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5.12.2016 - Marlis Torka

Wie eine Doktorandenschule den Logistikstandort Bremen bereichert

Wissenschaft
Das Erfolgsmodell der International Graduate School for Dynamics in Logistics

Bremen ist der zweitgrößte Logistikstandort Deutschlands. Namhafte Unternehmen agieren aus der Hansestadt, schlagen Güter aus Bremen und aller Welt um und sorgen mit der entsprechenden Infrastruktur für den erfolgreichen Weg von A nach B. Logistik spielt auch in der Hochschullandschaft eine tragende Rolle. Denn irgendwoher müssen die Nachwuchskräfte kommen, Forschungsprojekte angeschoben und Ideen entwickelt werden. Dafür sorgt die International Graduate School for Dynamics in Logistics, oder kurz: IGS, an der Universität Bremen. 

In unserem vorherigen Artikel haben Sie erfahren, wie der Forschungsverbund LogDynamics Forschung und Lehre vereint. Dieses Mal widmen wir uns unseren ausländischen Gastwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern, die in Bremen eine zeitlich begrenzte, aber intensive Ausbildung im Bereich Logistik bekommen. Dr.-Ing. Ingrid Rügge, Geschäftsführerin der International Graduate School of Dynamics in Logistics (IGS), spricht über die Möglichkeiten für ausländische Studierende und Promovierende im Bereich Logistik zu forschen. Als Koordinatorin des strukturierten Doktorandenprogramms des Forschungsverbunds LogDynamics berichtet Rügge stolz, dass allein 2016 insgesamt 30 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler der IGS in Forschungsprojekte der Universität Bremen eingebunden sind. Die Wissenschaftler kommen aus aller Welt. Was sie vereint, ist ihre Leidenschaft zur Logistik und ihr Wunsch, erfolgreich an der IGS zu promovieren.

Doktoranden und Gastwissenschaftler der International Graduate School for Dynamics in Logistics (IGS)
Doktoranden und Gastwissenschaftler der International Graduate School for Dynamics in Logistics (IGS) © IGS

Die meisten der Doktoranden kommen aus Ländern, fernab europäischer Grenzen. Meist sind sie drei Jahre in Bremen, werden hier gefördert und gefordert. Die Gäste – betreut von Professorinnen und Professoren der Uni Bremen – forschen eigenverantwortlich an Projekten, lernen neue Disziplinen und fremde Wissenschaftskulturen kennen. Vieles für sie ist Neuland: die Anforderungen des wissenschaftlichen Arbeitens in Deutschland oder bestimmte Facetten der Gleichberechtigung der Geschlechter zum Beispiel.

Neben der Internationalität der IGS spielen auch die Integration der WissenschaftlerInnen und das eigenverantwortliche Arbeiten eine wichtige Rolle. Zugleich bildet dieses Dreiergespann auch die Erfolgsformel der IGS. So unterschiedlich die DoktorandInnen sind, so wichtig ist es Rügge und ihren Mitarbeitern, dass sie sich in Deutschland integrieren und in Bremen erfolgreich promovieren. Die Abbrecherquote sei seit Start der IGS im Jahr 2005 äußerst gering, so Rügge. Besonders stolz ist sie auf die hervorragende Frauenquote in diesem technisch anmutenden Forschungsbereich.

© WFB/Elster

Ein Geben und Nehmen – und ein Gewinn für alle

Die zentrale Aufgabe von Hochschulen besteht in der Ausbildung und Betreuung von NachwuchswissenschaftlerInnen, erzählt Rügge. "Unsere ProfessorInnen freuen sich über DoktorandInnen, weil sie zur Forschung beitragen. Individual-Promotionen, die interdisziplinär ausgerichtet sind, gab es schon immer. Doch wer eine akademische Karriere machen möchte, muss sich für eine Fachrichtung entscheiden und in einem Spezialgebiet einzigartig sein. Ansonsten wird es schwer bei der Jobsuche. Die IGS ermöglicht trotz Fokussierung auf die vier Fachgebiete von LogDynamics einen breiteren Blick. Wir garantieren hierbei eine hervorragende fachliche Betreuung sowie ein interdisziplinäres Training und Maßnahmen der Personalentwicklung. Denn nur wenn die ProfessorInnen noch freie Kapazitäten für die Betreuung weiterer DoktorandInnen haben, bekommt der oder die BewerberIn auch eine Zusage. Wenn ich keine disziplinäre Betreuung finde, hat der oder die KandidatIn Pech gehabt. So hart wie das klingen mag, die Qualität der Ausbildung an der IGS steht und fällt mit der Betreuungssituation. Und natürlich können die ProfessorInnen nicht unendlich viele DoktorandInnen betreuen. Meist entscheiden dann die Themen."

Auch Rügge selbst, genauso wie ihre studentischen Mitarbeiter, nehmen viele der Stipendiaten an die Hand. "Die DoktorandInnen sind erwachsen, bei denen machen wir nicht so viel. Die müssen sich alleine durchbeißen, denn das müssen sie bei ihrer Promotion auch tun. Sie sind keine Studierenden mehr, sie sind unabhängige WissenschaftlerInnen, denen keiner sagt, wo sie hingucken oder was sie tun müssen. Wenn sie nach Bremen kommen und fragen, was sie inhaltlich tun sollen, bekommen sie von mir die Antwort, sie mögen mal darüber nachdenken. Selbermachen – darum geht es uns, das ist das deutsche Promotionssystem."

Unsere DoktorandInnen wollen später Entscheidungen treffen und Menschen führen – das muss gelernt werden.

– Dr. Ingrid Rügge, Geschäftsführerin der International Graduate School of Dynamics in Logistics (IGS)

Und dennoch: Wenn man das erste Mal in einem wildfremden Land ist, in dem die Wissenschaftskultur in den einzelnen Fachdisziplinen schon sehr unterschiedlich ist, dann benötigen auch Doktoranden ein wenig Unterstützung. "Das ist dann mein Beitrag", so Rügge, "ich erkläre ihnen, wie in den einzelnen Fachbereichen promoviert wird, denn im Ausland wird damit anders umgegangen. Wir müssen sie in die Lage versetzen unser System für sich zu adaptieren. Ein paar unserer DoktorandInnen konnten das nicht und sind aus diesem System herausgefallen. Bei einer Doktoandin war dies beispielsweise der Fall: Sie hat sich redlich bemüht, es uns allen recht zu machen. Aber sie war nicht in der Lage selber einen eigenen Ansatz zu entwickeln und wissenschaftlich etwas Neues zu tun. In unserem System konnte sie daher nicht promovieren und wir mussten ihr Stipendium beenden."

