr 2023 blicken!

LKW Hansalinie

Oliver Schill, Projektleitung Digitalisierungsmanagement:

Ich fand den Artikel „Logistikjobs der Zukunft - der Blick voraus auf die Arbeitswelt von morgen“ sehr interessant. Als jemand, dessen bisheriges Arbeitsleben vor meinem Eintritt in die WFB Anfang 2022 im Logistikbereich stattgefunden hat, verfolge ich immer noch mit großer Aufmerksamkeit, wie sich dieser Sektor über all seine Facetten hinweg entwickelt.

Speziell die Trends in Verbindung mit der Digitalisierung und die Entwicklungen hin zum autonomen Fahren werden die Branche zukünftig immer stärker prägen und werden Auswirkungen auf einen großen Teil der Gesellschaft haben, auch wenn viele Branchenfremde von diesen Entwicklungen vielleicht vorerst wenig mitbekommen. Dass hier ein Wandel und vor allem eine entsprechende Entwicklung von Nöten ist, belegen die im Artikel genannten Zahlen in Bezug auf Marktsituation und offene Stellen.

Das Bremer Monument Metalhenge ist an Stonehenge in England angelehnt.
Das Bremer Monument Metalhenge ist an Stonehenge in England angelehnt. © WFB/Jens Lehmkühler

Linda Ruser, Online-Redakteurin:

Ich lebe sehr gerne in Bremen und freue mich besonders, wenn Attraktionen und Ausflugsorte geschaffen werden, die neue Perspektiven und Blickwinkel ermöglichen. Deshalb hat mir der Artikel "Dem Himmel so nah" zum Aussichtspunkt Metalhenge sehr gefallen. Die Hintergrundinfos zu dem Projekt sind total spannend. Die Verbindung von Kunst, Astronomie und unserem Umgang mit Müll - da haben sich der Künstler und der ehemalige Leiter des Olbers-Planetariums eine Menge bei gedacht. Ich habe das Monument selbst schon ein paar Mal besucht und die Aussicht, einerseits auf die Stadt und anderseits auf die weiten Wiesen des Blocklands, sehr genossen. Und wo sonst hat man in Bremen die Chance, einen Berg zu besteigen? Es ist immer schön, wenn sich in unserer Hansestadt neue Besuchermagnete entwickeln.

 

Drei Personen stehen in einem Geschäft und lächeln in die Kamera
Die drei Gründenden von Made in Bremen: Stevie Schulze, Julia Schulze-Windhoff und Florian Wolff (v.l.n.r.) © WFB / Jan Rathke

Danielle Cikryt, Projektleiterin Abteilung Akquisition und Projekte:

Das Jahr 2022 hat viele Lösungen und innovative Projekte hervorgebracht: Entsprechend schwer fällt mir die Wahl eines Lieblingsprojekts respektive eines Lieblingsartikels.

Für mich zeichnet sich Bremen schon immer sehr stark durch das Netzwerk und den Netzwerkgedanken aus  – Made in Bremen und der Artikel dazu fassen diesen Aspekt, wie ich finde, hervorragend zusammen. Allein die Produktpalette des Geschäfts zeigt, wie bunt Bremen ist und darauf kann auch der/die bescheidene Bremer:in durchaus stolz sein. Ich finde: Bremen ist #mehralsmärchen und kann schon eine ganze Menge.

Medizintechnik und Frau
Genau den richtigen Standort gefunden: ECO-Geschäftsführerin Ran Yin mit einem Mikrowellen-Ablations-System © WFB/Raveling

Matthias Hempen, Projektleiter internationale Ansiedlung, Schwerpunkt China:

Ich war kurz vor Weihnachten bei ECO Medical. Diese Ansiedlung aus Nanjing in China verbindet Hightech mit medizinischer Gesundheitsvorsorge und ist ein sehr gutes Beispiel für unsere zielgerichteten Akquisitionsbemühungen in China. ECO hat das Büro am neuen Bremer Standort bereits vergrößert und beschäftigt eine erste Angestellte. Gegenwärtig haben sie sechs Stellen offen und suchen händeringend nach Verstärkung.

Mit einer in Deutschland noch eher unbekannten Technik können Metastasen und Krebs minimalintensiv behandelt und eliminiert werden. In Kooperation mit einer Klinik wurde in Berlin bereits ein Trainingszentrum eröffnet, in dem Ärzt:innen und medizinische Assistent:innen die Eingriffsmethoden erlernen können. Schon jetzt konnten vielen Patienten mit Krebsleiden geholfen werden.

 

Zwei junge Frauen sehen sich einen Katalog an
Franziska Rosenboom und Pia Konietzko sind stolz, den Bremer Tourismus bei der WFB mitzuentwickeln. © WFB / Mona Fendri

Liv Schubert, Projektleiterin Tourismusstrategie:

Im Jahr 2022 hat mir der Artikel „Wie die Wirtschaftsförderung Bremen Kaufleute für Tourismus und Freizeit ausbildet“ besonders gut gefallen. Ich habe selbst die Ausbildung zur Kauffrau für Tourismus und Freizeit bei der WFB abgeschlossen. Vor meiner Zeit bei der WFB und dem Durchlaufen der verschiedenen Abteilungen konnte ich mir wenig unter dem Beruf und den Tätigkeiten vorstellen. Dieser Artikel zeigt nicht nur die WFB als attraktiven Ausbildungsbetrieb, sondern bietet Branchenfremden spannende Einblicke in die vielfältigen Aufgabenbereiche des Bremen Tourismus.

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