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17.3.2017 - Astrid Labbert

Häuser mit Wirkung

Erfolgsgeschichten
Wie das Bremer Architekturbüro Feldschnieders + Kister sich mit humaner Architektur einen Namen gemacht hat

Mit einem cleveren Wohnkonzept für Flüchtlingsunterkünfte sorgte das Architekturbüro Feldschnieders + Kister zuletzt bundesweit für Aufsehen. Die Bremer Architekten stellen den Menschen in den Mittelpunkt; ganz gleich, ob es sich um das Entwerfen von Wohn-, Arbeits- oder Lernorten handelt. Klingt banal? Ein Besuch.

Die Architekten Tobias Kister (links) und Stefan Feldschnieders (rechts)
Die Architekten Stefan Feldschnieders (links) und Tobias Kister (rechts) erarbeiten seit 20 Jahren Architekturlösungen, bei denen der Mensch im Mittelpunkt steht © Feldschnieders + Kister Architekten BDA / Lothar Bienkowski

Fast zwei Jahre ist es jetzt her, dass die Bremer Architekten sowohl in der Fachwelt als auch in der Öffentlichkeit mit ihren bunten Übergangswohneinrichtungen in Containerbauweise für Aufsehen sorgten. Es war damals eine Ausnahmesituation: Schnell sollte es gehen mit der Realisierung von dringend benötigten Übergangswohnungen in Bremen, und nicht zu teuer. „Es gab keine Vorbilder oder Handlungshilfen“, erinnert sich Tobias Kister.

Wenn die Architekten Stefan Feldschnieders (51) und Tobias Kister (53) heute in ihrem Büro in der Bremer Innenstadt auf diese Zeit zurückblicken, sind sie noch immer zufrieden mit ihrer architektonischen Antwort: „Die Idee trägt auch jetzt noch.“ Denn sie hatten wohnliche Containermodule entworfen, die sich clever zu Wohneinheiten kombinieren lassen und sowohl Begegnung als auch Rückzug ins Private ermöglichen. Darin spiegelt sich auch eine Haltung wider:

Architektur ist elementar und hat immer eine Wirkung auf Menschen, die darin leben oder arbeiten. Das ernst zu nehmen, ist uns wichtig.

Tobias Kister, Dipl.-Ing. Freier Architekt bei Feldschnieders + Kister Architekten BDA

Architektur: die richtige bauliche Antwort finden

2016 gingen ihre Entwürfe für die Übergangswohneinrichtung „Blaues Dorf“ in die Gruppenausstellung im Deutschen Pavillon auf der 15. Architekturbiennale in Venedig unter dem Motto „Making Heimat“ ein. Es folgte eine Nominierung zum Preis für Architektur 2017 des Deutschen Architekturmuseums. „Die Flüchtlingsarchitekten“ werden sie seither manchmal genannt. Aber darauf wollen sich die Bremer nicht reduzieren lassen. „Wir finden für die jeweilige Aufgabe die richtige Lösung, die bauliche Antwort“, formuliert Stefan Feldschnieders ihr Credo. Egal, ob Feuerwehrhaus, Industriegebäude oder Schule: Was wollen wir für eine Architektur? Wie wollen wir leben, lernen, arbeiten? Es sind Fragen, die sich Feldschnieders und Kister immer wieder neu stellen, mit jedem Auftrag oder Wettbewerb. Architektur, sagt Tobias Kister, „ist ein Lebensinhalt, der in sehr viele Bereiche hineinspielt.“

ontainerbau von Feldschnieders + Kister in Findorff
Die Bremer Architekten Feldschnieders + Kister haben in der Fachwelt sowie in der Öffentlichkeit mit bunten Übergangswohneinrichtungen in Containerbauweise für Aufsehen gesorgt © Feldschnieders + Kister Architekten BDA / Hauke Dressler

Schulen: Der Raum als Pädagoge

Seit 20 Jahren arbeiten die beiden gemeinsam in Bremen, viel haben sie für öffentliche Auftraggeber realisiert und sich unter anderem ein Standbein in der pädagogischen Architektur aufgebaut. Diese will die räumlichen Voraussetzungen für Lernen in Schulen und Kitas schaffen, oder anders gesagt: die pädagogischen Ziele in Raumstrukturen übersetzen. Fachleute sprechen auch vom Raum als „dritten Pädagogen“ neben dem Lehrer und den Mitschülern. „Das Thema Bildung ist ein wichtiger Schwerpunkt, den wir sehr nachhaltig betreiben und mit dem wir ebenfalls Erfolg haben“, betont Tobias Kister. Derzeit scheitern vernetzte und flexible Lernformen oft an architektonisch bedingten Grenzen in Schulgebäuden, die einst für den Frontalunterricht konzipiert wurden. Anders an der Oberschule Osterholz-Scharmbeck: Die Bremer Architekten haben dort das Vorreiterprojekt „Lernhaus“ mit offenen Räumen und Lernorten mit entworfen.

