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30.3.2016 - Christian Beneker

Karriere mit Tiefgang: Prof. Dr. Antje Boetius liebt es kalt und duster

Maritime Wirtschaft und Logistik
Karriere mit Tiefgang

Die Bremer Meeresbiologin Antje Boetius taucht tief hinab in die Weltmeere und hat es damit in der Forschungslandschaft weit gebracht. Für ihre Arbeit erhielt sie 2009 die höchstdotierte deutsche Forschungsauszeichnung, den Leibniz-Preis, und 2014 den Wissenschaftspreis der Hector-Stiftung. Zuletzt wurde sie in mehrere internationale Akademien gewählt. Ein Besuch im Bremer Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie.

Bremer Meeresbiologin Antje Boetius
An über 40 internationalen Expeditionen rund um den Globus hat die Bremer Meeresbiologin Antje Boetius bereits teilgenommen. Ihr jüngstes Ziel ist die Arktis, die sie mit der „Polarstern“ des Bremerhavener AWI bereist © D. D’Hert; Expedition PS86 Aurora 2014

2,5 Millionen Euro Preisgeld

Antje Boetius arbeitete bereits in Hamburg, Kalifornien, Warnemünde und ist heute Leiterin einer gemeinsamen Arbeitsgruppe des Alfred-Wegener-Instituts Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven und des Max-Planck-Instituts für Marine Mikrobiologie in Bremen. An der Universität Bremen ist sie am Exzellenzcluster MARUM beteiligt und lehrt Geomikrobiologie – die Wissenschaft von Mikroorganismen, die die Stoffkreisläufe der Erde beeinflussen. Boetius hat für ihre Forschungen an Methan abbauenden Bakterien am Meeresgrund 2009 den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft erhalten, die höchste deutsche Auszeichnung für Wissenschaftler. Die 2,5 Millionen Euro Preisgeld konnte sie in ihre neuen Forschungen in der Arktis stecken.

Sie führt über die Flure des Bremer Max-Planck-Instituts für Marine Mikrobiologie in ihr Professorenbüro. Eine Art Goldmedaille liegt auf dem Rand des Regalbrettes über dem Tischchen. In einem papierenen Futteral glänzt die Auszeichnung der französischen Gesellschaft für Ozeanographie. Knapp darüber legt Kanzlerin Angela Merkel zufrieden die Hände ineinander. Das Foto zeigt den Deutschen Wissenschaftsrat bei seinem letzten Treffen bei der Bundeskanzlerin. Er ist das wichtigste wissenschaftspolitische Beratungsgremium in Deutschland. Mittendrin steht die Bremer Professorin. Mit anderen Worten: Professor Antje Boetius hat es weit hinauf geschafft in der nationalen und internationalen Wissenschaft.

Sie sitzt nun auf ihrem Bürostuhl und lächelt vergnügt. Routiniert und lebendig erzählt sie aus ihrem Wissenschaftlerinnenleben. Für sie gehört Wissenschaft in die Öffentlichkeit, in vielen Artikeln wird ihre Arbeit vorgestellt, auch im Fernsehen und Hörfunk. 2011 hat sie mit ihrem Vater, dem Schriftsteller Hennig Boetius, das Buch „Das Dunkle Paradies“ heraus gebracht, ein herrlich zu lesender Schmöker über die Entdeckung der Tiefsee, halb Forschungsbericht, halb Abenteuerroman, mit Fotos seltsamer Tiefseewesen. „Sie lieben das Meer, Kapitän?“ lautet die Frage, die Jule Verne in „20.000 Meilen unter dem Meer“ an Käpt‘n Nemo stellen lässt. Und Nemo antwortet natürlich: „O ja, ich liebe es.“ Boetius zitiert diese Stelle in ihrem Buch. Das dürfte viel über sie sagen.

