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5.12.2016 - Marlis Torka

Wie eine Doktorandenschule den Logistikstandort Bremen bereichert

Wissenschaft
Das Erfolgsmodell der International Graduate School for Dynamics in Logistics

Bremen ist der zweitgrößte Logistikstandort Deutschlands. Namhafte Unternehmen agieren aus der Hansestadt, schlagen Güter aus Bremen und aller Welt um und sorgen mit der entsprechenden Infrastruktur für den erfolgreichen Weg von A nach B. Logistik spielt auch in der Hochschullandschaft eine tragende Rolle. Denn irgendwoher müssen die Nachwuchskräfte kommen, Forschungsprojekte angeschoben und Ideen entwickelt werden. Dafür sorgt die International Graduate School for Dynamics in Logistics, oder kurz: IGS, an der Universität Bremen. 

In unserem vorherigen Artikel haben Sie erfahren, wie der Forschungsverbund LogDynamics Forschung und Lehre vereint. Dieses Mal widmen wir uns unseren ausländischen Gastwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern, die in Bremen eine zeitlich begrenzte, aber intensive Ausbildung im Bereich Logistik bekommen. Dr.-Ing. Ingrid Rügge, Geschäftsführerin der International Graduate School of Dynamics in Logistics (IGS), spricht über die Möglichkeiten für ausländische Studierende und Promovierende im Bereich Logistik zu forschen. Als Koordinatorin des strukturierten Doktorandenprogramms des Forschungsverbunds LogDynamics berichtet Rügge stolz, dass allein 2016 insgesamt 30 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler der IGS in Forschungsprojekte der Universität Bremen eingebunden sind. Die Wissenschaftler kommen aus aller Welt. Was sie vereint, ist ihre Leidenschaft zur Logistik und ihr Wunsch, erfolgreich an der IGS zu promovieren.

Doktoranden und Gastwissenschaftler der International Graduate School for Dynamics in Logistics (IGS)
Doktoranden und Gastwissenschaftler der International Graduate School for Dynamics in Logistics (IGS) © IGS

Die meisten der Doktoranden kommen aus Ländern, fernab europäischer Grenzen. Meist sind sie drei Jahre in Bremen, werden hier gefördert und gefordert. Die Gäste – betreut von Professorinnen und Professoren der Uni Bremen – forschen eigenverantwortlich an Projekten, lernen neue Disziplinen und fremde Wissenschaftskulturen kennen. Vieles für sie ist Neuland: die Anforderungen des wissenschaftlichen Arbeitens in Deutschland oder bestimmte Facetten der Gleichberechtigung der Geschlechter zum Beispiel.

Neben der Internationalität der IGS spielen auch die Integration der WissenschaftlerInnen und das eigenverantwortliche Arbeiten eine wichtige Rolle. Zugleich bildet dieses Dreiergespann auch die Erfolgsformel der IGS. So unterschiedlich die DoktorandInnen sind, so wichtig ist es Rügge und ihren Mitarbeitern, dass sie sich in Deutschland integrieren und in Bremen erfolgreich promovieren. Die Abbrecherquote sei seit Start der IGS im Jahr 2005 äußerst gering, so Rügge. Besonders stolz ist sie auf die hervorragende Frauenquote in diesem technisch anmutenden Forschungsbereich.

Doktorandenschule Logistikstandort: Infografik
© WFB/Elster

Ein Geben und Nehmen – und ein Gewinn für alle

Die zentrale Aufgabe von Hochschulen besteht in der Ausbildung und Betreuung von NachwuchswissenschaftlerInnen, erzählt Rügge. "Unsere ProfessorInnen freuen sich über DoktorandInnen, weil sie zur Forschung beitragen. Individual-Promotionen, die interdisziplinär ausgerichtet sind, gab es schon immer. Doch wer eine akademische Karriere machen möchte, muss sich für eine Fachrichtung entscheiden und in einem Spezialgebiet einzigartig sein. Ansonsten wird es schwer bei der Jobsuche. Die IGS ermöglicht trotz Fokussierung auf die vier Fachgebiete von LogDynamics einen breiteren Blick. Wir garantieren hierbei eine hervorragende fachliche Betreuung sowie ein interdisziplinäres Training und Maßnahmen der Personalentwicklung. Denn nur wenn die ProfessorInnen noch freie Kapazitäten für die Betreuung weiterer DoktorandInnen haben, bekommt der oder die BewerberIn auch eine Zusage. Wenn ich keine disziplinäre Betreuung finde, hat der oder die KandidatIn Pech gehabt. So hart wie das klingen mag, die Qualität der Ausbildung an der IGS steht und fällt mit der Betreuungssituation. Und natürlich können die ProfessorInnen nicht unendlich viele DoktorandInnen betreuen. Meist entscheiden dann die Themen."

Auch Rügge selbst, genauso wie ihre studentischen Mitarbeiter, nehmen viele der Stipendiaten an die Hand. "Die DoktorandInnen sind erwachsen, bei denen machen wir nicht so viel. Die müssen sich alleine durchbeißen, denn das müssen sie bei ihrer Promotion auch tun. Sie sind keine Studierenden mehr, sie sind unabhängige WissenschaftlerInnen, denen keiner sagt, wo sie hingucken oder was sie tun müssen. Wenn sie nach Bremen kommen und fragen, was sie inhaltlich tun sollen, bekommen sie von mir die Antwort, sie mögen mal darüber nachdenken. Selbermachen – darum geht es uns, das ist das deutsche Promotionssystem."

Unsere DoktorandInnen wollen später Entscheidungen treffen und Menschen führen – das muss gelernt werden.

– Dr. Ingrid Rügge, Geschäftsführerin der International Graduate School of Dynamics in Logistics (IGS)

Und dennoch: Wenn man das erste Mal in einem wildfremden Land ist, in dem die Wissenschaftskultur in den einzelnen Fachdisziplinen schon sehr unterschiedlich ist, dann benötigen auch Doktoranden ein wenig Unterstützung. "Das ist dann mein Beitrag", so Rügge, "ich erkläre ihnen, wie in den einzelnen Fachbereichen promoviert wird, denn im Ausland wird damit anders umgegangen. Wir müssen sie in die Lage versetzen unser System für sich zu adaptieren. Ein paar unserer DoktorandInnen konnten das nicht und sind aus diesem System herausgefallen. Bei einer Doktoandin war dies beispielsweise der Fall: Sie hat sich redlich bemüht, es uns allen recht zu machen. Aber sie war nicht in der Lage selber einen eigenen Ansatz zu entwickeln und wissenschaftlich etwas Neues zu tun. In unserem System konnte sie daher nicht promovieren und wir mussten ihr Stipendium beenden."

