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13.9.2016 - Jann Raveling

Zwischen Weltall, Wind und Welle: Kommunikation in Offshore-Windparks

Digitalisierung / Industrie 4.0
Das Forschungsprojekt Com4Offshore will Großprojekte effizienter koordinieren

Offshore-Windpark
Auf hoher See gibt es keine Mobilfunknetze, das erschwert die Projektkoordination bei Windparks © megatel/Com4Offshore

Com4Offshore managt und koordiniert Offshoreprojekte über die Cloud. Sie verknüpft Echtzeitdaten von verschiedenen Quellen und ermöglicht es Unternehmern und Projektverantwortlichen, schneller und effizienter Entscheidungen zu treffen.


Ende August, 90 Kilometer westlich von Sylt. Das Versorgungsschiff Island Crown und das Mehrzweck-Schiff Acergy Viking liegen im Offshore-Windpark Sandbank. Weitere Schiffe sind auf dem Weg in den Park, der bis Ende 2016 entsteht. Dann stehen hier 72 4-Megawatt-Anlagen, genug um eine Kleinstadt mit Energie zu versorgen. Welches Ziel die beiden Versorgerschiffe haben und was sie dort wollen, das zeigt Jörg Biesewig mit einem Klick: Mit Com4Offshore hat er alle Schiffsdaten parat, weiß, wer darauf seinen Dienst versieht oder was sie transportieren. Die Plattform ist ein Ergebnis des gleichnamigen Forschungsprojekts, das die Kommunikation und das Projektmanagement von Offshore-Windpark-Projekten ins digitale Zeitalter bringt. Biesewig hat als Geschäftsführer des Bremer IT-Dienstleisters OHB Digital Services (ehemals megatel) die Plattform mit seinem Team realisiert.


Offshoreparks sind Megaprojekte auf hoher See

Wer erfahren will, was Com4Offshore neu und wertvoll macht, muss sich die Dimensionen von Offshoreprojekten vergegenwärtigen. Als Beispiel der Park Sandbank: 1,2 Milliarden Euro Investitionsvolumen, erste Planung 2004, Inbetriebnahme 2017. Hunderte Menschen sind an der Errichtung beteiligt, unzählige internationale Lieferanten, Hersteller, Errichter, Behörden und Investoren am Bau involviert. Sie alle wollen koordiniert, informiert, beauftragt und auf dem neuesten Stand gehalten werden. Dazu kommt die unwirtliche Nordsee: Wenn es stürmt und sich die Wellen haushoch türmen, kann kein Errichterschiff in See stechen. „Der Einsatz eines Schiffs kann schnell hunderttausende Euro am Tag kosten. Da spielt die effiziente Nutzung von Wetterfenstern eine Schlüsselrolle“, erzählt Jörg Biesewig.

Geschäftsführer Jörg Biesewig von megatel
Jörg Biesewig, Geschäftsführer von OHB Digital Services, vor einem Infodisplay mit der Projektsoftware © WFB/Jann Raveling

Kosten reduzieren? Da klingelt es bei den Investoren

Es geht um Information und Geschwindigkeit. Wenn alle Beteiligten, vom Projektleiter über den Kapitän bis zum Bauingenieur, in Echtzeit auf die für sie relevanten Daten zugreifen, entscheiden sie schneller und präziser. Und können so Zeit und Kosten sparen. „An jedem Tag, den ein Windpark verspätet ans Netz geht, verlieren die Energiekonzerne bis zu 800.000 Euro Umsatz. Wenn wir durch moderne Kommunikationsmittel ein paar Tage Zeit gewinnen, lassen sich Millionen sparen. Das hat auch Vattenfall, den Betreiber des Windparks Sandbank, überzeugt, das Projekt mit uns durchzuführen“, erzählt Biesewig. 2013 fand sich ein Konsortium aus Bremer Firmen zusammen: Der Anbieter von Systemlösungen für weltweite Kommunikation MediaMobil Communication, OHB Digital Services und ihre Konzernschwester OHB Systems sowie die European Space Agency ESA. Gemeinsam schufen sie Com4Offshore. Aktuell entwickeln sie einen Demonstrator für Vattenfall, den die ESA fördert.


Vom Weltall über die Wolke zur See

Moment – OHB, ESA? Was hat die Raumfahrt mit Offshore-Windparks zu tun? Eine ganze Menge. 100 Kilometer auf hoher See gibt es keine Mobilfunknetze. Aber mobiles Internet ist ein essentieller Baustein moderner Echtzeitkommunikation. Das Entwicklungsprojekt nutzt deshalb Satelliten, um Daten zwischen Hafen, Schiffen und Errichterplattformen hin- und herzusenden. „Durch unsere Konzernmutter haben wir einen großartigen Zugang zu wichtigen Satellitentechnologien und konnten gemeinsam mit der ESA Forschungsmittel akquirieren“, erzählt Biesewig. OHB Digital Services ist Tochter des Bremer Raumfahrtkonzerns OHB SE.