Orte statt Problemkieze schaffen

Doch zurück zu den Übergangswohneinrichtungen. „Wie schafft man Privatheit?“, war eine der Fragen, die die Architekten sich hier zuerst stellten – vor dem Hintergrund, dass die künftigen Bewohner aus beengten Sammelunterkünften, aus Turnhallen kommen würden. Baurechtliche Gründe führten schnell zum Containermodul, davon ausgehend entstand ein kleines Quartier: Vier bis sechs Häuser rund um einen gemeinsamen Innenhof ergeben eine Einheit mit Wohnungen, Gemeinschafts- und Verwaltungshaus, alles in freundlichen Farben gestrichen. „Eigentlich ist das drittes Semester Architekturstudium und ganz einfach“, sagt Stefan Feldschnieders. „Beim Wohnen geht es um Zonierung: vom öffentlichen, über den halböffentlichen, zum privaten Raum. Dann wird Wohnen humanitär.“ Kein nächstes Ghetto, kein Problemkiez:

Wir wollten einen Ort schaffen, keine Legebatterien.

Stefan Feldschnieders, Dipl.-Ing. Freier Architekt bei Feldschnieders + Kister Architekten BDA

Wichtig war ihnen auch, die Kleinstwohnungen in die Umgebung einzupassen statt eine Anlage mit Sonderunterkünften zu schaffen, die man später für teures Geld wieder würde rückbauen müssen. „Man sollte sich die Zeit für gute Entscheidungen nehmen“, ist ihre Erfahrung – auch in Drucksituationen. Dies sei in Bremen beim Bau der Übergangswohnheime geschehen.

Containerquartier von Feldschnieders + Kister in Hannover
Auch in Hannover ist ein kleines Quartier entstanden: Vier bis sechs Häuser umranden hier einen Innenhof. In den Containern befinden sich Wohnungen sowie ein Gemeinschafts- und Verwaltungshaus © Feldschnieders + Kister Architekten BDA / Hauke Dressler

Die aktuelle Herausforderung: knapper Wohnraum

Die aktuelle, große Herausforderung sehen die Architekten im knappen Wohnraum in deutschen Städten. Lebensweisen haben sich verändert, darauf müsse auch der Wohnungsbau reagieren. Bezahlbares Wohnen für Ein-Eltern-Familien, für Singles: Da brauche es neue Ideen und Entwürfe. Dass die Wettbewerbskultur in ihrer Branche auf dem Rückzug ist, bedauert Stefan Feldschnieders in diesem Zusammenhang, denn es sei eine gute Möglichkeit, „um die beste Idee zu ringen.“ Der Wettbewerb „Wohnraum schaffen“ der Architektenkammern Niedersachsen und Bremen sowie des Verbands der Immobilien- und Wohnungswirtschaft etwa hatte im vergangenen Jahr nach architektonischen Lösungen gesucht, die schnell, kostengünstig, aber mit Qualität realisierbar sind. Zu den Gewinnern zählte ein Entwurf vom Büro Feldschnieders und Kister, der nun in Hannover realisiert wird.

Dort werden derzeit auch die letzten Wohneinheiten für Geflüchtete fertig gestellt. 14 Anlagen werden es am Ende in Bremen und Hannover sein, mit insgesamt 1.500 bis 2.000 Wohnplätzen. „Diese Anlagen haben zu verblüffenden Reaktionen geführt“, erinnert sich Tobias Kister an die ersten Bezüge. „Es gab Bewohner, die haben geweint vor Glück, weil sie endlich einen Rückzugsort hatten. Als sich später zeigte, dass es weder Vandalismus noch Stress und Polizeieinsätze gab, merkten viele: Hier funktioniert etwas. Hier ist Ruhe. So kann Heimat entstehen.“


Pressekontakt:  Insa Lüdtke, Feldschnieders + Kister Architekten BDA, Tel. 0172 3672565, il@cocon-concept.com


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Das Bildmaterial ist bei themengebundener Berichterstattung und unter Nennung des jeweils angegebenen Bildnachweises frei zum Abdruck.

