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17.6.2019 - Wolfgang Heumer

Der nächste große Schritt für die Menschheit

Pressedienst
50 Jahre nach Apollo 11: Raumfahrtbranche in Bremen arbeitet an der Rückkehr zum Mond

Bremen rüstet sich als wichtiger Raumfahrtstandort für die europäischen Beiträge zum nächsten großen Schritt für die Menschheit. Bei Airbus Defence and Space haben die Vorbereitungen für das dritte Europäische Service Modul (ESM) begonnen, das die Raumkapsel Orion antreiben und die Besatzung versorgen wird. Auch die Experten von OHB Systems beschäftigen sich mit Systemen für den dauerhaften Aufenthalt auf dem Mond.

Das Service-Modul (ESM) von Airbus
Bei Airbus haben die Vorbereitungen für den Bau des Service-Moduls (ESM) begonnen, das dem Raumschiff Orion und seiner vierköpfigen Besatzung 2024 auf dem Weg zum Mond Antrieb geben und sie mit allem Lebenswichtigen versorgen soll. © NASA

Bis zu 600 Millionen Menschen schauten zu

Am 16. Juli 1969 startete eine Saturn-V-Rakete vom Kennedy Space Center in Florida. Sie benötigte drei Tage, um die Mondumlaufbahn zu erreichen. Einen Tag später war es soweit: Die ersten Astronauten der Apollo 11-Mission landeten auf dem Mond. Bis zu 600 Millionen Menschen weltweit schauten zu. Unter ihnen war auch Rolf Janovsky, damals sieben Jahre alt. „Ich kann mich gut erinnern, dass wir das vor dem Fernseher verfolgt haben. Vielleicht hat mich das so geprägt, dass ich heute in der Raumfahrt arbeite“, sagt Dr. Rolf Janovsky, der beim Bremer Raumfahrtunternehmen OHB Systems die Vorentwicklung sowie Studien und Entwürfe für neue Weltraumsysteme verantwortet.

Von Raumfahrt schon als Kind fasziniert

50 Jahre nach der ersten Mondlandung sind mit ihm und Dr. Oliver Juckenhöfel zwei Bremer so tief wie kaum ein anderer Raumfahrtexperte in Deutschland in die Rückkehr zum Trabanten eingebunden. Juckenhöfel leitet den Raumfahrt-Standort Bremen von Airbus Defence und Space. Er war zwar noch nicht geboren, als Apollo 11 um den Mond kreiste und das Landegerät „Eagle“ auf den Mond schickte. Dennoch faszinierte ihn das Thema Raumfahrt als Kind und Jugendlicher so, dass er schließlich Luft- und Raumfahrttechnik studierte. 

Bemannte Mondmission schon in fünf Jahren geplant

Dem Mond gilt inzwischen Juckenhöfels besonderes Augenmerk. „Wenn man abends zum Himmel schaut und weiß, da oben fliegen wieder Menschen hin – das ist doch einfach toll“, sagt er. Sein derzeit größtes Projekt ist das Europäische Service Modul (ESM) für das NASA-Raumschiff Orion. Dessen buchstäblich tragende Rolle bei der nächsten Mondmission der Amerikaner kommt selbst für die Fachleute überraschend früh: Bereits in fünf Jahren und nicht erst 2028 soll ein NASA-Astronaut – und erstmals auch eine Astronautin – den Boden des Mondes betreten.

Dr. Oliver Juckenhöfel leitet den Raumfahrt-Standort Bremen von Airbus Defence und Space.
Dr. Oliver Juckenhöfel leitet den Raumfahrt-Standort Bremen von Airbus Defence und Space. © Airbus

Auf der Suche nach dem Ursprung des Lebens auf der Erde

Im Apollo-Programm der NASA war die Eroberung des Weltalls eine Frage der nationalen Ehre. Unter dem Schock, dass die damalige Sowjetunion mit Juri Gagarin 1961 den ersten Mensch ins All gebracht hatte, setzte der damalige US-Präsident John F. Kennedy seinem Land ein ehrgeiziges Ziel: Vor dem Ende des Jahrzehnts sollte ein Amerikaner auf dem Mond sein. Und so geschah es dann auch. In den darauffolgenden drei Jahren gab es fünf weitere bemannte Mondlandungen, insgesamt betraten zwölf Menschen den Mond – zuletzt im Jahr 1972.

