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26.6.2017 - Berit Böhme

Auf den „Hunt“ gekommen: Auf den Spuren der Torfschiffer

Lebensqualität
Entschleunigung auf schwarzen Dielen: Bremen aus der Torfkahnperspektive ist nichts für Eilige.

Entschleunigen, wo sich einst Torfsoden stapelten: Bremer Torfkahnskipper wie Peter Röleke bescheren ihren Passagieren einen ganz neuen Blick auf die Naturschönheiten und die Geschichte der Hansestadt. Und helfen obendrein bei der Wiederentdeckung der Langsamkeit.

Peter Röleke ist Torfkahnskipper in Bremen
Peter Röleke ist Torfkahnskipper in Bremen © Berit Böhme

Sogar Kuh und Kiebitz halten inne

Der Wind bläht das braune Segel. Gemächlich gleitet der kiellose Kahn von Peter Röleke übers Wasser. Kuh und Kiebitz halten inne und blicken dem Torfkahn auf der „Kleinen Wümme“ neugierig hinterher. Wenn der 74-jährige Röleke mit seinem „Halbhunt“ im Blockland – Bremens Naherholungsgebiet Nummer eins – unterwegs ist, hat er nicht nur menschliche Bewunderer. Der Skipper steht für den Tourenveranstalter „Torfkähne Bremen“ an der Ruderpinne. Auf historischen Wasserwegen bringt er seinen Fahrgästen Natur und Geschichte(n) in Bremen und umzu näher.

„Skipper gesucht“: Röleke fühlte sich angesprochen

Röleke ist einer von 28 Bremer Torfkahnschiffern in Bremen, alle sind ehrenamtlich unterwegs. Die Liebe des pensionierten Ingenieurs zu den einmastigen Dielenbooten erwachte vor vier Jahren, als er dem Aufruf „Skipper gesucht“ folgte. Sein Bootsschein und seine über 40-jährige Seglererfahrung allein reichten nicht für den nostalgischen Job. „Man muss sich selber fortbilden über alte Geschichten aus dem Moor, aus Findorff“, sagt Röleke. Im alten Torfhafen im Stadtteil Findorff ist die Flotte beheimatet, dort starten auch die meisten Linien- und Charterfahrten. Auch die Tier- und Pflanzenwelt studierte er eingehend. Ihr Wissen und die Döntjes geben die Schiffer mit Leidenschaft weiter. „Aber nicht wie in einer Unterrichtsstunde“, stellt Betriebsleiter Ullrich Mickan klar. Die Skipper nehmen den Fahrgästen auf Wunsch sogar das „Torfabitur“ ab. Wer gut aufpasst, wenn Röleke erzählt, kann zumindest den theoretischen Teil der Prüfung am Ende leicht bestehen.

Die Bremer Torfkahn-Armada schippert gemächlich durch die Natur
Die Bremer Torfkahn-Armada schippert gemächlich durch die Natur © Berit Böhme

Ein halbes Hunt ist eine alte Maßeinheit

Die Bremer Flotte umfasst sieben „Halbhunt-Kähne“. Ein Halbhunt war im Teufelsmoor das gängigste Bootsmodell, benannt nach der alten Maßeinheit „Hunt“. Auf den zehn Meter langen Kahn passten rund sechs Kubikmeter Torf, ein halbes Hunt. Die Eichenboote waren dank ihres flachen Bugs leicht zu steuern. Seitenschwerter, die mit einem Seil zu bedienen waren, hielten den Kahn beim Segeln auf Kurs: „Als Ersatz für den Kiel, sie stabilisieren den Kurs auf der windabgewandten Seite“, erklärt Röleke. Gewartet und startklar gemacht werden die Kähne von Erwerbslosen, die beim Beschäftigungsträger „bras – Menschen für Bremen“ in den Bereichen Dienstleistung und Handwerk für den „ersten Arbeitsmarkt“ fit gemacht werden sollen. Auf der kleinen, hauseigenen Werft liefen schon zwei Kahn-Neubauten vom Stapel. 

