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12.6.2018 - Diana Bluhm

Studieren, forschen und leben im Technologiepark Bremen

Stadtentwicklung

30 Jahre Erfolgsgeschichte als Gewerbegebiet, Forschungszentrum und Stadtteil

Luftaufnahme des  Technologieparks von 2017
Der Fallturm ist Wahrzeichen des Technologieparks und schon von weitem zu sehen © WFB/Christian Ring

Studierende schlendern durch den Campus-Park zu ihren Vorlesungen, Forscherinnen und Forscher entwickeln neue Komponenten für die Raumfahrt, eine Schulklasse besucht das Universum Bremen: Jeden Tag auf’s Neue ist das Gewerbegebiet Technologiepark Bremen Schauplatz der Leben tausender Menschen. Was macht diesen Stadtteil so besonders?

Am 12. Juni 1988 beschloss der Bremer Senat, das Gewerbegebiet Technologiepark rund um die Uni Bremen zu errichten. Heute ist es mehr als das: Es ist ein Stadtteil, in dem zahlreiche Menschen lernen, lehren, forschen und leben. Schon von weitem sieht man das Wahrzeichen des Technologieparks Bremen: den 146 Meter hohen Fallturm des ZARM – Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation. Er ist das einzige Labor dieser Art in Europa und zieht internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an, die hier Experimente im freien Fall durchführen.

Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)
Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) ist eines von vielen Forschungsinstituten im Technologiepark © WFB/Jonas Ginter

Warum der Technologiepark Bremen so erfolgreich ist, zeigen die folgenden sechs Gründe:

#1 In bester Gesellschaft

Auf dem 170 Hektar großen Areal des Technologieparks Bremen haben mehr als 550 Unternehmen, Institute und Forschungseinrichtungen ihren Sitz. Darunter namhafte Konzerne, wie die OHB-System AG, die BEGO Bremer Goldschlägerei Wilh. Herbst GmbH & Co. KG, die OAS AG und die OMNILAB-LABORZENTRUM GmbH & Co. KG, sowie Forschungseinrichtungen wie das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM und das Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie. Sie alle haben sich rund um die Universität Bremen angesiedelt, an der 19.500 Studierende lernen. Insgesamt arbeiten etwa 13.500 Menschen im Technologiepark Bremen.

#2 Dialog zwischen Wissenschaft und Wirtschaft

Kurze Wege zwischen den Instituten, der Uni und den Unternehmen schaffen eine einzigartige Dichte an Fachkräften. So ermöglicht der Technologiepark Bremen einen intensiven Austausch und dynamischen Dialog zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Der vielfältige Branchenmix aus Informations- und Kommunikationstechnik, Luft- und Raumfahrt, Logistik, Werkstoff-, Mikrosystem- und Produktionstechnik sowie Sensor- und Nanotechnologie erlaubt ein kreatives und innovatives Miteinander.

Aus Wissenschaft wird Wirtschaft
Wissenschaft und Wirtschaft arbeiten im Technologiepark eng zusammen © WFB/BRASILHAUS

#3 Bestens angeschlossen

Der Technologiepark Bremen liegt direkt an der Autobahn A 27, in der Nähe der A 1. Ob mit dem Auto oder der Straßenbahn: Die Bremer City mit dem Hauptbahnhof ist in 15 Minuten, der Airport Bremen in 30 Minuten erreicht. Die Straßenbahnlinie 6 fährt direkt vom Flughafen über den Hauptbahnhof zur Uni Bremen. Das ist typisch Bremen: die Stadt der kurzen Wege.

#4 Erstklassiges Gründungsklima

Das ist das Gute, wenn die Uni im Technologiepark sitzt: Die qualifizierten Fachkräfte sind direkt vor Ort. Und wenn sich die jungen Akademiker mit einer Idee selbstständig machen wollen, haben sie nur einen kurzen Weg vor sich: Das BITZ (Bremer Innovations- und Technologiezentrum) befindet sich in direkter Nähe zur Uni. Hier können unternehmerische Leistungsfähigkeit und wissenschaftliche Innovationskraft eine außerordentliche Dynamik entwickeln. Wer sein Start-up gründen und seine innovative Geschäftsidee realisieren möchte, dem bietet das BITZ ein optimales Umfeld. Gleich gegenüber können sich erfolgreich gegründete Betriebe in den Fahrenheitshäusern auf das Wachsen und Erweitern ihrer Geschäfte konzentrieren.

