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15.6.2017 - Nina Svensson

DEME: Fokus Offshore von Bremen aus

Internationales
Was aus einer Schiffsbeteiligung werden kann

Christopher Iwens, General Manager German Subsidiaries bei DEME
Christopher Iwens, General Manager German Subsidiaries bei DEME © WFB/Frank Pusch

Hohe See, Merkur oder Borkum Riffgrund 2: GeoSea ist am Bau der größten Offshore-Windparks in der deutschen Nordsee beteiligt. Projekte, die aus einer Partnerschaft mit Hochtief hervorgegangen sind und die die deutsche Tochter der belgischen DEME Gruppe aus gutem Grund von Bremen aus betreut.

Seit den 1990er Jahren ist die belgische DEME Gruppe im Bereich Offshore tätig und hat viele Jahre mit dem Hochtief-Konzern kooperiert. Unter anderem haben sie eine Beteiligungsgesellschaft für Bau und Betrieb des Kranhubschiffs „Innovation“ gegründet. 2015 verkaufte Hochtief seine Anteile sowie alle Offshore-Assets an die DEME Gruppe, die daraufhin in 2016 für ihre Offshore-Aktivitäten die GeoSea Infra Solutions GmbH in Bremen gründete. Diese hat heute rund 80 Mitarbeiter und ihren Sitz in der Anne-Conway-Straße 6 im Technologiepark.

Das ist die Kurzversion einer durchaus spannenden Entwicklung, die 1968 in Wilhelmshaven begann. DEME bekam vom Wasser- und Schifffahrtsamt den Auftrag zur Vertiefung der Außenjade. Für dieses Projekt gründeten Ackerman & van Haaren (die späteren Gründer der DEME Gruppe) die Nordsee Nassbagger- und Tiefbau GmbH mit Sitz in Wilhelmshaven. „Es war der erste Meilenstein von DEME in Deutschland“, sagt Christopher Iwens, General Manager German Subsidiaries bei DEME. Es folgten weitere Aufträge, 2003 wurde eine Niederlassung in Hamburg aufgebaut. „Der Kies, den wir aus der Nordsee gebaggert haben, wurde in Hamburg für die Bauindustrie aufbereitet.“

2007 hat die Nordsee Nassbagger- und Tiefbau GmbH ihren Hauptsitz nach Bremen in die Anne-Conway-Straße 9 verlegt, um einen zentralen Standort zwischen Elbe, Weser, Jade und Ems zu haben. Parallel dazu entwickelte sich eine fruchtbare Partnerschaft mit dem Hochtief-Konzern. „Nassbaggern und konstruktiver Wasserbau waren eine gute Kombination, wir haben uns ideal ergänzt“, sagt Iwens. Diese Partnerschaft mündete schließlich in einer gemeinsamen Gesellschaft: Hochtief wollte mit der damaligen Reederei Beluga ein Offshore-Errichterschiff bauen. Doch die Reederei musste Insolvenz anmelden, daraufhin übernahm die DEME-Offshore-Tochter GeoSea die Anteile und gründete 2010 gemeinsam mit Hochtief die HGO Infrasea Solutions GmbH mit Sitz in Bremen für Bau und Betrieb des Kranhubschiffs „Innovation.“

Das Kranhubschiff „Innovation“
Das Kranhubschiff „Innovation“ wurde gemeinsam von Hochtief und GeoSea gebaut. Es ist 142 Meter lang, 42 Meter breit und kann in Wassertiefen bis zu 65 Meter arbeiten. © WFB/Frank Pusch

Es ist wie in der Formel 1: Das Schiff ist immer nur so gut wie seine Besatzung. Auf der ,Innovation’ arbeitet ein großartiges Team mit 20 Mann in zwei Schichten. 

Christopher Iwens, General Manager German Subsidiaries

Die Beteiligung an der „Innovation“ war ausschlaggebend dafür, dass DEME seine Aktivitäten im Bereich Offshore in Deutschland ausgebaut hat. Allein schon, damit die „Innovation“ möglichst viel im Einsatz war. Gleichzeitig vertiefte sich auch die Partnerschaft mit Hochtief: Für den Bau des Offshore-Windparks Baltic 2 vor Rügen beispielsweise gründeten Hochtief, GeoSea und die Nordsee Nassbagger- und Tiefbau GmbH ein JointVenture. 2011 wurde Hochtief vom spanischen Baukonzern ACS übernommen und verkaufte schließlich 2015 die gesamte Offshore-Sparte mit allen Errichterschiffen und Pontons an GeoSea. „Uns lagen vor allem die Anteile an der Betreibergesellschaft der ,Innovation’ am Herzen“, sagt Iwens. „Wir wollten keinen fremden Partner, mit dem wir nicht diese gemeinsame Geschichte haben.“

Und so wurde die „Innovation“ in die DEME-Flotte aufgenommen, bis heute fährt sie mit deutscher Besatzung und unter deutscher Flagge. Mit dem erweiterten Portfolio an Offshore-Aktivitäten wurde im Januar 2016 die GeoSea Infra Solutions GmbH gegründet. Dass die Wahl auf den Hauptsitz Bremen fiel, hatte mehrere Gründe: Zum einen war die Nordsee Nassbagger und Tiefbau GmbH bereits in Bremen ansässig. Zum anderen waren die zentrale Lage zwischen Ems, Jade, Weser und Elbe sowie die Nähe zur Küste entscheidend. Positiv wirkte sich auch der Besuch des DEME-Vorstands auf Einladung des Senators für Wirtschaft, Arbeit und Häfen sowie der WFB aus, bei dem Bremen und Bremerhaven als Standort für die maritime Wirtschaft überzeugten.

