Kultur- und Kreativwirtschaft
Ein Wirtschaftszweig mit innovativen Potenzialen
Als Motor für kreative Prozesse hat die Kreativwirtschaft große Bedeutung und Einfluss auf den wirtschaftlichen Strukturwandel, betriebliche Innovationen und das ökonomische Wachstum. Bremen hat das Potenzial der Kreativwirtschaft erkannt und fördert es im Rahmen seiner wirtschaftspolitischen Strategien und Aktivitäten.
Die Kreativwirtschaft wird immer bedeutsamer für das Image einer modernen Metropole und gleichzeitig auch als eigenständige Branche verstanden, die stark am Markt beteiligt ist. Sie macht Bedarfe und Strömungen erkennbar und greift Herausforderungen der Zukunft auf. Damit übernimmt die Kreativwirtschaft eine wichtige Funktion im Innovationsprozess. Rund 3.340 Unternehmen einschließlich der freiberuflichen Büros und Selbstständigen Unternehmen der Kultur- und Kreativbranche gibt es in Bremen. Zusammen erreichen sie mit fast 12.000 Beschäftigten einen jährlichen Umsatz von etwa 792 Millionen Euro.
Die Kreativwirtschaft umfasst in Anlehnung an die Definition der Wirtschaftsministerkonferenz folgende Bereiche:
- Verlagsgewerbe
- Filmwirtschaft
- Rundfunkwirtschaft
- Musik, visuelle und darstellende Kunst
- Journalisten-/Nachrichtenbüros
- Museumsshops, Kunstausstellungen
- Einzelhandel mit Kulturgütern
- Architekturbüros
- Designwirtschaft
- Werbung
- Software / Games
In Bremen sind 11.700 Beschäftigte in der Kreativwirtschaft angestellt. Wichtige Hotspots der Kreativwirtschaft sind das „Viertel“ Ostertorviertel, die Überseestadt, die Bahnhofsvorstadt mit dem Güterbahnhof oder auch die Plantage sowie in Bremerhaven das Goethequartier. In der Bremer Überseestadt hat in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung stattgefunden. Besonders junge Unternehmen und Freelancer finden hier optimale Bedingungen für die Einrichtung von Büroräumen und zur Bildung von Kooperationen. Mit der Hochschule für Künste im Speicher XI ist ein echter Nukleus der Kreativwirtschaft und ein großes Reservoir an Nachwuchskräften unmittelbar vor Ort.
Kreative Akteure profitieren im Rahmen des Clustermanagements von der Kooperationsvermittlung sowie der Vielzahl von Informations- und Netzwerk-Veranstaltungen in Bremen. Kurzfristiger Finanzierungsbedarf kann über Mikrokredite abgedeckt werden und für größere Projekte steht das Instrumentarium der Förderbank BAB zur Verfügung. F&E-Projekte auf Darlehensbasis komplettieren das Angebot.
Des Weiteren vermittelt Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation Kreative an die Wirtschaft und fördert den Austausch von Kultur- und Kreativwirtschaft sowie in den Clustern, um durch einen gemeinsamen Dialog Fragestellungen und Probleme auf kreative Art und mit innovativen Methoden zu lösen. Dazu gehört die Förderung zahlreicher Einrichtungen, die die Kultur- und Kreativwirtschaft und deren Beziehung zu anderen Wirtschaftsbranchen stärken und fördern:
Filmschaffende aus Bremen können eine Förderung bei der Nordmedia beantragen. Die Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation ist zuständig für die Förderentscheidungen des Landes Bremen und Mitglied im Vergabeausschuss. Interessenten können sich für ein Erstgespräch bei der Nordmedia melden.
Näheres zur Filmförderung finden Sie im Menüpunkt Förderangebote
Anke Jacobj
Die Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation
Referentin Innovation, Digitalisierung & neue Themen
+49 421 361 32050
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