+49 (0) 421 9600-10
16.1.2017 - Janet Binder

Die Wundheilerin

Wissenschaft
Bremer Professorin erforscht Therapie zur Vermeidung von extremen Brandnarben

Prof. Dr. med. Dr. phil. Ursula Mirastschijski
Prof. Dr. med. Dr. phil. Ursula Mirastschijski erforscht Therapie zur Vermeidung von Brandnarben © Pressedienst Bremen

Die Bremer Ärztin Ursula Mirastschijski hat schon viele schlimme Hautverbrennungen gesehen. Zum Beispiel bei Kleinkindern, die sich großflächig an Kopf und Brust mit kochend heißem Wasser verbrüht hatten. Um unschöne Narbenwülste einzudämmen, müssen Patienten mitunter mehrere Jahre fest sitzende Kompressionsanzüge tragen. „Kinder mögen das nicht“, weiß die Fachärztin für Plastische Chirurgie, die lange am Brandverletztenzentrum der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) gearbeitet hat.

Dazu kommt, dass sich trotz des von den Jacken ausgeübten Drucks Narbenstränge nicht vermeiden lassen. „Solche Schicksale motivieren mich, neue Ideen zu entwickeln“, sagt Professorin Ursula Mirastschijski, die inzwischen am Klinikum Mitte als Oberärztin arbeitet und an der Uni Bremen forscht und lehrt. Eines Nachts hatte sie einen Gedanken, der die Brandwunden-Therapie revolutionieren könnte. Wenn alles gut läuft, könnte schon in einigen Jahren ein von ihr erforschtes Medikament auf den Markt kommen.

Prof. Dr. med. Dr. phil. Ursula Mirastschijski mit Probandin
Prof. Dr. med. Dr. phil. Ursula Mirastschijski mit Probandin © Pressedienst Bremen

Blick über den Tellerrand eröffnet neue Möglichkeiten

Ihre Idee klingt auf den ersten Blick ungewöhnlich: Eine Substanz, die in der Lunge produziert wird, will sie als Wundheilungsmittel für die Haut verwenden. Das Gemisch benetzt die Oberfläche der Lunge und verhindert so, dass das Organ beim Ausatmen zusammenfällt. Frühgeborene können das sogenannte Lungensurfaktant noch nicht selbst bilden, deshalb wird ihnen die Substanz – von Schweinen oder Rindern gewonnen und gereinigt – in die Lunge gespritzt. Dadurch können die unreifen Babys leichter atmen. Die Seifenart ist aber auch wundheilungsfördernd und entzündungshemmend. Was würde passieren, wenn man sie nun auf die Haut von Brandpatienten verteilt, fragte sich die Wissenschaftlerin. Schließlich sind sich der Zelltyp der Haut und der der Lungenoberfläche ähnlich.


Begehrte Forschungsgelder für Brandverletztentherapie

Um Antworten auf diese Frage zu bekommen, beantragte sie Gelder und bekam im Jahr 2009 mit 1,3 Millionen Euro eine der größten EU-Forschungsförderungen im Rahmen des „European Research Councils (ERC)“. So genannte ERC-Grants gehören zu den begehrtesten Ausschreibungen für Grundlagenforscher. In jahrelanger Arbeit gelang es der heute 48-Jährigen zu beweisen, was sie geahnt hatte: Das Lungensurfaktant fördert die Heilung von Hautwunden – zumindest unter Laborbedingungen.


Regina Bolte (l.) und eine Testperson bei der Untersuchung
Regina Bolte (l.) und eine Testperson bei der Untersuchung © Pressedienst Bremen

An eigenen Armen getestet

Weil die Ergebnisse ihrer Forschung so vielversprechend waren, bekam Ursula Mirastschijski 2016 ein Anschlussstipendium über 150.000 Euro, um das Arzneimittel in einer klinischen Studie auf der Haut von gesunden Freiwilligen testen zu können. Bevor es im Dezember 2016 zunächst mit fünf Probanden losging, testete die Oberärztin die Substanz mehrfach an ihren eigenen Armen. „Ich kann die Tests doch nicht anderen zumuten, wenn ich sie nicht bei mir gemacht habe“, begründet sie. Schließlich stecke sie sehr viel Herzblut in das Projekt.