Screenshot Displacement
Blick auf die Softwareplattform: Stellplätze von Windkraftanlagen im Hafen und auf dem Errichterschiff © Com4Offshore

Daten sammeln, verarbeiten und übersichtlich darstellen

Herz ist eine webbasierte Plattform, die über die Microsoft „Azure“-Cloud läuft. Hier kommen alle Daten zusammen und sind in Echtzeit für die Nutzer verfügbar. Dazu gehören:

  1.     Wetterdaten und -prognosen von Satelliten, aber auch von Bojen im Windpark, die ihre Signale an die Plattform funken
  2.     Projekt-Updates von Komponentenherstellern, Baufirmen, Logistikdienstleistern
  3.     Die Aufenthaltsorte von Errichter- und Versorgerschiffen, und von den darauf arbeitenden Crews
  4.     Der aktuelle Projektplan
  5.     Echtzeit-Überwachung bei der Verladung von Komponenten im Hafen


Wie Com4Offshore Daten sammelt und sichtbar macht, verdeutlicht dieses Beispiel: Ein Windkraftanlagenhersteller versieht eine Windturbine vor der Auslieferung mit einer kleinen Box. Diese gibt ständig Geodaten, das heißt ihren Aufenthaltsort, über Mobilfunk an die Webplattform weiter. Dadurch ist abzuschätzen, wann die Turbine im Hafen ankommt. Der Hafenkoordinator plant dementsprechend die Kapazitäten der Verladekräne ein, der Kapitän die Stellplätze der Windkraftanlagen auf seinem Schiff. Kommt es zu einem Stau auf der Autobahn oder braut sich ein Unwetter zusammen, reagiert jeder entlang der Lieferkette sofort und plant um. „Das ist ein riesiger Fortschritt im Vergleich zur heutigen Projektorganisation“, erläutert Biesewig mit Begeisterung. Bisher werden Planungsschritte solcher Megaprojekte noch häufig auf Whiteboards und per Excel aktualisiert. Problem: Nur wer gerade davor steht, weiß Bescheid. Und wenn der übergreifende Plan an alle per Mail gesendet wurde, ist er schon wieder veraltet.


Kommunikationsmittel wie an Land auf hoher See

Zusammen mit Hardwareanbietern richteten OHB Digital Services und die Projektpartner Mobilfunknetze mit Internetzugang auf den Schiffen ein. „So können die Crews auf ihren Handys oder Tablets mit wenigen Klicks auf die Com4Offshore-Plattform zugreifen“, erzählt Biesewig. Die Plattform erreicht damit eines der erklärten Ziele des Projekts: Medienbrüche zu vermeiden. Denn sie sorgen für Informationsstau und verhindern die richtigen Entscheidungen zum richtigen Zeitpunkt. „Die Plattform schafft Transparenz und trägt dazu bei, Projektrisiken zu minimieren“, bringt es Biesewig auf den Punkt. Besonders gut gefiel den Kunden ein fernsehergroßes Display, welches die kritischen Erfolgsfaktoren des Projekts übersichtlich anzeigt. OHB Digital Services setzt sie sowohl auf Schiffen wie auch an Land ein.

Projekt-Grafik
Com4Offshore verknüpft Daten aus verschiedensten Quellen © Com4Offshore

Software-Entwicklung in Echtzeit dank agiler Methoden

Für die Bremer Programmierer waren Wind und Wellen nicht die größte Herausforderung – es war die Projektlaufzeit. Auch wenn es lange dauert, einen Windpark zu planen, sind sie in einem knappen Jahr aufgebaut. Ein enger Zeitrahmen für die Programmierer, eine umfangreiche Software zu entwickeln, zu testen und fertigzustellen. Denn wenn die letzte Windkraftanlage steht, ist die Bauphase zu Ende und niemand mehr vor Ort, um die Softwareplattform im Einsatz auf Herz und Nieren zu prüfen. „Aus diesem Grund setzen wir hier agile Softwaremethoden ein. Statt erst in monate- oder jahrelanger Vorarbeit einen Prototypen zu bauen, dann diesen wochenlang zu testen und mit den Erkenntnissen wieder ans Reißbrett zu gehen, programmieren wir jede Woche eine aktuelle Version, liefern sie aus, testen und verbessern sie“, schildert Biesewig den Entwicklungsprozess. So gewannen sie in einem Dreivierteljahr genug Erkenntnisse für ein nahezu fertiges Produkt.