Foto 1: Die Architekten Tobias Kister (links) und Stefan Felsdschnieders (rechts) arbeiten seit 20 Jahren erfolgreich zusammen © Feldschnieders + Kister Architekten BDA / Lothar Bienkowski

Foto 2: Die Bremer Architekten Feldschnieders + Kister haben in der Fachwelt sowie in der Öffentlichkeit mit bunten Übergangswohneinrichtungen in Containerbauweise für Aufsehen gesorgt © Feldschnieders + Kister Architekten BDA / Hauke Dressler

Foto 3: Auch in Hannover ist ein kleines Quartier entstanden: Vier bis sechs Häuser umranden hier einen Innenhof. In den Containern befinden sich Wohnungen sowie ein Gemeinschafts- und Verwaltungshaus © Feldschnieders + Kister Architekten BDA / Hauke Dressler


Der Pressedienst aus dem Bundesland Bremen berichtet bereits seit Juli 2008 monatlich über Menschen und Geschichten aus dem Bundesland Bremen mit überregionaler Relevanz herausgegeben von der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH. Der Pressedienst aus dem Bundesland Bremen arbeitet ähnlich wie ein Korrespondentenbüro. Bei den Artikeln handelt es sich nicht um Werbe- oder PR-Texte, sondern um Autorenstücke, die von Journalisten für Journalisten geschrieben werden.

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Luft- und Raumfahrt
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Im Dezember 2016 treffen sich die Minister der ESA-Mitgliedsstaaten, um die Schwerpunkte der europäischen Raumfahrt für die kommende Jahre zu bestimmen. Baden-Württemberg, Bayern und Bremen haben gemeinsam Empfehlungen erarbeitet. Im Interview erläutert Landeskoordinator Dr. Peter Vits, welche Stärken und Chancen er für Bremen sieht.

Kreativwirtschaft
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Die Hochzeit im Fernsehstudio, die Weihnachtsfeier im Club, das Seminar im Kino – die richtige Location macht den Unterschied. Damit der Traumraum kein Raumtraum bleibt, gibt es Raumperle. Mit dem Start-up geht ein langgehegter Wunsch für die Gründerin Tascha Schnitzler in Erfüllung.

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Was Werder Bremen kann, kann die Überseestadt schon lange: Sie ist ein "Wunder an der Weser" – sagt auch die Süddeutsche Zeitung in ihrem Artikel über die Entwicklung des "Projekts der Superlative".

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Ungewöhnliche Ideen brauchen Raum, um sich zu entfalten. In einer ehemaligen Wurstfabrik hat die Bremer ZwischenZeitZentrale einen Ort geschaffen, an dem Kreative zu erschwinglichen Preisen Arbeits- und Büroräume zwischennutzen können.

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Internationales
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Leela Cotton: mit Nachhaltigkeit nachhaltig erfolgreich

Umweltfreundliche Herstellung und ethische Grundsätze sind die Prinzipien von Fair-Trade-Kleidung. Dass biologisch hergestellte Kleidung wie ein grauer Kartoffelsack aussieht, stimmt längst nicht mehr. Das deutsch-türkische Textilunternehmen Leela Cotton produziert Mode für Jung und Alt und leistet seinen Beitrag zur Verbesserung der Umwelt – mit Erfolg.

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5 Gründe für 4 Reifen: Warum Bremen ein Top-Automotive-Standort ist

Bremen kann Autos: Das Mercedes-Benz Werk produziert seit fast vierzig Jahren an der Weser, ist das Herzstück der Bremer Automobilindustrie und des Automotive-Clusters und mittlerweile der weltweit größte Produktionsstandort des Herstellers. Die Impulse beflügeln die Ansiedlung von Zulieferern und Logistikern.

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Warum Bremen als Kaffeehauptstadt Deutschlands gilt

Fast jede zweite Kaffeebohne wird noch heute über die bremischen Häfen eingeführt. Röstereien wie Lloyd Caffee oder Cross Coffee runden das Bild Bremens als Kaffeehauptstadt Deutschlands ab.

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Der chinesische Designer Haoyu Li verbindet deutsche Design-Ausbildung mit chinesischer Geschäftstüchtigkeit. In Bremen eröffnet er jetzt ein Gestaltungsbüro. So will er chinesischen Produkten den Eintritt in den deutschen Markt erleichtern und deutsche Marken nach China bringen.

