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4.7.2016 - Marlis Torka

Wir bauen uns eine Rakete - und alle berichten darüber

Wissenschaft
Die Medien fiebern begeistert mit

Wieder zurück in Bremen wurde auch dem Studierenden-Team um Peter Rickmers klar, dass die mit Kerzenwachs angetriebene Öko-Rakete ZEpHyR hier in aller Munde war. Das Studierenden-Projekt des Zentrums für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen war nicht nur Gesprächsthema auf dem Uni-Gelände, sondern auch in den regionalen wie überregionalen Medien. Das sorgte zwar für Erstaunen bei den Nachwuchswissenschaftlern, für Begeisterung aber bei ihren Freunden, Bekannten und in den Medien und sozialen Netzwerken.

Das ZEpHyR-Team mit der Kerzenwachs-Rakete am Raketenstartplatz ESRANGE.
Peter Rickmers (unten, 2.v.l.) und Thomas Ganser (unten, 1.v.r.) mit ihrem Team in Nordschweden am Raketenbahnhof ESRANGE - 2.850 Kilometer von Bremen entfernt haben sie nichts von dem Trubel um ZEpHyR mitbekommen. © ZARM

Über die intensive Zusammenarbeit zwischen den Studierenden und Peter Rickmers als Projektleiter am ZARM berichteten wir bereits. Doch was bedeutet solch ein kontinuierlich und durch die drei abgebrochenen Raketenstarts noch stärkeres Medieninteresse für die Studierenden und das Projekt? Wie gehen sie damit um und welche Chancen ergeben sich womöglich daraus?

Wir sprachen mit Dr.-Ing Peter Rickmers, bisher Leiter der Abteilung Space Propulsion and Energy Systems (SPES), Raumfahrtantrieb und Energiesysteme am ZARM, seit dem 1. Juni 2016 beim DLR in Bremen. Ebenfalls im ZEpHyR-Team und unser zweiter Gesprächspartner: Student Thomas Ganser, B.A. Produktionstechnik mit Schwerpunkt Luft- und Raumfahrt. Er war vor allem für die Konstruktion und die Antriebstests zuständig. Und er war derjenige, der den Startknopf drücken durfte.

Eine Rakete erobert die Herzen, Flure und Medien

Herr Ganser, das Medieninteresse an Ihrer Kerzenwachs-Rakete ZEpHyR war ja recht hoch. Hat sich nach dem Raketenstart etwas für Sie geändert?

Ganser: Vorher kannten einen die Freunde und man wurde darauf angesprochen, dass man gerade wieder einen unserer Tests gehört hat. Nach dem Raketenstart kam ich wieder in eine Vorlesung und wurde von vielen auf das Projekt angesprochen. Wir haben vor Ort in Schweden ja nicht viel mitbekommen, aber ZEpHyR war wohl für eine Woche hier Gesprächsthema auf den Fluren. Man hat mit dem Projekt schon einen gewissen Bekanntheitsgrad erlangt. Ich selber habe mich darüber gewundert.

Und nicht nur an der Uni. Auch ZEIT online, die WELT, Sat.1 und etliche Akteure in den sozialen Medien haben ihr Projekt begleitet und dem Start der Rakete entgegen gefiebert.

Rickmers: Ja, das Thema ist erstaunlich gut angekommen. Zu sehen, was man mit einfachem Kerzenwachs machen kann, das ist ungewöhnlich und hat den Hauptimpuls gegeben. Ein so großes Medieninteresse ist nicht normal. Es sind ja auch viele andere Unis geflogen und bei ihren Projekten gab es deutlich weniger Resonanz. Was uns zum Ende hin etwas gefrustet hat, war, dass der Raketenstart mehrere Versuche brauchte. Das Medieninteresse wurde immer größer und wir saßen da und dachten "Um Gottes Willen, wenn das jetzt nicht funktioniert, können wir uns nie wieder nach Hause wagen". Das Verschieben des Starts hat die Spannung unendlich erhöht, aber auf unserer Seite natürlich auch zu hohem Druck geführt.

Ganser: Wobei ich den Druck während des Countdowns komplett ausgeblendet habe.

Was kann so ein Medienecho für den weiteren Werdegang bedeuten?

Ganser: Ich bin da ganz Wissenschaftler und antworte: Das werden wir sehen. Aber die meisten, die im STERN-Projekt waren, haben ganz gute Karriere-Chancen bekommen.