Aus Big Data werden intelligente Entscheidungen

Jetzt ist die Softwareplattform im Einsatz. Zeit zum Ausruhen? Ganz und gar nicht. Denn nun heißt es: Daten sammeln und auswerten. Wo es zu Verzögerungen, zu unnötigen Wartezeiten oder zu unvorhersehbaren Planungsfehlern kommt, liefert eine Analyse im Nachhinein wichtige Erkenntnisse. Diese Fehler können Projektierer beim nächsten Mal verhindern. Und wann gibt es ein nächstes Mal? Das Forschungsprojekt endet mit der Errichtung des Windparks Sandbank. Biesewig hofft, danach Investoren und Projektierer von anderen Windparks weltweit für seine Software zu gewinnen.

Bis es soweit ist, gibt es aber noch genügend Arbeit für das 12-köpfige Entwicklungsteam von OHB Digital Services, das zurzeit im Bremer Technologiepark sitzt und von dort aus regelmäßig den Blick in Richtung Nordsee schweifen lässt. Zu Wind, Wellen und manchmal auch zum Weltraum.



Weitere Informationen zur Digitalisierung und zum Industrie 4.0-Kompetenzverbund gibt es bei Kai Stührenberg, Tel.: 0421 361-32173, kai.stuehrenberg@wah.bremen.de

Welche Services die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH bei der Digitalisierung ihrers Unternehmens bietet, finden Sie auf der Übersichtsseite Digitalisierung.

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Die BLG Logistics Group ist mit ihren 18.000 Mitarbeitern ein Logistikriese. In Bremen hat sie ihr „Digilab“ eingerichtet und macht damit einen Riesenschritt in Richtung Digitalisierung. Die Räumlichkeiten erinnern dabei an Start-ups aus dem Silicon Valley. Nicht ohne Grund, wie die beiden Innovations-Manager Jakub Piotrowski und Christoph Homeier verraten.

Maritime Wirtschaft und Logistik
30.08.2017
„Tour de Fisch“: Per Bus durch den größten Kühlschrank Europas

Fisch spielt in Bremerhaven eine große Rolle. Die Stadt an der Nordseeküste ist nicht nur die Fischstäbchen-Hauptstadt der Welt. Es gibt noch viel mehr Fischgeschichten zu erzählen. Erfahren kann man diese bei einer einzigartigen Busrundfahrt: der „Tour de Fisch“.

Maritime Wirtschaft und Logistik
22.08.2017
Wo sich Tiefsee und Weltall begegnen

Die Forschungsallianz ROBEX schickt Roboter auf aktive Vulkane und in die düstere Tiefsee. Das Projekt ist zugleich Neuland für die 120 interdisziplinär arbeitenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der 16 beteiligten Institute. Gespannt erwarten sie das Schicksal des Tauchroboters TRAMPER, der seit einem Jahr allein in der Tiefsee um Spitzbergen forscht. Jetzt holen sie ihn zurück.

Windenergie
15.08.2017
Windenergiepionierin Irina Lucke: „Gemeinsam Höhen und Tiefen meistern!“

Irina Lucke ist seit Dezember 2016 Vorstandsvorsitzende der Windenergie-Agentur WAB e.V. Für ihre Amtszeit hat sich die Unternehmenschefin und Offshore-Pionierin klare Ziele gesetzt: Die Energiewende vorantreiben und Ausbauziele erhöhen. Wie sie das schaffen will, verrät sie in unserem Interview.

Digitalisierung / Industrie 4.0
08.08.2017
3D-Druck selbst ausprobieren: Im FabLab Bremen kann jeder Industrie 4.0-Technologien kennenlernen

Hier wird gelasert, gedruckt, programmiert und getüftelt - das FabLab Bremen ist ein Ort, an dem jeder neue Produktionstechnologien erlernen kann. Ob Jung oder Alt, Grünschnabel oder Profiprogrammiererin – wer sich für digitale Technologien interessiert, ist hier willkommen. Und das erste Erfolgserlebnis stellt sich schnell ein.

Maritime Wirtschaft und Logistik
02.08.2017
Maritimes Matchmaking: Wie das MCN seine Mitglieder vernetzt

Norddeutsche Unternehmen der maritimen Branchen und wissenschaftliche Einrichtungen bilden ein gewichtiges Wirtschaftscluster. Die fünf Küstenbundesländer Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachen und Schleswig-Holstein sind im Maritimen Cluster Norddeutschland verbunden und unterstützen die Vernetzung der Branchen. Ein Gespräch mit dem Leiter der Bremer Kontaktstelle, Andreas Born.

