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16.8.2016 - Corinna Laubach

Hier drückt kein Schuh - Sneaker-Boutique „Glückstreter“

Unternehmensservice Bremen

Jungunternehmer Stefan Schrader hat sich im Bremer Viertel erfolgreich selbstständig gemacht

Er ist bekennender Turnschuhfan mit einer Sammlung von über 100 Paaren. Natürlich spiegelt sich da auch wieder, dass Stefan Schrader mit seinem Schuhgeschäft „Glückstreter“ an der Quelle sitzt. Seit drei Jahren macht er mit seiner Sneaker-Auswahl auch andere Menschen glücklich. Der Gründer hatte von Anfang an einen engen Draht zu den Lieferanten und Marken. Sein Ziel: Im Bremer Einzelhandel etwas Exklusives etablieren. Und da ist er auf bestem Wege. Erleichtert wurde ihm der Start in die Selbstständigkeit durch die Angebote des Unternehmensservice Bremen. Über die BAB Bremer Aufbau-Bank bekam er einen günstigen KfW-Kredit vermittelt und ebenso schnell und reibungslos verlief die Gewerbeanmeldung über den Einheitlichen Ansprechpartner.


Noch ein Laden. Ja, ist der denn verrückt? Das mag man vorschnell denken, doch Stefan Schrader hat mit seiner Sneaker-Boutique erfolgreich auf eine Nische gesetzt. Nicht nur die Bremer Kunden lieben die Auswahl an Turnschuhen in seinem Ladengeschäft im Viertel. Auf Wunsch schickt Schrader seine Modelle, teils streng limitierte Editionen, um den gesamten Erdball. Bis zu 500 Paar Schuhe verkauft er derzeit im Monat - Tendenz steigend. „Der Einzelhandel ist nicht tot. Man muss ihm nur individuelles Leben einhauchen“, sagt der Unternehmer mit Überzeugung. Der 33-Jährige hat frischen Wind in den umkämpften Einzelhandel gebracht.


Leidenschaft und gute Begleitung


Die Liebe zum Turnschuh vertiefte die Arbeit im Marketing bei „Nike“, zuvor studierte er Sportmanagement und BWL, und der Wunsch nach Eigenständigkeit wuchs. Das Konzept war schnell geschrieben, der Laden im Ostertorsteinweg ein Glücksgriff. Fehlte noch das Startkapital. „Ich hab noch nie so sehr für etwas gebrannt“, sagt der Gründer und Geschäftsführer. Mit einem breiten Lächeln im Gesicht betritt Schrader jeden Morgen sein Geschäft. Den Sprung in die Selbstständigkeit hat er zu keinem Zeitpunkt bereut.

Die rundum tolle Begleitung hat mir den Start sehr erleichtert.


                                                                                      Stefan Schrader, Inhaber Glückstreter

Diese Leidenschaft spürten auch die Beratenden der Bremer Aufbau-Bank, an die er sich nach dem Besuch eines Gründertages mit der Frage nach einem Gründungskredit wandte. Dass bei diesem Pitch seine Idee auch kritisch hinterfragt wurde, überzeugte den Jungunternehmer, an der richtigen Stelle zu sein. „Ich bin sehr professionell mit viel Fingerspitzengefühl, Know-how und Tiefe begleitet worden“, erinnert sich Stefan Schrader. Die Bank gab grünes Licht für den benötigten Kredit und dank der unkomplizierten Gewerbeanmeldung im Unternehmensservice Bremen über den Einheitlichen Ansprechpartner konnte sich der Gründer auf sein Herzstück konzentrieren: Die Sneaker und das Ladengeschäft.

Wohnzimmeratmosphäre und Wachstum


Gut 200 Sneaker-Modelle führt sein Laden. Nicht selten sind ausgefallene Sondereditionen dabei, die es nur bei Stefan Schrader gibt. Sein Geschäft ist für ihn mehr als ein Verkaufsort. Lieber spricht er von „Wohnzimmeratmosphäre“. Dass sich die Kunden wohlfühlen und auch auf einen Kaffee und Klönschnack bei ihm auf dem Sofa sitzen bleiben, ist dem Unternehmer wichtig. Egal, ob sie 25 oder 80 sind. Sneaker sind längst gesellschaftsfähig und die Kundschaft breit gemischt. Wie sehr das Geschäft mit der richtigen Auswahl und persönlichen, ehrlichen Beratung boomt, zeigt eindrucksvoll die Entwicklung des Ladens. Nach drei Jahren sind die ursprünglichen Ziele weit übertroffen worden, das Lager und auch die Belegschaft (aktuell acht Mitarbeiter) haben sich vergrößert. Die Umsatzzahlen haben sich massiv gesteigert. Neben dem stationären Geschäft ist der Online-Handel ein zunehmendes Zugpferd. Gut 20 Prozent der Verkäufe werden derzeit bereits online getätigt. Auch Soziale Medien wie Facebook und Instagram haben sich als überlebenswichtig erwiesen. „Die Wirkung darf man nicht unterschätzen“, betont Stefan Schrader. Das konstante Wachstum der vergangenen drei Jahre ist für den Gründer die Bestätigung, dass sich individuelle Konzepte wie seine Sneaker-Boutique auszahlen. „Ich gebe mit meiner persönlichen Auswahl auch Trends vor und bemühe mich, immer wieder Frisches zu zeigen“, betont Stefan Schrader. Denn, Turnschuh ist lange noch nicht gleich Turnschuh.



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