Probandin bei der Untersuchung. Das Arzneimittel zur Behandlung von Brandnarben wird seit Dezember 2016 an Freiwilligen getestet
Probandin bei der Untersuchung. Das Arzneimittel zur Behandlung von Brandnarben wird seit Dezember 2016 an Freiwilligen getestet © Pressedienst Bremen

Sie produzierte künstlich eine Blase an ihrem rechten und eine an ihrem linken Arm und trug diese ab. Auf die eine Wunde kam eine Kochsalzlösung, auf die andere die Lungensubstanz. Die mit dem Arzneimittel verheilte schneller. Deshalb ist sie zuversichtlich über den Verlauf der Studie. „Im Anschluss sollte das Medikament vermarktungsfähig sein“, glaubt Professorin Mirastschijski. Zunächst sucht sie aber noch weitere Probanden zwischen 18 und 60 Jahren. „Die Hauttests sind ungefährlich und schmerzlos“, betont die Wissenschaftlerin.


Bisher keine Nebenwirkungen bekannt

Sie rechnet fest damit, dass ein Pharmaunternehmen Interesse haben wird, das von der Uni erworbene Patent zu kaufen. Denn bisher gibt es ihren Angaben zufolge nur sehr wenige Medikamente für die Wundheilung. „Und das Beste: Die Substanz ist bereits als Arzneimittel zugelassen und hat bisher keine Nebenwirkungen gezeigt.“ Bis zu fünf Jahre würde es dann noch einmal dauern, bis das Medikament auf dem Markt ist.


Das scheinbar Unmögliche umsetzen

Ihren Wechsel von Hannover an die Uni Bremen und das Klinikum Bremen Mitte hat die Medizinerin nie bereut – im Gegenteil: „Hier finde ich genau die richtigen Voraussetzungen, um das scheinbar Unmögliche in die Realität umsetzen zu können.“ Zwar habe die Uni keine klassische medizinische Fakultät habe.

Durch die gute Kooperation mit dem städtischen Klinikum können wir aber auf dem Niveau einer Uniklinik wissenschaftlich und klinisch arbeiten.

Prof. Dr. med. Dr. phil. Ursula Mirastschijski, Universität Bremen und Klinikum Bremen-Mitte

 v.l.n.r.: Prof. Dr. Ursula Mirastschijski, Regina Bolte, Klinikdirektor Prof. Dr. med. C. Can Cedidi, Assistenzarzt Igor Schwab und Probandin
v.l.n.r.: Prof. Dr. Ursula Mirastschijski, Regina Bolte, Klinikdirektor Prof. Dr. med. C. Can Cedidi, Assistenzarzt Igor Schwab und Probandin © Pressedienst Bremen

Wunden fehlt Sauerstoff

Unterdessen forscht die Wahl-Bremerin auch in anderen Bereichen weiter. In ihrer täglichen Arbeit begegnen ihr immer wieder chronische Wunden, die einfach nicht heilen wollen. Als Beispiel nennt sie offene Beine bei Gefäßverkalkungen. „Den Wunden fehlt für die Heilung Sauerstoff“, sagt Mirastschijski. Von der Volkswagen-Stiftung bekam die Forscherin 100.000 Euro, um menschliche Hautzellen mithilfe von Blaualgen so zu verändern, dass sie selbst Sauerstoff produzieren. Für das Projekt holte sie sich Experten aus anderen Fachgebieten dazu: Professor Michael Vellekoop vom Fachbereich Physik/Elektronik entwickelt für sie Mikrosensoren zur Sauerstoffmessung. Und Professorin Anja Waite vom Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung bringt ihre Erfahrung mit Blaualgen in das Projekt ein. „Wenn man über seinen Tellerrand schaut, eröffnen sich plötzlich ganz neue Möglichkeiten“, betont Ursula Mirastschijski. Selbstverständlich sei so eine fachübergreifende Zusammenarbeit nicht. Für sie selbst sei das interdisziplinäre Arbeiten aber wichtig: „Man muss offen sein.“ Sonst seien visionäre Innovationen kaum möglich.