Windenergie
25.07.2017
Mit Schwingungsmessungen die Anlagenlaufzeit verlängern

Eine Windkraftanlage muss im Laufe ihres Lebens Wind und Wetter trotzen. Die hohen Belastungen können zu Schäden am Fundament führen, welche den Weiterbetrieb der Anlage gefährden. Um rechtzeitig gegenzusteuern, hat die bremische wpd windmanager GmbH & Co. KG ein Verfahren zur Schwingungsmessung entwickelt und bereits erfolgreich eingesetzt.

Internationales
20.07.2017
Offshore-Windenergie: Bremen goes East, Taiwan goes West

In 2025 soll rund 20 Prozent der in Taiwan benötigten Elektrizität aus Erneuerbaren Energien gewonnen werden. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Offshore-Windenergie. Auf der Suche nach kompetenter Unterstützung reiste eine taiwanesische Delegation daher nach Bremen und wurde überrascht, wie viele Parallelen es in der Entwicklung gibt – nur sind Bremen und Deutschland Taiwan um gut 15 Jahre voraus.

Maritime Wirtschaft und Logistik
19.07.2017
Schwimmende Fischfabrik

Er fängt auf einer Reise bis zu 5.000 Tonnen Fisch und ist der letzte deutsche Hochseetrawler mit dem Heimathafen Bremerhaven: die „Jan Maria“. Das 125 Meter lange Schiff ist eine schwimmende Fischfabrik. Die Fangreisen führen bis vor die Küste von Afrika.

Digitalisierung / Industrie 4.0
11.07.2017
ELiSE – mit Kieselalgen der Bionik auf der Spur

Die Bionik überträgt Formen und Funktionsweisen der Natur auf die Technik. Das Bremerhavener Forscherteam um den Meeresbiologen Dr. Christian Hamm hat mit „ELiSE“ eine führende Position in diesem Bereich eingenommen. Besonders angetan sind sie dabei von den winzigen, aber unglaublich komplexen Kieselalgen – den Leichtbauspezialisten der Natur.

Digitalisierung / Industrie 4.0
28.06.2017
Die Geschichte der Digitalisierung – Teil II

Seit wann gibt es die Digitalisierung? Wir werfen einen Blick in die Geschichte des Computers und der Automatisierung, um eine Antwort zu finden. Im zweiten Teil der Reihe geht es um die Herkunft des Begriffes Industrie 4.0 und seine Bedeutung für unsere Frage.

Digitalisierung / Industrie 4.0
21.06.2017
Seit wann gibt es die Digitalisierung? Teil I

Eine historische Reise in das digitale Zeitalter. Seit wann gibt es Digitalisierung und Industrie 4.0 – und wo ist da ein Unterschied? Eines ist klar – die digitale Transformation ist mehr als die Geschichte des Computers.

Neu in Bremen
15.06.2017
DEME: Fokus Offshore von Bremen aus

Hohe See, Merkur oder Borkum Riffgrund 2: GeoSea ist am Bau der größten Offshore-Windparks in der deutschen Nordsee beteiligt. Projekte, die aus einer Partnerschaft mit Hochtief hervorgegangen sind und die die deutsche Tochter der belgischen DEME Gruppe aus gutem Grund von Bremen aus betreut.

Digitalisierung / Industrie 4.0
31.05.2017
Digitalisierung im Einzelhandel: Auf den Hund gekommen

Einzelhändler müssen auf digitale Dienste setzen, um mit dem Online-Handel mitziehen zu können. Die Bremerin Nina Stern verbindet mit ihren beiden „Stilhütte“-Läden in Borgfeld und Schwachhausen Online- und Offline-Handel dank moderner Kassen- und Warenwirtschaftstechnologie.

Windenergie
24.05.2017
10 Windenergieunternehmen in Bremen – von hier weht der Wind!

Bremen ist Pionierland der Windenergie. Insgesamt 120 Unternehmen haben sich hier angesiedelt. Sie bilden die gesamte Produktionskette ab – von Planung und Finanzierung über die Produktion bis hin zu Services. Wir zeigen anhand von zehn Firmen, was die Windenergie in Bremen alles kann.

Maritime Wirtschaft und Logistik
24.05.2017
German Dry Docks 4.0: Schiffbau mit Kurs Zukunft

Ein auf Flüssigerdgas-Antrieb umgestelltes Containerschiff und Reparaturen von Schiffen weltweit durch ein mobiles Team: Das Zeitalter der „Schifffahrt 4.0“ hat für den Werftenverbund German Dry Docks Group in Bremerhaven längst begonnen.

