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8.7.2016 - Anette Tautz

Purpose Stiftung – Unternehmen, die Eigentum und Management neu denken

Erfolgsgeschichten
Wie der Bremer Achim Hensen mit dem Purpose-Netzwerk Unternehmen begleitet

Der Bremer Achim Hensen, Mitgründer des Purpose Netzwerks
Der Bremer Achim Hensen, Mitgründer des Purpose Netzwerks © artundweise/Dennis Wellbrock

Ganz hoch im gesellschaftlichen Diskurs stehen aktuell Fragen zu Eigentum, Umverteilung und alternativen Formen des Arbeitens. Bücher wie „Das Kapital im 21. Jahrhundert“ des französischen Ökonomen Thomas Piketty zeigen dies deutlich. Im Gespräch erläutert der Bremer Achim Hensen, Mitbegründer des Purpose-Netzwerks, wieso Purpose dafür arbeitet, dass die Wirtschaft ihre eigentlichen Aufgaben besser wahrnehmen kann.


Wie kam es zur Gründung von Purpose?

Purpose ist aus einem gemeinsamen Gefühl und einer übereinstimmenden Überzeugung entstanden: Wir haben als Unternehmer, Berater, Juristen und aus vielen weiteren Perspektiven sich wiederholende Irrsinnigkeiten beobachtet. Uns verbindet das Gefühl, dass vieles heute falsch läuft – dass die Wirtschaft häufig nicht für den Menschen und die Gesellschaft da ist – und die Überzeugung, dass Wirtschaft mehr kann. Wir haben Purpose gegründet, um für entscheidende Aspekte der Gestaltung eines Unternehmens Alternativen anzubieten, die es ermöglichen, Eigentum und Management konsequent neu zu gestalten. Konkret geht es hier um die Fragen der Finanzierung, der Rechtsform und der Organisation und Zusammenarbeit.


Vor welchen Herausforderungen stehen Firmen heute?

Die größte Herausforderung ist, dass sich das Umfeld, in dem viele Unternehmen heute agieren, fundamental verändert hat. Die zentralen Grundannahmen der Gestaltung eines Unternehmens aber stammen aus einer vergangenen Zeit. Diese Diskrepanz macht es Firmen oft schwer, Antworten auf die Fragen unserer Zeit zu finden. Sind wir wirklich für die Komplexität der Anforderungen, die an uns gestellt werden, gerüstet – sind wir für die Geschwindigkeit bereit, mit der wir tagtäglich operieren müssen? Sind wir tatsächlich auf die Auswirkungen der Globalisierung vorbereitet? Wie können Potentiale von Mitarbeitern bestmöglich genutzt werden? Wie können wir auf die veränderten Anforderungen des Arbeitsmarktes reagieren? Wie können wir nachhaltige Innovationskraft schaffen und auf dynamische Märkte reagieren? Wir wollen Unternehmen dabei helfen, in diesem Umfeld Lösungen zu finden, um effektiver und erfolgreicher zu sein und in all ihrem Handeln am Sinn und Zweck der Unternehmung zu arbeiten.


Eigentum, Verantwortung und Vermögensumverteilung sind zentrale Themen der aktuellen Debatte. Welche Antworten hat Purpose darauf?

Wir glauben, dass es nicht das Ziel sein kann, dass Menschen dafür arbeiten, den Shareholder Value zu maximieren.

Es ist unserer Ansicht nach nicht der eigentliche Sinn eines Unternehmens, Gewinne einzelner Menschen zu maximieren. Der Sinn liegt vielmehr im Zweck des Unternehmens selbst. Diesen gilt es zu fördern.

Deshalb haben wir drei zentrale Anliegen:

  1. Eigentümerschaft = Unternehmerschaft.
  2. Gewinne dienen dem Unternehmen.
  3. Unternehmen gehören sich selbst. Das heißt, sie werden unverkäuflich, unvererbbar und gehören den Personen, die im Unternehmen Verantwortung übernehmen.