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Bereits im fünften Jahr betreibt Fiaz Ahmad die Hot Dog Factory in der Bremer Innenstadt. Der etablierte Mieter im citylab am Ansgarikirchhof ist aus der Innenstadt nicht mehr wegzudenken.

Luft- und Raumfahrt
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Einmal Weltraum und zurück – hinter den Kulissen bei Airbus Defence and Space

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Internationales
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NuVasive schafft Stabilität für Wirbelsäulen und Arbeitsplätze

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Digitalisierung / Industrie 4.0
26.07.2016
Industrie 4.0 im Umzugskarton - SWMS Systemtechnik am Standort Bremen

Die SWMS Systemtechnik Ingenieurgesellschaft mbH verbindet Ingenieurskunst mit Informatik-Know-how und macht so Unternehmen fit für Industrie 4.0. Seit Anfang 2016 bringen die Oldenburger ihr Wissen mit einem neuen Büro auch am Industriestandort Bremen ein und verraten, wie aus Ideen neue Produktionsabläufe werden.

Erfolgsgeschichten
15.07.2016
Studieren und forschen in Bremen - eine Erfolgsgeschichte

Bremen besitzt im Verhältnis zu seinen Einwohnern die bundesweit höchste Dichte an Großforschungseinrichtungen. Davon profitieren auch die Studierenden vor Ort. Angehende Akademiker finden in Bremen ein internationales Ausbildungsangebot mit hohem Praxisbezug und vielfältigen Forschungsbezügen.

Lebensqualität
11.07.2016
Vom Bettvorleger zum Tier - lebensechte Tiere im Übersee-Museum Bremen

Tiere, die ihre Betrachter ansehen, als wären sie lebendig - zu sehen und zu bestaunen im Bremer Übersee-Museum und dort auch bald in der Amerika-Dauerausstellung, die im November neu konzipiert wiedereröffnet wird.

Erfolgsgeschichten
08.07.2016
Purpose Stiftung – Unternehmen, die Eigentum und Management neu denken

Ganz hoch im gesellschaftlichen Diskurs stehen aktuell Fragen zu Eigentum, Umverteilung und alternativen Formen des Arbeitens. Im Gespräch erläutert der Bremer Achim Hensen, Mitbegründer des Purpose-Netzwerks, wieso Purpose dafür arbeitet, dass die Wirtschaft ihre eigentlichen Aufgaben besser wahrnehmen kann.

Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
01.07.2016
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Wenn Ladenflächen vorübergehend nicht genutzt werden, wird vielerorts über eine Zwischennutzung nachgedacht. Das citylab in der Bremer Innenstadt folgt einem besonderen Konzept, das von Besuchern gut angenommen wird: in temporären Pop-up-Stores können innovative Geschäftsideen ausgetestet werden.

Kreativwirtschaft
15.06.2016
Existenzgründung: Wenn Flipcharts mit den Kreativpiloten fliegen lernen

Janine Lancker zeichnet für Meetings, Kongresse und Seminare auf Flipcharts. Um sich in ihrer Selbstständigkeit weiterzuentwickeln, nahm Lancker mit ihrer Idee am Kultur- und Kreativpilotenprogramm teil. Wie ihr das weiterhalf.

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14.06.2016
Made in Bremen: Das neue C-Klasse Cabriolet von Mercedes-Benz erweitert das Produktprogramm

Welches C-Klasse Modell der deutsche oder europäische Kunde auch wählt, eines ist sicher: Die Produktion erfolgt in Bremen als Kompetenzzentrum der C-Klasse. Und ab Sommer 2016 werden die Herzen der Freunde offener Fahrzeuge noch höher schlagen. Das neue Mercedes-Benz C-Klasse Cabriolet kommt auf den Markt.

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07.06.2016
Der Bürgerpark - eine Großstadtoase für uns Bremer

Abenteuerland für Kinder, Anziehungspunkt für Kultur- und Naturliebhaber und Joggingstrecke: Der unter Denkmalschutz stehende Bremer Bürgerpark ist alles in einem. Seit 150 Jahren wird er allein mithilfe von Spenden erhalten.

Kreativwirtschaft
17.05.2016
Wie zwei Bremerinnen das größte Straßentheaterfestival Deutschlands auf die Beine stellen

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Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
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Kreativwirtschaft
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"Nicht gefunden gibt's nicht" - die Stadt als Filmmotiv

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19.04.2016
Wie die falsche Umlaufbahn zweier Satelliten zum Glücksfall für einen Bremer Professor wurden

Was den einen ärgert, freut den anderen: Ein Bremer Physikprofessor nutzt zwei fehlgeleitete Galileo-Satelliten für seine Forschungen zu Einsteins Relativitätstheorie. Die ellipsenförmige Umlaufbahn hatte sein Interesse geweckt.