Kontakt: Prof. Dr. med Dr. phil Ursula Mirastschijski, Universität Bremen, Fachbereich Biologie/Chemie, Centrum für Biomolekulare Interaktionen, Tel. 0421 218-63224, mirastsc@uni-bremen.de

Mehr Informationen zu den Untersuchungen gibt auf der Website der Universität Bremen sowie in einer Pressemitteilung der Universität Bremen zur Forschung von Prof. Dr. med. Dr. phil. Ursula Mirastschijski.


Bilddownload

Das Bildmaterial ist bei themengebundener Berichterstattung und unter Nennung des jeweils angegebenen Bildnachweises frei zum Abdruck.

Foto 1: Prof. Dr. med. Dr. phil. Ursula Mirastschijski © Pressedienst Bremen

Foto 2: Prof. Dr. med. Dr. phil. Ursula Mirastschijski mit Probandin © Pressedienst Bremen

Foto 3: Regina Bolte (l.) und eine Testperson bei der Untersuchung © Pressedienst Bremen

Foto 4: Probandin bei der Untersuchung. Das Arzneimittel zur Behandlung von Brandnarben wird seit Dezember 2016 an Freiwilligen getestet. © Pressedienst Bremen

Foto 5: (v.l.n.r.) Prof. Dr. med. Dr. phil. Ursula Mirastschijski, Regina Bolte, Klinikdirektor Prof. Dr. med. C. Can Cedidi, Assistenzarzt Igor Schwab und Probandin bei der Untersuchung © Pressedienst Bremen


Der Pressedienst aus dem Bundesland Bremen berichtet bereits seit Juli 2008 monatlich über Menschen und Geschichten aus dem Bundesland Bremen mit überregionaler Relevanz herausgegeben von der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH. Der Pressedienst aus dem Bundesland Bremen arbeitet ähnlich wie ein Korrespondentenbüro. Bei den Artikeln handelt es sich nicht um Werbe- oder PR-Texte, sondern um Autorenstücke, die von Journalisten für Journalisten geschrieben werden.

Auf www.pressedienst.bremen.de gibt es alle bisher veröffentlichten Artikel.

Bei Fragen schreiben Sie einfach eine E-Mail an pressedienst@bremen.de

Lebensqualität
26.06.2017
Auf den „Hunt“ gekommen: Auf den Spuren der Torfschiffer

Einst versorgten sie die Städter mit Brenntorf. Heute schippern die schwarzen Torfkähne mit den braunen Segeln mit Ausflüglern über die historischen Bremer Kanäle und Fleete. Die Touren sind nichts für Eilige. Wer mit Peter Röleke und seinem „Halbhunt“ unterwegs ist, entschleunigt automatisch.

Wissenschaft
19.06.2017
Ultraschnell mit Ultraschall zum Fischgenuss

Gefrorener Fisch, der in Rekordzeit auftaut und dazu extrem frisch schmeckt: Das Bremerhavener Institut für Lebensmitteltechnik und Bioverfahrenstechnik (BILB) hat ein neues Verfahren entwickelt, das beides möglich macht. Das System sorgt für Aufmerksamkeit in der Lebensmittelbranche.

Wissenschaft
12.06.2017
Unkraut-Liebhaber mit Leidenschaft

Extrem-Botaniker, Pflanzenjäger: Seit seinem TV-Auftritt bei Stefan Raab sorgt der Pflanzenkenner Jürgen Feder für Aufsehen. Bundesweit bietet der Bremer „Botanik-Safaris“ an, im Frühjahr ist sein drittes Pflanzenbuch erschienen. Sein Erfolgsrezept: Botanik mit Geschichten, leidenschaftlich präsentiert.