Wenn die Fürsorgepflicht auch mal zum Abbruch führt

Neben den Bericht- und Prüfsystemen legt Rügge großen Wert auf die Fürsorgepflicht der Betreuerinnen und Betreuer. "Wenn bei aller Unterstützung und Betreuung absehbar ist, dass die DoktorandInnen es in den vorgesehenen 3 bis 3,5 Jahren nicht schaffen hier zu promovieren, dann ist es unsere Pflicht zu sagen, dass es nicht geht. Und diese Pflicht müssen wir unseren DoktorandInnen gegenüber auch einhalten. Wenn jemand aus einer fremden Kultur drei Jahre lang bei uns promoviert, die Doktorarbeit dann aber nicht abschließt, verliert er in seiner Heimat sein Gesicht. Das ist viel schlimmer, als wenn man frühzeitig sagt, dass es nicht geht." Die durch Abbrüche frei werdenden Drittmittel werden dann entweder zurückgegeben oder für andere Stipendiaten verwendet. Rund 70 Leute haben bisher eine strukturierte Promotion in der IGS angefangen. Bis jetzt haben sechs von ihnen aus unterschiedlichen Gründen abgebrochen. Diese geringe Abbrecherquote habe viel mit der organisatorischen und fachlichen Betreuung zu tun, erklärt Rügge. "Wenn es nicht jemanden mit meiner Funktion gäbe, der immer hinter den Leuten her ist und nachvollziehen kann, wie sie denken und warum sie handeln, wie sie es tun, dann würde die Hälfte der Leute abbrechen. Unsere ProfessorInnen haben natürlich auch sehr viele Auslandsaufenthalte in Ländern, in denen sie dann ein bis fünf Tage verweilen, zum Beispiel auf einer Konferenz. Aber drei Jahre und länger in einem komplett fremden Land zu leben, meist ohne Familie, ist für die meisten kaum greifbar. Ihnen fehlt manchmal das Verständnis und die Zeit sich in die Lage der StipendiatInnen zu versetzen. Dafür bin ich zuständig."

Du bist nicht die Mutter der Nation, du bist die Mutter der Nationen!“

- ehemaliger IGS-Gastwissenschaftler über Dr. Ingrid Rügge, Geschäftsführerin der IGS

Natürlich gab es im Laufe der Jahre viele persönliche Herausforderungen, denen sich Ingrid Rügge stellen musste. Dabei spielte auch ihr Geschlecht eine Rolle: "Ich erinnere mich zum Beispiel an einen Iraner, der mit mir als seine Chefin Schwierigkeiten hatte. Nach seiner Zeit an der IGS ging er als Assistenzprofessor nach Skandinavien und kam hin und wieder noch zu Besuch. Irgendwann meinte er, er habe viel von mir gelernt: den Respekt vor Frauen und mit ihnen im Berufsalltag umgehen zu können." Dies seien die kulturellen Unterschiede, die nicht wegzureden seien, denen man aber konstruktiv und fördernd begegnen müsse. Ein anderes Beispiel handelt von einem chinesischen Austauschstudenten, der für eine Menge Ärger sorgte. Rügge machte ihm klar, was das Projekt erlaubt und was es nicht erlaubt. "Ich habe ihm ganz klare Ansagen gemacht, ihm aber auch immer die Türen aufgehalten." Der Stipendiat hat seinen Forschungsaufenthalt absolviert, dadurch bekam er eine Promotionsstelle in China. Als sein Abschied nahte, war er aufgelöst und weinte. "Es sei ihm noch nie passiert, dass ihn jemand so ernst genommen habe und immer offen und ohne Willkür ihm gegenüber gestanden und nicht aufgehört habe zu erklären, warum, weshalb, wieso, was zu tun sei. In der chinesischen Kultur gäbe es so etwas nicht für normale Studenten", erzählt Rügge, "er fragte mich schließlich, wie er mir dafür danken könne. Ich sagte ihm: Du gehst zurück und wenn du dort Dozent bist, machst du es so wie ich." Die meisten der bisherigen Doktoranden gehen nach Ende ihrer Zeit an der IGS in ihr Heimatland zurück oder in ein anderes Land. "Wenn jemand drei Jahre durch unsere Schule von selbstständigem Denken, interdiziplinärer Zusammenarbeit und kritischer Auseinandersetzung gegangen ist, bin ich persönlich sehr froh, wenn die DoktorandInnen in ihre Heimatländer zurückkehren und unseren Spirit dort leben und weitergeben", erzählt Rügge.

Mit Herz und Leidenschaft bei der Sache

Ingrid Rügge weiß viele Anekdoten zu berichten, die uns schmunzeln lassen und uns begeistern. Es sind Geschichten, die das Leben schreibt und mit denen man wächst, wenn man sie zu nehmen weiß. Rügge ist das beste Beispiel. Ihr Job beinhaltet auch Reisen in ferne Länder. Erst 2016 führte sie ihr Weg nach Bhutan. Sie wollte jenes Land kennenlernen, aus dem schon einige ihrer Stipendiaten kamen. Vier Wochen war sie vor Ort, lernte Kultur und Leute, Alltag und Universitätsbetrieb kennen: "Bhutan ist ein Partner in unseren EU-geförderten ERASMUS MUNDUS-Projekten, in denen auch einige unserer IGS-DoktorandInnen Stipendiaten sind. Fünf Bachelor-Studierende und ein Dozent aus Bhutan durften wir seit 2013 bereits als Gäste in Bremen willkommen heißen. Mit meinem Aufenthalt in Bhutan habe ich in jeder Hinsicht Neuland betreten. Ich habe mich in meine Kindheit auf dem Land zurückversetzt gefühlt, wo alle miteinander in Beziehung standen. Jeder kannte jeden, alle waren aufeinander angewiesen. Die gegenseitige Rücksichtnahme wurde groß geschrieben. Die Erfahrung, die ich in Bhutan gemacht habe, ähnelt meinen Kindheitserinnerungen und hilft mir bei der Betreuung der StipendiatInnen. Ich persönlich habe die Fähigkeit mich in andere Menschen hineinversetzen zu können. Aber das hat Grenzen. Und nach meiner Reise habe ich diese Grenzen deutlich erweitern können." Davon profitieren nun alle Gastwissenschaftler der IGS.

Dr. Ingrid Rügge in Bhutan, 2016
Dr. Ingrid Rügge in Bhutan, 2016 © IGS/Rügge

Ferne Länder und fremde Kulturen

Aus 24 Ländern kamen bisher die Doktoranden der IGS, die ERASMUS MUNDUS-Gäste kommen zum Beispiel aus der Mongolai, Bhutan, Nepal, Indonesien oder Afghanistan. Der Andrang ist ungemein hoch: "In Deutschland haben wir den Vorteil, dass die Studierenden keine Studiengebühren zahlen müssen. In allen anderen Ländern, die in die ERASMUS MUNDUS-Projekte eingebunden sind, gibt es Studiengebühren. Der Vorteil, der sich dadurch ergibt, liegt auf der Hand: Die Studiengebühren, die pro Person als Budget anfallen, setzen wir für die Betreuung der StipendiatInnen ein. Zum Beispiel bezahlen wir damit Deutschkurse des International Office", erzählt Rügge, "oder wir organisieren gemeinsame Querschnitts-Seminare, wie 'Academic Writing', 'Voice Development' oder 'The Art of Presenting Yourself'. Bei diesen Seminaren kommen alle StipendiatInnen der IGS zusammen. Bleiben Plätze frei, öffnen wir die Kurse auch für die wissenschaftlichen MitarbeiterInnen und PostDocs von LogDynamics. Eine Form der Integration, die als Intergrationsmaßnahme gar nicht wahrgenommen wird."