Nun soll es wieder passieren. Prestige-Denken spielte wohl auch eine Rolle, als US-Präsident Donald Trump die Beschleunigung des NASA-Programms für die Rückkehr zum Mond durchsetzte. Doch das Interesse am Erdtrabanten geht weit über die politische Symbolik hinaus. „Es ist inzwischen klar, dass der Mond einen wesentlichen Einfluss auf das Leben auf der Erde hat, deswegen wollen wir ihn intensiv erforschen“, erläutert Rolf Janovsky, der als Präsidiumsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt gerade ein vielbeachtetes Symposium „50 Jahre Mondlandung“ organisiert hat. So deutet vieles darauf hin, dass erst der stabilisierende Einfluss der Mondanziehung die Erde in der Position hält, die ein Leben auf der Erde ermöglicht. Und: „Der Mond ist gewissermaßen ein Archiv, das viereinhalb Milliarden Jahre zurückreicht.“ Mond und Erde entstanden etwa zur selben Zeit. Anders als auf der Erde hat sich seitdem auf der Mondoberfläche nichts Grundlegendes geändert: „Vielleicht gibt es dort sogar Hinweise, ob das Leben auf der Erde möglicherweise von Kometen aus dem All gekommen ist.“

In Bremen entstanden das Columbus-Labor und Galileo-Satelliten

Die Raumfahrtindustrie in Bremen trug in den vergangenen Jahrzehnten entscheidend zu europäischen Komponenten für die Raumfahrt bei. Unter anderem entstanden hier das Columbus-Labor als Europas Beitrag zur Internationalen Raumstation ISS, aber auch die Satelliten des europäischen Navigationssystems Galileo, höchstauflösende Fernerkundungssatelliten und Beiträge zur Erkundung des Mars. Mit dem autonomen Weltraumtransporter ATV zur Versorgung der ISS verschaffte sich Airbus schließlich die Eintrittskarte zum Mond-Programm der Amerikaner. „Mit der ATV-Technologie haben wir uns für die Entwicklung und den Bau des Service-Moduls für das neue Raumschiff Orion qualifiziert“, betont Juckenhöfel. 

Vorarbeiten für das dritte Europäische Servicemodul laufen

Orion ist auch optisch der direkte Nachfolger der legendären Apollo-Raumschiffe: Die Besatzung ist in einer kegelförmigen Kapsel untergebracht. Während des Fluges wird sie aus dem Service-Modul – das es ähnlich bei Apollo gab – mit allem Lebensnotwendigen versorgt. Zudem enthält der zylinderförmige Anhang den Antrieb des Raumschiffes. Ursprünglich sollte das Modul vom amerikanischen Luft- und Raumfahrtkonzern Lockheed Martin gebaut werden. Dann entschied die NASA, es als Gegenwert für den ESA-Anteil an den Betriebskosten der ISS aus Europa zu beziehen. „Es ist das erste Mal, dass die NASA ein systemkritisches Bauteil an einen Partner außerhalb der USA vergeben haben“, unterstreicht Juckenhöfel. Ursprünglich sollte nur ein Modul für einen unbemannten Testflug in 2020 gebaut werden. Dann folgte das zweite Modul für den ersten bemannten Flug 2022 rund um den Mond. Jetzt laufen die Vorarbeiten für das dritte Europäische Servicemodul (ESM), das die Amerikaner 2024 auf den Mond bringen soll.

Weichenstellung für Europas Beteiligung am Mond spätestens im November

Für Juckenhöfel wie auch für Janovsky lautet die große Frage: Was werden die Europäer noch zu den Mondmissionen beitragen können? Fast so wichtig wie die Bereitschaft der Amerikaner, internationale Partner zu beteiligen, sei der Wille der Europäer, in einen eigenen Beitrag zu investieren. „Das ist unverzichtbar, wenn wir uns nicht dauerhaft aus der Exploration und dem Thema Mond verabschieden wollen“, meint Juckenhöfel. „Es wird eine schwierige Diskussion und Entscheidung“, weiß Janovsky, „es gibt viele konkurrierende Projekte, die für sich jeweils auch eine hohe Berechtigung haben. Und schließlich müssen noch die durchaus unterschiedlichen Interessen der ESA-Mitgliedsländer berücksichtigt werden.“