Unbekannte Welten

Die Tiefsee. Hier leben seltsame Kreaturen. Einige sind wunderschön anzuschauen, wie der sogenannte “Gespensteroktopod” Caspar, über den Autun Purser, Antje Boetius und ihr Team gerade einen Artikel veröffentlicht haben. Dieser kleine Oktopus legt nur wenige Eier an Schwämme, die an Manganknollen wachsen und brütet sie Jahre lang aus. Manche Tiere sehen weniger attraktiv aus wie der „Blobfisch“ genannte Psychrolutes marcidus, der 2013 sogar zum „hässlichsten Tier der Welt“ gekürt wurde. Er lebt in 1.000 Meter Tiefe zum Beispiel an den Kontinentalabhängen von Tasmanien oder Australien. Oder der Tiefseeanglerfisch Caulophryne, ein Tier wie aus einem Horror-Comic mit fiesem Blick, riesigem bezahnten Maul und jeder Menge Tentakeln. Er braucht mindestens 300 Meter Wassertiefe und lockt dort seine Opfer mit einer Art Laterne an, um seine Beute zu verspeisen. Kein Wunder, dass sich Forscher für solche Kreaturen interessieren, so exotisch, wie sie aussehen.

Dabei gibt es nicht nur diese wenigen, seltsamen Fische ganz unten im Meer. Sondern in dem irdischen Lebensraum von 400 Millionen Quadratkilometern Meeresboden, über dem 1,3 Milliarden Kubikkilometer Wasser schwappen, tummelt sich Leben in ungezählter Vielfalt. „In den Jahren 2000 bis 2010 gab es eine Art Volkszählung der Meere“, berichtet Boetius. „Da haben wir Wissenschaftler 30 Millionen Beobachtungen zur Verteilung von Lebewesen im Meer in unsere internationale Datenbank eingetragen, dabei 6.000 neue Arten gefunden. Daraus können wir hochrechnen, dass es noch an die 10 Millionen verschiedener unbekannter Arten in den Ozeanen gibt.“ Hier helfen neue molekulare Methoden, denn einige Arten können sich äußerlich sehr ähnlich sein, aber ganz andere Funktionen und Verteilungen im Meer zeigen.

Bremer Meeresbiologin Antje Boetius
Hinab zum Meeresgrund in engen U-Booten: Die Forschungen der Professorin für Geomikrobiologie Antje Boetius wurden zahlreich ausgezeichnet – unter anderem mit dem höchstdotierten Wissenschaftspreis © JAGO Team, GEOMAR; Expedition MSM15/1 2010

Fleißige Mikroben

Der Grund, warum Boetius den Leibniz-Preis bekommen hat, ist ein buchstäblich winziger. Die Geomikrobiologin hat fleißige Mikroben entdeckt, die schon seit langer Zeit das Klima der Erde stabilisieren. „Diese kleinen Zellen sind faszinierend“, sagt Boetius, „sie halten die Erde gesund.“ Denn sie verzehren das Methan, dass im Ozeanboden entsteht und ein starkes Treibhausgas ist, sobald es die Atmosphäre erreicht. Könnte dieses Methan nicht schon im Meeresboden abgebaut werden, wäre es sehr heiß auf der Erde. Boetius hat sich lange mit den nützlichen Mikroorganismen beschäftigt. Die von ihr erstmals per Mikroskop entdeckten kleinen Wohltäter sitzen im Meeresboden. Es sind verschiedene Arten, die miteinander kooperieren, um Energie aus Methan zu gewinnen ohne dabei Sauerstoff zu nutzen. Im Wissenschaftslatein nennt man das die „anaerobe Oxidation von Methan“.

Klar, dass diese Entdeckung enormen Wert hat. Mit ihren Arbeiten trage Boetius zum Verständnis eines bedeutenden Prozesses im globalen Klimakreislauf bei, begründeten die Juroren des Leibniz-Preises ihre Wahl. Dass die Fachwelt Boetius Arbeiten zu würdigen weiß, zeigen auch die Fördergelder, die die Professorin und ihre Arbeitsgruppe alljährlich einwerben: „Wir sind 60 Leute im Team, und setzen jährlich mehrere Millionen Euro um, denn wir benutzen Forschungsschiffe und Tiefseetechnologien.“ 2012 erhielt sie vom Europäischen Forschungsrat 3,4 Millionen Euro, um die Bakterien in der arktischen Tiefsee untersuchen zu können.