Torfkahn beladen mit Torf
Auf einem zehn Meter langen Kahn wurden einst rund sechs Kubikmeter Torf transportiert © Berit Böhme

Segel hoch und Motor aus

Einst treidelten, stakten, wriggten und segelten die Moorbauern aus dem Umland oft tagelang, um den Brennstoff Torf in der Hansestadt zu verkaufen. Beim Treideln wird der Kahn vom Land aus gezogen. Beim Staken stößt sich der Skipper mit einer vier Meter langen, am Ende mit Eisen beschwerten Eichenstange vom Kanalgrund ab. Zum Wriggen wurde am Heck ein Riemen hin- und her bewegt. Die Bremer Halbhunt-Nachbauten sind zwar motorisiert, aber kaum schneller unterwegs als im 19. Jahrhundert. Sie tuckern mit fünf Stundenkilometern übers Wasser. Wenn Strecke und Wind passen, drückt Röleke auch mal den roten Aus-Knopf. „Das ist das größte Erlebnis: Segel hoch und Motor aus“, schwärmt er. „Auf Wunsch staken oder treideln wir auch schon mal.“ Röleke liebt das Torfkahnfahren: „So ein Kahn wächst einem ans Herz. Und ich hab einen Moorvirus.“ Seine Kollegen und er befördern rund 4.500 Passagiere pro Jahr, Saison ist von April bis Oktober.

„Die Leute sind erstaunt, soviel Natur zu finden“

An diesem Nachmittag stehen die Chancen für den Einsatz des braunen Segels gut. Peter Röleke hat zur Testfahrt auf der neuen Rundroute „Die Waller Feldmark durch den Hintereingang“ geladen. Vom Hafenbecken biegt er zunächst in den schnurgeraden, fast drei Kilometer langen Torfkanal entlang des Bürgerparks und des Stadtwaldes. Hier heißt es zum ersten Mal „Kopf einziehen!“. Dieses Kommando erklingt unterwegs noch bei so manch anderer flachen Brücke. Auf der „Kleinen Wümme“ wird es kurviger, das Wasser klarer und die Natur üppiger. Eisvögel tauchen blitzschnell ins Nass, Smaragdlibellen schimmern im Sonnenlicht. Wasserrosen schaukeln auf den Wellen, der Wanderfalke sucht nach Beute. „So nahe der Großstadt so schöne Natur“, schwärmt ein Passagier. „Die Leute sind erstaunt, soviel Natur zu finden“, sagt Röleke.

Torfkanal in Findorff: Einst steuerten 30.000 Torfkähne den Bremer Stadtteil an © Berit Böhme

30.000 Torfkähne steuerten einst Findorff an

Wo heute nur Röleke und seine Kollegen unterwegs sind, herrschte früher reger Verkehr. Pro Jahr steuerten rund 30.000 Torfkähne Findorff an. Die von den Hansestädtern einfach nur „Jan von Moor“ genannten Schiffer waren auf den ersten Blick harmlos. Viele hatten es aber faustdick hinter den Ohren. Um die unterwegs anfallenden Zoll-, Kanal- und Dammgebühren zu umgehen, schmuggelten sie emsig. „Die Moorbauern haben eigentlich vom Schmuggel gelebt“, sagt Mickan. „Aber wenn sie erwischt wurden, wurde der Kahn konfisziert.“ Dennoch gelangte so manches Paket Salz, Kaffee oder Zucker zollfrei nach Hause. Das Katz-und-Maus-Spiel zwischen Zoll und Schmugglern können die Fahrgäste heute auf der „Piratentour“ hautnah erleben. Darsteller des ebenfalls zur bras gehörenden Bremer Geschichtenhauses schlüpfen dafür an historischen Kontrollpunkten in die Rolle bewaffneter Zöllner.

Mehr Infos zu den Torfkahnfahrten unter: http://www.torfkaehne-bremen.de


Pressekontakt: Ullrich Mickan, Betriebsleiter bras e.V., Tel.: 01525 3239297, E-Mail: mickan@bras-bremen.de


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Foto 1: Peter Röleke ist Torfkahnskipper in Bremen © Berit Böhme

Foto 2: Die Bremer Torfkahn-Armada schippert gemächlich durch die Natur © Berit Böhme

Foto 3: Auf einem zehn Meter langen Kahn wurden einst rund sechs Kubikmeter Torf transportiert © Berit Böhme

Foto 4: Torfkanal in Findorff: Einst steuerten 30.000 Torfkähne den Bremer Stadtteil an © Berit Böhme


Der Pressedienst aus dem Bundesland Bremen berichtet bereits seit Juli 2008 monatlich über Menschen und Geschichten aus dem Bundesland Bremen mit überregionaler Relevanz herausgegeben von der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH. Der Pressedienst aus dem Bundesland Bremen arbeitet ähnlich wie ein Korrespondentenbüro. Bei den Artikeln handelt es sich nicht um Werbe- oder PR-Texte, sondern um Autorenstücke, die von Journalisten für Journalisten geschrieben werden.