Internationales
18.05.2017
Blick ins Silicon Valley: Auch für den Mittelstand unverzichtbar

Technologische Trends rund um Industrie 4.0 und das "Internet der Dinge" haben ihren Ursprung im Silicon Valley. Warum nicht nur Großkonzerne einen genauen Blick ins "Auge des Orkans" werfen sollten, erklären Rene van den Hoevel, Geschäftsführer der Deutsch-Amerikanischen Handelskammer in San Francisco, und Christoph Ranze, Geschäftsführer der encoway GmbH.

Digitalisierung
16.05.2017
Patente Lösung: Axtrion bringt Patent-Agentur in die Cloud

Der Cloud-Dienstleister Axtrion hat die Bremer Patentverwertungsagentur InnoWi in die Cloud gebracht. Neben Daten-Sicherheit steht vor allem das schnelle und flexible Arbeiten mit verschiedensten Partnern im Vordergrund. Wie die Umstellung problemlos gelang, erzählt das Branchenmagazin CloudComputing Insider.

Maritime Wirtschaft und Logistik
10.05.2017
Kombinierter Güterverkehr mit Roland Umschlag

Sie kommen per Schiene, Lastwagen oder mit dem Schiff: Container. Große Mengen an Stückgut werden in ihnen verschickt. Selten legt ein Container seine Reise auf nur einem Weg zurück. Er wechselt innerhalb der Transportkette sein Gefährt. Kombinierter Verkehr (KV) nennt sich dieser Umschlag von Containern. So bringt Roland Umschlag Waren über Bremen hinaus in die Welt.

Neu in Bremen
02.05.2017
DHI WASY: Experten für Wasserwirtschaft 4.0

Von der Quelle bis zum Meer: Die Ingenieure und Softwareexperten der DHI WASY GmbH können quasi jeden Wassertropfen digitalisieren. Sie modellieren und visualisieren Wassersysteme, sei es das Abwassersystem in Aarhus oder die Strömung im Hamburger Hafen.

Maritime Wirtschaft und Logistik
26.04.2017
Die Hafenstatistik der bremischen Häfen 2016

Ein leichtes Plus im Gesamten, ein kleines Minus beim Bremerhavener Containerumschlag. Bremen und seine Zwillingshäfen zählen weiterhin zu den logistischen Hotspots in Deutschland. Wir haben die wichtigsten Zahlen aus 2016 für Sie als Infografik zusammengestellt.

Digitalisierung
18.04.2017
Diese 8 Beispiele für Industrie 4.0-Projekte zeigen, wie Digitalisierung gelingt

Von anderen lernen – unsere Beispiele zeigen Unternehmen, wie man mit der Digitalisierung beginnt. Wir haben acht Best-Practices zusammengetragen, die alle einen anderen wichtigen Aspekt auf dem Weg in die digitale Zukunft beinhalten.

Maritime Wirtschaft und Logistik
05.04.2017
Zwischen Containern und Carriern: Tag der Logistik feiert zehnten Geburtstag

Wer Hafenstadt sagt, muss auch Logistik sagen. 1.500 Unternehmen zählt Bremen allein in der maritimen Wirtschaft und Logistik. Am Tag der Logistik öffnen jedes Jahr viele davon ihre Türen - und bieten die Gelegenheit, einmal vorbeizuschauen.

Digitalisierung / Industrie 4.0
04.04.2017
„Industrie 4.0 ist ein nützlicher Marketingbegriff“

Unternehmen müssten kundenorientiert denken, sagt Christoph Ranze, Geschäftsführer des Bremer Mittelständlers encoway. Nur wer bei seinen Kunden Mehrwerte generiert, schafft durch Digitalisierung einen wirklichen Vorteil. Und kann so neue Geschäftsmodelle finden – wie Ranze am Beispiel encoway deutlich macht.

Windenergie
31.03.2017
Windrad selbst bauen – wie Windkraftanlagen von Horst Crome die Welt mit Windenergie versorgen

Professor Horst Crome ist einer der Pioniere der Windenergie. Tausende seiner KUKATE-Windenergieanlagen versorgen ländliche Gegenden in aller Welt mit Strom und Wasser. Mit seinen 72 Jahren denkt er noch lange nicht ans Aufhören – und hat viele Ideen für die Nutzung von Wasser, Wind und Sonne.

Wissenschaft
27.03.2017
Die mitdenkende Wohnung

Eine intelligente Wohnung, die den Alltag erleichtert? Das ist im „Bremen Ambient Assisted Living Lab“ längst keine Zukunftsmusik mehr, sondern Teil der Forschungsarbeit. Ziel ist es, durch die mitdenkenden Wohnungen ein weitestgehend eigenständiges Leben zu ermöglichen – und das bis ins hohe Alter hinein.