Doktorandenförderung in der Logistik

Den Ansatz eine strukturierte Doktorandenförderung ins Leben zu rufen gibt es in der Logistik an der Uni Bremen schon seit 20 Jahren. Damals fing alles mit dem Forschungsverbund Logistik (FoLo) an, dem Vorgänger von LogDynamics. Der Anfang war steinig, weiß Rügge zu berichten: "In Deutschland war die Promotion eine typische Assistenz-Promotion. Es gab einen Doktorvater und die abhängigen DoktorandInnen, die teils etwas in der Forschung und Lehre machen mussten und die immer eng mit einem Doktorvater zusammen gearbeitet haben – und dann auch irgendwann promoviert werden. Der neue Ansatz damals war einfach: Eine strukturierte Doktorandenausbildung war nötig, damit die Leute schneller fertig werden und auch nicht mehr unbedingt als wissenschaftliche Mitarbeiter arbeiten sollten. Sie sollten Stipendiaten sein, um und mehr Raum für die eigene Forschung zu haben, und die Gruppe sollte neben der kontinuierlichen interdisziplinären Zusammenarbeit international Grenzen überbrücken." Am Anfang habe das nicht funktioniert, weil diese neue Ausrichtung der Promotion noch nicht bekannt war. "Es sind die internationalen Systeme, die DoktorandInnen immer noch als Studenten betrachten", kritisiert Rügge in diesem Zusammenhang, "wir taten das nicht und auch heute tun wir es nicht." 

Die IGS brach 2005 mit ihrer Gründung auch mit den bestehenden Strukturen. Das Land Bremen steuerte eine bestimmte Anzahl an Stipendien bei, die Hälfte musste aus Drittmitteln gegenfinanziert werden. Dann musste man Kandidaten finden. Wie sich herausstellte, war dies die größte Herausforderung. "Die Deutschen waren Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiter gewohnt und in den Fachbereichen Informatik und Produktionstechnik gab es viele Stellen. Das waren schlechte Voraussetzungen für unser Vorhaben. Wir verfügten also über Stipendien, hatten aber Schwierigkeiten BewerberInnen zu finden. Es war paradox. Im ersten Jahr gab es deshalb eine Kohorte von sechs bis acht Leuten." Jedes Jahr aufs Neue gab es seitdem Ausschreibungen. Mit der richtigen Vermarktung kamen auch immer mehr Bewerbungen aus dem Ausland, die von den Stipendien des Landes Bremen profitierten. Die nächste Herausforderung ließ nicht lange auf sich warten: "Jetzt hieß es externe Stipendien einzuwerben. Im Laufe der Jahre wurde das Programm unserer IGS immer bekannter. Dann hat das Land Bremen seine Finanzierung in LogDynamics und die IGS reduziert. Die IGS wächst trotzdem weiter. Heute bekommt sie keinerlei Stipendien mehr vom Land Bremen, die Anzahl der DoktorandInnen steigt trotzdem stetig." Die Anschubfinanzierung hat sich also ausgezahlt.

Erst die IGS, dann ERASMUS MUNDUS

2013 ist es Rügge gelungen, die Universität Bremen in drei Konsortien von europäischen und asiatischen Universitäten einzubringen und so Zugang zur Mobilitätsförderung des ERASMUS MUNDUS-Programms der EU zu bekommen. Der Preis, den die IGS hierfür zahlen musste, war letzten Endes ein Glücksfall. Denn seitdem gibt es nicht nur Stipendien für Doktoranden, sondern auch für Bachelor- und Master-Studierende, Postdocs und Dozenten. "Auf einmal waren alle Qualifikationsstufen vertreten. Man könnte jetzt denken, dass man in einem Doktorandenprogramm nichts mit Master- und Bachelor-Studierenden anfangen kann. Auf den ersten Blick stimmt das auch. Ich musste mir etwas Neues überlegen, wie ich die Nicht-DoktorandInnen betreut bekomme. An der Uni Bremen haben wir zwar englischsprachige Lehrveranstaltungen, aber das sind in diesen technischen Bereichen so wenige, dass man das nicht wirklich anbieten konnte. Wir haben aber die Möglichkeit des "Forschenden Studierens". Also boten wir den StipendiatInnen individuelle Forschungsprojekte an. Schließlich konnten wir auch alle Stipendien vergeben." Durch die zunehmenden Projekte, Lehrveranstaltungen und General Studies wurde das Programm dann auch zunehmend für die Bachelor- und Master-Studierenden interessanter.

Im ersten Jahr des ERASMUS MUNDUS-Programms cLINK war dennoch Flaute angesagt. "Es gab sehr wenige Bewerbungen. Jeder im Ausland dachte: 'Deutschland und die deutsche Sprache'. Deutsch zu lernen schien für viele unmöglich", erinnert sich Rügge. Die Konsequenz: Bremen war nur die zweite oder dritte Wahl der Stipendiaten. "Alle wollten wegen der Sprache nach Großbritannien. Aber das hat sich mit dem dritten Jahr gedreht. Nachdem die ERASMUS MUNDUS-StipendiatInnen der ersten Stunde wieder zu Hause waren und dort erzählten, was sie in der IGS und an der Uni Bremen erlebt hatten, verzeichneten wir steigende Bewerberzahlen. Es hat nicht lange gedauert und die Leute kamen reihenweise." Insbesondere die gute Betreuung stieß bei den jungen Nachwuchswissenschaftlern auf Begeisterung. Das wiederum hat sich auch positiv auf die Doktoranden ausgewirkt. "Einer unserer Master-Studenten mit einem Mobilitätsstipendium hat nach Abschluss des Masters sein Visum sofort verlängert. Er kam aus Pakistan und hat sich im nächsten Programm auf die nächsthöhere Qualifikationsebene PhD beworben. Wir haben ihn für ein Promotionsstipendium ausgewählt. Das klappt natürlich nicht immer. Doch dank der Mundpropaganda haben wir mittlerweile zunehmend BewerberInnen, die bereits mit einem Stipendium in der Tasche nach Bremen kommen und hier mit Fokus auf Logistik promovieren wollen."

Seitdem waren dank des ERASMUS MUNDUS-Programms 43 Gastwissenschaftler mit einem Stipendium in Bremen, davon allein 9 DoktorandInnen in der IGS.

© WFB/Elster

Die Geschichte der vier ungleichen Freunde

Zurück zu der Reise nach Bhutan. Uns fällt hier eine interessante Analogie auf. Rügges Gastgeschenke mit Bremer Bezug - Schokolade von Hachez, Frühstücksbrettchen und Teebecher mit den Bremer Stadtmusikanten - sorgten in Bhutan für Begeisterung. "Die Reaktion war immer die gleiche", erzählt Rügge, "jeder sah in den Bremer Stadtmusikanten die vier ungleichen Freunde". Dabei handelt es sich um eine buddhistische Metapher, die der Geschichte unserer Stadtmusikanten ähnelt. Vier ungleiche Freunde, bestehend aus einem Elefanten, Affen, Hasen und Fasan, tun sich zusammen und pflanzen einen Mangobaum. Das gemeinsame Ziel der Ernte vor Augen, arbeiten sie zusammen, sodass der Mangobaum gedeiht und schon bald Früchte trägt. Dann klettert der Affe auf den Rücken des Elefanten, der Hase auf die Schultern des Affen und obenauf der Fasan. "Das Bild der vier ungleichen Freunde spiegelt wieder, dass man viel erreichen kann, wenn man zusammensteht. Man begegnet dieser Geschichte in jeder Ecke des Landes", erzählt Rügge und belegt dies mit zahlreichen Bilder, zum Beispiel dieses hier:

Die vier ungleichen Freunde sind in Bhutan wie die Bremer Stadtmusikanten in Bremen allgegenwärtig
Die vier ungleichen Freunde sind in Bhutan wie die Bremer Stadtmusikanten in Bremen allgegenwärtig © IGS/Rügge

Beide Geschichten passen zur IGS: "Man darf und soll unterschiedlich sein und gerade deswegen ist es so wichtig, auch mal Mitstreiter zu gewinnen, um gemeinsam stark zu sein und sein Ziel zu erreichen. Alles so zu nehmen, wie es ist – mitsamt der Stärken und Schwächen – und das Beste daraus zu machen, das ist das Entscheidende. Und das gilt auch für die IGS. Wenn die DoktorandInnen drei Jahre lang an ihren Projekten arbeiten und interdisziplinär kooperieren, mit ihren Stärken und Schwächen, unterstützen wir sie bei der Überwindung ihrer Schwächen und bauen auf ihre Stärken. Wir stellen uns individuell auf die Person ein und betreuen und entwickeln sie auch individuell. Denn Internationalität funktioniert nur mit interkulturellem Verständnis und den Herausforderungen der Logistik kann man besser in multidisziplinärer Zusammenarbeit begegnen."


Zur Person

Dr.-Ing. Ingrid Rügge ist Informatikerin, Geschäftsführerin der International Graduate School of Dynamics in Logistics (IGS) und die lokale Koordinatorin der ERASMUS MUNDUS-Projekte cLINK, FUSION und gLINK an der Universität Bremen. Ihre Arbeit liegt ihr am Herzen, entsprechend hoch ist ihr Engagement: "Wir meinen es ernst: Bei uns ist Internationalisierung kein Buzzword, wir füllen es mit Leben. Wir leben die Internationalität“, so Rügge.

Und die Ernsthaftigkeit zahlt sich aus: 2011 wurde das Bremen Research Cluster for Dynamics in Logistics (LogDynamics) von der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften, acatech, für die Internationalität der Ingenieurpromotion ausgezeichnet. 


Noch mehr Einblicke in das Leben der internationalen Doktoranden an der International Graduate School for Dynamics in Logistics finden Sie im Bremer Uni-Schlüssel und auf den Seiten des EU-Mobilität-Programms ERASMUS MUNDUS.


Jetzt bewerben

Bis zum 31.Dezember 2016 ist das Bewerbungsportal des ERASMUS MUNDUS Programms gLINK offen für incoming und outgoing Bewerbungen auf allen Qualifikationsebenen. 


Wissenschaft persönlich
Was es bedeutet als Wissenschaftlerin im Forschungsverbund LogDynamics zu arbeiten, erfahren Sie im Stadtportal bremen.de: Die brasilianische Professorin Juliana Sagawa erzählt in der Rubrik Wissenschaft persönlich, warum und wie ihr Weg sie nach Bremen führte – und damit auch zu LogDynamics und zum BIBA - Bremer Institut für Produktion und Logistik.


Mehr zu den Häfen und zur Logistik in Bremen und Bremerhaven erfahren Sie in der Rubrik Maritime Wirtschaft / Logistik oder bei Jörg Kautzner, Referent Industrie & Cluster, Tel.: 0421 361-32172, joerg.kautzner@wah.bremen.de

Mehr zum Bremer Wissenschaftsmarketing erfahren Sie in der Rubrik Marketing-Projekte oder bei Marlis Torka, Tel.: 0421 9600 523, marlis.torka@wfb-bremen.de

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14.02.2019
We love Bremen: 10 Liebeserklärungen an unsere Heimatstadt

Ob Wasser, Menschen oder kurze Wege: Lebensqualität wird bei uns im Norden groß geschrieben. 10 Menschen aus verschiedenen Ländern und Städten erzählen uns, warum sie sich in Bremen verliebt haben.

Maritime Wirtschaft
30.01.2019
Logistik spielt eine große Rolle

Vom Baum bis zum Papierprodukt ist es ein langer Weg, auf dem viel Sorgfalt beim Handling gefragt ist. Die BLG Cargo Logistics im Neustädter Hafen in Bremen ist seit Jahrzehnten auf den Umschlag von schweren, aber empfindlichen Papierrollen spezialisiert.

Wissenschaft
28.01.2019
Mauern einreißen und gemeinsam Neues kreieren

Mit Waben, Masken und klingenden Kostümen mischt Raphael Sbrzesny die Bremer Hochschule für Künste auf. Der Professor hat seit Herbst 2018 den neuen, bundesweit einzigartigen Lehrstuhl für Kreation und Interpretation inne. Mit 33 Jahren.

Internationales
17.01.2019
Bremeninvest mit starker Resonanz in der Türkei

Seit 2011 werden über das Bremeninvest-Büro in Izmir die wirtschaftlichen Beziehungen zu türkischen Partnern gestärkt. Kolja Umland, Projektleiter für internationale Ansiedlungen und Erol Tüfekҫi, Direktor des Bremeninvest-Büros in Izmir, berichten über den aktuellen Stand.

Internationales
16.01.2019
Markenschutz in Deutschland und im Ausland – das müssen Sie beachten!

Viele Unternehmen vernachlässigen das Thema Markenschutz und die schutzrechtliche Absicherung ihrer Produkte, so der Bremer Rechtsanwalt Dr. Eckhard Ratjen. Das gelte nicht im Inland, sondern insbesondere auch bei einem Markteintritt in ausländische Märkte.

Wissenschaft
16.01.2019
Wissenschaft persönlich: Dr. Simone Eick

Im Januar steht uns Dr. Simone Eick Rede und Antwort bei "Wissenschaft persönlich". Sie ist Leiterin des Deutschen Auswandererhauses in Bremerhaven. Wie ihr Stand auf dem Freimarkt aussehen würde und was sie an ihrer Arbeit besonders begeistert, verrät sie im Interview.

Technologiepark Bremen
15.01.2019
Wichtiger Schritt für die Infrastruktur

Darauf haben viele gewartet. Der neue Gebäudekomplex im Technologiepark an der Universität Bremen mit Aldi-Filiale, Bäckerei-Konditorei, Bio-Supermarkt und Büros für Wissenschaftler.

Erfolgsgeschichten
10.01.2019
Mit Augenmaß in die Zukunft

Bei der Indorf Orthopädie-Schuhtechnik GmbH & Co. KG in Bremerhaven verbinden sich traditionelle Produkt- und Arbeitswelten erfolgreich mit hochmodernen Ansätzen wie dem 3D-Druck.

Rückblick
04.01.2019
Die 10 beliebtesten Artikel des vergangenen Jahres

Autos, Feste, Digitalisierung und eine 12-jährige, die Klavier spielt: Das sind unsere 10 beliebtesten Artikel aus dem vergangenen Jahr!

Erfolgsgeschichten
18.12.2018
Kreativer Anschub für den sozialen Wandel

Kann Kultur die Welt verändern? Ja, zumindest ein bisschen. Das belegt das Kreativhaus „Goethe 45“ in Bremerhaven. Es gehört zu den sichtbaren Zeichen für den tiefgreifenden Wandel in einem Gründerzeitviertel, das es nicht immer einfach hatte. Koordinator Moritz Schmeckies hat noch vieles vor.