Das jüngste Ziel: die Arktis

In 2014 wurde ihre Idee zu einem innovativen Ozeanobservatorium in der Arktis mit 25 Millionen gefördert, das Infrastrukturprogramm “FRAM – Frontiers in Marine Arctic Monitoring”. Damit wollen deutsche Wissenschaftler gemeinsam mit ihren internationalen Partnern eine ganze Armada von Forschungsgeräten einsetzen: Fotografierende Roboter, Hydrophone, Kammern, die die Atmung von Lebewesen im Meeresboden messen, Planktonkameras und Verankerungen für eine Vielzahl von Sensoren, auch solche für Salzgehalt und Temperatur.

Durch die Erwärmung der Luft wird auch der Ozean wärmer und das Eis weniger – dadurch verändert sich der Lebensraum der arktischen Arten.

Prof. Dr. Antje Boetius. Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie

Die Forscher wollen erreichen, den arktischen Wandel vom Meereis bis in die Tiefsee zu dokumentieren und zu erforschen.

Das Schiff, mit dem sie dafür „ins Eis“ fährt, läge praktisch vor der Haustür, wenn es nicht so viel in den Polarmeeren unterwegs wäre: Die „Polarstern“ vom Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven. „Wir haben mit der Polarstern eines der besten Forschungs-Eisbrecher der Welt zur Verfügung“, sagt die Wissenschaftlerin. An über 45 internationalen Expeditionen rund um den Globus hat sie teilgenommen und ist dabei in abenteuerlich engen U-Booten zum Meeresgrund hinabgetaucht, um Proben zu nehmen. „Zwei Monate im Jahr bin ich auf Forschungsfahrt“, sagt Boetius.
Unendlich viel gibt es da unten also zu entdecken. „Dieses Meer will einfach nicht enden“, schreibt Jules Verne in „Reise zum Mittelpunkt der Erde“. Dasselbe gilt für die Arbeit von Antje Boetius.


Mehr unter: www.mpi-bremen.de/Antje_Boetius.html und www.leopoldina.org/fileadmin/redaktion/Mitglieder/CV_Boetius_Antje-DE.pdf

Pressekontakt: Prof. Dr. Antje Boetius. Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie, Tel.: 0421 – 202 88 60, E-Mail: aboetius@mpi-bremen.de


Bilddownload

Das Bildmaterial ist bei themengebundener Berichterstattung und unter Nennung des jeweils angegebenen Bildnachweises frei zum Abdruck.

Foto 1: An über 40 internationalen Expeditionen rund um den Globus hat die Bremer Meeresbiologin Antje Boetius bereits teilgenommen. Ihr jüngstes Ziel ist die Arktis, die sie mit der „Polarstern“ des Bremerhavener AWI bereist. © D. D’Hert; Expedition PS86 Aurora 2014

Foto 2: Hinab zum Meeresgrund in engen U-Booten: Die Forschungen der Professorin für Geomikrobiologie Antje Boetius wurden zahlreich ausgezeichnet – unter anderem mit dem höchstdotierten Wissenschaftspreis. © JAGO Team, GEOMAR; Expedition MSM15/1 2010


Der Pressedienst aus dem Bundesland Bremen berichtet bereits seit Juli 2008 monatlich über Menschen und Geschichten aus dem Bundesland Bremen mit überregionaler Relevanz herausgegeben von der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH. Der Pressedienst aus dem Bundesland Bremen arbeitet ähnlich wie ein Korrespondentenbüro. Bei den Artikeln handelt es sich nicht um Werbe- oder PR-Texte, sondern um Autorenstücke, die von Journalisten für Journalisten geschrieben werden.

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Teil 2 unserer Reihe über die ZEpHyR-Rakete, die mit Kerzenwachs fliegt. Dieses Mal sprechen wir mit Peter Rickmers und Thomas Ganser über einmalige Chancen und außergewöhnliche Projekte, die für Studierende zukunftsweisend sein können.