Maritime Wirtschaft und Logistik
22.03.2017
Brexit und die Folgen für die Transportwirtschaft

Welche Auswirkungen hat der nahende EU-Austritt auf die Logistikbranche? Günther Hörbst, Geschäftsführer der Via Bremen Foundation über wirtschaftliche Verflechtungen zwischen Großbritannien und der EU.

Digitalisierung / Industrie 4.0
21.03.2017
Digitalisierung im Mittelstand – ein Praxisbeispiel der Hansa Meyer Global

Die Digitalisierung ist komplex, aller Anfang schwer. Wie starten? Das fragen sich viele Unternehmen. Die Hansa Meyer Global hat den Sprung ins digitale Fahrwasser gewagt. Und dabei einen agilen Weg zur Logistik 4.0 gefunden.

Maritime Wirtschaft und Logistik
09.03.2017
Hotspot für Logistikdienstleister, Automotive und Handel in Deutschland

Die Stadt Bremen ist ein „Schwergewicht“ im bundesweiten Markt für Logistikimmobilien. Es besteht ein hoher Wettbewerbsvorteil aufgrund guter Flächenpotenziale zu stabilen Preisen.

Digitalisierung / Industrie 4.0
07.03.2017
Komplex denken, einfach lösen – wie die Logistik Service Agentur in die Digitalisierung startete

Ein typischer Großauftrag für die Logistik Service Agentur LSA aus Bremerhaven: Eine neue Fabrikanlage wird in England installiert, die Anlagenteile kommen aus ganz Europa. LKWs müssen minutiös koordiniert werden, damit sie in der richtigen Reihenfolge ankommen und kein Stopp auf der Baustelle entsteht. Kein Problem für Roger Heidmann und seine LSA – dank digitaler Dienste.

Maritime Wirtschaft und Logistik
01.03.2017
Cybersecurity im Hafen: Das Forschungsprojekt PortSec

Mit der Digitalisierung steigt auch die Zahl der Attacken auf Computernetzwerke rapide. Die norddeutschen Häfen bauen daher ihre Schutzsysteme weiter aus. Das Bremer Projekt „PortSec“ soll sie dabei unterstützen. Ein Gastbeitrag aus der Logistics Pilot.

Windenergie
14.02.2017
Bergsteiger auf hoher See

Hauptsache schwindelfrei! Die meisten der Stahlbau- und Schweißspezialisten der mh² offshore GmbH aus Bremerhaven haben eine Zusatzausbildung als Industriekletterer. Sie sind zur Stelle, wenn es selbst an der Küste gewaltige Höhen zu überwinden gibt – zum Beispiel bei Arbeiten an Offshore-Windkraftanlagen.

Maritime Wirtschaft und Logistik
08.02.2017
Logistik und Häfen – das Fundament des deutschen Wohlstands

Die Logistik ist eine der größten und wichtigsten Wirtschaftszweige. Ohne sie geht nichts - im wahrsten Sinne des Wortes. Aber dennoch wissen viele nicht, was sich hinter der Branche verbirgt. Günther Hörbst, Geschäftsführer von VIA BREMEN, erklärt in diesem Gastbeitrag, was es eigentlich mit der Logistik auf sich hat.

Digitalisierung / Industrie 4.0
07.02.2017
Die Automatisierer

Ob Eierpalettierer oder Fertigungsstraßen für Automotive – mit besonderen Maschinen, Robotik und Digitalisierung sorgt Schulz Systemtechnik in Bremen für individuelle Automatisierungslösungen.

Windenergie
31.01.2017
Wartungskosten in der Offshore-Windkraft senken mit preInO

Die Instandhaltung macht bis zu 25 Prozent der Gesamtkosten eines Offshore-Windparks aus. Das Forschungsprojekt preInO möchte diese Kosten nun reduzieren mittels Methoden künstlicher Intelligenz und automatischer Selbstorganisation. Wie Forscher aus Bremen die Offshore-Windenergie günstiger machen

Digitalisierung / Industrie 4.0
24.01.2017
HoloLens in der Industrie: Augmented Reality in der Logistik

Die Zukunft der Logistik beginnt in Bremen: PTS Logistics hat den weltweit ersten Test mit der Microsoft HoloLens in der Projektlogistik durchgeführt. Mit der Augmented Reality-Datenbrille möchte das Unternehmen seine Wettbewerbsfähigkeit stärken und den Durchblick in der Digitalisierung behalten.

Digitalisierung / Industrie 4.0
18.01.2017
Digital Leadership: Führung in der Digitalisierung

Die Digitalisierung verändert unsere Arbeit. Hierarchien werden flacher – die Rolle der Führungskräfte wandelt sich. Wie wir Arbeit und Unternehmen in Zukunft organisieren, erläutern Dorothee Schäfer und Dr. Erika Voigt im Interview. Sie sagen: Menschen, nicht Technologien, sind der Schlüssel zur erfolgreichen Digitalisierung.