Internationales
18.12.2018
Sigma Textil: Das Textilgeschäft des Vaters neu aufgebaut

Muhammad-Farhan Aslam plante eigentlich nur einen kurzen Aufenthalt in Bremen. Er wollte das Textilgeschäft seines Vaters auflösen und dann nach England ziehen. Jetzt hat er sich in Bremen niedergelassen und das Unternehmen läuft erfolgreich - mit einem neuen Geschäftsmodell.

Maritime Wirtschaft
17.12.2018
Die Eiswächterin

Aus dem Weltall erkennen, ob Eisflächen für Schiffe passierbar sind – keine leichte Aufgabe für Dr. Anja Frost. Die Bremer Forscherin nutzt Satellitendaten, um eine sichere Nord-Ost-Passage zu finden.

Windenergie
13.12.2018
Eine Roboterdrohne für die Windkraft

Bremer Forscher entwickeln eine Drohne, die selbstständig Windenergieanlagen inspiziert. Das Besondere: Sie geht auf direkte Tuchfühlung mit den weißen Riesen.

Wissenschaft
12.12.2018
Mobil mit Roboter

Mit Gepäck vom Bus zum Bahnsteig und dann in den Zug: Für Senioren oder Menschen mit körperlichen Einschränkungen ist das eine anstrengende und oft nervenaufreibende Angelegenheit. Das Bremer Institut für Produktion und Logistik an der Uni Bremen hat dafür ein Konzept erarbeitet. Ein intelligentes Roboterfahrzeug soll beim Tragen helfen.

3D-Druck
06.12.2018
3D-Druck verbindet Bremen und New York

Vom Big Apple zum Big Roland: Zwei Absolventen der New York University reisen für ein wissenschaftliches Praktikum nach Bremen – und wollen prompt bleiben.

Windenergie
04.12.2018
Offshorewindenergie - im Visier von Hackern?

Cyberangriffe machen auch vor dem Meer keinen Halt - Offshoreanlagen können durch Hackerangriffe empfindlich getroffen werden. Ein Bremer Projekt will nun die Windenergie sicherer machen.

Maritime Wirtschaft
03.12.2018
Intelligentes Licht im Hafen

In gigantischen Hafenanlagen mit 24-Stunden-Betrieb war es bis jetzt keine Praxis, unbetretene Flächen nachts im Dunkeln zu belassen. Bis jetzt.

Wissenschaft
26.11.2018
Nachhaltig leben mit Karl

Umweltfreundlich zu leben, fällt vielen im Alltag schwer. An der Universität Bremen tüfteln Wissenschaftler an Karl, einem digitalen Helfer, der via Messenger alltagstaugliche Tipps gibt.

Internationales
22.11.2018
China als Standort: Vor- und Nachteile für eine Ansiedlung in Fernost

Standort China – viele Unternehmen lockt der riesige Markt in Fernost als Im- und Exportstandort. Ein Ratgeber für alle die überlegen, sich im Reich der Mitte anzusiedeln.

Internationales
19.11.2018
Bremer Organisation BORDA unterstützt Armutsregionen mit Abwassersystemen

Sauberes Wasser und eine gute Sanitärversorgung sind für Milliarden Menschen weltweit keine Selbstverständlichkeit. Die Bremer Nichtregierungsorganisation BORDA hilft seit über 40 Jahren den Menschen in Armutsregionen, ihre Wasser- und Abwassersysteme zu verbessern.

Erfolgsgeschichten
16.11.2018
Oase der Kompetenz

140-jähriges Firmenjubiläum: Traditionsreiche Einzelhandelsgeschäfte wie das des Herrenausstatters Claus von der Heide in Bremerhaven sind etwas Besonderes in der Welt der Stores, Shops und Retailer.

Wirtschaftsstandort
14.11.2018
Tradition trifft auf Innovation

Im Bundesland Bremen leben auf 420 Quadratkilometern circa 670.000 Menschen. Fast 22.000 Unternehmen bieten mehr als 325.000 Arbeitsplätze. Wir stellen die starken Branchen des Wirtschaftsstandorts Bremen vor.

Maritime Wirtschaft und Logistik
06.11.2018
Die Festmacherin

Lara Haase ist einer der wenigen weiblichen Festmacher. Den Traditionsberuf kennen nur wenige. Dabei sind die Reedereien in den Häfen auf Festmacher angewiesen: Bei Wind und Wetter verbinden sie die Schiffe mit der Kaje.

Erfolgsgeschichten
05.11.2018
Bremen zählt zu den größten deutschen Industriestandorten

Bremen rangiert, gemessen am Umsatz, auf Platz sechs unter den größten deutschen Industriestandorten. Ob es um Luft- und Raumfahrt, Nahrungsmittel, Automobile, Schiffe oder die Stahlerzeugung geht - Bremen ist seit jeher ganz vorn mit dabei.

Wissenschaft
05.11.2018
Forarex – Neun junge Studierende greifen nach den Sternen

Die Studierenden der Universität Bremen wollen mit Foraminiferen hoch hinaus! Dafür nehmen sie am Studentenprogram REXUS/BEXUS teil. Auf dem Weg ins Weltall stecken sie mit ihrer Begeisterung für die Wissenschaft an.

Start-up
26.10.2018
Auf den Leib geschneidert

Viktoria Theoharova ärgerte sich über die angebotenen Sweatshirts, als sie auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk für ihren Bruder war. Dabei kam der Bremerin die Idee zu „Huddy“. In ihrem Atelier näht die 33-Jährige jetzt Kapuzenpullover nach Maß.

Digitalisierung / Industrie 4.0
23.10.2018
Indische und deutsche Industrie näher zusammenbringen

Das Beste aus beiden Welten: Ein junger Inder bringt von Bremen aus deutsches Engineering mit indischen Fabrikkapazitäten zusammen. Und das komplett digitalisiert – mit einem Klick in Echtzeit in die indische Fabrik. Wie Hersteller davon profitieren können.

Erfolgsgeschichten
15.10.2018
Der mit der künstlichen Intelligenz

Er ist überzeugt, dass aus Bremen ein Top-Standort in Sachen Künstlicher Intelligenz werden kann: Esteban Bayro-Kaiser hat mit seinem Start-up WearHealth Großes vor. Warum hat sich der Weltenbummler gerade die Hansestadt ausgesucht?

Maritime Wirtschaft und Logistik
10.10.2018
Zu Besuch in der Stoff-Schatzkiste

Mit ihrer Firma Sabine Grimm Yacht & Interior Design bietet die passionierte Seglerin von Hastedt aus 65 000 Stoffmuster an – zur Freude der Yachtdesigner aus aller Welt. In der Stoffschatzkammer lagern so manche Raritären.

Immobilienstandort
09.10.2018
Der Bremer Immobilienmarkt boomt

Die Hansestadt wächst. Mehrere Bauprojekte werden das Bild der Innenstadt neu gestalten. Ein attraktiver Standort für Investoren und Projektentwickler – das zeigt auch der Immobilienmarkt-Report Bremen 2018. Ein Blick auf Büro- und Logistikimmobilien, den Einzelhandel und die Entwicklung des Investmentmarktes.