#5 Individuelle Raum- und Flächenangebote

Je nach Situation bietet der Technologiepark Bremen verschiedene Möglichkeiten zu Räumlichkeiten und Gewerbeflächen. Interessierte können sich bei Anke Werner, Projektleiterin bei der Wirtschaftsförderung Bremen (WFB) für die Region Bremen-Ost, melden und schnell, unkompliziert und individuell beraten lassen. Auch zu Investitions- und Finanzierungsmöglichkeiten gibt die WFB gern Auskunft.

#6 Moderne Architektur, hohe Lebensqualität

Wer im hier wohnt oder arbeitet, kann die hohe Lebensqualität genießen. Denn der Technologiepark Bremen ist mehr als nur ein Gewerbegebiet – er ist ein eigener Stadtteil. Das war das Ziel des 2008 verabschiedeten Entwicklungsprogramms “Technologiestadtteil”. „Ein zentrales Anliegen war die Belebung“, betont Anke Werner, WFB-Projektleiterin und zuständig für den Technologiepark. “Herzstück und grüne Mitte ist der Campus-Park. Vor allem im Sommer sieht man hier Studierende, Geschäftsreisende und Angestellte, die ihre Pausen im Freien genießen.” 

Der Campus-Park im Technologiepark Bremen
Die grüne Oase im Technologiepark Bremen: der Campus-Park © WFB/Lehmkühler

Auch die moderne Architektur und grüne Umgebung durch den Stadtwald schaffen ein angenehmes Ambiente. Touristen finden gemütliche Hotels, vielfältige gastronomische Angebote und sowohl sportliche als auch kulturelle Angebote: vom Universum Science Center bis hin zum Unterwegs - DAV Kletterzentrum Bremen. Was wir beim Schnupperkurs in der Kletterhalle erlebt haben, lesen Sie in diesem Artikel. Studierende leben in den verschiedenen Wohnheimen auf und rund um den Campus der Universität, weitere Unterkünfte sind bereits im Bau. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können ihre Kleinsten in einer der betriebsnahen Kinderbetreuungseinrichtungen unterbringen. Um die Nahversorgung zu verbessern, baut Aldi Nord ein multifunktionales Gebäude, das neben einem Supermarkt weitere Laden- sowie Büroflächen bietet. „Wir wollen die Dienstleistung vor Ort verbessern“, sagt Werner und bezeichnet die geglückte Ansiedlung als „unser letztes i-Tüpfelchen“.

In Zukunft weiter erfolgreich

Das Gewerbegebiet erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Gibt es denn noch etwas, das es im Technologiepark Bremen nicht gibt? “Schön wäre, wenn sich Geschäfte ansiedeln ließen, die den Beschäftigten im Technologiepark und den Studierenden Wege abnehmen. Dazu gehören zum Beispiel eine Apotheke oder eine Reinigung,” so Werner. Auch ein Bahnhaltepunkt würde die Anbindung des Technologieparks ideal ergänzen und für viele Pendler eine gute Alternative zum PKW darstellen. “Und nicht zuletzt müssen wir über sinnvolle Erweiterungsperspektiven für die Unternehmen, Institute und die Universität nachdenken.” Gewerbeflächen sind schon jetzt nur noch begrenzt verfügbar.


Haben Sie noch Fragen zum Technologiepark Bremen oder Interesse an einer Gewerbefläche oder Immobilie? Dann hilft Ihnen gern Anke Werner, Projektleiterin Region Bremen-Ost, Anke.Werner@wfb-bremen.de, Tel. 0421 9600-331, weiter.


Die Erfolgsgeschichte des Gewerbeparks Hansalinie als Automotive-Standort können sie in diesem Artikel lesen.

Warum der Wohn- und Büropark Oberneuland so attraktiv zum Leben und Arbeiten ist, erfahren Sie hier.

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