Indem diese Dinge umgesetzt werden, stellen wir sicher, dass das Unternehmertum und der Sinn und Zweck im Unternehmen bleiben. Wir haben in unserem Netzwerk viele Unternehmer, die bei der Frage des Unternehmenseigentums schon neue Wege gegangen sind und gehen. Diese Erfahrung möchten wir weitergeben: Wie kann man die heutigen Rechtsformen umstrukturieren, so dass ein Unternehmen wirklich sich selbst gehört und sein Zweck nicht ist, das private Vermögen Einzelner zu maximieren.


An welche Unternehmen wendet sich die Purpose Stiftung konkret?

An kleine, mittelständische Unternehmen und Start-ups. Gerade bei Start-ups sieht man oft, dass Kapitalgeber Exit-orientiert sind – es ihnen also nur darum geht, zu einem Zeitpunkt in der Zukunft mit möglichst hohem Gewinn zu verkaufen.

Wir finden jedoch, wenn der Sinn eines Unternehmens darin besteht, später einen möglichst profitablen Exit zu machen, gleicht dies schon zu Beginn der Ankündigung, Sinn und Zweck aus dem Unternehmen herauszuziehen. Deshalb bietet die Purpose-Stiftung alternative Finanzierungsmodelle für KMUs und Start-ups an. Wir nennen das „Purpose Equity“. Unternehmen, die von externen Investoren gehalten werden, helfen wir bei einem „Purpose Management Buy-Out“.

Ein weiterer wichtiger Beratungsschwerpunkt, ist die Frage von Zusammenarbeit und Organisation. Wir wollen ermöglichen, dass Eigenverantwortung und Vertrauen im Mittelpunkt stehen und nicht überkommene Arbeitsmodelle, die heute keinen Sinn mehr ergeben. Für viele Unternehmen wird außerdem die Frage der Nachfolge wichtig.


Weshalb berät die Purpose-Stiftung Unternehmen zu Nachfolgelösungen?

Häufig haben Unternehmer keine natürliche Erben, die sich für das Unternehmen interessieren oder die entsprechenden Fähigkeiten mitbringen. Sie möchten ihr Unternehmen jedoch nicht verkaufen, weil damit eine Investorenmentalität Einzug erhält, die oft die eigentliche Identität des Unternehmens zerstört. Wir helfen sozusagen, ein Familienunternehmen 2.0 zu schaffen - das Unternehmen wird an die fähigsten Nachfolger, die zwar nicht bluts-, aber ideen- und werteverwandt sind, übertragen oder geschenkt. Damit aber ein ausscheidender Unternehmer sicher ist, dass die so ausgewählten Nachfolger nicht im nächsten Augenblick das Unternehmen verkaufen, helfen wir, rechtliche Strukturen zu schaffen, die das Unternehmen der Spekulation entziehen. Nachfolger werden Treuhandeigentümer, oder wie wir sagen: Purpose-Eigentümer. Sie halten die Stimmrechte (nicht die Gewinnrechte) aber nur, solange sie aktiv sind. Sie können natürlich eine gute Kompensation bekommen, auch wenn sie dann ausscheiden. Aber sie können die Treuhand-Eigentums-Regeln nicht ändern. Das sichern wir durch einen einprozentigen Anteil an solchen Unternehmen, der Veto einlegen kann, wenn die Unternehmensnachfolge die Treuhandeigentumsregeln ändern wollten.

Achim Hensen: „Wirtschaft muss wieder ihrer eigentlichen Rolle gerecht werden.“
Achim Hensen: „Wirtschaft muss wieder ihrer eigentlichen Rolle gerecht werden.“ © artundweise/Dennis Wellbrock

Welche Firmen arbeiten mit diesen alternativen Eigentumsmodellen?