Raumfahrt
01.10.2018
Raumfahrt in Bremen: Forschen und leben an der Weser

Bremen ist die deutsche Hauptstadt der Luft- und Raumfahrt. Wir haben mit den Forscherinnen und Forscher aus der Bremer Raumfahrt über ihre Projekte, die Hansestadt und ihre Wohn- und Ausflugstipps gesprochen.

Kreativwirtschaft
26.09.2018
Raumperle findet deinen Traumraum

Die Hochzeit im Fernsehstudio, die Weihnachtsfeier im Club, das Seminar im Kino – die richtige Location macht den Unterschied. Damit der Traumraum kein Raumtraum bleibt, gibt es Raumperle. Mit dem Start-up geht ein langgehegter Wunsch für die Gründerin Tascha Schnitzler in Erfüllung.

Luft- und Raumfahrt
17.09.2018
Das All ganz nah

Das Who-is-who der internationalen Raumfahrt trifft sich in Bremen: An Deutschlands größtem Raumfahrtstandort werden Anfang Oktober rund 4.000 Expertinnen und -experten erwartet. Auch Alexander Gerst ist dabei: per Live-Schaltung von der Internationalen Raumstation ISS im All.

Windenergie
12.09.2018
Wie Bremen die Elektronik in der Windkraft zuverlässig macht

Offshore-Windkraftanlagen fallen häufiger aus, als sie eigentlich sollten. Die Leistungselektronik in den Anlagen hat daran einen wesentlichen Anteil. Ein Forschungsteam in Bremen geht der Sache auf den Grund - einen starken Verdacht haben sie bereits.

Wissenschaft
10.09.2018
Wie digitale Medien die Gesellschaft prägen

Wie verändert sich die Rolle von Medien und Kommunikationsmitteln in der Gesellschaft? Und welche Herausforderungen sind damit verbunden? Antworten soll der internationale Masterstudiengang „Digital Media and Society“ liefern, der zum Wintersemester an der Uni Bremen startet.

Maritime Wirtschaft und Logistik
05.09.2018
Vom Schraubenzieher bis zur Überlebenskiste

Rund 130.000 verschiedene Artikel hat die Bremer Kloska Group als Servicepartner und Systemlieferant in ihrem Sortiment. Damit versorgt sie nicht nur knapp 270 Firmen aus der Windenergiebranche, sondern auch die Schifffahrt sowie Handwerk und Baugewerbe.

Luft- und Raumfahrt
03.09.2018
Wissenschaft persönlich: Elisa Manfreda

Bremens Wissenschaft ist exzellent! Wir stellen Ihnen Elisa Manfreda von HE Space Operations vor. Wie die Recruiterin vielversprechende Talente für die Raumfahrtindustrie findet, was ihre persönliche Erfolgsformel ist und mit wem sie gerne einen Tag tauschen würde, erfahren Sie im Interview.

Erfolgsgeschichten
31.08.2018
Auf Nummer sicher: Sensoren-Know-how in Bremen

Was Littelfuse herstellt, sehen wir in aller Regel nicht. Und doch kommt kaum ein elektronisches Gerät ohne die Produkte des Weltmarktführers aus. In Bremen haben die US-Amerikaner ihre Europazentrale. Und die ist weit mehr als nur ein Vertriebsbüro.

Windenergie
28.08.2018
Bremer Forscher wollen Vereisung an Windkraftanlagen vorhersagen

Windenergieanlagen sind jedem Wetter ausgesetzt. Im tiefen Winter bildet sich Eis an Rotorblättern und Gondeln. Neben den Gefahren durch Eiswurf kosten vereiste und somit stillgelegte Anlagen die Betreiber viel Geld. Das wollen Bremer Forscher jetzt ändern.

Wissenschaft
27.08.2018
Mehr Sicherheit für die maritime Wirtschaft

Ohne die Schifffahrt wäre der Welthandel unmöglich, doch maritime Transportsysteme sind einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Das neue „Institut für den Schutz maritimer Infrastrukturen“ in Bremerhaven will diese Gefährdungen aufspüren und Schutzmaßnahmen entwickeln.

Logistik
21.08.2018
Sauber bis vor die Haustür

Der wachsende Onlinehandel beschert Paketdienstleistern immer höhere Auslastung, verschärft aber zugleich die Verkehrsproblematik in den Städten. Das Bremer Start-up Rytle hat eine Alternative zum klassischen Lieferwagen entwickelt und innerstädtische Logistikprozesse effizienter und umweltfreundlicher gestaltet.

Internationales
20.08.2018
Einweggeschirr aus Maisstärke: Ein Bremer Produkt sorgt für mehr Nachhaltigkeit

Ob bei der Grillparty oder auf Kindergeburtstagen: Einweg-Plastikgeschirr ist billig und praktisch. Für die Natur ist dieser verschwenderische Umgang mit Ressourcen ein großes Problem. BlumBio Solutions zeigt, dass es eine umweltschonende Alternative gibt.

Wissenschaft
17.08.2018
Patente anmelden in Bremen – dabei hilft die InnoWi

Gute Ideen sind selten – und Nachahmer schnell gefunden. Patente sichern neue Erfindungen ab. In Bremen unterstützt die InnoWi Wissenschaft und Wirtschaft dabei, neue Patente anzumelden und vermittelt neben Wissen auch Zugang zu Fördermitteln. Auf zu den guten Ideen!

Luft- und Raumfahrt
13.08.2018
Wissenschaft Persönlich: Dr. Michael Buchwitz

Bremens Wissenschaft ist exzellent! Wir stellen Ihnen Dr. Michael Buchwitz vor, der mittels Satelliten atmosphärische Gase am Institut für Umweltphysik misst. Wie er mit Papier und Stift das Klima rettet, was bisher seine größte Herausforderung war und welche Seiten er an Bremen besonders schätzt, erfahren Sie im Interview.

Maritime Wirtschaft und Logistik
07.08.2018
In einem Zug vom Hafen ins Hinterland

Wie werden die Seehäfen mit Gütern versorgt? Ein komplexes Logistikballett schafft täglich unzählige Tonnen an Waren von und zu den Häfen. Ein Baustein ist dabei die Bremer Necoss, die Zugverkehre zwischen Häfen und dem Hinterland betreibt.

Internationales
02.08.2018
„Bei Bremen war es Liebe auf den ersten Blick!“

An einem kühlen Februarabend betritt der Inder Paramjit Kohli zum ersten Mal Bremen – und verliebt sich sofort. Warum er hier ein deutsch-chinesisches Unternehmen gründete und aus welchen Fehlern er im vergangenen Jahr gelernt hat, verriet er uns im Gespräch.

Internationales
27.07.2018
Fahrräder made in Bremen: Velo Lab produziert auf größerer Fläche

Sein erstes Fahrrad baute Stathis Stasinopoulos vor sechs Jahren, um in Athen bequemer zur Arbeit zu pendeln. Dass den Griechen diese Idee erst in die Selbstständigkeit und dann auch noch nach Bremen bringen würde, ahnte er zu dem Zeitpunkt nicht. Wir haben ihn in seiner neuen Werkstatt im Bremer Norden besucht.