Wenn die Fürsorgepflicht auch mal zum Abbruch führt

Neben den Bericht- und Prüfsystemen legt Rügge großen Wert auf die Fürsorgepflicht der Betreuerinnen und Betreuer. "Wenn bei aller Unterstützung und Betreuung absehbar ist, dass die DoktorandInnen es in den vorgesehenen 3 bis 3,5 Jahren nicht schaffen hier zu promovieren, dann ist es unsere Pflicht zu sagen, dass es nicht geht. Und diese Pflicht müssen wir unseren DoktorandInnen gegenüber auch einhalten. Wenn jemand aus einer fremden Kultur drei Jahre lang bei uns promoviert, die Doktorarbeit dann aber nicht abschließt, verliert er in seiner Heimat sein Gesicht. Das ist viel schlimmer, als wenn man frühzeitig sagt, dass es nicht geht." Die durch Abbrüche frei werdenden Drittmittel werden dann entweder zurückgegeben oder für andere Stipendiaten verwendet. Rund 70 Leute haben bisher eine strukturierte Promotion in der IGS angefangen. Bis jetzt haben sechs von ihnen aus unterschiedlichen Gründen abgebrochen. Diese geringe Abbrecherquote habe viel mit der organisatorischen und fachlichen Betreuung zu tun, erklärt Rügge. "Wenn es nicht jemanden mit meiner Funktion gäbe, der immer hinter den Leuten her ist und nachvollziehen kann, wie sie denken und warum sie handeln, wie sie es tun, dann würde die Hälfte der Leute abbrechen. Unsere ProfessorInnen haben natürlich auch sehr viele Auslandsaufenthalte in Ländern, in denen sie dann ein bis fünf Tage verweilen, zum Beispiel auf einer Konferenz. Aber drei Jahre und länger in einem komplett fremden Land zu leben, meist ohne Familie, ist für die meisten kaum greifbar. Ihnen fehlt manchmal das Verständnis und die Zeit sich in die Lage der StipendiatInnen zu versetzen. Dafür bin ich zuständig."

Du bist nicht die Mutter der Nation, du bist die Mutter der Nationen!“

- ehemaliger IGS-Gastwissenschaftler über Dr. Ingrid Rügge, Geschäftsführerin der IGS

Natürlich gab es im Laufe der Jahre viele persönliche Herausforderungen, denen sich Ingrid Rügge stellen musste. Dabei spielte auch ihr Geschlecht eine Rolle: "Ich erinnere mich zum Beispiel an einen Iraner, der mit mir als seine Chefin Schwierigkeiten hatte. Nach seiner Zeit an der IGS ging er als Assistenzprofessor nach Skandinavien und kam hin und wieder noch zu Besuch. Irgendwann meinte er, er habe viel von mir gelernt: den Respekt vor Frauen und mit ihnen im Berufsalltag umgehen zu können." Dies seien die kulturellen Unterschiede, die nicht wegzureden seien, denen man aber konstruktiv und fördernd begegnen müsse. Ein anderes Beispiel handelt von einem chinesischen Austauschstudenten, der für eine Menge Ärger sorgte. Rügge machte ihm klar, was das Projekt erlaubt und was es nicht erlaubt. "Ich habe ihm ganz klare Ansagen gemacht, ihm aber auch immer die Türen aufgehalten." Der Stipendiat hat seinen Forschungsaufenthalt absolviert, dadurch bekam er eine Promotionsstelle in China. Als sein Abschied nahte, war er aufgelöst und weinte. "Es sei ihm noch nie passiert, dass ihn jemand so ernst genommen habe und immer offen und ohne Willkür ihm gegenüber gestanden und nicht aufgehört habe zu erklären, warum, weshalb, wieso, was zu tun sei. In der chinesischen Kultur gäbe es so etwas nicht für normale Studenten", erzählt Rügge, "er fragte mich schließlich, wie er mir dafür danken könne. Ich sagte ihm: Du gehst zurück und wenn du dort Dozent bist, machst du es so wie ich." Die meisten der bisherigen Doktoranden gehen nach Ende ihrer Zeit an der IGS in ihr Heimatland zurück oder in ein anderes Land. "Wenn jemand drei Jahre durch unsere Schule von selbstständigem Denken, interdiziplinärer Zusammenarbeit und kritischer Auseinandersetzung gegangen ist, bin ich persönlich sehr froh, wenn die DoktorandInnen in ihre Heimatländer zurückkehren und unseren Spirit dort leben und weitergeben", erzählt Rügge.

Mit Herz und Leidenschaft bei der Sache

Ingrid Rügge weiß viele Anekdoten zu berichten, die uns schmunzeln lassen und uns begeistern. Es sind Geschichten, die das Leben schreibt und mit denen man wächst, wenn man sie zu nehmen weiß. Rügge ist das beste Beispiel. Ihr Job beinhaltet auch Reisen in ferne Länder. Erst 2016 führte sie ihr Weg nach Bhutan. Sie wollte jenes Land kennenlernen, aus dem schon einige ihrer Stipendiaten kamen. Vier Wochen war sie vor Ort, lernte Kultur und Leute, Alltag und Universitätsbetrieb kennen: "Bhutan ist ein Partner in unseren EU-geförderten ERASMUS MUNDUS-Projekten, in denen auch einige unserer IGS-DoktorandInnen Stipendiaten sind. Fünf Bachelor-Studierende und ein Dozent aus Bhutan durften wir seit 2013 bereits als Gäste in Bremen willkommen heißen. Mit meinem Aufenthalt in Bhutan habe ich in jeder Hinsicht Neuland betreten. Ich habe mich in meine Kindheit auf dem Land zurückversetzt gefühlt, wo alle miteinander in Beziehung standen. Jeder kannte jeden, alle waren aufeinander angewiesen. Die gegenseitige Rücksichtnahme wurde groß geschrieben. Die Erfahrung, die ich in Bhutan gemacht habe, ähnelt meinen Kindheitserinnerungen und hilft mir bei der Betreuung der StipendiatInnen. Ich persönlich habe die Fähigkeit mich in andere Menschen hineinversetzen zu können. Aber das hat Grenzen. Und nach meiner Reise habe ich diese Grenzen deutlich erweitern können." Davon profitieren nun alle Gastwissenschaftler der IGS.

Dr. Ingrid Rügge in Bhutan, 2016
Dr. Ingrid Rügge in Bhutan, 2016 © IGS/Rügge

Ferne Länder und fremde Kulturen

Aus 24 Ländern kamen bisher die Doktoranden der IGS, die ERASMUS MUNDUS-Gäste kommen zum Beispiel aus der Mongolai, Bhutan, Nepal, Indonesien oder Afghanistan. Der Andrang ist ungemein hoch: "In Deutschland haben wir den Vorteil, dass die Studierenden keine Studiengebühren zahlen müssen. In allen anderen Ländern, die in die ERASMUS MUNDUS-Projekte eingebunden sind, gibt es Studiengebühren. Der Vorteil, der sich dadurch ergibt, liegt auf der Hand: Die Studiengebühren, die pro Person als Budget anfallen, setzen wir für die Betreuung der StipendiatInnen ein. Zum Beispiel bezahlen wir damit Deutschkurse des International Office", erzählt Rügge, "oder wir organisieren gemeinsame Querschnitts-Seminare, wie 'Academic Writing', 'Voice Development' oder 'The Art of Presenting Yourself'. Bei diesen Seminaren kommen alle StipendiatInnen der IGS zusammen. Bleiben Plätze frei, öffnen wir die Kurse auch für die wissenschaftlichen MitarbeiterInnen und PostDocs von LogDynamics. Eine Form der Integration, die als Intergrationsmaßnahme gar nicht wahrgenommen wird."