Unsere Grundgedanken werden von zahlreichen Firmen geteilt. Dazu gehören beispielsweise das saarländische Familienunternehmen Globus, das Warenhäuser, Baufach- und Elektromärkte im In- und Ausland betreibt. Weitere Beispiele sind die Triaz Group als größter Anbieter von ökologischen und fair gehandelten Produkten oder die Bremer Softwarefirma UJAM, die schon heute Organisation und Zusammenarbeit neu denkt. Diese Unternehmer bewegt die Frage, wie sie Strukturen schaffen können, die nachhaltig dem Unternehmen dienen und damit ihre Innovationskraft erhalten können. Einer der großen Vorreiter ist auch ZEISS, mit 40.000 Mitarbeitern. Der Eigentümer Ernst Abbe hat vor seinem Tod sichergestellt, dass das Unternehmen sich selbst gehört und gründete dafür die erste Unternehmensstiftung.


Was können Firmen strukturell verändern?

Um konsequent den Sinn und Zweck zu erhalten und für den Menschen und die Gesellschaft da zu sein - eine ganze Menge: Wir konzentrieren uns auf die Bereiche Finanzierung, Eigentum und Zusammenarbeit. Grundsätzlich geht es uns darum, dass Verantwortungsübernahme entsteht. Wir wollen ermöglichen, dass Menschen möglichst nah an der Umsetzung sind und die Konsequenzen ihrer Entscheidungen tragen. Diese Prozesse liegen in vielen Unternehmen heute so weit auseinander, dass die Person, die am Ende etwas umsetzt, gar nichts mit der Planung zu tun hatte. Auf diese Weise entsteht eine strukturelle Verantwortungslosigkeit. Unsere Kernaussage ist daher, dass wir Entscheidungen, Ausführung und Konsequenzen zusammen bringen wollen.


Welchen Vorteil hat es, dem Einzelnen mehr Verantwortung zu geben?

Wenn der Einzelne die Möglichkeit hat, für sich selbst Entscheidungen zu treffen und für diese verantwortlich zu sein, wird die ganze Organisation verantwortlicher und sinnorientierter sein. Wenn genug Organisationen verantwortlicher und sinnorientierter sind, wird die ganze Wirtschaft verantwortlicher und sinnorientierter sein.


Wie politisch ist der Ansatz der Purpose Stiftung?

Wir glauben, dass Wirtschaft einen gesellschaftlichen Auftrag hat. Wir glauben, dass man Gesellschaft, Wirtschaft und Wohltätigkeit nicht voneinander trennen sollte. Sie gehören zusammen. Viele Aktivitäten der Purpose-Stiftung sind daher gesellschaftlich motiviert – man kann das sicherlich politisch nennen. Doch wir sind unbedingt überparteilich. Wir sind sicher, dass Menschen mit ganz unterschiedlichen politischen Ansichten zu diesem Thema zusammenkommen können. Damit wir unsere Gestaltungsspielräume wahrnehmen und sich etwas in der Wirtschaft verändert. Wir glauben aber, dass das, was wir mit Unternehmern aus unserem Netzwerk schon tun und was ZEISS schon seit über 100 Jahren tut, eigentlich einer eigenen Rechtsform bedarf - wir schaffen nur behelfsweise Konstrukte. Eigentlich braucht es eine Rechtsform für Unternehmen die gewissermaßen nur treuhänderisch im Eigentum von Menschen sein können und sich eigentlich selbst gehören.

Herr Hensen, vielen Dank für das Gespräch!



Purpose Stiftung c/o Damia GmbH, Karl-Marx-Str. 88, 12043 Berlin
Telefonischer Kontakt
Achim Hensen: 0179 73 49 517

Adrian Hensen: 0179 73 49 516

Start-ups
21.07.2017
Der salonfähige Korn

Aus einer Schnapsidee wird ein veritables Geschäft: Gut neun Monate nach Auslieferung der ersten Flaschen zieht „Nork“ seine Kreise in ausgewählten Hamburger und Bremer Bars – und nun auch in Berlin. Der Korn kommt an.