Rickmers: Wenn man sagen kann, dass man richtige Hardware entwickelt und gebaut hat, die auch geflogen ist, und damit vom weißen Blatt Papier bis zur fertigen Rakete mit dabei war, punktet man mit Skills, die man sonst nicht kriegt. Das unterscheidet den einen Bewerber, der frisch von der Uni kommt und noch recht grün hinter den Ohren ist, von jemandem, der das schon mal mitgemacht hat. Gewisse Lernschritte und Erfahrungswerte sind dann einfach schon vorhanden. Ingenieurswesen hat auch viel mit dem Bauch zu tun. Und das Bauchgefühl muss geschult werden. Man kann nicht alles aufs Feinste berechnen. Viele Sachen bei der Konstruktion entscheidet man intuitiv.

Ganser: Am Anfang war ich immer sehr beeindruckt, als Peter mit einer Änderung daher kam. Für mich sah es immer so aus, als sei es Bauchgefühl gewesen: "das geschulte Raten in eine richtige Richtung". Es war dann auch wirklich eine Verbesserung. Im Studium denkt man nicht, dass das so ist. Da glaubt man eher, dass man alles ausrechnet.

Rickmers: Ja, nach dem Studium geht man an eine Sache heran und denkt, man habe ja alle Formeln und könne damit alles berechnen. Und dann trifft man auf die Realität und stellt fest, dass man in der ersten Formel schon das Problem hat, dass zwar alles schön gerechnet ist, man aber an Realitätsgrenzen stößt.

Science Cliption: Nachwuchsförderung mit wissenschaftlichen Erklär-Clips

Eine ganz neue Erfahrung für Peter Rickmers und sein Team war das Mitwirken im Science Clip zur Kerzenwachs-Rakete.

Glauben Sie, dass das Format der Science Clips – unterhaltsame, kurze Erklärclips über Forschung hier in Bremen – ein Mittel sein kann, um den künftigen Nachwuchs zu erreichen? Und gerade auch Kinder und Jugendliche, die noch keine oder bisher kaum Berührungspunkte mit Wissenschaft hatten?

Ganser: Ich denke schon. Das, was ich als Feedback zu dem Science Clip selber gekriegt habe, war positiv. Meine Freunde, denen ich den Clip gezeigt habe, waren begeistert und haben gelacht. Sie hatten mit etwas total Trockenem gerechnet und dann kam dieser total "alberne" Clip - im positiven Sinne. Der Science Clip ist sehr gut angekommen, sie fanden ihn wirklich gut.

Ich glaube gerade bei Menschen, für die Wissenschaft schwer zugänglich ist, weil sie mit ihr selber nicht in Berührung kommen, kann das hilfreich sein. Ich hatte zum Beispiel ein Gespräch mit einer Person, die keine Ahnung von Thermodynamik hatte. Dann ist's schon schwer zu erklären, warum überhaupt eine Rakete funktioniert. Ich glaube gerade in diesem Punkt kann so ein Clip vermitteln, ohne dass man selber viel wissen muss. Und der Clip lockert das Thema ja auch schön auf.

Rickmers: Also beim Clip hab ich gedacht: "Oweia. Ob ich mich jemals wieder vor die Tür trauen darf?" [lacht]. Aber das Feedback war durchweg positiv. Ich bin nach Hause gekommen und habe meiner Frau gesagt, dass ich ihr den Clip nie zeigen darf. Dann war der Clip raus. Ich habe ihr den Link geschickt und sie hat sofort angerufen: "Das ist doch großartig, das ist doch super!" Und so war es überall. Den Clip haben auch viele Kinder gesehen, die fanden ihn halt einfach lustig und schön. Wie direkt der Clip dann später einen Einfluss hat, wird man sehen. Ich glaube sowas Lustiges bleibt auf jeden Fall erst einmal hängen. Insofern kann das Video vielleicht sogar ein Auslöser sein. Aber auch aus seitens der Wissenschaft, aus dem Institut heraus, kam positives Feedback. Die Kollegen fanden das alle große Klasse. Manchmal muss man sich etwas trauen und neue Wege gehen - wie mit unserer Rakete.

Ganser: Der Chef des neuen Projektes, in dem ich jetzt arbeite, wollte selber auch einen Film machen. Er dachte mehr an das Format "Die Sendung mit der Maus". Er fand den Science Clip inspirierend [lacht]!

Wie geht’s denn jetzt bei Ihnen weiter, Herr Ganser?

Ganser: Mit Raketen zu arbeiten, hat mir sehr viel Spaß gemacht und in dem Bereich möchte ich eigentlich auch bleiben – den Weg von der Erde in den Weltraum finde ich sehr interessant. Alles, was danach kommt, ist auch sehr interessant, aber da gibt's ganz andere Probleme als von der Erde hochzukommen. Das ist wirklich das Nadelöhr, das wir in der Raumfahrt haben. Und das interessiert mich am meisten.