Doktorandenförderung in der Logistik

Den Ansatz eine strukturierte Doktorandenförderung ins Leben zu rufen gibt es in der Logistik an der Uni Bremen schon seit 20 Jahren. Damals fing alles mit dem Forschungsverbund Logistik (FoLo) an, dem Vorgänger von LogDynamics. Der Anfang war steinig, weiß Rügge zu berichten: "In Deutschland war die Promotion eine typische Assistenz-Promotion. Es gab einen Doktorvater und die abhängigen DoktorandInnen, die teils etwas in der Forschung und Lehre machen mussten und die immer eng mit einem Doktorvater zusammen gearbeitet haben – und dann auch irgendwann promoviert werden. Der neue Ansatz damals war einfach: Eine strukturierte Doktorandenausbildung war nötig, damit die Leute schneller fertig werden und auch nicht mehr unbedingt als wissenschaftliche Mitarbeiter arbeiten sollten. Sie sollten Stipendiaten sein, um und mehr Raum für die eigene Forschung zu haben, und die Gruppe sollte neben der kontinuierlichen interdisziplinären Zusammenarbeit international Grenzen überbrücken." Am Anfang habe das nicht funktioniert, weil diese neue Ausrichtung der Promotion noch nicht bekannt war. "Es sind die internationalen Systeme, die DoktorandInnen immer noch als Studenten betrachten", kritisiert Rügge in diesem Zusammenhang, "wir taten das nicht und auch heute tun wir es nicht." 

Die IGS brach 2005 mit ihrer Gründung auch mit den bestehenden Strukturen. Das Land Bremen steuerte eine bestimmte Anzahl an Stipendien bei, die Hälfte musste aus Drittmitteln gegenfinanziert werden. Dann musste man Kandidaten finden. Wie sich herausstellte, war dies die größte Herausforderung. "Die Deutschen waren Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiter gewohnt und in den Fachbereichen Informatik und Produktionstechnik gab es viele Stellen. Das waren schlechte Voraussetzungen für unser Vorhaben. Wir verfügten also über Stipendien, hatten aber Schwierigkeiten BewerberInnen zu finden. Es war paradox. Im ersten Jahr gab es deshalb eine Kohorte von sechs bis acht Leuten." Jedes Jahr aufs Neue gab es seitdem Ausschreibungen. Mit der richtigen Vermarktung kamen auch immer mehr Bewerbungen aus dem Ausland, die von den Stipendien des Landes Bremen profitierten. Die nächste Herausforderung ließ nicht lange auf sich warten: "Jetzt hieß es externe Stipendien einzuwerben. Im Laufe der Jahre wurde das Programm unserer IGS immer bekannter. Dann hat das Land Bremen seine Finanzierung in LogDynamics und die IGS reduziert. Die IGS wächst trotzdem weiter. Heute bekommt sie keinerlei Stipendien mehr vom Land Bremen, die Anzahl der DoktorandInnen steigt trotzdem stetig." Die Anschubfinanzierung hat sich also ausgezahlt.

Erst die IGS, dann ERASMUS MUNDUS

2013 ist es Rügge gelungen, die Universität Bremen in drei Konsortien von europäischen und asiatischen Universitäten einzubringen und so Zugang zur Mobilitätsförderung des ERASMUS MUNDUS-Programms der EU zu bekommen. Der Preis, den die IGS hierfür zahlen musste, war letzten Endes ein Glücksfall. Denn seitdem gibt es nicht nur Stipendien für Doktoranden, sondern auch für Bachelor- und Master-Studierende, Postdocs und Dozenten. "Auf einmal waren alle Qualifikationsstufen vertreten. Man könnte jetzt denken, dass man in einem Doktorandenprogramm nichts mit Master- und Bachelor-Studierenden anfangen kann. Auf den ersten Blick stimmt das auch. Ich musste mir etwas Neues überlegen, wie ich die Nicht-DoktorandInnen betreut bekomme. An der Uni Bremen haben wir zwar englischsprachige Lehrveranstaltungen, aber das sind in diesen technischen Bereichen so wenige, dass man das nicht wirklich anbieten konnte. Wir haben aber die Möglichkeit des "Forschenden Studierens". Also boten wir den StipendiatInnen individuelle Forschungsprojekte an. Schließlich konnten wir auch alle Stipendien vergeben." Durch die zunehmenden Projekte, Lehrveranstaltungen und General Studies wurde das Programm dann auch zunehmend für die Bachelor- und Master-Studierenden interessanter.

Im ersten Jahr des ERASMUS MUNDUS-Programms cLINK war dennoch Flaute angesagt. "Es gab sehr wenige Bewerbungen. Jeder im Ausland dachte: 'Deutschland und die deutsche Sprache'. Deutsch zu lernen schien für viele unmöglich", erinnert sich Rügge. Die Konsequenz: Bremen war nur die zweite oder dritte Wahl der Stipendiaten. "Alle wollten wegen der Sprache nach Großbritannien. Aber das hat sich mit dem dritten Jahr gedreht. Nachdem die ERASMUS MUNDUS-StipendiatInnen der ersten Stunde wieder zu Hause waren und dort erzählten, was sie in der IGS und an der Uni Bremen erlebt hatten, verzeichneten wir steigende Bewerberzahlen. Es hat nicht lange gedauert und die Leute kamen reihenweise." Insbesondere die gute Betreuung stieß bei den jungen Nachwuchswissenschaftlern auf Begeisterung. Das wiederum hat sich auch positiv auf die Doktoranden ausgewirkt. "Einer unserer Master-Studenten mit einem Mobilitätsstipendium hat nach Abschluss des Masters sein Visum sofort verlängert. Er kam aus Pakistan und hat sich im nächsten Programm auf die nächsthöhere Qualifikationsebene PhD beworben. Wir haben ihn für ein Promotionsstipendium ausgewählt. Das klappt natürlich nicht immer. Doch dank der Mundpropaganda haben wir mittlerweile zunehmend BewerberInnen, die bereits mit einem Stipendium in der Tasche nach Bremen kommen und hier mit Fokus auf Logistik promovieren wollen."

Seitdem waren dank des ERASMUS MUNDUS-Programms 43 Gastwissenschaftler mit einem Stipendium in Bremen, davon allein 9 DoktorandInnen in der IGS.