Maritime Wirtschaft und Logistik
11.01.2017
Segeln auf der Bio-Welle

Vor einem Jahr hat der Prototyp einer Bio-Segeljacht bundesweit große Aufmerksamkeit erregt. Der Kleinkreuzer made in Bremen besteht hauptsächlich aus nachwachsenden Rohstoffen. Inzwischen hat er einen Käufer gefunden.

Digitalisierung / Industrie 4.0
10.01.2017
Wie 3D-Druck aus Bremen die Produktionstechnologie revolutioniert

Ob Lebensmittel, technische Bauteile oder Zahnprothesen – durch die 3D-Druck-Technik können die verschiedensten Dinge erstellt werden. Das Land Bremen gilt als Hochburg für 3D-Druck – sowohl in der Produktion als auch in der Forschung. Und das schon seit 30 Jahren.

Windenergie
10.01.2017
Förderprojekt in der Windenergie: Neues Flügel-Konzept reduziert Lasten

Dank neuem Rotorblattdesign zu leichteren und kostengünstigeren Windkraftanlagen: Wie ein Bremer Forschungsprojekt mithilfe der WFB und Förderung aus dem Programm für anwendungsnahe Umwelttechniken die Windenergiebranche revolutionieren will.

Wissenschaft
19.12.2016
Wissenschaft persönlich: Prof. Dr. Juliana Sagawa vom Forschungsverbund LogDynamics

Bremens Wissenschaft ist exzellent! Und daran haben die vielen schlauen Köpfe, die sich in den Laboren und Hörsälen tummeln, erheblichen Anteil. Wir stellen Ihnen Prof. Dr. Juliana Sagawa vom Forschungsverbund LogDynamics an der Universität Bremen vor.

Digitalisierung / Industrie 4.0
14.12.2016
Berufsausbildung 4.0: Der Ausbildungsplatz in der digitalen Zukunft

In der Digitalisierung müssen wir kreativ sein und Empathie zeigen. Professor Sven Voelpel von der Jacobs University beschreibt im Interview, auf welche Kompetenzen wir sowohl in der Berufsausbildung als auch in Unternehmen und Schulen besonderen Wert legen müssen.

Maritime Wirtschaft und Logistik
07.12.2016
Digitalisierung in der Logistik: Die Revolution hat gerade erst begonnen

Computer und IT werden in Unternehmen der Logistik seit Jahrzehnten eingesetzt. Warum sprechen wir erst jetzt von den radikalen Veränderungen, die durch die Digitalisierung entstehen? Günther Hörbst, Geschäftsführer der Via Bremen Foundation, erklärt in seinem Gastbeitrag, warum die Digitalisierung uns jetzt lawinenartig erfasst.

Digitalisierung / Industrie 4.0
06.12.2016
Logistik 4.0: Wie Studierende Unternehmen bei der Digitalisierung helfen

Experimentierfreudig, kreativ, innovativ – Eigenschaften, die sich viele Unternehmen von ihren Mitarbeitern wünschen. In der Praxis stehen jedoch oft Prozesse und Hierarchien der Kreativität im Weg. Das möchten die LogistikLotsen und das DIGILAB Brennerei 4.0 ändern. Dank ihnen starten Unternehmen zusammen mit Studierenden in die digitale Zukunft.

Wissenschaft
05.12.2016
Wie eine Doktorandenschule den Logistikstandort Bremen bereichert

Bremen ist der zweitgrößte Logistikstandort Deutschlands. Logistik spielt auch in der Hochschullandschaft eine tragende Rolle. Irgendwoher müssen schließlich die Nachwuchskräfte kommen, Forschungsprojekte angeschoben und Ideen entwickelt werden. Und damit sind wir bei der International Graduate School of Dynamics in Logistics, oder kurz: IGS.

Digitalisierung / Industrie 4.0
02.12.2016
Agent of Change: Andrea Kuhfuß weiß, wie Unternehmen die Digitale Transformation gelingt

Als Innovationsmanagerin und Projektleiterin des DIGILAB Brennerei 4.0 unterstützt WFB Mitarbeiterin Andrea Kuhfuß Unternehmen dabei, Digitalisierungsprozesse zu initiieren. Dabei greift sie auf ihr Know-how aus dem Programm "Leading Digital Transformation and Innovation" des renommierten Hasso-Plattner-Instituts zurück, wie sie im Interview mit Antje Hinz erzählt

Automotive
30.11.2016
Der größte Parkplatz in Europa

Das AutoTerminal der BLG LOGISTICS GROUP AG & Co. KG in Bremerhaven ist eine automobile Drehscheibe der Superlative. Jährlich werden rund 2,3 Millionen Fahrzeuge umgeschlagen. Das ist aber noch längst nicht alles.