Wäre es denn eine Option hier in Bremen, möglicherweise auch am ZARM, zu bleiben?

Ganser: Ja! 

Und das freut uns zu hören. Vielen Dank für diese tollen Einblicke in Ihre Zusammenarbeit hier am ZARM. Ihnen alles Gute und viel Erfolg bei STERN 2 und einer Fortführung des Projektes ZEpHyR.


Alle drei Teile unserer Reihe "Wir bauen uns eine Rakete"

Teil 1: Wir bauen uns eine Rakete - der Kerzenwachs-Antrieb

Teil 2: Wir bauen uns eine Rakete - von der Uni ins Weltall

Teil 3: Wir bauen uns eine Rakete - und alle berichten darüber


Weitere Informationen

Informieren Sie sich über weitere Themen der Luft- und Raumfahrt in Bremen hier auf den Seiten der WFB Bremen. Wissenswertes rund um die Wissenschaftslandschaft im Land Bremen erfahren Sie im Stadtportal bremen.de.

Welche Projekte und Aufgaben die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH für das integrierte Standortmarketing Bremens übernimmt, finden Sie in der Rubrik Marketing für Bremen.

Ihre Ansprechpartnerin bei der WFB zum Thema Wissenschaftsmarketing ist Marlis Torka, marlis.torka@wfb-bremen.de, Tel.: 0421 9600-523

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31.08.2016
Wie Bremer Forscher Eisberge, Ölteppiche und Piraten aus dem Weltraum beobachten

Dass es vorteilhaft sein kann, die Erde zu verlassen, um sie dann aus der Ferne umso genauer beobachten zu können, beweist das Team um Dr. Sven Jacobsen am DLR in Bremen. Es entwickelt Algorithmen mit denen das Meer genau beobachtet werden kann – Piratenschiffe eingeschlossen.

Luft- und Raumfahrt
30.08.2016
Frauen in der Raumfahrt

Nach 60 Jahren Raumfahrtgeschichte kämpfen Frauen wie die Bremerin Claudia Kessler immer noch um Anerkennung in einer Männerdomäne – doch mit Erfolg. Ein Umdenken hat begonnen.

Neu in Bremen
23.08.2016
Dieses 3D-Metalldruck-Werk stellt in Bremen Titan- und Aluminiumbauteile her

Leichter, individueller und gleichzeitig komplexer - Metallteile aus dem 3D-Drucker sind eine wirtschaftliche Alternative zum herkömmlichen Stanzen, Walzen und Fräsen, wenn Unternehmen bereit sind, neue Wege in Konstruktion und Fertigung zu gehen. Dabei hilft in Bremen Materialise mit einem eigenen Metalldruck-Werk.

Luft- und Raumfahrt
18.08.2016
Bremen greift nach den Sternen

Luft- und Raumfahrt – ganz klar eins von Bremens Aushängeschildern! Rakete Ariane 5, Galileo-Satelliten und ein europaweit einzigartiger Fallturm sind nur einige Beispiele, die Bremen an die Spitze der internationalen Weltraumforschung befördern.

Luft- und Raumfahrt
10.08.2016
Einmal Weltraum und zurück – hinter den Kulissen bei der Ariane Group

Die Reise von Millionen von Kilometern der Ariane-5-Rakete beginnt in Bremen. Die des Spacelabs endete hier 1999 nach 15 Jahren und 22 Missionen im Weltall. Wer Raumfahrtgeschichte mit eigenen Augen sehen möchte, ist bei Ariane Group genau richtig.

Maritime Wirtschaft und Logistik
03.08.2016
Mit FlatFish in großen Tiefen auf Unterwasser-Inspektion

Künstliche Intelligenz wird verstärkt für Analyse, Mustererkennung und Bearbeitung eingesetzt. Im Gespräch erläutert Dr. Marc Ronthaler, was autonome Unterwasser-Roboter heute leisten.

Windenergie
02.08.2016
BladeMaker - Hände für Fertigungsroboter kommen aus Bremen

Im Projekt BladeMaker arbeiten Wissenschaftler daran, die Fertigung von Rotorblättern für Windkraftanlagen zu automatisieren. Eine Forschungsgruppe am Bremer BIK übernimmt dabei die Entwicklung der Hände des Roboters.

Wissenschaft
25.07.2016
TRACING SPACES: Wie Studierende zur Erkundung Bremens einladen

"Fish ’n' Ships", "Der Nase nach" oder doch lieber "Search ’n’ Found"? Studierende der School of Architecture der Hochschule Bremen haben im Sommersemester 2016 sieben thematische Stadtspaziergänge entwickelt, die zum Erkunden unserer Stadt einladen. Mit der App "Actionbound" sind die TRACING SPACES in Bremen zu finden. Und wir sind uns sicher: Auch Sie werden einiges Unbekanntes erfahren!