Auf dem Weg zum Mond ist eine Zwischenlandung geplant

Die überraschende Entscheidung der USA für die vorgezogene Rückkehr zum Mond brachte Europa in Zugzwang: Eine Weichenstellung muss nun beim ESA-Ministerrat Ende November in Sevilla fallen. Janovsky und Juckenhöfel lassen keine Zweifel daran, dass eine Beteiligung am Mond-Programm für die technologische Entwicklung Europas unverzichtbar sei. Der Raumfahrtstandort Bremen spiele dabei eine zentrale Rolle. Anders als im Apollo-Programm werden die Amerikaner nicht Nonstop zum Mond fliegen, sondern erst eine Zwischenstation – das Lunar Gateway – ansteuern, das in einem elliptischen Orbit mit einem Abstand von bis zu 70.000 Kilometern um den Mond kreisen soll.

Der "Umsteigebahnhof" Lunar Gateway
So wird der "Umsteigebahnhof" Lunar Gateway aussehen. Für alle mit ESA gekennzeichneten Bauteile – die Tankstation Esprit, der Wohnraum "International Habitation Modul" und das Service-Modul ESM verfügen Bremer Raumfahrtunternehmen über die Schlüsselkompetenzen. © ESA

OHB Systems arbeitet an ersten Studien für Modul mit dem Namen „Esprit“

In ersten Studien bekräftigte die NASA, dass sie diese Station mit den bewährten internationalen Partner-Agenturen aus der ISS bauen will. Die ESA will den Aufenthaltsbereich sowie ein Tank- und Versorgungsmodul übernehmen. Gemeinsam mit dem französischen Raumfahrtkonzern Thales Alenia arbeitet OHB Systems an ersten Studien für dieses Modul mit dem klangvollen Namen „Esprit“. Unter anderem beschäftigen sich die Bremer mit der Struktur und seinem Thermalsystem – gewissermaßen die Klimaanlage – sowie mit den Anlagen für das Auftanken des Antriebs der Station mit dem Edelgas Xenon. Für Esprit komme den Bremern ihre besondere Kompetenz im Satellitenbau genau zu Pass.

Der Transport von einem Kilo kostet mindestens eine Million Euro

Darüber hinaus beschäftigt sich OHB schon seit Jahren vielfältig mit dem Thema Mond. Dr. Marco Berg verantwortet in dem Bremer Unternehmen die Projekte der astronautischen Raumfahrt insbesondere für die ISS. In der Studie „Urban“ beschäftigte Berg sich im Auftrag der ESA mit Technologien für eine permanent bemannte Station auf dem Mond, die als Fernziel hinter den aktuellen Plänen steht. Berg und sein Team suchten nach Möglichkeiten, diese Station mit möglichst geringem Aufwand zu bauen. „Der Transport des gesamten Baumaterials oder von vorgefertigten Teilen wäre viel zu teuer“, erläutert Berg. Als Faustregel gilt: Pro Kilogramm kostet der Transport mindestens eine Million Euro. 

Erste-Hilfe auf dem Mond kommt aus dem 3D-Drucker

Eine mögliche Alternative wäre der Einsatz von 3D-Druckern, um zumindest die Außenhülle einer solchen Station aus Mondgestein zu drucken. Additive Manufacturing – so die offizielle Bezeichnung – könnte auch an vielen anderen Stellen hilfreich sein: „Aus ursprünglich mehr als 50 unterschiedlichen additiven Verfahren haben wir am Ende die vier vielversprechendsten herausgefiltert“, berichtet der Projektleiter. Neben der Produktion von Baustoffen könnten auch Werkzeuge und Hightech-Geräte mithilfe von 3D-Druckern geschaffen werden. Und selbst für die medizinische Versorgung der Mondbewohner wäre die Technologie einsetzbar: „Es ist mittlerweile State-of-the-art, auf diese Weise menschliches Gewebe oder Implantate herzustellen“, so Berg.