Erfolgsgeschichten
14.07.2017
Wisura entwickelt dank Förderung nachhaltigen Schmierstoff

Der Bremer Schmierstoffhersteller FUCHS WISURA GmbH hat einen nachhaltigen und ressourcenschonenden Schmierstoff für die Umformindustrie an den Markt gebracht. Das Projekt wurde mit Fördermitteln aus dem Forschungs- und Entwicklungsprogramm gefördert.

Erfolgsgeschichten
12.07.2017
Neu in Bremen: Unternehmen siedeln sich an der Weser an

Im vergangenen Jahr haben sich mithilfe der WFB 34 Unternehmen aus dem In- und Ausland in Bremen angesiedelt – zum Beispiel aus den Branchen Design, Automotive, Verpackungsindustrie, Offshore oder Wasserwirtschaft. Mit ihrer Entscheidung für Bremen stärken sie den Standort, erhöhen die Wirtschaftskraft, schaffen und sichern Arbeitsplätze. Fünf Beispiele.

Digitalisierung / Industrie 4.0
11.07.2017
ELiSE – mit Kieselalgen der Bionik auf der Spur

Die Bionik überträgt Formen und Funktionsweisen der Natur auf die Technik. Das Bremerhavener Forscherteam um den Meeresbiologen Dr. Christian Hamm hat mit „ELiSE“ eine führende Position in diesem Bereich eingenommen. Besonders angetan sind sie dabei von den winzigen, aber unglaublich komplexen Kieselalgen – den Leichtbauspezialisten der Natur.

Start-Ups
07.07.2017
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Austernpilze aus dem Bunker, das ist die neuste Idee von Michael Scheer, dem Chef der Gemüsewerft. Derzeit produziert er jährlich 1,3 Tonnen Obst und Gemüse auf dem Gelände in der Bremer Überseestadt - und erzeugt quasi nebenbei gesellschaftlichen Wandel.

Start-ups
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Die Start-up-Landschaft in Bremen und Bremerhaven

In Deutschlands kleinstem Bundesland hat sich eine lebendige Start-up-Szene entwickelt, die nah an der Industrie agiert. Der Umgang untereinander ist dabei familiär – Behörden, Banken, Unternehmen, private Akteure und Förderinstitute ziehen an einem Strang. Das macht den Start in den beiden Städten so leicht.

Unternehmensservice Bremen
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Auf eigenen Füße stehen, unabhängig von Chefin oder Chef. Selbstbestimmt und die eigenen Ideen verwirklichen. Die Gründung einer GmbH – Gesellschaft mit beschränkter Haftung – zählt zu den beliebtesten Unternehmensformen. Wir verraten in zehn Schritten, wie das funktioniert.

Digitalisierung / Industrie 4.0
28.06.2017
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Start-Ups
23.06.2017
Künstlerstadt: Clowns, Fotografen oder Feuerspucker gesucht?

Jahrelang hat Ismail Gök als Hochzeitsfotograf gearbeitet - und gemerkt: Für Künstler ist es sehr schwer, sich überregional zu vermarkten. "Das liegt unter anderem daran, dass nirgendwo im Internet steht, wie gut der Künstler ist." Mit seinem Start-up "Künstlerstadt" sagt er diesem Mangel den Kampf an.

Digitalisierung / Industrie 4.0
21.06.2017
Seit wann gibt es die Digitalisierung? Teil I

Eine historische Reise in das digitale Zeitalter. Seit wann gibt es Digitalisierung und Industrie 4.0 – und wo ist da ein Unterschied? Eines ist klar – die digitale Transformation ist mehr als die Geschichte des Computers.

Erfolgsgeschichten
16.06.2017
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Geplant war ein Jahr Praktikum in Bremen. Heute lebt Fiona seit 17 Jahren in der Hansestadt. Die freiberufliche Übersetzerin ist verheiratet, Mutter zweier Kinder und hat die doppelte Staatsbürgerschaft. Sie erzählt uns, warum Bremen eine Stadt zum Bleiben, Entdecken und perfekt für Familien ist.