Wissenschaft
12.04.2016
Bionic Bike - dank Kieselalgen zum neuen Faltrad

Vorbild Natur: Bremerhavener Meeresbiologen und Techniker des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI) haben ein ultraleichtes Falt-Fahrrad entwickelt. Ein Beispiel, wie Grundlagenforschung für industrielle Anwendungen genutzt werden kann.

Wissenschaft
05.04.2016
Paddeln an Land - zwei Bremer Studenten erfinden das Radfahren neu

Es gibt Erfindungen, die sind so genial wie naheliegend, da fragt man sich: Wieso erfindet das jemand erst jetzt? So wie beim Paddelfahrrad, das zwei Bremer Studenten der Universität Bremen entwickelt haben.

Maritime Wirtschaft und Logistik
30.03.2016
Karriere mit Tiefgang: Prof. Dr. Antje Boetius liebt es kalt und duster

Die Bremer Meeresbiologin Antje Boetius taucht tief und spielt doch ganz oben mit. Für ihre Arbeit erhielt sie unter anderem die höchstdotierte deutsche Forschungsauszeichnung, den Leibniz-Preis.

Luft- und Raumfahrt
24.03.2016
Auf dem Stundenplan in Bremen: Luft- und Raumfahrt – das fliegende Klassenzimmer 2.0

Bremen ist einer der wichtigsten europäischen Standorte für Luft- und Raumfahrt. Deswegen fördern zwei Bremer Gymnasien seit 2006 gezielt den Nachwuchs – in einem deutschlandweit einzigartigem Programm. Auf dem Stundenplan stehen die Fächer Mathematik, Physik, Wirtschaft und Englisch unter dem Aspekt „Luft- und Raumfahrt”.

Internationales
17.03.2016
Studierende aus 106 Ländern an der Jacobs University Bremen: Gemeinschaft ohne Grenzen

Seit 15 Jahren ist die Bremer Jacobs University ein Anziehungspunkt für junge Talente aus aller Welt. Die Gemeinschaft zwischen den Studierenden und das Leben auf dem Campus tragen zum Studienerfolg bei. Und in der Wirtschaft sind die Absolventen begehrte Fachkräfte.

Kreativwirtschaft
11.03.2016
Die gute Gestaltung im Blick: Fritz Haase und Sibylle Haase-Knels prägen seit über 50 Jahren Bremen mit ihren Entwürfen

Verpackungen, Corporate Design, Plakate und Briefmarken – das Atelier für Gestaltung Haase & Knels ist weit über Bremen hinaus bekannt. Das liebste Stück des Ehepaars ist aber nur zu Fuß zu erreichen.

Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
11.03.2016
Die Überseestadt: Wie aus einer 400 Meter langen Keimzelle Bremens neuester Ortsteil wurde

Sie ist eine Mischung aus alt und neu, aus Freizeitstätte und Arbeitsplatz, aus Kreativszene und Großunternehmen: die Bremer Überseestadt.

Maritime Wirtschaft und Logistik
10.03.2016
In der Maritimen Explorationshalle des DFKI Robotics Innovation Center lernen Roboter schwimmen

Sie arbeiten dort, wo Menschen nicht hinkommen: Robotersysteme, die tief unter der Meeresoberfläche operieren. Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz betreibt in Bremen eine weltweit nachgefragte Testanlage für Tiefseeroboter.

Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
09.03.2016
Von 0 auf 546 in fünf Jahren: Wie mit der Marina Europahafen die Schiffe wieder Einzug in die Überseestadt hielten.

Seit ihrer Eröffnung im Sommer 2011 erweitert Betreiber Jens Wirdemann die Steganlage der Marina Europahafen fast jährlich. Mittlerweile bietet er 546 Meter Anlegefläche für Hobbyskipper und ihre Boote an. Aber das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht…

Internationales
09.03.2016
Sigma Textil GmbH: Wie Muhammad-Farhan Aslam erfolgreich das Unternehmen seines Vaters umkrempelte

Ein Handschlag reicht in Deutschland nicht - das lernte Muhammad-Farhan Aslam schnell. Jetzt ist er in Bremen auf Wachstumskurs.

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