Wissenschaft
12.06.2017
Wissenschaft persönlich: Prof. Dr. Peter Schmidt von der Hochschule Bremen

Bremens Wissenschaft ist exzellent! Und daran haben die vielen schlauen Köpfe, die sich in den Laboren und Hörsälen tummeln, erheblichen Anteil. Wir stellen Ihnen Prof. Dr. Peter Schmidt von der Hochschule Bremen vor.

Maritime Wirtschaft und Logistik
24.05.2017
German Dry Docks 4.0: Schiffbau mit Kurs Zukunft

Ein auf Flüssigerdgas-Antrieb umgestelltes Containerschiff und Reparaturen von Schiffen weltweit durch ein mobiles Team: Das Zeitalter der „Schifffahrt 4.0“ hat für den Werftenverbund German Dry Docks Group in Bremerhaven längst begonnen.

Wissenschaft
22.05.2017
Wissenschaft persönlich: Prof. Dr. Ruth Schilling vom Deutschen Schiffahrtsmuseum

Bremens Wissenschaft ist exzellent! Und daran haben die vielen schlauen Köpfe, die sich in den Laboren und Hörsälen tummeln, erheblichen Anteil. Wir stellen Ihnen Prof. Dr. Ruth Schilling vom Deutschen Schiffahrtsmuseum in Bremerhaven vor.

Lebensqualität
15.05.2017
Zwischen Tradition und Moderne: Die Teestadt Bremen

Vielen kommt als erstes Kaffee in den Sinn, wenn sie an ein klassisches Heißgetränk aus Bremen denken. Doch der Handel mit Tee hat in der Hansestadt ebenso Tradition. Und auch junge Start-Ups siedeln sich gern an der Weser an.

Lebensqualität
08.05.2017
Deutsche Kammerphilharmonie Bremen: Vollblutmusiker mit Unternehmergeist

Die Deutsche Kammerphilharmonie gehört zu den weltweit führenden Orchestern. Doch nicht nur der musikalische Ruf ist erstklassig, auch die interne Organisation ist besonders: Wirtschaftliche Fragen werden gemeinverantwortlich bestimmt. Das ist einzigartig in der Welt der großen Orchester.

Wissenschaft
08.05.2017
Ein Haus, das Wissen schafft

Das Haus der Wissenschaft liegt etwas verborgen, aber doch ganz zentral direkt neben dem Dom und bietet in wechselnden Ausstellungen und Vorträgen spannende Einblicke in die Arbeiten der Bremer Universitäten, Hochschulen und Forschungsinstitute. Der Clou: So gut wie alle Veranstaltungen sind kostenlos.

Wissenschaft
03.05.2017
Wissenschaft persönlich: Dr. Juliane Müller vom Alfred-Wegener-Institut

Bremens Wissenschaft ist exzellent! Und daran haben die vielen schlauen Köpfe, die sich in den Laboren und Hörsälen tummeln, erheblichen Anteil. Wir stellen Ihnen Dr. Juliane Müller vom Alfred-Wegener-Institut im Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung vor.

Lebensqualität
24.04.2017
Die Plattmacherin

Gesine Reichstein findet in den Platt-Nachrichten auch für schwierigere hochdeutsche Wörter das passende Gegenstück auf platt – und das bereits seit 1995. Die plattdeutschen Nachrichten bei Radio Bremen gibt es allerdings noch etwas länger: Sie feiern im Juli ihren 40. Geburtstag.

Start-ups
13.04.2017
Frisches ins Glas – Katharina Borgmann gibt der jungen deutschen Winzerszene mit ihrer wein.heimat eine Plattform

Existenzgründerin Katharina Borgmann hat sich 2016 in der Bremer Innenstadt im „citylab“ am Hanseatenhof mit dem Verkauf von Weinen junger Winzer selbstständig gemacht. Übrigens ist es das bundesweit einzige Geschäft für Weine der Generation Riesling.