Maritime Wirtschaft und Logistik
30.11.2016
Ortec und die Reise der Cola-Dose um die Welt

Der Bremer Softwarehersteller Ortec verkauft nicht nur Systemlösungen, sondern bietet Mehrwerte zur Effizienzsteigerung. Mit Hilfe der hauseigenen Planungs- und Optimierungssoftware liefern die IT-Experten für Industrie- und Lebensmittelkonzerne optimale Transport- und Tourenplanungen.

Wissenschaft
26.11.2016
Logistik an Bremer Hochschulen - wie LogDynamics Forschung und Lehre vereint

Mehr als 20 Professorinnen und Professoren geben dem Logistikstandort Bremen in Forschung und Lehre ein Gesicht. Mit LogDynamics bieten sie Grundlagen- und anwendungsnahe Forschung, fachübergreifende Lehrangebote für Studierende und ein Wissenstransfer, der die Bedarfe der Unternehmen mit den technologischen Möglichkeiten aus der Forschung zusammenbringt.

Start-ups
11.11.2016
Sprachsuche im Internet: Mit Spaactor finden, was andere sagen

Google findet alles. Alles? Nein – nur, was geschrieben steht und abgebildet wird. Aber das Internet, das sind auch Millionen Stunden an Videos und Podcasts. Was darin gesagt wird, das weiß Google nicht. Spaactor hingegen schon. Wie Unternehmen davon profitieren, verrät Start-up-Gründer Christian Schrumpf.

Digitalisierung / Industrie 4.0
09.11.2016
Industrie 4.0 funktioniert nur mit dem richtigen Unternehmergeist

Die Bremer Dentalspezialisten von BEGO haben einen 3D-Drucker auf den Markt gebracht, der den Arbeitsalltag für Zahntechnikerinnen und Zahntechniker verändert. Die Neuentwicklung gelang dem Unternehmen dank einer aktiv gelebten Innovationskultur, erzählen die beiden Leiter Produktmanagement und Geräteentwicklung.

Digitalisierung / Industrie 4.0
25.10.2016
Duale Studienprogramme Informatik – in Bremen studieren, weiterbilden und gleichzeitig Geld verdienen

Ein duales Studium Informatik öffnet jungen Frauen und Männern den Weg in die IT-Industrie. Es kombiniert erstklassige Ausbildung mit Praxiserfahrung im Unternehmen. Über das duale Studienprogramm von bremen digitalmedia, der Hochschule und Universität Bremen berichtet der diesjährige Absolvent Oliver Pohling.

Digitalisierung / Industrie 4.0
11.10.2016
Ab in die Cloud – warum Unternehmen um Cloud-Dienste nicht mehr herum kommen

Die Cloud ist der Container des digitalen Zeitalters: Hier werden Daten abgeladen und gelangen von hier zu allen Anwendern. Aber viele Unternehmen scheuen sich noch davor, eigene Cloud-Projekte umzusetzen – haben etwa Bedenken vor Datenverlust. Wir klären die häufigsten Fragen zur Cloud.

Digitalisierung/Industrie 4.0
27.09.2016
Wartung und Service 4.0: Wenn der Mechaniker mit dem Tablet vorbeikommt

Schleusen, Bahnanlagen, Pumpwerke – die Hafengesellschaft bremenports muss die unzähligen technischen Anlagen in den Bremer Häfen regelmäßig warten. Um sich in den riesigen Arealen der Häfen einen besseren Überblick zu verschaffen, hat bremenports die Service und Wartung vollständig digitalisiert. Das erlaubt lückenlose Dokumentation.

Maritime Wirtschaft und Logistik
21.09.2016
Hafenwirtschaft: Südeuropäische Häfen fordern die "Nordrange" heraus

Der Begriff Disruption ist das Wirtschaftswort dieser Zeit. Neben der Digitalisierung finden disruptive Prozesse in der maritimen Wirtschaft statt. Häfen in Südeuropa rütteln an der Vormachtsstellung der "Nordrange"-Häfen. Was das für Bremerhaven und Bremen bedeutet, erfahren Sie im Gastbeitrag von Günther Hörbst.

Maritime Wirtschaft und Logistik
14.09.2016
Digitalisierung aus Sicht der Containerlogistik

Was Digitalisierung aus Sicht der standardisierten Containerlogistik bedeutet, und wie im Forschungsprojekt ProDiS an branchenspezifischen Anwendungen gearbeitet wird, erläutert Dr. Ingo Starke. Er ist Geschäftsführer in der Firmengruppe Friedrich Tiemann.