Doktorandenschule Logistikstandort
© WFB/Elster

Die Geschichte der vier ungleichen Freunde

Zurück zu der Reise nach Bhutan. Uns fällt hier eine interessante Analogie auf. Rügges Gastgeschenke mit Bremer Bezug - Schokolade von Hachez, Frühstücksbrettchen und Teebecher mit den Bremer Stadtmusikanten - sorgten in Bhutan für Begeisterung. "Die Reaktion war immer die gleiche", erzählt Rügge, "jeder sah in den Bremer Stadtmusikanten die vier ungleichen Freunde". Dabei handelt es sich um eine buddhistische Metapher, die der Geschichte unserer Stadtmusikanten ähnelt. Vier ungleiche Freunde, bestehend aus einem Elefanten, Affen, Hasen und Fasan, tun sich zusammen und pflanzen einen Mangobaum. Das gemeinsame Ziel der Ernte vor Augen, arbeiten sie zusammen, sodass der Mangobaum gedeiht und schon bald Früchte trägt. Dann klettert der Affe auf den Rücken des Elefanten, der Hase auf die Schultern des Affen und obenauf der Fasan. "Das Bild der vier ungleichen Freunde spiegelt wieder, dass man viel erreichen kann, wenn man zusammensteht. Man begegnet dieser Geschichte in jeder Ecke des Landes", erzählt Rügge und belegt dies mit zahlreichen Bilder, zum Beispiel dieses hier:

Die vier ungleichen Freunde sind in Bhutan wie die Bremer Stadtmusikanten in Bremen allgegenwärtig
Die vier ungleichen Freunde sind in Bhutan wie die Bremer Stadtmusikanten in Bremen allgegenwärtig © IGS/Rügge

Beide Geschichten passen zur IGS: "Man darf und soll unterschiedlich sein und gerade deswegen ist es so wichtig, auch mal Mitstreiter zu gewinnen, um gemeinsam stark zu sein und sein Ziel zu erreichen. Alles so zu nehmen, wie es ist – mitsamt der Stärken und Schwächen – und das Beste daraus zu machen, das ist das Entscheidende. Und das gilt auch für die IGS. Wenn die DoktorandInnen drei Jahre lang an ihren Projekten arbeiten und interdisziplinär kooperieren, mit ihren Stärken und Schwächen, unterstützen wir sie bei der Überwindung ihrer Schwächen und bauen auf ihre Stärken. Wir stellen uns individuell auf die Person ein und betreuen und entwickeln sie auch individuell. Denn Internationalität funktioniert nur mit interkulturellem Verständnis und den Herausforderungen der Logistik kann man besser in multidisziplinärer Zusammenarbeit begegnen."


Zur Person

Dr.-Ing. Ingrid Rügge ist Informatikerin, Geschäftsführerin der International Graduate School of Dynamics in Logistics (IGS) und die lokale Koordinatorin der ERASMUS MUNDUS-Projekte cLINK, FUSION und gLINK an der Universität Bremen. Ihre Arbeit liegt ihr am Herzen, entsprechend hoch ist ihr Engagement: "Wir meinen es ernst: Bei uns ist Internationalisierung kein Buzzword, wir füllen es mit Leben. Wir leben die Internationalität“, so Rügge.

Und die Ernsthaftigkeit zahlt sich aus: 2011 wurde das Bremen Research Cluster for Dynamics in Logistics (LogDynamics) von der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften, acatech, für die Internationalität der Ingenieurpromotion ausgezeichnet. 


Noch mehr Einblicke in das Leben der internationalen Doktoranden an der International Graduate School for Dynamics in Logistics finden Sie im Bremer Uni-Schlüssel und auf den Seiten des EU-Mobilität-Programms ERASMUS MUNDUS.


Jetzt bewerben

Bis zum 31.Dezember 2016 ist das Bewerbungsportal des ERASMUS MUNDUS Programms gLINK offen für incoming und outgoing Bewerbungen auf allen Qualifikationsebenen. 


Wissenschaft persönlich
Was es bedeutet als Wissenschaftlerin im Forschungsverbund LogDynamics zu arbeiten, erfahren Sie im Stadtportal bremen.de: Die brasilianische Professorin Juliana Sagawa erzählt in der Rubrik Wissenschaft persönlich, warum und wie ihr Weg sie nach Bremen führte – und damit auch zu LogDynamics und zum BIBA - Bremer Institut für Produktion und Logistik.


Mehr zu den Häfen und zur Logistik in Bremen und Bremerhaven erfahren Sie in der Rubrik Maritime Wirtschaft / Logistik oder bei Jörg Kautzner, Referent Industrie & Cluster, Tel.: 0421 361-32172, joerg.kautzner@wah.bremen.de

Mehr zum Bremer Wissenschaftsmarketing erfahren Sie in der Rubrik Marketing-Projekte oder bei Marlis Torka, Tel.: 0421 9600 523, marlis.torka@wfb-bremen.de

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27.02.2020
Briefe aus der Türkei: Ausgabe Februar 2020

Fahren wir bald türkische E-Autos? Und wie bringt es ein Ex-Werder-Bremen-Spieler in der Türkei zu ungeahnter Beliebtheit? In unserem Länderbrief Türkei erfahren Sie Neues über den Wirtschaftsstandort Türkei.

Wissenschaft
25.02.2020
Wissenschaft persönlich: Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge

Die Professorin für Sozialwissenschaften in den marinen Tropen an der Universität Bremen und Abteilungsleiterin der Sozialwissenschaften am Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung über die Bremer Wissenschaftspolitik, Bergziegen und Gärtnern.

Maritime Wirtschaft und Logistik
20.02.2020
160 Jahre Bremische Hafeneisenbahn

Ein Weltrekordhalter: Keine anderen Häfen auf der Welt haben statistisch gesehen einen größeren Anteil an Eisenbahnverkehr als die Bremer Häfen. Das haben sie einer mittlerweile 160-jährigen Institution zu verdanken, der Bremer Hafeneisenbahn. 1860 fing sie klein an...

Wissenschaft
17.02.2020
Wissenschaft persönlich: Dr. Daniel Nyga

Dr. Daniel Nyga vom Institut für Künstliche Intelligenz an der Universität erklärt, warum er den Bremer Wissenschaftsstandort mit einem Rudeltier vergleicht, wie Künstliche Intelligenz die Welt verändert und warum seine persönliche Erfolgsformel Spaß an der Arbeit ist.

Internationales
17.02.2020
Der Chef, der nach Bremen zog

In der Türkei haben die drei jungen Gründer von Yurudesign bereits den Möbelmarkt aufgemischt. Jetzt nehmen sie sich Europa vor. Einer von ihnen zog dafür nach Bremen – und wir haben ihn während seiner erste Tage begleitet.

Internationales
06.02.2020
Großbritanniens EU-Austritt und die Auswirkung auf Zölle

Wie wirkt sich der Brexit für Unternehmen aus? Diese Frage beantwortet Anja Markmann, verantwortlich für Zoll- und Außenwirtschaftsrecht bei der Handelskammer Bremen.

Pressedienst
04.02.2020
Turne bis zur Urne

Zusammen sind sie 160 Jahre alt: Rosi Wahl und Renate Recknagel gehören zu den ältesten Turnerinnen in Deutschland. Ans Aufhören denken sie nicht, im Gegenteil. Für 2022 haben die beiden Bremerinnen einen besonderen Plan.