Wissenschaft
10.04.2017
Wissenschaft persönlich: Prof. Dr. Lutz Mädler von der Uni Bremen und dem IWT

Bremens Wissenschaft ist exzellent! Und daran haben die vielen schlauen Köpfe, die sich in den Laboren und Hörsälen tummeln, erheblichen Anteil. Wir stellen Ihnen Prof. Dr. Lutz Mädler der Stiftung Institut für Werkstofftechnik (IWT) und der Universität Bremen vor. 2017 wurde er für seine Forschungstätigkeiten mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis ausgezeicnet.

Lebensqualität
03.04.2017
Deutscher Meister von der Weser

Cricket hat in Deutschland bislang ein Schattendasein geführt. Das ändert sich gerade. In Bremen hat eine Frau in der männerdominierten Sportart das Sagen – mit Erfolg. Ihre Herrenmannschaft wurde 2016 Deutscher Meister im Cricket.

Luft- und Raumfahrt
29.03.2017
Bremer Forscher ergründen Rätsel um Luftverschmutzung

Luftverschmutzung wird in vielen Großstädten weltweit zum Problem. Wo Smog entsteht und wie sich Emissionen um den Globus verbreiten, möchte ein Bremer Wissenschaftlerteam herausfinden. Dazu nutzen sie sowohl Satelliten als auch Messwagen am Boden.

Wissenschaft
27.03.2017
Die mitdenkende Wohnung

Eine intelligente Wohnung, die den Alltag erleichtert? Das ist im „Bremen Ambient Assisted Living Lab“ längst keine Zukunftsmusik mehr, sondern Teil der Forschungsarbeit. Ziel ist es, durch die mitdenkenden Wohnungen ein weitestgehend eigenständiges Leben zu ermöglichen – und das bis ins hohe Alter hinein.

Luft- und Raumfahrt
20.03.2017
2017: Das Jahr der Roboter-Missionen

Tiefsee- und Raumfahrtforscher entwickeln in der „Robex“-Allianz gemeinsam robotische Systeme. Denn sowohl im All wie in der Tiefsee müssen Roboter unter extremsten Bedingungen autonom agieren. Initiiert von der Helmholtz-Gemeinschaft, steht Robex für Robotische Exploration unter Extrembedingungen. Die wissenschaftliche Koordinatorin Martina Wilde erklärt, worum es geht.

Wissenschaft
20.03.2017
Wissenschaft persönlich: Dr. Martin Sippel vom DLR in Bremen

Bremens Wissenschaft ist exzellent! Und daran haben die vielen schlauen Köpfe, die sich in den Laboren und Hörsälen tummeln, erheblichen Anteil. Wir stellen Ihnen Dr. Martin Sippel vom DLR Institut für Raumfahrtsysteme in Bremen vor.

Erfolgsgeschichten
17.03.2017
Häuser mit Wirkung

Was wollen wir für eine Architektur? Wie wollen wir leben, lernen, arbeiten? Diese Fragen stellen sich Feldschnieders und Kister Architekten BDA immer wieder aufs Neue. Egal, ob es sich bei dem Auftrag oder Wettbewerb um ein Feuerwehrhaus, ein Industriegebäude oder eine Schule handelt.

Luft- und Raumfahrt
16.03.2017
Raumfahrtmission in der Getränkedose

Ein "Satellit" in der Größe einer Getränkedose: Das ist CanSat. Es ist aber auch ein bundes- und europaweiter Wettbewerb, in dem Schüler-Teams diese Satelliten entwickeln, bauen, programmieren – und starten lassen. Dr. Daniel Borowski, Physik-Lehrer am Gymnasium Vegesack, hat den deutschen Wettbewerb in Bremen mit initiiert und erklärt, worum es geht.

Wissenschaft
13.03.2017
Der Ersatzpapa

Robert Rennie arbeitet und lebt an der Jacobs University Bremen. Seine Berufsbezeichnung ist vielen fremd: Er ist Resident Mentor. Es ist sein Job eine familiäre Atmosphäre zu schaffen und den Studierenden dabei zu helfen, ein Zuhause fern ihrer eigenen Heimat zu finden.