Maritime Wirtschaft und Logistik
22.06.2016
Maritimes Matchmaking: Wie das MCN seine Mitglieder vernetzt

Norddeutsche Unternehmen der maritimen Branchen und wissenschaftliche Einrichtungen bilden ein gewichtiges Wirtschaftscluster. Die fünf Küstenbundesländer Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachen und Schleswig-Holstein sind im Maritimen Cluster Norddeutschland verbunden und unterstützen die Vernetzung der Branchen. Ein Gespräch mit dem Leiter der Bremer Kontaktstelle, Andreas Born.

Digitalisierung / Industrie 4.0
21.06.2016
Bremer Informatiker auf dem Weg zum Weltmeistertitel – im Roboterfußball

Deutscher Meister, Europameister und 2016 erneut Weltmeister: Das B-Human Team der Universität Bremen ist weltweit eine der erfolgreichsten Mannschaften im Roboterfußball. Die Studierenden zeigen, dass ein Studium in Bremen einen sportlich um die ganze Welt bringen kann. Und Informatik alles andere als dröge ist.

Wissenschaft
20.06.2016
Wir bauen uns eine Rakete - Teil 1

Wie studiert und forscht es sich als Studierender an der Uni Bremen, wenn man die Chance bekommt am Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) eine Rakete zu bauen und tatsächlich fliegen zu lassen? Unsere dreiteilige Reihe geht dieser Frage nach.

Maritime Wirtschaft und Logistik
14.06.2016
Belieferung von Onshore-Windparks aus dem Neustädter Hafen

Der Umschlag von Stückgut über den Neustädter Hafen hat in den vergangenen Monaten deutlich zugenommen. Dazu trägt auch die Energiewende bei: Insbesondere die Verladung von großen Bauteilen für Windparks sorgt dafür, dass in vielen Nächten Schwertransporte den Hafen verlassen. Dafür sorgen auch die verbesserten Rahmenbedingungen im Land Bremen.

Lebensqualität
07.06.2016
Der Bürgerpark - eine Großstadtoase für uns Bremer

Abenteuerland für Kinder, Anziehungspunkt für Kultur- und Naturliebhaber und Joggingstrecke: Der unter Denkmalschutz stehende Bremer Bürgerpark ist alles in einem. Seit 150 Jahren wird er allein mithilfe von Spenden erhalten.

Internationales
02.06.2016
Bremen mit hoher Exportquote erneut auf Platz 1 im Bundesländervergleich

Ob Kaffee im Pariser Café oder der Mercedes-Benz Roadster SL am Sunset Boulevard – Bremer Produkte gibt es auf der ganzen Welt. Welche Waren aus Bremen im Ausland besonders beliebt sind und wohin diese exportiert werden, lesen Sie hier.

Wissenschaft
23.05.2016
Wie in Bremen aus Schülern Nachwuchswissenschaftler werden

Es begann 1965: Henri Nannen ruft zum ersten Wettbewerb von "Jugend forscht" auf. Heute ist es der bekannteste Talentwettbewerb Deutschlands. Das Land Bremen ist seit Jahren ein Vorreiter in vielen Bereichen.

Maritime Wirtschaft und Logistik
19.05.2016
Die LogistikLotsen starten und bieten Kooperation und Innovation zwischen Wissenschaft und Praxis

LogistikLotsen: Ein neues Netzwerk von Unternehmen der Logistikbranche und Wissenschaft in der Metropolregion Nordwest.

Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
12.05.2016
Da ist das Ding – in der Überseestadt: Warum Champions League- und DFB-Pokal immer nach Bremen gehen.

Der DFB-Pokal, der Champions League-Pokal und die Meisterschale der Fußball-Bundesliga gehen jedes Jahr durch Bremer Hände. Und zwar durch die der Mitarbeiter von Koch & Bergfeld in der Überseestadt – der ältesten Silberwarenmanufaktur Deutschlands.

Wissenschaft
10.05.2016
Wenn Studenten zu Unternehmensberatern werden - ein Beispiel aus der Digitalisierung

Seit zehn Jahren unterstützen die Studenten von Active Unternehmen in Bremen und im Umland. Kern ihrer Arbeit ist die Optimierung von Geschäftsprozessen aller Art. 114 kleine und mittelständische Unternehmen aus Bremen und dem Umland sind nun einem Aufruf der Nachwuchsberater gefolgt.