Internationales
15.06.2017
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Start-Ups
11.06.2017
xbyz: "Manchmal kommt es auf Perfektion an"

Durch Kunst neue Zugänge schaffen: Das ist das Ziel von Kulturwissenschaftlerin Anne Kauhanen und dem Künstler, Choreographen und Tänzer Arton Veliu. Zusammen mit Jugendlichen entwickeln sie "gesellschaftlichen Moves" - und bringen damit Einiges in Bewegung.

Start-Ups
09.06.2017
XELA Store: "Folge deinem Bauchgefühl!"

Hochwertige, handgefertigte und fair gehandelte Designerartikel aus Lateinamerika: Das ist das Produkt des Bremer Social Startups XELA Store. startup valley hat Jorge, einen der Gründer, zum Interview getroffen - und unter anderem herausgefunden, was Huipiles sind.

Start-Ups
02.06.2017
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Ihre Produkte heißen „Waldbeeren Royal“, „Maracuja-Schoko Creme mit Champagner“ oder schlicht „Apfelgelee“: David, Marco und Malte haben ein Start-up auf Marmeladenbasis gegründet. Wie aus einer fixen Idee ein Geschäft entstand, berichten die drei Bremer im Interview.

Unternehmensservice Bremen
01.06.2017
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Kunst, Design und Menschen mit Beeinträchtigung: Für zwei junge Designer aus Bremen ist das der spannende Kern ihrer Arbeit. Gemeinsam mit Werkstatt-Mitarbeitern entwickeln und optimieren sie handwerkliche Produkte. Und sind immer wieder begeistert, auf wie viel Potenzial sie bei ihren Co-Designern stoßen.

Digitalisierung / Industrie 4.0
31.05.2017
Digitalisierung im Einzelhandel: Auf den Hund gekommen

Einzelhändler müssen auf digitale Dienste setzen, um mit dem Online-Handel mitziehen zu können. Die Bremerin Nina Stern verbindet mit ihren beiden „Stilhütte“-Läden in Borgfeld und Schwachhausen Online- und Offline-Handel dank moderner Kassen- und Warenwirtschaftstechnologie.

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19.05.2017
„Geht mit der Idee raus aus dem stillen Kämmerlein!“

Zeitlich flexibel Berufserfahrung sammeln, das hätten sich Robin Kannengießer und Ugur Merzifon in ihrer Studienzeit gewünscht. Jetzt sind sie fertig mit dem Studium – und machen mit ihrem Startup „students2business“ für andere möglich, was ihnen damals gefehlt hat.

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18.05.2017
Blick ins Silicon Valley: Auch für den Mittelstand unverzichtbar

Technologische Trends rund um Industrie 4.0 und das "Internet der Dinge" haben ihren Ursprung im Silicon Valley. Warum nicht nur Großkonzerne einen genauen Blick ins "Auge des Orkans" werfen sollten, erklären Rene van den Hoevel, Geschäftsführer der Deutsch-Amerikanischen Handelskammer in San Francisco, und Christoph Ranze, Geschäftsführer der encoway GmbH.

Digitalisierung / Industrie 4.0
16.05.2017
Patente Lösung: Axtrion bringt Patent-Agentur in die Cloud

Der Cloud-Dienstleister Axtrion hat die Bremer Patentverwertungsagentur InnoWi in die Cloud gebracht. Neben Daten-Sicherheit steht vor allem das schnelle und flexible Arbeiten mit verschiedensten Partnern im Vordergrund. Wie die Umstellung problemlos gelang, erzählt das Branchenmagazin CloudComputing Insider.

Automotive
12.05.2017
DRÄXLMAIER: Neuer Standort für kurze Wege

Es sind nur sechs Kilometer ins nahe gelegene Kundenwerk – ein entscheidender Grund für die DRÄXLMAIER Group, ihr neues Logistikzentrum im Gewerbepark Hansalinie zu eröffnen. Für den weltweit tätigen Automobilzulieferer ist die sequenzgenaue just-in-time Anlieferung beim Kunden unverzichtbar.