Wissenschaft
06.03.2017
Wissenschaft persönlich: Dr. Sebastian Ferse vom Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung

Bremens Wissenschaft ist exzellent! Und daran haben die vielen schlauen Köpfe, die sich in den Laboren und Hörsälen tummeln, erheblichen Anteil. Wir stellen Ihnen Dr. Sebastian Ferse vom Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) in Bremen vor.

Start-ups
03.03.2017
Auf der sicheren Seite

Der Bremer Jörg Allstädt bedient den deutschlandweiten Trend nach mehr Sicherheit. Hinter dem Namen Turtle Saferooms verbirgt sich die Idee, funktionale Schutzräume in bestehende Häuser zu konstruieren – eine Sicherheitstechnik mit hohem ästhetischem Anspruch, die an der Weser geboren wurde.

Wissenschaft
27.02.2017
Die Zukunft der Weltmeere sichern

Die Professorin Dr. Anna-Katharina Hornidge koordiniert im Rahmen des EU-Projekts „Ocean Governance for Sustainability” die Zusammenkunft von 90 Fachleute aus 24 Nationen in Bremen. Auf dem Plan stehen große Themen, wie der Klimawandel, der Umgang mit Tiefseeressourcen, Ozeanversauerung und Fischereimanagement.

Wissenschaft
20.02.2017
Wissenschaft persönlich: Prof. Dr. Andreas Hepp vom ZeMKI an der Universität Bremen

Bremens Wissenschaft ist exzellent! Und daran haben die vielen schlauen Köpfe, die sich in den Laboren und Hörsälen tummeln, erheblichen Anteil. Wir stellen Ihnen Prof. Dr. Andreas Hepp vom Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI) an der Universität Bremen vor.

Start-ups
17.02.2017
Die Bioniker: "Wir generieren Wettbewerbsvorteile"

Eine Echse, die sich zur Verteidigung die Finger bricht. Pflanzen, die frieren – und als Reaktion die interne Heizung auf bis zu 50 Grad Celsius stellen: Das sind Phänomene, die Markus Hollermann und Felix Förster begeistern. Als „die Bioniker" entwickeln die Bremer von der Natur inspirierte Lösungen.

Windenergie
14.02.2017
Bergsteiger auf hoher See

Hauptsache schwindelfrei! Die meisten der Stahlbau- und Schweißspezialisten der mh² offshore GmbH aus Bremerhaven haben eine Zusatzausbildung als Industriekletterer. Sie sind zur Stelle, wenn es selbst an der Küste gewaltige Höhen zu überwinden gibt – zum Beispiel bei Arbeiten an Offshore-Windkraftanlagen.

Wissenschaft
13.02.2017
Wie in Bremen aus Schülern Nachwuchswissenschaftler werden

Es begann 1965: Henri Nannen, damaliger Chefredakteur des Stern, ruft zum ersten Wettbewerb von Jugend forscht auf. Heute ist es der bekannteste Talentwettbewerb Deutschlands – und das Land Bremen ist in vielen Bereichen seit Jahren ein Vorreiter.

Kreativwirtschaft
08.02.2017
Erfolgreiches Computerspiel aus Bremen

So schön können Unfälle aussehen: Das Bremer Startup BeamNG hat ein Computerspiel entwickelt, bei dem Auto-Crashs richtig realistisch aussehen. Damit das funktioniert, braucht man unter anderem allerhand physikalisches Wissen.

Wissenschaft
23.01.2017
Wissenschaft persönlich: Nadine Rehfeld vom Fraunhofer IFAM

Bremens Wissenschaft ist exzellent! Und daran haben die vielen schlauen Köpfe, die sich in den Laboren und Hörsälen tummeln, erheblichen Anteil. Wir stellen Ihnen Nadine Rehfeld vom Fraunhofer IFAM in Bremen vor.

Erfolgsgeschichten
13.01.2017
Als Student ein Unternehmen gründen: die Chefs von morgen an der Bremer Jacobs University

Sich mit 20 Jahren Gedanken über das eigene Unternehmen machen? An der Jacobs University werden Studierende wie Julius Schneider auf ihre Karriere als Existenzgründer vorbereitet. In Bremen treffen sie dabei auf ideale Voraussetzungen, um ihre Ideen in die Praxis umzusetzen.