Internationales
21.01.2020
Briefe aus dem Silicon Valley: Januar 2020

Wenn Träume im Silicon Valley platzen, dann spektakulär: Das Fiasko von WeWork und warum wir Deutschen selbst vom milliardenschweren Scheitern noch viel lernen können. Dieses und weitere Themen in unserem Januar-Newsletter – frisch aus den USA.

Pressedienst
21.01.2020
Garantin für Wohlklang

Renate Wolter-Seevers sorgt für vollendete Klangerlebnisse. Die Tonmeisterin ist zum sechsten Mal für den Grammy Award nominiert. Einmal konnte die Bremerin den bedeutendsten Musikpreis der Welt bereits einheimsen.

Internationales
17.01.2020
Arbeitswelten sind Sprachwelten

Das Logistikunternehmen Dachser hat Standorte auf der ganzen Welt. Allein in der Bremer Niederlassung arbeiten Menschen aus 24 Nationen. Wie gelingt das? Der Logistiker setzt auf Sprachcoaching am Arbeitsplatz und Handreichungen in einfacher Sprache. Unterstützung fand das Unternehmen beim IQ Netzwerk Bremen.

Pressedienst
16.01.2020
Ein Schaufenster voller Delikatessen

Das „Schaufenster Fischereihafen“ in einer ehemaligen Bremerhavener Fischpackhalle ist ein Besuchermagnet – selbst im Winter. Jetzt wird das Kleinod aufpoliert und bekommt zur bevorstehenden Hauptsaison mit den „Fischereiwelten“ eine ganz besondere Ausstellung dazu.

Digitalisierung / Industrie 4.0
15.01.2020
Blick weit über Tastatur und Monitor hinaus

Einfach nur Hard- oder Software entwickeln reicht ihr nicht: Für Juliane Jarke funktioniert Technik erst dann, wenn sie auch in sozialen Systemen funktioniert. Darum arbeitet sie mit den Zielgruppen zusammen – ein Ansatz, der so naheliegend und doch nicht immer einfach zu realisieren ist.

Internationales
14.01.2020
Das waren die Top-Investments aus dem Ausland

3D-Druck, neue Arbeitswelten, Biotechnologie und eCommerce – Bremen stand 2019 im Zeichen der innovativen Investments. Ein Überblick über ausländisches Engagement in der Hansestadt.

Erfolgsgeschichten
13.01.2020
Das war 2019! Unsere beliebtesten Artikel

Wir haben Kolleginnen und Kollegen der WFB gefragt, welche Bremer Wirtschaftsgeschichten ihnen 2019 besonders ans Herz gewachsen sind. Hier sind unsere Empfehlungen!

Wissenschaft
09.01.2020
Wissenschaft persönlich: Dr. Susanne Nawrath

Diesmal stand uns Dr. Susanne Nawrath Rede und Antwort. Die wissenschaftliche Ausstellungsleiterin am Klimahaus Bremerhaven 8° Ost über Klimawandel, Geisterbahn-Horror auf dem Freimarkt, die Begeisterung für ihre Arbeit und Austernfischer.

Stadtentwicklung
08.01.2020
10 Unternehmen aus Bremen-Nord

Der Bremer Norden ist geprägt durch seine maritime Wirtschaft. In den Stadtteilen Blumenthal, Vegesack und Burglesum gibt es aber noch viele weitere, innovative Unternehmen. Wir stellen zehn von ihnen vor.

Internationales
19.12.2019
Briefe aus Vietnam: Ausgabe Dezember 2019

Was macht Vietnam als sozialistisches Land so interessant für westliche Unternehmen? In unserem Länderbrief Vietnam gehen wir dieser Frage auf den Grund und berichten zudem über die spannendsten Start-ups des Landes.

Erfolgsgeschichten
17.12.2019
Ein Verbund fürs Leben: Das Faserinstitut Bremen feiert sein 50-jähriges Bestehen

Faserverbundwerkstoffe sind aus dem Alltag nicht wegzudenken. Das Faserinstitut Bremen (Fibre) arbeitet seit fünf Jahrzehnten an diesen Stoffen – und hat seit diesem Jahr mit dem Forschungszentrum Ecomat einen weiteren starken Partner an seiner Seite.

Nahrungs- und Genussmittelwirtschaft
16.12.2019
Wie Nachhaltigkeit zur Motivation beiträgt

Was heißt es, ein nachhaltiges Unternehmen zu sein? Die Allos Hof-Manufaktur stellt sich diese Frage seit den 70ern. Und kann mit ihren Antworten bei potenziellen Bewerberinnen und Bewerbern punkten.

Digitalisierung
13.12.2019
Was macht eine Druckerei, wenn niemand mehr drucken will?

Dass immer weniger gedruckt wird, ist kein Geheimnis. Aber wie gehen Druckereien und Druckdienstleister damit um? Die Antwort: Sie bauen sich ein neues Haus.

Pressedienst
12.12.2019
Was macht eigentlich ein Böttcher?

Alfred Krogemann ist Fassmacher – einer der letzten seiner Art. Seine Fassfabrik in Bremen übernahm er vor über 50 Jahren von seinem Vater. Vor einem Jahr übergab er den Betrieb an seinen Sohn Christoph. Aber ans Aufhören denkt der 77-Jährige trotzdem nicht.

Internationales
10.12.2019
Wie Unternehmen von der Neuen Seidenstraße profitieren

Die Neue Seidenstraße ist ein gigantisches chinesisches Infrastrukturprojekt. Auch kleine und mittelständische Unternehmen in Europa können dessen Vorteile nutzen – und ein neues Netzwerk hilft ihnen dabei. Wir sprachen mit den Initiatoren.

Pressedienst
06.12.2019
Von dieser Bremerin schwärmt Jan Böhmermann

Es ist eine Geschichte wie im Märchen: Aus einer unbekannten Mitarbeiterin eines Jugendradios in Bremen wird quasi über Nacht eine bekannte Moderatorin. Die junge Bremerin Anna Orlova startet gerade richtig durch.

Maritime Wirtschaft und Logistik
03.12.2019
Seenotretter testen erfolgreich unbemanntes Luftfahrtsystem für Seenotfälle

Sind Menschen auf Nord- und Ostsee in Not, zählt oftmals jede Minute. Mit tatkräftiger Hilfe aus Bremen schlägt ein Forschungsprojekt der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ein neues Kapitel der Suche und Rettung auf See auf.

Bremen Invest
28.11.2019
Briefe aus China: Ausgabe November 2019

Bahn statt Schiff – ist der Zug eine Alternative für Waren auf dem Weg nach China? Ein Thema unseres Länderbriefs China im November. Regelmäßig berichten wir über neue Entwicklungen, Trends und relevante News aus dem Reich der Mitte.

Wissenschaft
28.11.2019
Wissenschaft persönlich: Prof. Dr. Andrea Koschinsky

Im November stand uns Prof. Dr. Andrea Koschinsky Rede und Antwort. Was die Bremer Wissenschaftsszene mit einem Seehund zu tun hat, warum Expeditionen ihre liebste Forschungsmethode sind und wieso man in den Geo- und Umweltwissenschaften zur Rettung der Welt beitragen kann, verrät die Professorin für Geowissenschaften an der Jacobs University Bremen.