Start-Ups
12.05.2017
Crowdfunding auf dem Schotterweg: „Regionalität spielt eine ganz prägnante Rolle“

Über 290.000 Euro sind seit Juli 2015 über den „Schotterweg“ in Startups und Projekte geflossen. 3.388 Unterstützer weist die Bremer Crowdfunding-Seite aus, 2.220 Fans und 61 Projekte. Höchste Zeit, das genauer unter die Lupe zu nehmen. startups-bremen.de im Gespräch mit Sabine Fröhlich vom Schotterweg-Team.

Maritime Wirtschaft und Logistik
10.05.2017
Kombinierter Güterverkehr mit Roland Umschlag

Sie kommen per Schiene, Lastwagen oder mit dem Schiff: Container. Große Mengen an Stückgut werden in ihnen verschickt. Selten legt ein Container seine Reise auf nur einem Weg zurück. Er wechselt innerhalb der Transportkette sein Gefährt. Kombinierter Verkehr (KV) nennt sich dieser Umschlag von Containern. So bringt Roland Umschlag Waren über Bremen hinaus in die Welt.

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08.05.2017
Deutsche Kammerphilharmonie Bremen: Vollblutmusiker mit Unternehmergeist

Die Deutsche Kammerphilharmonie gehört zu den weltweit führenden Orchestern. Doch nicht nur der musikalische Ruf ist erstklassig, auch die interne Organisation ist besonders: Wirtschaftliche Fragen werden gemeinverantwortlich bestimmt. Das ist einzigartig in der Welt der großen Orchester.

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05.05.2017
„Sucht nicht nach einer Idee, mit der man Geld verdienen kann!“

Star Wars-Toaster, Overknee-Stiefel oder Gesundheitstipps für Hunde – die Welt der Blogs ist bunt, groß und unglaublich divers. Der Bremer Eduard Andrae hat daraus ein Geschäft gemacht: trusted blogs heißt das Startup, das er gemeinsam mit Rüdiger Schmidt und der team neusta GmbH gegründet hat. startups-bremen.de hat ihn zum Interview getroffen.

Unternehmensservice Bremen
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„Gründen vor Ort“ – Gröpelingens unternehmerische Seite

„Gründen vor Ort“ lautet der Name des Projekts, das unternehmerische Tätigkeiten im Bremer Stadtteil Gröpelingen fördert. Seit Mai 2016 erhalten Existenzgründende und Selbstständige im Gründer-Büro Pasdocks Beratung aus erster Hand und die Möglichkeit, sich spielerisch an das eigene Unternehmen heranzutasten.

Digitalisierung / Industrie 4.0
02.05.2017
DHI WASY: Experten für Wasserwirtschaft 4.0

Von der Quelle bis zum Meer: Die Ingenieure und Softwareexperten der DHI WASY GmbH können quasi jeden Wassertropfen digitalisieren. Sie modellieren und visualisieren Wassersysteme, sei es das Abwassersystem in Aarhus oder die Strömung im Hamburger Hafen.

Start-Ups
28.04.2017
„Unsere Frage war: Wie können wir kochen lernen?“

Über 7.000 Mitglieder tummeln sich mittlerweile auf der Plattform „cookasa“, immer auf der Suche nach dem nächsten Koch-Event. Gut 700 von ihnen kommen aus Bremen. Kein Wunder: Auch einer der Gründer, André Wollin, lebt in der Hansestadt. startups-bremen.de hat mit ihm gesprochen.

Start-Ups
21.04.2017
Wie finanziere ich mein Start-up?

Förderprogramme, Crowdfunding, Zuschüsse, Darlehen, Beteiligungen, ... – der Blumenstrauß der Finanzierungsmöglichkeiten für (Start-up-) Gründer in Bremen ist bunt und vielfältig. Eine Übersicht.