Vom Schreibtisch geht’s auch mal raus auf die Nordsee: Die GeoSea-Mitarbeiter in Bremen profitieren von den kurzen Wegen.
Vom Schreibtisch geht’s auch mal raus auf die Nordsee: Die GeoSea-Mitarbeiter in Bremen profitieren von den kurzen Wegen. © WFB/Frank Pusch

GeoSea ist unter anderem am Bau der Offshore-Windparks Hohe See und Borkum Riffgrund 2 beteiligt. Gleichzeitig fokussiert sich das Unternehmen auf den Bereich Projektentwicklung. So hat DEME eine Beteiligung in der Projektentwicklungsgesellschaft Merkur Offshore GmbH, während GeoSea seit August 2016 die schlüsselfertige Errichtung des Offshore-Windparks umsetzt. „Zurzeit läuft die Vorfertigung, und die Fundamente werden gebaut“, erzählt Iwens. „Wir bieten auch in dem Bereich alles aus der einer Hand: Von der Kampfmittelsuche am Meeresboden bis zum Kolkschutz, der verhindert, dass die Strömung den Sand um die Fundamente wegspült.“ Die Fertigstellung von Merkur rund 45 Kilometer nördlich von Borkum ist für Anfang 2019 geplant.

Beim Bau von Offshore-Windparks müssen die einzelnen Windenergieanlagen miteinander vernetzt werden.
Beim Bau von Offshore-Windparks müssen die einzelnen Windenergieanlagen miteinander vernetzt werden. Die Kabelmuster liegen bei GeoSea in den Büroräumen. © WFB/Frank Pusch

Bis Ende 2019 sind die Auftragsbücher von GeoSea voll, zurzeit laufen die Ausschreibungen der Bundesnetzagentur für den Bau weiterer Windparks, allerdings erst ab 2021. „Es ist wichtig, dass wir uns neben Projektierung und Bau von Windparks ein weiteres Standbein aufbauen“ , so Iwens. Darum will sich GeoSea künftig auch auf die Wartung und Reparatur von Offshore-Windparks in der Nordsee fokussieren. „Jede Anlage ist wie ein Kraftwerk auf See, durch Wind, Wetter und Salzwasser gibt es einen hohen Verschleiß. Wartungsarbeiten können auch mit kleineren Schiffen als die ,Innovation’ ausgeführt werden, somit könnte die gesamte Flotte optimaler ausgelastet werden.“

Ob Großprojekte oder Wartungsarbeiten – Iwens und wie auch die ganze DEME Gruppe setzen ganz bewusst auf Partnerschaften. „Wir arbeiten gerne mit Partnern zusammen, denn nicht jeder kann und hat alles. Wir haben zum Beispiel unsere Schiffe, andere Unternehmen die Manpower“, sagt Iwens. Wichtig ist ihm, dass die Partnerschaften nicht nur auf unternehmerischer, sondern auch auf menschlicher Ebene zusammen passen.

Business is in-between people. Um gemeinsam erfolgreich zu sein, müssen die Partner eine vertrauensvolle Ebene der Zusammenarbeit entwickeln. 

Christopher Iwens, General Manager German Subsidiaries

Die „Innovation“ ist in den Büroräumen von GeoSea im Technologiepark allgegenwärtig.
Die „Innovation“ ist in den Büroräumen von GeoSea im Technologiepark allgegenwärtig. © WFB/Frank Pusch

Apropos Zusammenarbeit: Zurzeit arbeiten am Standort Bremen rund 20 Mitarbeiter bei der Nordsee Nassbagger- und Tiefbau GmbH und etwa 80 bei GeoSea. Ein Teil von ihnen kommt aus Belgien. „Als wir im vergangenen Jahr gestartet sind, ging es von jetzt auf gleich los, darum haben wir DEME-Mitarbeiter aus Belgien nach Bremen geholt. Aber sukzessive stellen wir Mitarbeiter aus Deutschland ein und dafür gehen die Belgier wieder zurück, es ist ein ständiger Prozess“, sagt Iwens. „Leider ist es nicht so einfach, Fachkräfte zu finden. Offshore ist ein anspruchsvoller Bereich.“


Ihre Ansprechpersonen für eine Ansiedlung in Bremen sind:

Thorsten Tendahl, Teamleiter Unternehmensservice Bremen und nationale Ansiedlung, 0421 9600 121, thorsten.tendahl@wfb-bremen.de und

Thomas Hofhans, Projektleiter nationale Ansiedlung, 0421 9600 251, thomas.hofhans@wfb-bremen.de

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