Erfolgsgeschichten
18.11.2019
„Gemeinsam schaffen wir das“

Eine Firma übernehmen, die genauso alt ist, wie man selbst. Kann das gut gehen? Das kann, wie zwei junge Bremer Handwerkermeister eindrucksvoll beweisen.

Pressedienst
15.11.2019
Erste Adresse für den guten Klang

Als vermeintliches Kinderinstrument hat die Blockflöte hierzulande ein eher schlechtes Image. Zu Unrecht, findet Margret Löbner. Seit 1986 stellt sie in Bremen als eine von rund 15 Flötenbauerinnen und Flötenbauern in Deutschland Blockflöten her. Mit Erfolg.

Erfolgsgeschichten
08.11.2019
8 Produkte aus Bremen, die niemand kennt, aber jeder benutzt

Bremer Produkte finden sich in vielen Alltagsgegenständen. Die meisten von uns haben jeden Tag sogar eines von ihnen in der Hand. Welche das sind – das verraten wir hier!

Wirtschaftsstandort
01.11.2019
Tradition trifft auf Innovation

Im Bundesland Bremen leben auf 420 Quadratkilometern circa 670.000 Menschen. Fast 22.000 Unternehmen bieten mehr als 325.000 Arbeitsplätze. Wir stellen die starken Branchen des Wirtschaftsstandorts Bremen vor.

Pressedienst
25.10.2019
Echtes Essen für alle

Liebe geht durch den Magen, sagt man. Aber auch Berührungsängste zwischen Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen kann man am besten mit einem leckeren Essen abbauen – dachte sich der Martinsclub Bremen e.V. Mit seinen zwei inklusiven Stadtteilküchen beweist er, dass es funktioniert.

Pressedienst
23.10.2019
Wegweiser für schwimmende Riesen

Die Außenweser ist für die Handelsnation Deutschland unverzichtbar. Das Revier zwischen Bremerhaven und den Leuchttürmen Roter Sand und Alte Weser ist zugleich eine anspruchsvolle Schifffahrtsstraße. Ohne die Unterstützung von Seelotsen wäre die Fahrt für die Frachter aus aller Welt ein gewagtes Unterfangen.

Erfolgsgeschichten
21.10.2019
Licht aus, Film ab

Das Cinema im Ostertor in Bremen wurde vielfach ausgezeichnet für sein herausragendes Programm. Am 7. November 2019 feiert es seinen 50. Geburtstag und gilt damit als Deutschlands ältestes Programmkino. Betreiber Thomas Settje erzählt, wie das Cinema sich als Familienbetrieb gegen Multiplex-Kinos und Streamingdienste bis heute durchsetzt.

Internationales
18.10.2019
Drei Fragen an eine Vietnamesin auf Besuch in Bremen

Huong Thi Hoang ist die Bremer Stimme in Vietnam – in Ho-Chi-Minh-City betreut sie Unternehmen im Auftrag der WFB. Was sie an Bremen liebt und was ihr fehlt, das verriet sie uns bei einem Besuch.

Neu in Bremen
17.10.2019
Neues 3D-Druck-Werk in Bremen für Titan und Aluminium

Im industriellen Maßstab Metalle zu drucken ist keine Zukunftsmusik – das beweist das geplante Bremer 3D-Druck-Kompetenzzentrum mit seinen 30 Druckern. Gebaut wird es von einem der weltweit führenden Unternehmen in dem Bereich.

Wissenschaft
16.10.2019
Wissenschaft persönlich: Prof. Dr. Simone Scherger

Es ist mal wieder Zeit für Wissenschaft persönlich! Diesmal mit: Simone Scherger. Die Professorin für Soziologie an der Universität Bremen über Bremen als eierlegende Wollmilchsau, gesellschaftliche Veränderungen und Herausforderungen.

Internationales
11.10.2019
Warum Bremen für die türkische Wirtschaft so attraktiv ist

Clas Bastian Vögeding ist der neue WFB-Ansprechpartner für die Türkei. Er verrät uns, was türkische Unternehmen nach Bremen zieht und schildert uns seine Eindrücke der Partnerstadt Bremens, Izmir.

Erfolgsgeschichten
09.10.2019
Aktiver Klimaschutz aus Bremen mit Stromspeichern

Der Bremer Hockeyklub produziert und speichert seit 2018 seinen eigenen Solarstrom. Das ist gut für unser Klima und für die CO2-Bilanz des Klubs. Die Speichertechnik liefert Bremens einziger Hersteller von Stromspeichern – der einer bewährten Technik neues Leben einhaucht.

Stadtentwicklung
30.09.2019
Drei Fragen an Senatorin Kristina Vogt

Welche Impulse kann die Wirtschaft in Bremen und Bremerhaven von der neuen Senatorin Kristina Vogt erwarten? Wir haben einmal nachgefragt.

Pressedienst
27.09.2019
Der Mann fürs Gleichgewicht

Er kennt sie alle. Und macht sie fit fürs Eichamt: Waagen. Siegfried Austel ist einer der letzten Waagenbaumeister. Der 67-jährige Bremer hat vor allem ein Händchen für mechanische Gewichtsmesser. Überdies ist er ein leidenschaftlicher Sammler.

Maritime Wirtschaft und Logistik
26.09.2019
Die 8 Bremer Häfen im Porträt

Die Bremer Häfen sind Wirtschaftsmotor der ganzen Region. Aber wissen Sie, welche Waren wo umgeschlagen werden? Wir haben uns in den acht Bremer Hafenanlagen einmal umgesehen.

Erfolgsgeschichten
26.09.2019
Mit künstlicher Intelligenz und Lasern Pflanzen züchten

Pionierarbeit leisten und damit der Umwelt nützen: Dank Bock Bio Science könnten Früchte und Gemüse umweltfreundlicher auf unseren Tellern landen. Eine Idee, die aus gutem Grund mit dem Bremer Umweltpreis 2019 honoriert wurde.

Maritime Wirtschaft und Logistik
24.09.2019
„Tour de Fisch“: Per Bus durch den größten Kühlschrank Europas

Fisch spielt in Bremerhaven eine große Rolle. Die Stadt an der Nordseeküste ist nicht nur die Fischstäbchen-Hauptstadt der Welt. Es gibt noch viel mehr Fischgeschichten zu erzählen. Erfahren kann man diese bei einer einzigartigen Busrundfahrt: der „Tour de Fisch“.

Wissenschaft persönlich
23.09.2019
Wissenschaft Persönlich: Prof. Dr.-Ing. habil. Bernhard Karpuschewski

Der Leiter des Fachgebietes "Fertigungsverfahren" an der Universität Bremen und Direktor der Hauptabteilung "Fertigungstechnik" am Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien über den Wissenschaftsstandort Bremen, die gesellschaftliche Bedeutung seiner Arbeit und seine Begeisterung zum Standort Bremen.