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Menschen mit schweren Hautverbrennungen sind durch Narben lebenslang gezeichnet. Eine Bremer Wissenschaftlerin und Ärztin erforscht ein Medikament, das die Wundheilung bei Brandverletzungen extrem verbessern soll.

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Vor einem Jahr hat der Prototyp einer Bio-Segeljacht bundesweit große Aufmerksamkeit erregt. Der Kleinkreuzer made in Bremen besteht hauptsächlich aus nachwachsenden Rohstoffen. Inzwischen hat er einen Käufer gefunden.

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Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
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Was Werder Bremen kann, kann die Überseestadt schon lange: Sie ist ein "Wunder an der Weser" – sagt auch die Süddeutsche Zeitung in ihrem Artikel über die Entwicklung des "Projekts der Superlative".

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Hier steckt Wissenschaft drin: zu den Berg- und Talfahrten auf dem Bremer Freimarkt

Der Bremer Freimarkt aus wissenschaftlicher Perspektive: Über den Nervenkitzel, das Gefühl der Schwerelosigkeit und die g-Kräfte, die während der rasanten Achterbahnfahrten auf uns wirken, berichtet die Redaktion von Radio Bremen.

Lebensqualität
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Feiern auf bremisch: Ischa Freimaak

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Lebensqualität
19.09.2016
Wo in Bremen seltene Nutz- und Kulturpflanzen wachsen

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Fahr mal runter! – Naherholung in der Überseestadt

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Wissenschaft
25.07.2016
TRACING SPACES: Wie Studierende zur Erkundung Bremens einladen

"Fish ’n' Ships", "Der Nase nach" oder doch lieber "Search ’n’ Found"? Studierende der School of Architecture der Hochschule Bremen haben im Sommersemester 2016 sieben thematische Stadtspaziergänge entwickelt, die zum Erkunden unserer Stadt einladen. Mit der App "Actionbound" sind die TRACING SPACES in Bremen zu finden. Und wir sind uns sicher: Auch Sie werden einiges Unbekanntes erfahren!

Lebensqualität
25.07.2016
Ein Tag am Bremer Osterdeich

Der gute, alte Osterdeich – für Bremerinnen und Bremer ein wahrer "place to be". Die Flaniermeile der Hansestadt sozusagen. Wir präsentieren Ihnen das Deich-Lexikon: Von A bis Z gibt es hier allerlei Wissenswertes zu unserem grünen Gürtel!

Lebensqualität
11.07.2016
Vom Bettvorleger zum Tier - lebensechte Tiere im Übersee-Museum Bremen

Tiere, die ihre Betrachter ansehen, als wären sie lebendig - zu sehen und zu bestaunen im Bremer Übersee-Museum und dort auch bald in der Amerika-Dauerausstellung, die im November neu konzipiert wiedereröffnet wird.

Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
07.07.2016
Hier beginnt die Überseestadt Bremen: von Kaffee bis Theater, von historisch bis modern

Die vordere Überseestadt wartet mit Giganten auf: Der Weser Tower ist Bremens höchstes Bürogebäude und die Geschichte des Quartiers ist eng mit dem Kaffee-Riesen Eduscho verbunden. Und was gibt´s hier noch? Wir verraten es.

Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
23.06.2016
So schmeckt die Überseestadt: Auf gastronomischer Weltreise zwischen Weser-Tower und Speicher XI

Die Gastronomie-Szene in der Bremer Überseestadt ist wahnsinnig vielfältig. Wir nehmen euch mit auf einen Streifzug durch die Küchen des Quartiers.

Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
09.06.2016
Wohnen in der Überseestadt: Single-Quartier oder familienfreundlich?