Maritime Wirtschaft und Logistik
11.01.2017
Segeln auf der Bio-Welle

Vor einem Jahr hat der Prototyp einer Bio-Segeljacht bundesweit große Aufmerksamkeit erregt. Der Kleinkreuzer made in Bremen besteht hauptsächlich aus nachwachsenden Rohstoffen. Inzwischen hat er einen Käufer gefunden.

Digitalisierung / Industrie 4.0
10.01.2017
Wie 3D-Druck aus Bremen die Produktionstechnologie revolutioniert

Ob Lebensmittel, technische Bauteile oder Zahnprothesen – durch die 3D-Druck-Technik können die verschiedensten Dinge erstellt werden. Das Land Bremen gilt als Hochburg für 3D-Druck – sowohl in der Produktion als auch in der Forschung. Und das schon seit 30 Jahren.

Wissenschaft
09.01.2017
Mit den Forschern zurück in die Zukunft

Tiefsee-Bohrkerne sind für Forscher wie ein offenes Geschichtsbuch. Die in Sediment und Stein abgebildete Erdgeschichte liefert auch wichtige Daten für Klimaprognosen von morgen. Zu Besuch im Internationalen Bohrkernlager in Bremen, in dem jährlich über 200 Wissenschaftler aus der ganzen Welt forschen.

Luft- und Raumfahrt
09.01.2017
Gärtnern für Mars, Mond und Antarktis

Gemüse im Weltraum? Das könnte mit dem Container-Gewächshaus des Projekts „EDEN ISS“ vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bremen bald Wirklichkeit werden

Wissenschaft
01.01.2017
Testseite

Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea ...

Wissenschaft
19.12.2016
Wissenschaft persönlich: Prof. Dr. Juliana Sagawa vom Forschungsverbund LogDynamics

Bremens Wissenschaft ist exzellent! Und daran haben die vielen schlauen Köpfe, die sich in den Laboren und Hörsälen tummeln, erheblichen Anteil. Wir stellen Ihnen Prof. Dr. Juliana Sagawa vom Forschungsverbund LogDynamics an der Universität Bremen vor.

Wissenschaft
12.12.2016
Wissenschaft persönlich: Prof. Dr. Rolf Drechsler vom DFKI und der Uni Bremen

Bremens Wissenschaft ist exzellent! Und daran haben die vielen schlauen Köpfe, die sich in den Laboren und Hörsälen tummeln, erheblichen Anteil. Wir stellen Ihnen Prof. Dr. Rolf Drechsler vom DFKI (Cyber-Physical-Systems) und der Uni Bremen vor.

Wissenschaft
05.12.2016
Wie eine Doktorandenschule den Logistikstandort Bremen bereichert

Bremen ist der zweitgrößte Logistikstandort Deutschlands. Logistik spielt auch in der Hochschullandschaft eine tragende Rolle. Irgendwoher müssen schließlich die Nachwuchskräfte kommen, Forschungsprojekte angeschoben und Ideen entwickelt werden. Und damit sind wir bei der International Graduate School of Dynamics in Logistics, oder kurz: IGS.

Luft- und Raumfahrt
28.11.2016
„50 Prozent der Ausstellungsflächen sind schon reserviert“

2015 bekam Bremen den Zuschlag, den Weltraumkongress IAC auszurichten – nach 2003 zum zweiten Mal. Die Bewerbung geht auf eine Kooperation der bremischen Raumfahrtindustrie, -forschung und des Landes Bremen zurück. Die Ausrichtung wird unter anderem auch vom Bundeswirtschaftsministerium und vom DLR unterstützt.

Wissenschaft
26.11.2016
Logistik an Bremer Hochschulen - wie LogDynamics Forschung und Lehre vereint

Mehr als 20 Professorinnen und Professoren geben dem Logistikstandort Bremen in Forschung und Lehre ein Gesicht. Mit LogDynamics bieten sie Grundlagen- und anwendungsnahe Forschung, fachübergreifende Lehrangebote für Studierende und ein Wissenstransfer, der die Bedarfe der Unternehmen mit den technologischen Möglichkeiten aus der Forschung zusammenbringt.