Mit dem neuen Namen des Programms schließt die NASA einen Kreis

Ob und was auf die Bremer Raumfahrtexperten demnächst zukommt, wird sich wahrscheinlich schon im Laufe des Jahres herauskristallisieren. Derzeit – so bestätigen Juckenhöfel und Janovsky – gibt es aber noch viele Fragen und Unklarheiten rund um Amerikas überraschend schnellen Aufbruch zum Mond. Das einzige, was derzeit feststeht, ist der Name des Programms: Artemis. Die NASA schließt damit den Kreis zur Apollo-Mission vor 50 Jahren. Die griechische Göttin des Mondes ist die Zwillingsschwester des Lichtgottes Apollo.


Pressekontakt:

Siegfried Monser, Communications Business Partner Space Systems, Airbus Defence and Space, Telefon +49 421 539 5815, E-Mail: siegfried.monser@airbus.com.

Günther Hörbst, Leiter Unternehmenskommunikation bei OHB Systems AG, Telefon +49 421 2020-9438, Mobil +49 171 1931041, E-Mail: guenther.hoerbst@ohb.de.


Bildmaterial: 

Das Bildmaterial ist bei themengebundener Berichterstattung und unter Nennung des jeweils angege-benen Bildnachweises frei zum Abdruck.

Foto 1: Bei Airbus haben die Vorbereitungen für den Bau des Service-Moduls (ESM) begonnen, das dem Raumschiff Orion und seiner vierköpfigen Besatzung 2024 auf dem Weg zum Mond Antrieb geben und sie mit allem Lebenswichtigen versorgen soll. © NASA

Foto 2: Dr. Oliver Juckenhöfel leitet den Raumfahrt-Standort Bremen von Airbus Defence und Space. © Airbus

Foto 3: So wird der "Umsteigebahnhof" Lunar Gateway aussehen. Für alle mit ESA gekennzeichneten Bauteile – die Tankstation Esprit, der Wohnraum "International Habitation Modul" und das Service-Modul ESM verfügen Bremer Raumfahrtunternehmen über die Schlüsselkompetenzen. © ESA


Der Pressedienst aus dem Bundesland Bremen berichtet bereits seit Juli 2008 monatlich über Menschen und Geschichten aus dem Bundesland Bremen mit überregionaler Relevanz herausgegeben von der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH. Der Pressedienst aus dem Bundesland Bremen arbeitet ähnlich wie ein Korrespondentenbüro. Bei den Artikeln handelt es sich nicht um Werbe- oder PR-Texte, sondern um Autorenstücke, die von Journalisten für Journalisten geschrieben werden.

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13.08.2018
Wissenschaft Persönlich: Dr. Michael Buchwitz

Bremens Wissenschaft ist exzellent! Wir stellen Ihnen Dr. Michael Buchwitz vor, der mittels Satelliten atmosphärische Gase am Institut für Umweltphysik misst. Wie er mit Papier und Stift das Klima rettet, was bisher seine größte Herausforderung war und welche Seiten er an Bremen besonders schätzt, erfahren Sie im Interview.

Lebensqualität
06.08.2018
Der Bürgerpark – eine Großstadtoase

Abenteuerland für Kinder, Anziehungspunkt für Kultur- und Naturliebhaber und Joggingstrecke: Der unter Denkmalschutz stehende Bremer Bürgerpark ist alles in einem. Seit mehr als 150 Jahren wird er allein mithilfe von Spenden erhalten.

Wirtschaftsstandort Bremen
25.07.2018
Bremens Wirtschaft wächst und wächst

Wer hätte das gedacht? Ausgerechnet Bremen als kleinstes Bundesland verzeichnete in 2017 das höchste Wirtschaftswachstum aller Bundesländer. Mit preisbereinigt 3,3 Prozent lag Bremen deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 2,2 Prozent. Woran das liegt und ob es so bleibt.

Maritime Wirtschaft und Logistik
25.07.2018
Hauptstadt der Fischstäbchen

Fischstäbchen sind ein Phänomen: Seit fast 60 Jahren werden sie am Standort Bremerhaven hergestellt. In dieser Zeit haben sie allen Lebensmitteltrends getrotzt, sie sind heute beliebter denn je: 24 Stück pro Jahr isst im Durchschnitt jeder Verbraucher in Deutschland. Produziert werden sie in Bremerhaven: Der Hauptstadt der Fischstäbchen.