Digitalisierung / Industrie 4.0
18.04.2017
Diese 8 Beispiele für Industrie 4.0-Projekte zeigen, wie Digitalisierung gelingt

Von anderen lernen – unsere Beispiele zeigen Unternehmen, wie man mit der Digitalisierung beginnt. Wir haben acht Best-Practices zusammengetragen, die alle einen anderen wichtigen Aspekt auf dem Weg in die digitale Zukunft beinhalten.

Start-ups
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Frisches ins Glas – Katharina Borgmann gibt der jungen deutschen Winzerszene mit ihrer wein.heimat eine Plattform

Existenzgründerin Katharina Borgmann hat sich 2016 in der Bremer Innenstadt im „citylab“ am Hanseatenhof mit dem Verkauf von Weinen junger Winzer selbstständig gemacht. Übrigens ist es das bundesweit einzige Geschäft für Weine der Generation Riesling.

Start-Ups
07.04.2017
Mr. Gewürznuss

Mit handgerösteteten Nüssen mischt Kevin Drasl den Snack-Markt auf. "Wir wollen beweisen, wie lecker ein gesunder Snack sein kann", so das Credo des Bremer Start-ups "Die Gewürznuss". Im Gespräch mit einem Feinschmecker, Veganer, Marokko-Liebhaber – und ehemaligen „Tiefkühl-Faulpelz“.

Digitalisierung / Industrie 4.0
04.04.2017
„Industrie 4.0 ist ein nützlicher Marketingbegriff“

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Lebensqualität
03.04.2017
Deutscher Meister von der Weser

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Start-ups
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Unternehmensservice Bremen
30.03.2017
9 Gründe, warum Sie den Unternehmensservice Bremen nutzen sollten

Sie wollen ein eigenes Unternehmen gründen, wissen aber nicht, wo Sie anfangen sollen? Hilfestellung bei behördlichen Verfahren, Formalitäten und Förderangeboten für Existenzgründerinnen und -gründer gibt es beim Unternehmensservice Bremen.

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27.03.2017
Die mitdenkende Wohnung

Eine intelligente Wohnung, die den Alltag erleichtert? Das ist im „Bremen Ambient Assisted Living Lab“ längst keine Zukunftsmusik mehr, sondern Teil der Forschungsarbeit. Ziel ist es, durch die mitdenkenden Wohnungen ein weitestgehend eigenständiges Leben zu ermöglichen – und das bis ins hohe Alter hinein.

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Ein internationales Team sagt der Lebensmittelverschwendung den Kampf an – vom Bremer Kraftwerk aus. Aus aussortierten Früchten machen sie leckeres und praktisches Pulver: FoPo! – Food Powder. startups-bremen.de hat mit den Gründern gesprochen.

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Die Digitalisierung ist komplex, aller Anfang schwer. Wie starten? Das fragen sich viele Unternehmen. Die Hansa Meyer Global hat den Sprung ins digitale Fahrwasser gewagt. Und dabei einen agilen Weg zur Logistik 4.0 gefunden.

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Was wollen wir für eine Architektur? Wie wollen wir leben, lernen, arbeiten? Diese Fragen stellen sich Feldschnieders und Kister Architekten BDA immer wieder aufs Neue. Egal, ob es sich bei dem Auftrag oder Wettbewerb um ein Feuerwehrhaus, ein Industriegebäude oder eine Schule handelt.

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17.03.2017
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Christian Wedelich kennt sich aus im Startup-Business: Seit zehn Jahren arbeitet der studierte Soziologe für Startups und hilft ihnen beim Aufbau. Neuerdings ist der Bremer auch Chef von einem – das er nicht selbst gegründet hat. Wir haben mit dem Geschäftsführer von ClipVilla über seine Beobachtungen und Erfahrungen aus dem Startup-Alltag gesprochen.