Wirtschaftsstandort Bremen
25.07.2018
Bremens Wirtschaft wächst und wächst

Wer hätte das gedacht? Ausgerechnet Bremen als kleinstes Bundesland verzeichnete in 2017 das höchste Wirtschaftswachstum aller Bundesländer. Mit preisbereinigt 3,3 Prozent lag Bremen deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 2,2 Prozent. Woran das liegt und ob es so bleibt.

Maritime Wirtschaft und Logistik
25.07.2018
Hauptstadt der Fischstäbchen

Fischstäbchen sind ein Phänomen: Seit fast 60 Jahren werden sie am Standort Bremerhaven hergestellt. In dieser Zeit haben sie allen Lebensmitteltrends getrotzt, sie sind heute beliebter denn je: 24 Stück pro Jahr isst im Durchschnitt jeder Verbraucher in Deutschland. Produziert werden sie in Bremerhaven: Der Hauptstadt der Fischstäbchen.

Maritime Wirtschaft und Logistik
17.07.2018
Mit dem Binnenschiff unterwegs auf der Weser

Binnenschiffe sind auf manchen Strecken fast so schnell wie der Lkw. Wir begleiten die 45-jährige "Esmee" bei ihrer Reise von Bremen über die Weser und Hunte nach Oldenburg.

Luft- und Raumfahrt
16.07.2018
Die Vermessung des Weltalls

Mars, Merkur und Mond: Zur besseren Erkundung von Himmelskörpern sind fundierte Geländekarten notwendig. Ein internationales Forschungsprojekt schafft dafür jetzt die Grundlagen. Der Bremer Geologe Dr. Angelo Pio Rossi hat das Datenprojekt mit initiiert.

Wissenschaft
11.07.2018
Was ist ein Patent? Die 13 wichtigsten Antworten rund ums Patent

Was ist ein Patent? Wann kann ich eines anmelden? Wer eine neue Erfindung zum Patent bringen will, hat viele Fragen. Wir geben Antworten zu den 13 meistgestellten Fragen rund um die Verwertung von eigenen Ideen.

Luft- und Raumfahrt
09.07.2018
Großprojekt zur Schlüsseltechnologie Leichtbau gewinnt an Konturen

Weit fortgeschritten ist der Neubau des komplexen Forschungs- und Entwicklungszentrums EcoMaT in der Airport-Stadt Bremen. Zu den künftigen Nutzern zählen neben Airbus und Testia zahlreiche renommierte mittelständische Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen. Nach dem Richtfest steht jetzt der Innenausbau an.

Maritime Wirtschaft und Logistik
04.07.2018
Mit intelligenter Software den Meeresboden entdecken

Eines der letzten großen Geheimnisse des Erdballs liegt tief im Wasser. Wie genau der Grund beschaffen ist, wie es um Tier- und Pflanzenwelt bestellt ist, wo das Ökosystem empfindlich gestört ist - all das wissen wir derzeit nur in Ausschnitten. Vier junge Wissenschaftler aus Bremen wollen das ändern.

Luft- und Raumfahrt
29.06.2018
Wissen fürs Weltall

Wenn Menschen dauerhaft auf dem Mond leben wollen, müssen sie sich mit Wasser und weiteren Lebensnotwendigkeiten versorgen. In Bremen arbeiten Wissenschaft und Industrie an den entsprechenden Technologien, die auch auf der Erde eingesetzt werden können – etwa in Wüstenregionen.

Internationales
28.06.2018
Chinesische Unternehmen investieren in Bremen

Bremen ist in China als einer der größten Hafenstandorte bekannt. Doch das ist nur einer der Gründe, warum es chinesische Unternehmen in die Hansestadt zieht.

Luft- und Raumfahrt
25.06.2018
Women in Aerospace – ein Netzwerk, das Frauen in der Raumfahrt fördert

Raumfahrt ist nicht nur Männersache. Das weltweit agierende Netzwerk Women in Aerospace (WIA) möchte die Chancen von Frauen auf Führungspositionen und ihre Sichtbarkeit in der Luft- und Raumfahrtbranche erhöhen – auch in Bremen. Ein Interview mit Antonella Sgambati und Michaela Cantisani, Koordinatorinnen von WIA Bremen.

Erfolgsgeschichten
22.06.2018
Nevaris Bausoftware siedelt sich in Bremen an

Bestens bekannt in der Baubranche ist die NEVARIS Bausoftware GmbH. Seit Mai dieses Jahres betreibt die NEVARIS-Zentrale ihr Geschäft von der Airport-Stadt Bremen aus. 60 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bearbeiten hier jetzt auf 1.700 Quadratmetern Bürofläche Märkte in ganz Europa.

Gewerbeflächen
20.06.2018
Gewerbegebiete in Bremen: Flächen für individuelle Bedürfnisse

Ob Logistikbranche im GVZ Bremen, Forschungsinstitute im Technologiepark oder internationale Unternehmen in der Airport-Stadt – in Bremen finden Firmen das passende Gebiet. Vielleicht auch ein Branchenmix für mehr Kreativität? Wir zeigen Ihnen, welches Gewerbegebiet zu Ihnen passt.

Wissenschaft
18.06.2018
Algorithmen gegen den Bienenschwund

Viele Bienenarten sind gefährdet. An der Uni Bremen läuft daher das Projekt „Bee Observer“ (dt.: Bienenbeobachter): Forscher, Imker und freie Entwickler kooperieren, um dem Bienenschwund entgegenzuwirken. Die Zusammenarbeit von Wissenschaftlern und Bürgern ist in dieser Form ein Novum.

Stadtentwicklung
12.06.2018
Studieren, forschen und leben im Technologiepark Bremen

19.500 Studierende auf dem Campus, zahlreiche Forschungsinstitute und High-Tech-Unternehmen, Parks, Hotellerie, Gastronomie und natürlich das Science Center Universum Bremen – der Technologiepark Bremen ist einer der erfolgreichsten Deutschlands. Was ist sein Geheimnis?

Luft- und Raumfahrt
11.06.2018
Wissenschaft Persönlich: Dr. Eva Hackmann

Bremens Wissenschaft ist exzellent! Und daran haben die vielen schlauen Köpfe, die sich in den Laboren und Hörsälen tummeln, erheblichen Anteil. Wir stellen Ihnen Dr. Eva Hackmann vor, Leiterin der Arbeitsgruppe Gravitationstheorie am Zentrum für Angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen.

Maritime Wirtschaft und Logistik
06.06.2018
Ein exklusiver Club für die globale Logistik

Weil die Bremer Spedition Alexander Global Logistics in ihrem Geschäftsfeld Projektladung kein geeignetes Bündnis fand, entschloss sie sich, kurzerhand selbst eins zu gründen. Mit globalem Erfolg.

Maritime Wirtschaft und Logistik
05.06.2018
Bremen baut einen Roboter für das Containerpacking

Bei der Entladung von Seecontainern ist Handarbeit gefragt. Ganz schön exotisch für die automatisierte und digitalisierte Logistikwelt von heute. Eine Bremer Forschungsprojekt will das mit IRiS ändern - dem Anpacker unter den Robotern.

Maritime Wirtschaft und Logistik
30.05.2018
Keine Chance für Lkw-Planenschlitzer

Lkw-Ladungsdiebstähle sind ein zunehmendes Problem für Spediteure und Versicherer. Der Bremerhavener Student Andreas Gießler hat deshalb mit seiner von ihm entwickelten „Alarmplane“ für viel Furore in der Branche gesorgt. Sobald Langfinger anfangen, eine Plane aufzuschlitzen, ertönt ein Signal und vertreibt die Täter.

