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6.6.2017 - Marlis Torka

Teil des Spektakels sein: Warum es lohnt Ehrenamtler bei LA STRADA zu sein

Lebensqualität
Kunst und Kultur auf Bremens Straßen

Nach dem Festival ist vor dem Festival. Begeisterten uns vor kurzem noch Straßenkünstler, Artisten, Jongleure und Akrobaten aus aller Welt bei unserem wohl liebsten Fest der Straßenkünste - LA STRADA - sind die Bühnen und Stände schon wieder abgebaut und verpackt, die Künstler auf ihrem Weg zur nächsten Show. Hinter all dem Zauber der Darbietungen und den staunenden und lachenden Gesichtern der Zuschauer steckt jedes Jahr von Neuem ein logistischer Kraftakt.

Straßenkünstler_innen bei LaStrada auf der Bühne
Alljährlich begeistern zahlreiche Künstlerinnen und Künstler beim Internationalen Festival der Straßenkünste LA STRADA in Bremen. © sagmalspaghetti

LA STRADA - ein Erfolg, gemacht von "Engeln"


Ohne die Hilfe der vielen Freiwilligen wäre der Aufwand rund um die vier Veranstaltungstage kaum zu schaffen. Welch Glück, dass LA STRADA viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer hat, die jedes Jahr die Ärmel hochkrempeln und mit Rat und Tat uns Besuchern wie auch den Künstlern zur Seite stehen. Sie werden passenderweise "Engel" genannt. Einer davon ist Birte Schneider, die 2016 als freiwillige Helferin zum dritten Mal dabei war. Uns erzählte sie, wie sie Teil von LA STRADA wurde.

"Schon seit einigen Jahren habe ich LA STRADA als Zuschauerin mit meinem Sohn erleben können und war jedes Mal beeindruckt von der wunderschönen Stimmung, die das Festival in die Stadt bringt. Aus diesem Grunde war es für mich eine Herzensangelegenheit, diese stadtverzaubernde Veranstaltung zu unterstützen und am liebsten noch dabei mitwirken zu können. Es ist eine ganz besondere Atmosphäre, die durch die Nähe zwischen Zuschauern und Künstlern entsteht. Vor drei Jahren habe ich das erste Mal als "Engel" mit der französischen Künstlergruppe Compagnie Retouramont arbeiten dürfen, die mit uns als Statisten die Eröffnungsfeier geprobt hat. Es war der Gruppe sehr wichtig, dass wir ihre Kunst verstehen und dass wir uns mit unseren Aufgaben wohl fühlen. Es war ein wunderschönes Gefühl gemeinsam eine beeindruckende Veranstaltung zu produzieren. Dies war der erste Kontakt zu Künstlern von LA STRADA und die Offenheit und Dankbarkeit mit der einem eigentlich alle Künstler begegnen, ist eine sehr bereichernde Erfahrung."

Birte Schneider ist eine von vielen Ehrenamtlichen bei La Strada
2016 half Birte Schneider (Mitte) als "Engel" an der Becherpfandspende mit - und hatte augenscheinlich viel Spaß dabei! © Birte Schneider

Nicht nur der Umgang zwischen Künstlern und Engeln, auch die Stimmung im Publikum begeistert Birte Schneider. Und auch das ist ein Grund, warum sie sich schon auf das nächste LA STRADA Festival mit vielen tollen Künstlern freut.

"Ich fand es faszinierend wie unterschiedlich die Besucher das Festival erleben. Es kommen Zuschauer, die lange vor Beginn der Show gezielt das Programm studierend auf den Bänken sitzen, oder andere, die zufällig vorbeikommen und unverhofft eine tolle Show sehen können. Mir sind besonders das herzhafte unbeschwerte Lachen und die vor Spannung erstarrten Gesichter vieler Kinder und natürlich auch Erwachsener aufgefallen. Die Dankbarkeit für eine schöne Zeit und sehr nette Gespräche von und mit den Festivalbesuchern erleben wir selbst am Stand, an dem das Becherpfand gespendet werden kann."


100 Engel für mehr als 120 Shows


70 Künstler aus 14 Nationen traten 2016 bei LA STRADA auf und begeisterten rund 150.000 Besucher an vier Tagen. Rund 100 Engel wirkten fleißig hinter den Kulissen mit: an den Catering- und Versorgungsstationen, neben den Bühnen und im Backstage-Bereich. Jedes Jahr helfen sie beim Auf- und Abbau, geben Auskunft, kümmern sich um das leibliche Wohl der Künstler, helfen bei der barrierefreien Betreuung von Besuchern und - wie es auch bei Birte Schneider der Fall war - werden manchmal selber Teil der Show. So auch im letzten Jahr, als zum Beispiel neun Engel bei der Auftaktveranstaltung mit dem Theater Gajes auf dem Domshof mitspielten.