Maritime Wirtschaft und Logistik
17.09.2019
Nachgezählt – die Bremer Logistik in Zahlen

Sie ist das Rückgrat der Bremer Wirtschaft: die Logistik. Ob auf der Straße, zur See oder auf Schiene. Aber wissen Sie, wie viele Waren in Bremen jedes Jahr ankommen? Oder wie hoch ein Turm aller gestapelten Schiffscontainer in Bremerhaven wäre? Wir haben nachgezählt.

Internationales
16.09.2019
Briefe aus dem Silicon Valley: September

Das Silicon Valley hautnah erleben – mit der WFB! Unser Mann im Silicon Valley, Tim Ole Jöhnk, lädt die Lebensmittel- und Logistikindustrie zu einer Delegationsreise ins Silicon Valley ein. Diese und mehr spannende Stories im September-Newsletter!

Maritime Wirtschaft und Logistik
11.09.2019
Logistik und Häfen – das Fundament des deutschen Wohlstands

Die Logistik ist eine der größten und wichtigsten Wirtschaftszweige. Ohne sie geht nichts - im wahrsten Sinne des Wortes. Aber was ist eigentlich alles Logistik?

Wissenschaft
11.09.2019
Wissenschaft persönlich: Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck

Die gebürtige Bremerin ist Professorin im Studiengang Pflegewissenschaft an der Universität Bremen. Über die Auswirkungen ihres Berufs, den Standort Bremen, Konzepte für den sogenannten "Qualifikationsmix" und mehr!

Gewerbeflächen
03.09.2019
Gewerbegebiete in Bremen: Flächen für individuelle Bedürfnisse

Ob Logistikbranche im GVZ Bremen, Forschungsinstitute im Technologiepark oder internationale Unternehmen in der Airport-Stadt – in Bremen finden Firmen das passende Gebiet. Vielleicht auch ein Branchenmix für mehr Kreativität? Wir zeigen Ihnen, welches Gewerbegebiet zu Ihnen passt.

Crowdfunding
30.08.2019
Erfolgreich Geschottert, Teil 4: Video/Film

Für die tolle Idee fehlt manchmal das Budget. Mit dem „Schotterweg“ bietet das Starthaus Bremen eine Crowdfunding-Plattform für Projekte aus Bremen und Bremerhaven. Seit dem Start 2015 haben schon fast 80 Vorhaben erfolgreich „geschottert“. Wir stellen sie vor – diesmal drei zum Thema „Video/Film“.

Erfolgsgeschichten
28.08.2019
Raus aus dem Büroalltag!

Einfach mal rausgehen und frische Luft schnappen. Was im Privaten hilft, machen wir beruflich viel zu selten. Sollten wir jedoch – und hier zeigen wir, wie das geht.

Maritime Wirtschaft und Logistik
28.08.2019
Kombinierter Güterverkehr mit Roland Umschlag

Selten legt ein Container seine Reise auf nur einem Weg zurück. Er wechselt innerhalb der Transportkette sein Gefährt, Kombinierter Verkehr (KV) nennt sich der Umschlag. Und ein Bremer Unternehmen ist Pionier in dieser Disziplin.

Erfolgsgeschichten
16.08.2019
Drei Freunde bauen sich ein Verlies

Yasin, Stephan und Viktor sind wahre Multitalente. Die drei Freunde vereinen Jobs als Regisseure, Tischler, Elektroniker, Programmierer und Unternehmenslenker. Mit ihren Escape-Rooms starten sie jetzt in Bremen. Und die haben etwas ganz Besonderes.

Erfolgsgeschichten
12.08.2019
Messen, Prüfen, Untersuchen – 10 mal Präzisionstechnik aus Bremen

Kaum einer kennt sie, aber ohne sie geht nichts: Hersteller von Mess- und Prüfgeräten, mit deren Hilfe Raumsonden, Flugzeuge oder medizinische Anlagen erst möglich werden. In Bremen sind gleich eine ganze Reihe dieser Spezialisten ansässig.

Kreativwirtschaft
09.08.2019
Spiel mit mir

Die Idee für sein erstes Spiel kam über Nacht – das war 2004. Inzwischen hat der Bremer Andreas Schmidt über 20 Brettspiele veröffentlicht, darunter so erfolgreiche wie „Der Hobbit – das Spiel zum Film“. Auf der Essener Messe „Spiel“ Ende Oktober stellt er seine neuesten Erfindungen vor: Bierdeckel-Spiele für Kneipenbesuche und unterwegs.

Automotive
06.08.2019
Der größte Parkplatz in Europa

Das AutoTerminal der BLG LOGISTICS GROUP AG & Co. KG in Bremerhaven ist eine automobile Drehscheibe der Superlative. Jährlich werden rund 2,2 Millionen Fahrzeuge umgeschlagen. Das ist aber noch längst nicht alles.

Internationales
31.07.2019
„Mit dem Brexit leistet Großbritannien erstmals etwas für Kontinentaleuropa“

Folker Hellmeyer ist deutschlandweit profilierter Volkswirt und Chefanalyst – und bekannt dafür, dass er gerne mal aneckt. Mit uns hat er sich über den Brexit, Handelskonflikte und Chinas Seidenstraße unterhalten – und Bremens Rolle dabei.

Internationales
30.07.2019
Briefe aus Vietnam: Ausgabe Juli 2019

Was bringt das neue Freihandelsabkommen deutschen Unternehmen? Und wie profitiert Vietnam vom Handelskonflikt zwischen USA und China? In unserem Länderbrief Vietnam berichten wir regelmäßig über neue Entwicklungen, Trends und relevante News aus Fernost.

Wissenschaft
22.07.2019
Wissenschaft persönlich: Dr. Diethelm Knauf

Migrationsgeschichte ist seine Leidenschaft: Dr. Diethelm Knauf von der Universität Bremen über Deutschland als Einwanderungsland, seine größte Herausforderung und sein liebstes Arbeitsinstrument.

Maritime Wirtschaft
22.07.2019
Ein Leben zwischen See und Land - Insa Kühle im Porträt

„Die Schifffahrt hatte ich eigentlich nie auf dem Schirm“ sagt Insa Kühle über sich. Als Kapitänin befuhr sie die Weltmeere - heute ist sie Nautische Oberinspektorin in Bremen. Die See vermisst sie vor allem bei so richtig schlechtem Wetter.

Nahrungs- und Genussmittelwirtschaft
19.07.2019
Gerechtigkeit aus der Kaffeetasse

Mit Kaffee verdienen viele Firmen viel Geld. Zölle verhinderten allerdings lange, dass die Erzeuger mehr als nur Rohbohnen nach Europa bringen konnten. Der Bremerhavener Unternehmer Felix Ahlers zeigt, dass es anders geht. Die von ihm unterstützte Kooperative Solino deckt die gesamte Wertschöpfungskette ab und schafft 120 Arbeitsplätze in Äthiopien.

Pressedienst
09.07.2019
Mission possible

Eingefroren im Eis: Im September bricht das deutsche Forschungsschiff Polarstern zu einer historisch einmaligen Expedition auf. Die Wissenschaftler wollen mit dem Eis über den Nordpol driften und dabei Daten für ein besseres Klimaverständnis sammeln. Die letzten Vorbereitungen laufen, auch in Bremerhaven.