Luft- und Raumfahrt
23.07.2018
Wissenschaft Persönlich: Daniel Pika

Bremens Wissenschaft ist exzellent! Wir stellen Ihnen Daniel Pika vor, der bei der Ariane Group in Bremen arbeitet. Welche drei Eigenschaften er als persönliche Erfolgsformel hat, warum ihn sein Werdegang von Zürich nach Bremen führte und weshalb er unsere Hansestadt mit einem Albatross vergleicht, erfahren Sie im Interview.

Luft- und Raumfahrt
16.07.2018
Die Vermessung des Weltalls

Mars, Merkur und Mond: Zur besseren Erkundung von Himmelskörpern sind fundierte Geländekarten notwendig. Ein internationales Forschungsprojekt schafft dafür jetzt die Grundlagen. Der Bremer Geologe Dr. Angelo Pio Rossi hat das Datenprojekt mit initiiert.

Stadtentwicklung
12.07.2018
Wie Bremen für Fahrradfahrer neue Wege geht

Mit einem besonderen Modellquartier in der Alten Neustadt will Bremen einmal mehr Verkehrsgeschichte schreiben: Doch die neu eingerichtete Zone ist nicht das einzige innovative Vorhaben, mit dem die Hansestadt sich als Fahrradstadt auszeichnen will.

Luft- und Raumfahrt
09.07.2018
Großprojekt zur Schlüsseltechnologie Leichtbau gewinnt an Konturen

Weit fortgeschritten ist der Neubau des komplexen Forschungs- und Entwicklungszentrums EcoMaT in der Airport-Stadt Bremen. Zu den künftigen Nutzern zählen neben Airbus und Testia zahlreiche renommierte mittelständische Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen. Nach dem Richtfest steht jetzt der Innenausbau an.

Maritime Wirtschaft und Logistik
04.07.2018
Mit intelligenter Software den Meeresboden entdecken

Eines der letzten großen Geheimnisse des Erdballs liegt tief im Wasser. Wie genau der Grund beschaffen ist, wie es um Tier- und Pflanzenwelt bestellt ist, wo das Ökosystem empfindlich gestört ist - all das wissen wir derzeit nur in Ausschnitten. Vier junge Wissenschaftler aus Bremen wollen das ändern.

Luft- und Raumfahrt
29.06.2018
Wissen fürs Weltall

Wenn Menschen dauerhaft auf dem Mond leben wollen, müssen sie sich mit Wasser und weiteren Lebensnotwendigkeiten versorgen. In Bremen arbeiten Wissenschaft und Industrie an den entsprechenden Technologien, die auch auf der Erde eingesetzt werden können – etwa in Wüstenregionen.

Luft- und Raumfahrt
25.06.2018
Women in Aerospace – ein Netzwerk, das Frauen in der Raumfahrt fördert

Raumfahrt ist nicht nur Männersache. Das weltweit agierende Netzwerk Women in Aerospace (WIA) möchte die Chancen von Frauen auf Führungspositionen und ihre Sichtbarkeit in der Luft- und Raumfahrtbranche erhöhen – auch in Bremen. Ein Interview mit Antonella Sgambati und Michaela Cantisani, Koordinatorinnen von WIA Bremen.

Gewerbeflächen
20.06.2018
Gewerbegebiete in Bremen: Flächen für individuelle Bedürfnisse

Ob Logistikbranche im GVZ Bremen, Forschungsinstitute im Technologiepark oder internationale Unternehmen in der Airport-Stadt – in Bremen finden Firmen das passende Gebiet. Vielleicht auch ein Branchenmix für mehr Kreativität? Wir zeigen Ihnen, welches Gewerbegebiet zu Ihnen passt.

Wissenschaft
18.06.2018
Algorithmen gegen den Bienenschwund

Viele Bienenarten sind gefährdet. An der Uni Bremen läuft daher das Projekt „Bee Observer“ (dt.: Bienenbeobachter): Forscher, Imker und freie Entwickler kooperieren, um dem Bienenschwund entgegenzuwirken. Die Zusammenarbeit von Wissenschaftlern und Bürgern ist in dieser Form ein Novum.