Jens Lütjen ist Geschäftsführender Gesellschafter der Robert C. Spies Gewerbe und Investment GmbH. Er vermarktet unter anderem zahlreiche Objekte in der Bremer Überseestadt. Was den Reiz des Quartiers für ihn ausmacht, mit welchem Vorurteil er aufräumen möchte und wohin die "Wohnreise" gehen sollte, verrät er im Interview.

Lebensqualität
07.06.2016
Der Bürgerpark - eine Großstadtoase für uns Bremer

Abenteuerland für Kinder, Anziehungspunkt für Kultur- und Naturliebhaber und Joggingstrecke: Der unter Denkmalschutz stehende Bremer Bürgerpark ist alles in einem. Seit 150 Jahren wird er allein mithilfe von Spenden erhalten.

Kreativwirtschaft
02.06.2016
Das Tor zur Neustadt – Kreative beleben einen Bremer Stadtteil

Ein Stadtteil mausert sich: Wer Kreatives schaffen und erleben will, kommt um die Bremer Neustadt nicht herum. Bei Initiativen wie KUKOON, Ab geht die Lucie! oder dem KARTON kann jeder etwas beitragen – oder einen neuen Lieblingsort zum gepflegten Abhängen entdecken.

Lebensqualität
16.05.2016
Immer scharf am Wind – unsere Mühlen in Bremen

Wie lässt sich der alljährliche Mühlentag am Pfingstmontag besser verbringen als auf einer schönen Tour entlang der Niedersächsischen Mühlenstraße, die auch durch Bremen führt. Wir nehmen Sie gerne mit auf die Reise!

Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
12.05.2016
Da ist das Ding – in der Überseestadt: Warum Champions League- und DFB-Pokal immer nach Bremen gehen.

Der DFB-Pokal, der Champions League-Pokal und die Meisterschale der Fußball-Bundesliga gehen jedes Jahr durch Bremer Hände. Und zwar durch die der Mitarbeiter von Koch & Bergfeld in der Überseestadt – der ältesten Silberwarenmanufaktur Deutschlands.

Kreativwirtschaft
04.05.2016
"Nicht gefunden gibt's nicht" - die Stadt als Filmmotiv

Zu Kay Schellacks Job gehört seit 20 Jahren, mit wachem Blick durch die Stadt zu gehen. Er ist Locationscout für Film und Fernsehen und hat auch die Drehorte für den Bremer „Tatort“, der Pfingsten 2016 ausgestrahlt wurde, gesucht.

Wissenschaft
02.05.2016
Vorne oder hinten? Wie eine Kugel den Orientierungssinn erforscht

Sie ist drei Meter hoch und begehbar - die Kugel "Virtusphere". In ihr dreht sich buchstäblich alles um Orientierung. Forscher der Universität Bremen wollen wissen: Wie orientieren sich Menschen, wenn sie unterwegs sind? Was hilft ihnen, sich zurechtzufinden?

Stadtentwicklung
29.04.2016
Platz für Start-ups und Existenzgründer – der Lloydhof wurde zum citylab

Sneaker, Handgemachtes, Spielzeug aus Karton, Leckerbissen, Möbel, Mode und mehr – im ehemaligen Lloydhof in der Bremer Innenstadt ist mit dem "citylab" ein Zwischennutzungskonzept gestartet, das Raum für Bewährtes und Gründer bietet. Wir zeigen, wer alles dabei ist.

Kreativwirtschaft
20.04.2016
Zeitlose Hingucker aus Bremen - urbane und erfrischende Mode von Stylesucks

Provokant bedruckt, zeitlos im Design: Das sind die T-Shirts des kleinen Bremer Labels "Stylesucks". Seit elf Jahren experimentiert Stefan Meichau als unkonventioneller Modedesigner, ohne sich dem Diktat der Modewelt zu unterwerfen.

Wissenschaft
19.04.2016
Wie die falsche Umlaufbahn zweier Satelliten zum Glücksfall für einen Bremer Professor wurden

Was den einen ärgert, freut den anderen: Ein Bremer Physikprofessor nutzt zwei fehlgeleitete Galileo-Satelliten für seine Forschungen zu Einsteins Relativitätstheorie. Die ellipsenförmige Umlaufbahn hatte sein Interesse geweckt.

