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14.3.2016 - Marlis Torka

Bremen spielt in der Champions League – zumindest musikalisch

Lebensqualität

Es ist der musikalische Paukenschlag nach der Sommerpause. Hunderte Künstlerinnen und Künstler kommen jedes Jahr beim Musikfest Bremen zusammen. An 22 Spieltagen wird Bremen, der Nordwesten und Groningen in klangvolle Musik getaucht. Schon der Eröffnungsabend macht seinem Namen alle Ehre: Bei der "Großen Nachtmusik" wählen die Besucherinnen und Besucher zwischen 27 Konzerten an 9 Spielstätten rund um den Marktplatz aus. An den darauf folgenden Tagen geht's munter weiter: Nahezu täglich begeistern hochkarätige Ensembles und Weltstars das Publikum.

Der Bremer Marktplatz beim Eröffnungsabend des Musikfest Bremen
In warmes Licht getaucht wird der Marktplatz bei der alljährlichen "Großen Nachtmusik" - dem Eröffnungsabend des Musikfest Bremen. © Musikfest Bremen - fotoetage

Wie ein bunter Gemischtwarenladen. Aber nur mit dem Besten bestückt

Das Musikfest bietet viel, doch eines in keinem Fall: Grenzen. Das Team um Intendant Thomas Albert präsentiert das Musikfest Bremen als Festival für das Besondere - ohne Einschränkung. Stilistische Vielfalt und Bandbreite zeichnen das Programm aus, das seit seiner Premiere im Jahr 1989 gänzlich ohne Motto auskommt. Es gibt weder eine Beschränkung auf bestimmte Genres noch wird ein Komponist in den Fokus gestellt. Einen Stempel aufdrücken kann man dem Musikfest nicht. Im Gegenteil: So hoch der künstlerische Anspruch ist, so breit ist auch das Programm.

Unter den zahlreichen Sommerfestivals sticht das Musikfest Bremen mit der Breite seines Spektrums, der außerordentlichen Qualität des Angebots und dem uneitlen Auftreten hervor.

FonoForum, August 2016

Von Opern über Sinfoniekonzerte, Chor- und Kammermusik reicht das Spektrum bis zu Jazz und Weltmusik. Für (fast) alle Geschmäcker dürfte etwas dabei sein. Als quirlig-vielseitig von den Medien gelobt, schließen sich hier Quantität und Qualität nicht aus.

Das Musikfest Bremen greift auf ein gefühlt unbegrenztes Repertoire musikalischer Besonderheiten zurück. Offen für alles Neue und Aufregende, gern auch abseits der üblich rauf und runter gespielten Standard-Meisterwerke. Am besten erlebbar wird das bei der Reihe "Musikfest Surprise", der "bunt schillernden Wundertüte des Festivals", wie es vom Musikfest Bremen selbst betitelt wird. Nicht mehr wegzudenken ist dieses Programm-Highlight, das in keine Schublade passt, dafür aber gekonnt musikalische Brücken schlägt zwischen Alt und Neu, Klassisch und Experimentell. International geprägt und im BLG-Forum in der Überseestadt außergewöhnlich ungezwungen inszeniert.


Eine Balance zwischen Besonderem und Bewährtem

Große Namen sind beim Musikfest Bremen keine Seltenheit, sondern die Regel. Jährlich bietet das Programm Premieren, exklusive Darbietungen, einmalige Musikerkonstellationen. Eine weitere Besonderheit: die Familienkonzerte des Musikfest Bremen. Dieses Jahr am 3. September wird es stürmisch. Beim szenischen Konzert "Cellosturm" sorgen gleich acht Celisten für beste Unterhaltung und erzählen die Geschichte der einsamen Taube Pigeon auf ihrer Suche nach Freunden mit zahlreichen Abenteuern, die sie erlebt.


Orchester von Weltrang - auch aus Bremen

Das Musikfest Bremen bietet faszinierende Künstlerpersönlichkeiten und aufregende Konzerterlebnisse. Zu diesen gehören auch die Darbietungen der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen - einem auf der ganzen Welt gefeiertem Orchester, das in Bremen zu Hause ist. Die Deutsche Kammerphilharmonie ist seit Anfang an dabei, feierte ihr Debüt auf dem Musikfest im Premierenjahr 1989 und gehört damit zum festen Kern des Festivals. Bis 1991 firmierte sie noch als Deutsche Kammerphilharmonie Frankfurt, seit 1992 hat sie ihren Sitz in Bremen. Mit nur einer Ausnahme im Jahr 2008 war das Orchester jedes Jahr dabei. Dieses Mal widmet sich die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen mit dem Pianisten Igor Levit und dem Dirigent David Zinman Ludwig van Beethoven. Mit der geballten Beethoven-Kompetenz inszeniert das Orchester am 5. September 2017 in der Glocke Bremen die "Eroica", Beethovens 3. Sinfonie, die in den Jahren 1802 und 1803 entstand.

Besetzung der deutschen Kammerphilharmonie Bremen
Sie gehören seit der Premiere im Jahr 1989 dazu und waren nur einmal beim Musikfest Bremen nicht dabei: Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen. © Musikfest Bremen / Deutsche Welle

Auch die Bremer Philharmoniker – ein Orchester mit langer Tradition und überregionalem Ruf – sind Stammgast beim Musikfest Bremen. Erstmals waren sie 1996 dabei, dann wieder 1999 und seitdem durchgehend bis heute. In diesem Jahr begeistern sie am 31. August ebenfalls in der Glocke Bremen als "Bekennende Romantiker" das Publikum unter der Leitung von Antonio Méndez und mit dem lettischen Violinisten Mischa Maisky interpretieren sie Mikhail Glinka, Max Bruch und Piotr I. Tschaikowski.



Das Musikfest Bremen


vom 19.08.-09.09.2017 in Bremen, im Nordwesten und Groningen.
Weitere Informationen zum Programm finden Sie auf der Website des Musikfest Bremen.

Informationen zu weiteren Projekten des Bremer Standortmarketings finden Sie in der Rubrik Marketing für Bremen.

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