Wissenschaft
14.11.2016
Wissenschaft persönlich: Dr. Marco Scharringhausen vom DLR Bremen

Bremens Wissenschaft ist exzellent! Und daran haben die vielen schlauen Köpfe, die sich in den Laboren und Hörsälen tummeln, erheblichen Anteil. Wir stellen Ihnen Dr. Marco Scharringhausen vom DLR Institut für Raumfahrtsysteme in Bremen vor.

Digitalisierung / Industrie 4.0
25.10.2016
Duale Studienprogramme Informatik – in Bremen studieren, weiterbilden und gleichzeitig Geld verdienen

Ein duales Studium Informatik öffnet jungen Frauen und Männern den Weg in die IT-Industrie. Es kombiniert erstklassige Ausbildung mit Praxiserfahrung im Unternehmen. Über das duale Studienprogramm von bremen digitalmedia, der Hochschule und Universität Bremen berichtet der diesjährige Absolvent Oliver Pohling.

Wissenschaft
24.10.2016
Hier steckt Wissenschaft drin: zu den Berg- und Talfahrten auf dem Bremer Freimarkt

Der Bremer Freimarkt aus wissenschaftlicher Perspektive: Über den Nervenkitzel, das Gefühl der Schwerelosigkeit und die g-Kräfte, die während der rasanten Achterbahnfahrten auf uns wirken, berichtet die Redaktion von Radio Bremen.

Wissenschaft
26.09.2016
Bremer Ideen erklären Wissenschaft

Die Gewinnerprojekte stehen fest und 4 von 15 kommen aus Bremen! Beim Hochschulwettbewerbs zum „Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane“ setzten sich gleich mehrere Vertreter der Bremer Wissenschaft mit ihren innovativen Kommunikationsideen durch.

Lebensqualität
26.09.2016
Warum Bremen als Kaffeehauptstadt Deutschlands gilt

Fast jede zweite Kaffeebohne wird noch heute über die bremischen Häfen eingeführt. Röstereien wie Lloyd Caffee oder Cross Coffee runden das Bild Bremens als Kaffeehauptstadt Deutschlands ab.

Maritime Wirtschaft und Logistik
14.09.2016
Digitalisierung aus Sicht der Containerlogistik

Was Digitalisierung aus Sicht der standardisierten Containerlogistik bedeutet, und wie im Forschungsprojekt ProDiS an branchenspezifischen Anwendungen gearbeitet wird, erläutert Dr. Ingo Starke. Er ist Geschäftsführer in der Firmengruppe Friedrich Tiemann.

Maritime Wirtschaft und Logistik
31.08.2016
Wie Bremer Forscher Eisberge, Ölteppiche und Piraten aus dem Weltraum beobachten

Dass es vorteilhaft sein kann, die Erde zu verlassen, um sie dann aus der Ferne umso genauer beobachten zu können, beweist das Team um Dr. Sven Jacobsen am DLR in Bremen. Es entwickelt Algorithmen mit denen das Meer genau beobachtet werden kann – Piratenschiffe eingeschlossen.

Lebensqualität
30.08.2016
Die Freimarktsfrauen

Bayernzelt, Hansezelt, Almhütte und Riverboat sind die Anlaufpunkte für feierfreudige Besucher des Bremer Freimarkts. Das Besondere an den Party-Zelten auf einem der ältesten Volksfeste in Deutschland: Sie sind fest in Frauenhand. Vier Wirtinnen und ihr Erfolgsrezept in einer männerdominierten Rummelwelt.

Luft- und Raumfahrt
30.08.2016
Frauen in der Raumfahrt

Nach 60 Jahren Raumfahrtgeschichte kämpfen Frauen wie die Bremerin Claudia Kessler immer noch um Anerkennung in einer Männerdomäne – doch mit Erfolg. Ein Umdenken hat begonnen.