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3D-Bilder im Millimeterbereich für den industriellen Unterwasserbereich und die Tiefseeforschung - das Ziel von Gründer Jakob Schwendner ist klar gesteckt. Der erste Prototyp einer Kamera mit neuartiger Sensortechnik wird derzeit in Kanada gebaut und im April der Fachwelt auf der „Ocean Business“ in South Hampton, Großbritannien, vorgestellt. „Die ersten Bilder sehen gut aus“, zeigt sich Schwendner zufrieden.

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KartonTech Bremen: Vom Packmitteltechnologen zum Chef

Thomas Langner hat im Gewerbepark Hansalinie den Schritt in die Selbstständigkeit gemacht. Stanzen, falzen, kleben: Er bietet verschiedene Dienstleistungen für die Kartonagen- und Verpackungsindustrie – und kann etwas, was andere Anbieter nicht können.

Digitalisierung / Industrie 4.0
07.03.2017
Komplex denken, einfach lösen – wie die Logistik Service Agentur in die Digitalisierung startete

Ein typischer Großauftrag für die Logistik Service Agentur LSA aus Bremerhaven: Eine neue Fabrikanlage wird in England installiert, die Anlagenteile kommen aus ganz Europa. LKWs müssen minutiös koordiniert werden, damit sie in der richtigen Reihenfolge ankommen und kein Stopp auf der Baustelle entsteht. Kein Problem für Roger Heidmann und seine LSA – dank digitaler Dienste.

Start-ups
03.03.2017
Auf der sicheren Seite

Der Bremer Jörg Allstädt bedient den deutschlandweiten Trend nach mehr Sicherheit. Hinter dem Namen Turtle Saferooms verbirgt sich die Idee, funktionale Schutzräume in bestehende Häuser zu konstruieren – eine Sicherheitstechnik mit hohem ästhetischem Anspruch, die an der Weser geboren wurde.

Maritime Wirtschaft und Logistik
01.03.2017
Cybersecurity im Hafen: Das Forschungsprojekt PortSec

Mit der Digitalisierung steigt auch die Zahl der Attacken auf Computernetzwerke rapide. Die norddeutschen Häfen bauen daher ihre Schutzsysteme weiter aus. Das Bremer Projekt „PortSec“ soll sie dabei unterstützen. Ein Gastbeitrag aus der Logistics Pilot.

Start-ups
24.02.2017
TobyRich: Fliegen kann so einfach sein

Ein Kippen des Smartphones und der Flieger ändert seine Richtung: TobyRich heißt das Start-up, das von Bremen aus den Modellflugzeug-Markt revolutioniert. Zu Besuch bei zwei Bastlern, die einfach abgehoben sind.

Digitalisierung / Industrie 4.0
22.02.2017
Sensosurf: Bremer Unternehmer bringt Bauteilen das Fühlen bei

Dr. Cord Winkelmann von der Sensosurf GmbH verheiratet Sensorik mit Material. Mit seinen ausgezeichneten Technologien der Sensorintegration ist der Bremer Unternehmer Vorreiter darin, Bauteilen das Fühlen, Denken und Kommunizieren beizubringen und eröffnet Unternehmen neue Wege.

Start-ups
17.02.2017
Die Bioniker: "Wir generieren Wettbewerbsvorteile"

Eine Echse, die sich zur Verteidigung die Finger bricht. Pflanzen, die frieren – und als Reaktion die interne Heizung auf bis zu 50 Grad Celsius stellen: Das sind Phänomene, die Markus Hollermann und Felix Förster begeistern. Als „die Bioniker" entwickeln die Bremer von der Natur inspirierte Lösungen.

Windenergie
14.02.2017
Bergsteiger auf hoher See

Hauptsache schwindelfrei! Die meisten der Stahlbau- und Schweißspezialisten der mh² offshore GmbH aus Bremerhaven haben eine Zusatzausbildung als Industriekletterer. Sie sind zur Stelle, wenn es selbst an der Küste gewaltige Höhen zu überwinden gibt – zum Beispiel bei Arbeiten an Offshore-Windkraftanlagen.