Frederieke Behrens ist für die Pressearbeit bei LA STRADA zuständig. Sie kennt ihre Engel mittlerweile gut. Denn viele von ihnen sind Wiederholungstäter - und das aus Überzeugung. Einige seien schon zehn Jahre dabei, andere schnuppern jedes Jahr Premierenluft.

Wir sind sehr dankbar über die großartige Unterstützung der vielen Engel! Sie sorgen auf dem Festival für einen reibungslosen Ablauf und eine wunderbare Atmosphäre. Ohne die vielen Freiwilligen wäre die Durchführung des Festivals nicht denkbar.

- Frederieke Behrens, Pressesprecherin bei LA STRADA

Ob Studierende oder Rentner - bei LA STRADA engagieren sich alle Altersgruppen mit den unterschiedlichsten Hintergründen. Was sie aber gemein haben: "Alle sind hochmotiviert und sozial verantwortungsbewusst", so Behrens. Und dies sei auch schon die beste Voraussetzung. "Da wir viele internationale Künstler zu Gast in Bremen haben, sind Sprachkenntnisse bei unseren Engeln natürlich gerne gesehen, das ist aber keine Bedingung. Unsere Freiwilligen sollten Lust haben, vielschichtige Aufgaben zu übernehmen und vor allem zuverlässig sein."

Straßenkünstler bei LaStrada vor Publikum
So unterschiedlich die Darbietungen bei LA STRADA sind, so vielfältig sind auch die Aufgaben für die ehrenamtlichen Helfer. © sagmalspaghetti

Warum engagieren sich so viele Ehrenamtliche bei LA STRADA?


Für Birte Schneider ist es eine Herzensangelegenheit das Team von LA STRADA zu unterstützen. So geht es vielen. Als Festival der Straßenkünste sei die Veranstaltung sehr vielfältig und strahle eine nette Atmosphäre aus. "Deswegen wird die Veranstaltung so gemocht. Sie ist friedlich und entspannt, gewährt einen seltenen Blick hinter die Kulissen und die Künstler schätzen die Hilfe unserer 'Engel' sehr. Sie finden es toll, dass hier alles so gut funktioniert", weiß Behrens zu berichten.



Sie möchten sich auch als Engel einbringen?

Bei Interesse und für weitere Informationen zu einer ehrenamtlichen Tätigkeit schreiben Sie LA STRADA einfach eine Mail: info@lastrada-bremen.de




Mehr Informationen zur Veranstaltungsförderung und zu den Projekten und Aufgaben, die die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH für das integrierte Standortmarketing Bremens übernimmt, finden Sie in der Rubrik Marketing für Bremen.

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Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
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Wissenschaft
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Die Sommerpause ist vorbei - das Musikfest Bremen sorgt für den ersten Paukenschlag

Das Musikfest Bremen ist wie ein bunter Gemischtwarenladen. Aber nur mit dem Besten bestückt. 22 Spieltage Klassik vom Feinsten, für jeden Geschmack ist hier etwas dabei. Wir stellen Ihnen einige der Highlights aus diesem Jahr vor.

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Das berühmte Bremer Schietwetter sind wir gewohnt. Doch wenn die Sonne lockt und es lange hell ist, zieht's uns erst recht in die Parks und an die Seen, in die Biergärten und Kneipen oder mit dem Rad auch mal raus aus der Stadt. Sie suchen nach ein wenig Inspiration für die letzten verbleibenden Sommer-Sonnen-Tage? Hier werden Sie fündig:

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"Fish ’n' Ships", "Der Nase nach" oder doch lieber "Search ’n’ Found"? Studierende der School of Architecture der Hochschule Bremen haben im Sommersemester 2016 sieben thematische Stadtspaziergänge entwickelt, die zum Erkunden unserer Stadt einladen. Mit der App "Actionbound" sind die TRACING SPACES in Bremen zu finden. Und wir sind uns sicher: Auch Sie werden einiges Unbekanntes erfahren!

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Kreativwirtschaft
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Ein Stadtteil mausert sich: Wer Kreatives schaffen und erleben will, kommt um die Bremer Neustadt nicht herum. Bei Initiativen wie KUKOON, Ab geht die Lucie! oder dem KARTON kann jeder etwas beitragen – oder einen neuen Lieblingsort zum gepflegten Abhängen entdecken.

Lebensqualität
16.05.2016
Immer scharf am Wind – unsere Mühlen in Bremen

Wie lässt sich der alljährliche Mühlentag am Pfingstmontag besser verbringen als auf einer schönen Tour entlang der Niedersächsischen Mühlenstraße, die auch durch Bremen führt. Wir nehmen Sie gerne mit auf die Reise!

Stadtentwicklung
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Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
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Lebensqualität
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Von 0 auf 626: Wie mit der Marina Europahafen die Schiffe wieder Einzug in die Überseestadt hielten.

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