Maritime Wirtschaft und Logistik
04.05.2016
50 Jahre Containerverkehr über die bremischen Häfen

Am 5. Mai 1966 wurde im Bremer Überseehafen das erste Vollcontainerschiff mit 226 Containern in Deutschland gelöscht. Heute schlagen die Bremer Häfen jährlich weit über fünf Millionen Standardcontainer um und sind damit der viertgrößte Hafen in Europa.

Kreativwirtschaft
04.05.2016
"Nicht gefunden gibt's nicht" - die Stadt als Filmmotiv

Zu Kay Schellacks Job gehört seit 20 Jahren, mit wachem Blick durch die Stadt zu gehen. Er ist Locationscout für Film und Fernsehen und hat auch die Drehorte für den Bremer „Tatort“, der Pfingsten 2016 ausgestrahlt wurde, gesucht.

Wissenschaft
02.05.2016
Vorne oder hinten? Wie eine Kugel den Orientierungssinn erforscht

Sie ist drei Meter hoch und begehbar - die Kugel "Virtusphere". In ihr dreht sich buchstäblich alles um Orientierung. Forscher der Universität Bremen wollen wissen: Wie orientieren sich Menschen, wenn sie unterwegs sind? Was hilft ihnen, sich zurechtzufinden?

Digitalisierung / Industrie 4.0
26.04.2016
Wie der Milchbote: Der „Dynamische Milkrun 4.0“ beliefert Maschinen in der Fabrik nur bei Bedarf

Der Milchbote ersetzte früher bei seinen Touren leere Milchflaschen durch neue. Noch besser soll es mit dem Nachschub in der Fabrik von morgen klappen: Lieferungen zu idealen Zeiten auf optimalen Routen. Der „Dynamische Milkrun 4.0“ ist ein Versorgungszug, der intelligent und zuverlässig die Materialversorgung übernimmt.

Kreativwirtschaft
20.04.2016
Zeitlose Hingucker aus Bremen - urbane und erfrischende Mode von Stylesucks

Provokant bedruckt, zeitlos im Design: Das sind die T-Shirts des kleinen Bremer Labels "Stylesucks". Seit elf Jahren experimentiert Stefan Meichau als unkonventioneller Modedesigner, ohne sich dem Diktat der Modewelt zu unterwerfen.

Digitalisierung / Industrie 4.0
19.04.2016
Das Logistik-Monitoring LOMO überwacht Projekte weltweit live

In der Schwerlastlogistik – ob beim Transport von Windkraftanlagen oder Kraftwerksteilen – ist kein Projekt wie das andere. Sonderwege gibt es aber nicht nur auf der Straße: Auch in der Projektplanung bleiben Standardlösungen schnell auf der Strecke. Das Bremer Software-Haus HEC hat ein Logistikmonitoring aus Hardware und Software speziell für die Schwerlastlogistik geschaffen.

Wissenschaft
19.04.2016
Wie die falsche Umlaufbahn zweier Satelliten zum Glücksfall für einen Bremer Professor wurden

Was den einen ärgert, freut den anderen: Ein Bremer Physikprofessor nutzt zwei fehlgeleitete Galileo-Satelliten für seine Forschungen zu Einsteins Relativitätstheorie. Die ellipsenförmige Umlaufbahn hatte sein Interesse geweckt.

Wissenschaft
12.04.2016
Bionic Bike - dank Kieselalgen zum neuen Faltrad

Vorbild Natur: Bremerhavener Meeresbiologen und Techniker des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI) haben ein ultraleichtes Falt-Fahrrad entwickelt. Ein Beispiel, wie Grundlagenforschung für industrielle Anwendungen genutzt werden kann.

Digitalisierung / Industrie 4.0
12.04.2016
Digitalisierte Hafenlogistik: So wissen Logistiker, wo sich ein Container befindet

Staus und Wartezeiten gehören an den Containerterminals zum Alltag. Denn oft wissen Spediteure und Fahrer nicht genau, wann ein Schiff einläuft. Um die Kommunikationsprozesse zwischen den Akteuren zu verbessern, hat das Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik in Bremen das Projekt SMART SC entwickelt.