Wissenschaft
18.07.2016
Nachgefragt: Bremer Wissenschaftler erzählen von ihrer Arbeit

Wer steckt hinter dem Erfolg der Bremer Wissenschaft? Im Interview stehen uns Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler regelmäßig Rede und Antwort. Immer am Monatsanfang verraten sie uns im Bremer Stadtportal, warum sie gerne in Bremen forschen und leben.

Erfolgsgeschichten
15.07.2016
Studieren und forschen in Bremen - eine Erfolgsgeschichte

Bremen besitzt im Verhältnis zu seinen Einwohnern die bundesweit höchste Dichte an Großforschungseinrichtungen. Davon profitieren auch die Studierenden vor Ort. Angehende Akademiker finden in Bremen ein internationales Ausbildungsangebot mit hohem Praxisbezug und vielfältigen Forschungsbezügen.

Wissenschaft
11.07.2016
Wie die Leidenschaft zur Mathematik Talente in Bremen fördert

Dr. Dierk Schleicher ist Professor für Mathematik an der Jacobs University Bremen und lebt für die Mathematik. Seit vielen Jahren engagiert er sich in Bremen für die Förderung von Nachwuchstalenten. Über Mathematik-Olympiaden und die Rolle Bremens im Kontext der Zahlen erfahren Sie im Stadtportal bremen.de mehr.

Wissenschaft
27.06.2016
Wir bauen uns eine Rakete - von der Uni ins Weltall

Teil 2 unserer Reihe über die ZEpHyR-Rakete, die mit Kerzenwachs fliegt. Dieses Mal sprechen wir mit Peter Rickmers und Thomas Ganser über einmalige Chancen und außergewöhnliche Projekte, die für Studierende zukunftsweisend sein können.

Digitalisierung / Industrie 4.0
21.06.2016
Bremer Informatiker auf dem Weg zum Weltmeistertitel – im Roboterfußball

Deutscher Meister, Europameister und 2016 erneut Weltmeister: Das B-Human Team der Universität Bremen ist weltweit eine der erfolgreichsten Mannschaften im Roboterfußball. Die Studierenden zeigen, dass ein Studium in Bremen einen sportlich um die ganze Welt bringen kann. Und Informatik alles andere als dröge ist.

Wissenschaft
20.06.2016
Wir bauen uns eine Rakete - der Kerzenwachs-Antrieb

Wie studiert und forscht es sich als Studierender an der Uni Bremen, wenn man die Chance bekommt am Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) eine Rakete zu bauen und tatsächlich fliegen zu lassen? Unsere dreiteilige Reihe geht dieser Frage nach.

Digitalisierung / Industrie 4.0
07.06.2016
Airbus Standortleiter Dr. André Walter: „Industrie 4.0 heißt für uns, die Arbeit leichter und effizienter zu gestalten“

Zum Flugzeugbau gehört viel Handarbeit. Trotzdem - oder gerade deshalb - arbeitet Airbus an der Digitalisierung, hier heißt es „Future Factory“. Und forscht an neuen Fertigungstechnologien wie dem 3-D-Druck. Keine Minute zu früh, so der Standortleiter von Airbus in Bremen, Dr. André Walter, im Interview.

Luft- und Raumfahrt
01.06.2016
Wie Start-ups mit Technik aus dem All die Welt verändern

„Commercial Space“ oder auch "New Space" hat mit der eigentlichen Raumfahrt kaum etwas zu tun. Unter diesem Thema versteht man Geschäftsmodelle, bei denen Raumfahrttechnologien verwendet werden, um einen konkreten Nutzen für Industrie oder Gesellschaft zu erzielen. Rund 200 Start-ups und Investoren haben dazu auf dem "Disrupt Space Summit" Ideen entwickelt.

Wissenschaft
10.05.2016
Wenn Studenten zu Unternehmensberatern werden - ein Beispiel aus der Digitalisierung

Seit zehn Jahren unterstützen die Studenten von Active Unternehmen in Bremen und im Umland. Kern ihrer Arbeit ist die Optimierung von Geschäftsprozessen aller Art. 114 kleine und mittelständische Unternehmen aus Bremen und dem Umland sind nun einem Aufruf der Nachwuchsberater gefolgt.