Wissenschaft
28.05.2018
Wissenschaft in Bremen: forschen und leben an der Weser

35.000 Studierende an acht Hochschulen und zahlreiche Großforschungsinstitute, die miteinander erfolgreich zusammenarbeiten. Bremen ist ein beliebter Wissenschaftsstandort. Wir haben mit Forscherinnen und Forscher über ihre Arbeit und ihr Leben in Bremen und Bremerhaven gesprochen.

Erfolgsgeschichten
25.05.2018
Glocke Bremen: Astreine Akustik

Ob die Sopranistin Cecilia Bartoli, der Bassbariton Bryn Terfel oder der Dirigent Herbert von Karajan – die Bremer Glocke hat dank ihrer herausragenden Akustik schon etliche Musikerherzen erobert. Das über die Grenzen der Hansestadt bekannte Konzerthaus im Art-Decó-Gewand wurde vor 90 Jahren eröffnet.

Erfolgsgeschichten
18.05.2018
Stuhl mit Elefantenbein: Wie Möbelbau Kulturen verbindet

Werkstatt für Designentwicklung und Möbelbau, aber auch Experimentier- und Denkraum für neue Lebensentwürfe: So beschreiben die Initiatorinnen Paula Eickmann und Tanja Engel ihr Projekt Weserholz in Bremen. Junge Menschen, die noch nicht lange hier leben, lernen tischlern – aber nicht nur. Ein neuer Ansatz, der selbst in Bayern überzeugt.

Maritime Wirtschaft und Logistik
16.05.2018
Strippenzieher auf Superyachten

Darf es die komplette elektrotechnische Ausrüstung einer Superyacht sein, eine durchautomatisierte Produktionsanlage oder doch lieber ein hochspezialisierter Roboter? Bei der besecke GmbH & Co. KG im Gewerbegebiet Steindamm im Bremer Norden kümmern sich Automatisierungsexperten um alles von der Planung, dem Einbau und dem Betrieb bis zur Wartung und dem Refit solcher Anlagen.

Luft- und Raumfahrt
14.05.2018
Künstliche Intelligenz made in Bremen

Künstliche Intelligenz ist kein Computerprogramm, sondern eine Herausforderung: Wie findet sich ein Roboter in einer realen, nicht planbaren Umgebung zurecht? Lösungen dafür werden seit 30 Jahren im Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz entwickelt. Der Bremer Standort ist dabei so erfolgreich, dass die Mitarbeiter jetzt ein eigenes Unternehmen gründen.

Erfolgsgeschichten
11.05.2018
Team Beverage verlegt Hauptsitz nach Bremen

Vom niedersächsischen Wildeshausen nach Bremen: Team Beverage hat im April 2018 seinen Hauptsitz in die Hansestadt verlegt. Das Unternehmen ist Dienstleister für die Getränkebranche in der Gastronomie, im Convenience-Sektor sowie im Einzel- und Großhandel. Jetzt geht die Erfolgsgeschichte im Gewerbegebiet Airport-Stadt weiter.

Internationales
09.05.2018
Eine Vietnamesin auf Stippvisite in Bremen

Huong Thi Hoang ist die neue Stimme der Bremer Wirtschaftsförderung in Vietnam. Das Land ist mit seiner schnell wachsenden Wirtschaft bei internationalen Investoren sehr beliebt. Nun besuchte Hoang zum ersten Mal Bremen – und erlebte an ihrem ersten Tag gleich eine große Überraschung.

Start-ups
08.05.2018
Die jungen Wilden von der Weser

Die Yachtbauer von Bente mischen den Segelbootmarkt mächtig auf. Die Bremerhavener haben sich das Image von wilden Revoluzzern erarbeitet. Mit ihrem Erstlingswerk Bente24 feiern sie Markterfolg nach Markterfolg. Jetzt planen sie den nächsten Coup. Das Geheimnis ihres Erfolgs? Lässigkeit, Stil und kein (Ruder)Blatt vor dem Mund.

Wissenschaft
07.05.2018
Wissenschaft Persönlich: Dr. Sebastian Bartsch

Bremens Wissenschaft ist exzellent! Und daran haben die vielen schlauen Köpfe, die sich in den Laboren und Hörsälen tummeln, erheblichen Anteil. Wir stellen Ihnen Dr. Sebastian Bartsch vor, Teamleiter für "Verhaltenssteuerung, Simulation und Evaluation" am DFKI Robotics Innovation Center. Er forscht in den Bereichen Raumfahrtrobotik und Autonomes Fahren.

Erfolgsgeschichten
27.04.2018
Zweites Leben für ausgediente Energiespender

Im Alltag sind Batterien und Akkus unverzichtbare Helfer. Doch wenn ihnen die Energie ausgeht, werden sie zum Umweltproblem. Die Redux GmbH in Bremerhaven nimmt sich diesem an: Das Unternehmen ist der weltweit führende Recycler von Gerätebatterien. Jetzt hat es auch ein Verfahren für den Umgang mit problematischen Lithium-Ionen-Akkus entwickelt.

Einzelhandel
26.04.2018
Bio-Unterwäsche made in Bremen – Zwei Kanadierinnen eröffnen Pop-up-Store

Zwei Schwestern aus Kanada produzieren und verkaufen mitten in der Bremer Innenstadt nachhaltige und biologisch zertifizierte Dessous. Warum gerade Bremen? Wir haben die beiden weitgereisten Modedesignerinnen dazu befragt.

Erfolgsgeschichten
20.04.2018
Meisterliches Blech

Ob Barocktrompete, Bassposaune oder Triangel – die Instrumente der Bremer Meisterwerkstatt Thein Brass genießen Weltruhm. Jazzgrößen wie Uli Beckerhoff und Klassikhelden stehen gleichermaßen auf die Handwerkskunst mit Tradition aus der Hansestadt.

Start-ups
18.04.2018
Innovationen fördern – mit ZIM-Netzwerken

Innovationen sind das Lebenselixier von Unternehmen. Warum ist es dann so schwer, innovativ zu sein? Alltagstrott, Zeitmangel und Ressourcen stehen dem Mittelstand oft im Weg. Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundes hilft Unternehmen mit Fördermitteln, neue Ideen umzusetzen. Das Ziel: Innovation in einfach.

Luft- und Raumfahrt
16.04.2018
Wissenschaft Persönlich: Dr. Valerie Schröder

Bremens Wissenschaft ist exzellent! Und daran haben die vielen schlauen Köpfe, die sich in den Laboren und Hörsälen tummeln, erheblichen Anteil. Wir stellen Ihnen Dr. Valerie Schröder vor, die für Airbus an der Entwicklung von CIMON, einem fliegenden, sprechenden kugelförmigen Roboter für die ISS arbeitet.

Einzelhandel
13.04.2018
Auf einen Sprung ins Viertel

Ein Einkaufsbummel in Bremen besitzt viele Facetten. Eine davon ist das Viertel mit seinem alternativen Angebot in zahlreichen inhabergeführten Geschäften. Mit dem ParkTicket Plus geht es schnell und kostenlos von Quartier zu Quartier.