Wissenschaft
05.04.2016
Paddeln an Land - zwei Bremer Studenten erfinden das Radfahren neu

Es gibt Erfindungen, die sind so genial wie naheliegend, da fragt man sich: Wieso erfindet das jemand erst jetzt? So wie beim Paddelfahrrad, das zwei Bremer Studenten der Universität Bremen entwickelt haben.

Digitalisierung / Industrie 4.0
29.03.2016
Hinter Gläsern – Kommissionieren mit Datenbrillen und Wearable Computing-Lösungen von UBIMAX

Wearables, tragbare Computer wie Datenbrillen und Smartwatches stellen digitale Informationen jederzeit bereit. Ein Selbstversuch mit Datenbrille im Warenlager beim Marktführer für industrielle Wearables, UBIMAX aus Bremen.

Luft- und Raumfahrt
24.03.2016
Auf dem Stundenplan in Bremen: Luft- und Raumfahrt – das fliegende Klassenzimmer 2.0

Bremen ist einer der wichtigsten europäischen Standorte für Luft- und Raumfahrt. Deswegen fördern zwei Bremer Gymnasien seit 2006 gezielt den Nachwuchs – in einem deutschlandweit einzigartigem Programm. Auf dem Stundenplan stehen die Fächer Mathematik, Physik, Wirtschaft und Englisch unter dem Aspekt „Luft- und Raumfahrt”.

Internationales
17.03.2016
Studierende aus 92 Ländern an der Jacobs University Bremen: Gemeinschaft ohne Grenzen

Seit 15 Jahren ist die Bremer Jacobs University ein Anziehungspunkt für junge Talente aus aller Welt. Die Gemeinschaft zwischen den Studierenden und das Leben auf dem Campus tragen zum Studienerfolg bei. Und in der Wirtschaft sind die Absolventen begehrte Fachkräfte.

Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
15.03.2016
GVZ Güterverkehrszentrum Bremen: Logistik-Drehscheibe mit besten Zukunftsaussichten

Pionier mit Auszeichnungen – das Güterverkehrszentrum Bremen (GVZ) war das erste seiner Art in Deutschland und liegt auch heute noch national wie international ganz vorn in den Rankings. Logistiker und Investoren schätzen die Bedingungen vor Ort.

Automotive
15.03.2016
Bremer Ingenieure tüfteln am Elektro-Antrieb der Zukunft und entwickeln einen Antrieb mit Radnabenmotor

Motor unter der Haube treibt Räder an - das ist seit mehr als hundert Jahren die Erfolgsformel für das Auto. Radnabenmotoren - der Motor im Rad und nicht unter der Haube - versprechen allerdings viele Vorteile. Der Elektroantrieb macht das möglich.

Maritime Wirtschaft und Logistik
11.03.2016
Zwischen Containern und Carriern: Auf dem Tag der Logistik öffnen Unternehmen ihre Türen

Wer Hafenstadt sagt, muss auch Logistik sagen. 1.500 Unternehmen zählt Bremen allein in der maritimen Wirtschaft und Logistik. Am Tag der Logistik öffnen jedes Jahr viele davon ihre Türen - und bieten die Gelegenheit, einmal vorbeizuschauen.

Maritime Wirtschaft und Logistik
11.03.2016
Bei Aimpulse Intelligent Systems sorgt eine künstliche Intelligenz für effizientere Logistik

Transportprozesse in der Logistik sind komplex. Aimpulse Intelligent Systems – ein Spin-off der Universität Bremen – arbeitet mit Methoden der künstlichen Intelligenz und schlägt damit neue Wege in der Optimierung und Automatisierung von Logistik-Prozessen ein.

Maritime Wirtschaft und Logistik
10.03.2016
In der Maritimen Explorationshalle des DFKI Robotics Innovation Center lernen Roboter schwimmen

Sie arbeiten dort, wo Menschen nicht hinkommen: Robotersysteme, die tief unter der Meeresoberfläche operieren. Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz betreibt in Bremen eine weltweit nachgefragte Testanlage für Tiefseeroboter.

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