Wissenschaft
12.04.2016
Bionic Bike - dank Kieselalgen zum neuen Faltrad

Vorbild Natur: Bremerhavener Meeresbiologen und Techniker des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI) haben ein ultraleichtes Falt-Fahrrad entwickelt. Ein Beispiel, wie Grundlagenforschung für industrielle Anwendungen genutzt werden kann.

Wissenschaft
05.04.2016
Paddeln an Land - zwei Bremer Studenten erfinden das Radfahren neu

Es gibt Erfindungen, die sind so genial wie naheliegend, da fragt man sich: Wieso erfindet das jemand erst jetzt? So wie beim Paddelfahrrad, das zwei Bremer Studenten der Universität Bremen entwickelt haben.

Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
31.03.2016
Vom Mäuseturm bis Marmorsaal. Diese fünf Orte in der Überseestadt sollten Sie unbedingt besuchen.

Zwischen Wendebecken und Holz- und Fabrikenhafen: Wir nehmen Sie mit an unsere Lieblingsplätze in der Bremer Überseestadt.

Maritime Wirtschaft und Logistik
30.03.2016
Karriere mit Tiefgang: Prof. Dr. Antje Boetius liebt es kalt und duster

Die Bremer Meeresbiologin Antje Boetius taucht tief und spielt doch ganz oben mit. Für ihre Arbeit erhielt sie unter anderem die höchstdotierte deutsche Forschungsauszeichnung, den Leibniz-Preis.

Luft- und Raumfahrt
24.03.2016
Auf dem Stundenplan in Bremen: Luft- und Raumfahrt – das fliegende Klassenzimmer 2.0

Bremen ist einer der wichtigsten europäischen Standorte für Luft- und Raumfahrt. Deswegen fördern zwei Bremer Gymnasien seit 2006 gezielt den Nachwuchs – in einem deutschlandweit einzigartigem Programm. Auf dem Stundenplan stehen die Fächer Mathematik, Physik, Wirtschaft und Englisch unter dem Aspekt „Luft- und Raumfahrt”.

Internationales
17.03.2016
Studierende aus 106 Ländern an der Jacobs University Bremen: Gemeinschaft ohne Grenzen

Seit 15 Jahren ist die Bremer Jacobs University ein Anziehungspunkt für junge Talente aus aller Welt. Die Gemeinschaft zwischen den Studierenden und das Leben auf dem Campus tragen zum Studienerfolg bei. Und in der Wirtschaft sind die Absolventen begehrte Fachkräfte.

Lebensqualität
14.03.2016
Bremen spielt in der Champions League – zumindest musikalisch

Mit dem Musikfest hat sich Bremen einen Namen erspielt. Seit 1989 begeistern jedes Jahr mehrere hundert Künstler tausende Besucher. Damals nicht mehr als eine verrückte Idee, ist das Musikfest Bremen heute nicht mehr aus Bremen und Umzu wegzudenken.

Lebensqualität
11.03.2016
Bremen - die drittgrünste Großstadt Deutschlands

Grün, grüner, Bremen? Dies könnte man zurecht meinen, wenn man auf Streifzug durch die Hansestadt ist. Ein Blick in die Statistik verrät: Bremen als elftgrößte Stadt Deutschlands ist auch die drittgrünste und bietet viel Raum für Erholung in der Natur.

Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
11.03.2016
Die Überseestadt: Wie aus einer 400 Meter langen Keimzelle Bremens neuester Ortsteil wurde

Sie ist eine Mischung aus alt und neu, aus Freizeitstätte und Arbeitsplatz, aus Kreativszene und Großunternehmen: die Bremer Überseestadt.

Maritime Wirtschaft und Logistik
10.03.2016
In der Maritimen Explorationshalle des DFKI Robotics Innovation Center lernen Roboter schwimmen

Sie arbeiten dort, wo Menschen nicht hinkommen: Robotersysteme, die tief unter der Meeresoberfläche operieren. Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz betreibt in Bremen eine weltweit nachgefragte Testanlage für Tiefseeroboter.

Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
09.03.2016
Von 0 auf 626: Wie mit der Marina Europahafen die Schiffe wieder Einzug in die Überseestadt hielten.

Seit ihrer Eröffnung im Sommer 2011 erweitert Betreiber Jens Wirdemann die Steganlage der Marina Europahafen fast jährlich. Mittlerweile bietet er 546 Meter Anlegefläche für Hobbyskipper und ihre Boote an.