Wissenschaft
02.05.2016
Vorne oder hinten? Wie eine Kugel den Orientierungssinn erforscht

Sie ist drei Meter hoch und begehbar - die Kugel "Virtusphere". In ihr dreht sich buchstäblich alles um Orientierung. Forscher der Universität Bremen wollen wissen: Wie orientieren sich Menschen, wenn sie unterwegs sind? Was hilft ihnen, sich zurechtzufinden?

Luft- und Raumfahrt
28.04.2016
Große Chance für den Raumfahrtstandort Bremen: Norddeutsche Expertise wird in China geschätzt

China plant in den kommenden Jahren massiv in die Raumfahrt zu investieren. Bremen kann für dieses Vorhaben ein starker Partner sein und der Grundstein für eine gute Zusammenarbeit wurde schon vor vielen Jahren gelegt.

Luft- und Raumfahrt
25.04.2016
Flugzeugbau hautnah – hinter den Kulissen der Airbus Group

Riesige Hallen, komplizierteste Technologie und gigantische Bauteile. Dies und viel mehr erwartet die Besucher der Airbus-Werke in Bremen. Wir haben hinter die Kulissen des Flugzeugbauers geschaut und kamen dem Traum vom Fliegen ganz nah.

Wissenschaft
19.04.2016
Wie die falsche Umlaufbahn zweier Satelliten zum Glücksfall für einen Bremer Professor wurden

Was den einen ärgert, freut den anderen: Ein Bremer Physikprofessor nutzt zwei fehlgeleitete Galileo-Satelliten für seine Forschungen zu Einsteins Relativitätstheorie. Die ellipsenförmige Umlaufbahn hatte sein Interesse geweckt.

Wissenschaft
12.04.2016
Bionic Bike - dank Kieselalgen zum neuen Faltrad

Vorbild Natur: Bremerhavener Meeresbiologen und Techniker des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI) haben ein ultraleichtes Falt-Fahrrad entwickelt. Ein Beispiel, wie Grundlagenforschung für industrielle Anwendungen genutzt werden kann.

Wissenschaft
05.04.2016
Paddeln an Land - zwei Bremer Studenten erfinden das Radfahren neu

Es gibt Erfindungen, die sind so genial wie naheliegend, da fragt man sich: Wieso erfindet das jemand erst jetzt? So wie beim Paddelfahrrad, das zwei Bremer Studenten der Universität Bremen entwickelt haben.

Maritime Wirtschaft und Logistik
30.03.2016
Karriere mit Tiefgang: Prof. Dr. Antje Boetius liebt es kalt und duster

Die Bremer Meeresbiologin Antje Boetius taucht tief und spielt doch ganz oben mit. Für ihre Arbeit erhielt sie unter anderem die höchstdotierte deutsche Forschungsauszeichnung, den Leibniz-Preis.

Luft- und Raumfahrt
24.03.2016
Auf dem Stundenplan in Bremen: Luft- und Raumfahrt – das fliegende Klassenzimmer 2.0

Bremen ist einer der wichtigsten europäischen Standorte für Luft- und Raumfahrt. Deswegen fördern zwei Bremer Gymnasien seit 2006 gezielt den Nachwuchs – in einem deutschlandweit einzigartigem Programm. Auf dem Stundenplan stehen die Fächer Mathematik, Physik, Wirtschaft und Englisch unter dem Aspekt „Luft- und Raumfahrt”.

Internationales
17.03.2016
Studierende aus 106 Ländern an der Jacobs University Bremen: Gemeinschaft ohne Grenzen

Seit 15 Jahren ist die Bremer Jacobs University ein Anziehungspunkt für junge Talente aus aller Welt. Die Gemeinschaft zwischen den Studierenden und das Leben auf dem Campus tragen zum Studienerfolg bei. Und in der Wirtschaft sind die Absolventen begehrte Fachkräfte.

Automotive
15.03.2016
Bremer Ingenieure tüfteln am Elektro-Antrieb der Zukunft und entwickeln einen Antrieb mit Radnabenmotor

Motor unter der Haube treibt Räder an - das ist seit mehr als hundert Jahren die Erfolgsformel für das Auto. Radnabenmotoren - der Motor im Rad und nicht unter der Haube - versprechen allerdings viele Vorteile. Der Elektroantrieb macht das möglich.

Digitalisierung / Industrie 4.0
14.03.2016
Die digitale Nebenkostenabrechnung am Flughafen Bremen

Immer mehr Unternehmen erzeugen Energie mit Blockheizkraftwerken, Photovoltaikanlagen und Kraft-Wärme-Kopplungen. Das Energiemanagement kann dabei intelligent in die Grundstücksverwaltung eingebunden werden, wie es die IT-Firma Apandia am Bremer Flughafen umgesetzt hat. Das spart Zeit und Kosten.