+49 (0) 421 9600-10
2.6.2016 - Diana Bluhm/Marlis Torka

Bremen ist Exportmeister

Internationales

Bremer Produkte sind auf der ganzen Welt beliebt

Die bremischen Häfen tragen besonders zum Exporterfolg des kleinsten Bundeslandes bei
Die bremischen Häfen tragen besonders zum Exporterfolg des kleinsten Bundeslandes bei © WFB/Frank Pusch

In Bremen gibt es große Konzerne, die die Exportmöglichkeiten besonders der bremischen Häfen zu schätzen wissen. Aber auch die mittelständischen Unternehmen tragen viel zum Außenhandelserfolg des Bundeslandes bei. Mehr als jeder zweite erwirtschaftete Euro kommt hier aus dem Ausland. Diese Exportleistung verschafft dem kleinsten Bundesland erneut den ersten Platz im Bundesländervergleich.

55,7 Prozent. Eine Zahl, die sich sehen lassen kann. Sie besagt, dass mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes Bremens durch den Export verschiedener Waren generiert wird. Mit einem Wert von 17,6 Milliarden Euro konnte das Bundesland seine Quote sogar um 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr 2014 steigern. Platz 2 belegt Hamburg mit 51,8 Prozent, gefolgt vom Saarland (43,8 Prozent) und Baden-Württemberg (42,3 Prozent).


Wichtigster Außenhandelspartner: die Europäische Union


Gemessen am Warenwert sind die Mitgliedsstaaten der EU mit Abstand die wichtigsten Außenhandelspartner Bremens. Sie importieren hiesige Produkte im Wert von rund zehn Milliarden Euro (56,7 Prozent). Frankreich (3,4 Milliarden Euro) und das Vereinigte Königreich (1,6 Milliarden Euro) machen hiervon bereits die Hälfte aus. Weitere wichtige Exportziele sind die USA (2,3 Milliarden Euro) und China (0,8 Milliarden Euro). Starke Veränderungen zum Vorjahr 2014 gab es beim Export in die Russische Föderation (-43,0 Prozent), in die Türkei (+41,8 Prozent) und nach China (+16,4 Prozent). Die Türkei und China sind neben den USA Schwerpunktländer der Wirtschaftsförderung Bremen. Hier befinden sich auch Büros von Bremeninvest, der internationalen Marke der WFB, von denen aus für den Wirtschaftsstandort Bremen geworben wird.


Typische Bremer Produkte als Exportschlager


Welche Waren exportierte Bremen 2015 ins Ausland? Die typischen „Bremer Produkte“. Allen voran PKWs und Wohnmobile im Wert von 7,4 Milliarden Euro (42,3 Prozent). Platz 2 erreichen die Luftfahrzeuge (3,1 Milliarden Euro), gefolgt von der Ernährungswirtschaft mit 1,9 Milliarden Euro. Hierbei erwirtschaftet Bremer Kaffee etwa die Hälfte. Auf Platz 4 sind Produkte der Eisen- und Stahlindustrie (1,2 Milliarden Euro).


Bremen ist 2015 erneut Spitzenreiter bei den Exportquoten im Bundesländervergleich
Bremen ist 2015 erneut Spitzenreiter bei den Exportquoten im Bundesländervergleich © WFB/Marco Elster

Bei der Handelskammer Bremen – IHK für Bremen und Bremerhaven können Sie sich hier für den Außenwirtschafts-Newsletter anmelden. Monatlich versendet sie Informationen über Wirtschaftsdaten, Ländernotizen, Zoll- und Außenwirtschaftsrecht, Veranstaltungen/Unternehmerreisen, Auslandsangebote/-anfragen, Auslandsmessen sowie Veröffentlichungen für Unternehmen mit internationalen Wirtschaftsbeziehungen.

Informationen zu den internationalen Tätigkeiten der WFB sowie den Services rundum Ansiedlungen aus dem Ausland gibt es hier und bei Andreas Gerber, Teamleiter internationale Ansiedlung, Tel. +49 (0)421 9600-123, Andreas.Gerber@wfb-bremen.de.


Wenn Sie mehr über die Maritime Wirtschaft / Logistik in Bremen erfahren wollen, schauen Sie auf unsere Website oder kontaktieren Sie Jörg Kautzner, Clustermanager Logistik und Automotive, Tel. +49 (0)421 361-32172, joerg.kautzner@wah.bremen.de.

Erfolgsgeschichten


Neu in Bremen
26.04.2022
Tumoren sanft zu Leibe rücken

Mithilfe der WFB in Bremen angesiedelt: Der Medizintechnikhersteller ECO errichtet in der Hansestadt seine erste europäische Niederlassung. Mit den Instrumenten des chinesischen Herstellers können Ärztinnen und Ärzte Tumore, Schilddrüsenknoten oder Krampfadern sanft behandeln.

Mehr erfahren
Maritime Wirtschaft und Logistik
25.04.2022
Türöffner für Bremerhaven: Rentner-Gang stellt Schleusenbetrieb sicher

Sie sind viele Jahre zur See gefahren und kommen auch im Ruhestand vom nautischen Geschäft nicht los: Zehn Pensionäre sorgen am Neuen Hafen in Bremerhaven als Schleusenwärter dafür, dass sich das 2005 gebaute Tor stets für Wassersportler und Berufsschiffer öffnet

zu BIS-Bremerhaven
Maritime Wirtschaft und Logistik
19.04.2022
Logistikjobs der Zukunft - der Blick voraus auf die Arbeitswelt von morgen

Vollautomatisiert oder harter Knochenjob? Am Beispiel von Berufskraftfahrer:innen zeigt uns Gastautor Sven Hermann, wie sich Logistikunternehmen heute mit den Anforderungen der Arbeit von Morgen befassen können und sich zukunftsfähig aufstellen.

Mehr erfahren