Erfolgsgeschichten
08.07.2019
Zahlen bitte! Ein erfolgreiches Jahr für den Wirtschaftsstandort Bremen

2018 war ein gutes Jahr für die Bremer Wirtschaft und die Wirtschaftsförderung hat tatkräftig mit angepackt – ein Resümee und Ausblick.

Wissenschaft
01.07.2019
Wissenschaft persönlich: Isabell Harder

Die "Transferkoordinatorin Universität & Schule" über geheimnisvolle Pulver, nicht bestandene Führerscheinprüfungen und die Bremer Wissenschaft.

Maritime Wirtschaft und Logistik
28.06.2019
Rettung dank Rauch und Raketen

Seenotraketen, -fackeln oder Rauchdosen sind in in der Berufsschifffahrt ein Muss. Das geht auf den Titanic-Untergang zurück. Heute sind rote Signalraketen und orangefarbener Rauch als optische SOS-Signale weltweit vorgeschrieben. Produziert werden sie vom Weltmarktführer Wescom Signal & Rescue in Bremerhaven.

Erfolgsgeschichten
27.06.2019
Wenn der Wirt die Rechnung digital macht

Gastronovi feiert zehnjähriges Bestehen. Das ehemalige Startup aus Bremen hat deutschlandweit den Durchbruch geschafft – dank eines Geschäftsmodells, das bis heute keine Konkurrenten kennt.

Internationales
27.06.2019
Briefe aus China: Ausgabe Juni 2019

Handelskonflikt hin oder her: China ist einer der wichtigsten Im- und Exportmärkte für bremische Unternehmen. Deshalb berichten wir in unserem Länderbrief China regelmäßig über neue Entwicklungen, Trends und relevante News aus dem Reich der Mitte.

Maritime Wirtschaft und Logistik
26.06.2019
Legosteine der Fördertechnik

Sie haben für ihre Erfindung schon diverse Preise gewonnen, jetzt starten sie richtig durch: Das Bremer Start-up cellumation hat mit dem „celluveyor“ eine Fördertechnik entwickelt, die dank modularer Bauweise deutlich flexibler und platzsparender arbeitet als herkömmliche Systeme zum Warentransport.

Automotive
24.06.2019
Teilen statt Besitzen

Wir bewegen uns morgen anders fort als heute. Das wird unser Stadtbild verändern. Die Zahl der Parkplätze sinkt – warum das gut für Autofahrende ist.

Luft- und Raumfahrt
17.06.2019
Der nächste große Schritt für die Menschheit

20. Juli 1969: Neil Armstrong und Buzz Aldrin betreten als erste Menschen den Mond. 50 Jahre danach rückt der Erdtrabant gedanklich wieder dichter an die Erde heran. In nur fünf Jahren will die Raumfahrtagentur NASA wieder ein Astronauten-Team absetzen. Wenn es sich auf den Weg macht, wird ihnen Technologie aus Bremen Schub verleihen.

Wissenschaft
07.06.2019
Wissenschaft persönlich: Jan Boelmann

Laboringenieur Jan Boelmann vom Labor für Meerestechnik an der Hochschule Bremerhaven verrät, was die Bremer Wissenschaftsszene mit einem Esel gemein hat, was ihn an seiner Arbeit begeistert, und wieso seine wichtigste Erfolgsformel ist, eben nicht auf alles vorbereitet zu sein.

Erfolgsgeschichten
05.06.2019
Auf der Suche nach der digitalen Freiheit

Der Umgang mit Software ist für uns so alltäglich, dass wir Herstellern nahezu blind Daten anvertrauen. Die Bremer Univention GmbH geht einen anderen Weg: Bei ihrer Open-Source-Software kann jeder nachprüfen, was mit den Daten geschieht. Das macht die Digitalisierung ein Stück sicherer und transparenter.

Digitalisierung / Industrie 4.0
04.06.2019
Hand in Hand mit dem Roboter

Industrieroboter bewegen schwere Lasten mit hoher Geschwindigkeit – eine potenziell gefährliche Umgebung für Menschen. In Bremen wird nun daran gearbeitet, erstmals Schwerlastroboter und Mensch in der Produktion zusammenzubringen.

Internationales
29.05.2019
Briefe aus der Türkei: Ausgabe Mai 2019

Deutschland und die Türkei verbinden jahrhundertealte Wirtschaftsbeziehungen. Auch heute können Unternehmen von dem dynamischen Land am Mittelmeer profitieren – in unserem Länderbrief Türkei zeigen wir regelmäßig, wie.

Maritime Wirtschaft und Logistik
22.05.2019
10 Logistikunternehmen aus Bremen

Bremen ohne Logistik – undenkbar. Aber was machen die über 1.000 Firmen der Branche eigentlich? Wir stellen 10 Unternehmen aus der Logistik vor.

Wissenschaft
22.05.2019
Brücken bauen zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit

Die Wissenschaft verlässt ihren Elfenbeinturm. Das ist auch Antje Boetius zu verdanken. Die Bremerhavener Meeresbiologin ist der Dialog mit der Öffentlichkeit wichtig, denn angesichts des Klimawandels müssen auch Forscher handeln. Als Direktorin des Bremerhavener AWI steht sie für eine neue Generation von Wissenschaftsmanagerinnen.

Maritime Wirtschaft und Logistik
17.05.2019
Schutz für Häfen vor Angriffen aus dem Netz

Wie kann eine IT-Sicherheitsarchitektur aussehen, damit sie alle in einem Hafen tätigen Akteure vor Hackern schützt? Der Frage geht ein Bremer Team aus Wissenschaft und Wirtschaft im Projekt „SecProPort“ nach.

Digitalisierung / Industrie 4.0
14.05.2019
SMILE-Projekt sorgt für weibliche Fachkräfte in der IT-Branche

Erfahren wie spannend und omnipräsent Informatik im Alltag ist - das leistet das SMILE-Projekt, indem es junge Schülerinnen für einen Berufsweg in der perspektivreichen und vielseitigen IT Branche begeistert.

Erfolgsgeschichten
10.05.2019
Mit Sport gegen den Frust

Sport hat ihm als Jugendlicher geholfen, das will er weitergeben: Der Bremer Daniel Magel ist der Begründer der Initiative „Hood Training“, einem kostenlosen Sportprogramm in sozialen Brennpunkten. Die Nachfrage wird immer größer, inzwischen wird „Hood Training“ auch in Schulen und Gefängnissen angeboten.

Internationales
08.05.2019
Linhorn: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Anfrage, Angebot, Auftrag, Lieferung, Bezahlung: Dieser Ablauf ist weltweit üblich, aber nicht immer reibungslos, wenn es um geschäftliche Beziehungen über mehrere Tausend Kilometer hinweg geht. Um die Kontakte zu den Lieferanten zu vertiefen, hat die chinesische Linhorn Gruppe 2015 ihre einzige europäische Niederlassung in Bremen gegründet.