Lebensqualität
15.06.2018
Garten macht Schule

Kartoffeln setzen, Getreide säen, Tiere beobachten, Müsli selber machen: Im Umweltbildungszentrum Bremen lernen Kinder und Jugendliche, wie spannend die Natur sein kann und woher unsere Lebensmittel kommen. Nicht nur die Lehrer sind begeistert.

Stadtentwicklung
12.06.2018
Studieren, forschen und leben im Technologiepark Bremen

19.500 Studierende auf dem Campus, zahlreiche Forschungsinstitute und High-Tech-Unternehmen, Parks, Hotellerie, Gastronomie und natürlich das Science Center Universum Bremen – der Technologiepark Bremen ist einer der erfolgreichsten Deutschlands. Was ist sein Geheimnis?

Luft- und Raumfahrt
11.06.2018
Wissenschaft Persönlich: Dr. Eva Hackmann

Bremens Wissenschaft ist exzellent! Und daran haben die vielen schlauen Köpfe, die sich in den Laboren und Hörsälen tummeln, erheblichen Anteil. Wir stellen Ihnen Dr. Eva Hackmann vor, Leiterin der Arbeitsgruppe Gravitationstheorie am Zentrum für Angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen.

Maritime Wirtschaft und Logistik
30.05.2018
Keine Chance für Lkw-Planenschlitzer

Lkw-Ladungsdiebstähle sind ein zunehmendes Problem für Spediteure und Versicherer. Der Bremerhavener Student Andreas Gießler hat deshalb mit seiner von ihm entwickelten „Alarmplane“ für viel Furore in der Branche gesorgt. Sobald Langfinger anfangen, eine Plane aufzuschlitzen, ertönt ein Signal und vertreibt die Täter.

Erfolgsgeschichten
25.05.2018
Glocke Bremen: Astreine Akustik

Ob die Sopranistin Cecilia Bartoli, der Bassbariton Bryn Terfel oder der Dirigent Herbert von Karajan – die Bremer Glocke hat dank ihrer herausragenden Akustik schon etliche Musikerherzen erobert. Das über die Grenzen der Hansestadt bekannte Konzerthaus im Art-Decó-Gewand wurde vor 90 Jahren eröffnet.

Erfolgsgeschichten
18.05.2018
Stuhl mit Elefantenbein: Wie Möbelbau Kulturen verbindet

Werkstatt für Designentwicklung und Möbelbau, aber auch Experimentier- und Denkraum für neue Lebensentwürfe: So beschreiben die Initiatorinnen Paula Eickmann und Tanja Engel ihr Projekt Weserholz in Bremen. Junge Menschen, die noch nicht lange hier leben, lernen tischlern – aber nicht nur. Ein neuer Ansatz, der selbst in Bayern überzeugt.

Luft- und Raumfahrt
14.05.2018
Künstliche Intelligenz made in Bremen

Künstliche Intelligenz ist kein Computerprogramm, sondern eine Herausforderung: Wie findet sich ein Roboter in einer realen, nicht planbaren Umgebung zurecht? Lösungen dafür werden seit 30 Jahren im Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz entwickelt. Der Bremer Standort ist dabei so erfolgreich, dass die Mitarbeiter jetzt ein eigenes Unternehmen gründen.

Wissenschaft
07.05.2018
Wissenschaft Persönlich: Dr. Sebastian Bartsch

Bremens Wissenschaft ist exzellent! Und daran haben die vielen schlauen Köpfe, die sich in den Laboren und Hörsälen tummeln, erheblichen Anteil. Wir stellen Ihnen Dr. Sebastian Bartsch vor, Teamleiter für "Verhaltenssteuerung, Simulation und Evaluation" am DFKI Robotics Innovation Center. Er forscht in den Bereichen Raumfahrtrobotik und Autonomes Fahren.

Erfolgsgeschichten
27.04.2018
Zweites Leben für ausgediente Energiespender

Im Alltag sind Batterien und Akkus unverzichtbare Helfer. Doch wenn ihnen die Energie ausgeht, werden sie zum Umweltproblem. Die Redux GmbH in Bremerhaven nimmt sich diesem an: Das Unternehmen ist der weltweit führende Recycler von Gerätebatterien. Jetzt hat es auch ein Verfahren für den Umgang mit problematischen Lithium-Ionen-Akkus entwickelt.

Luft- und Raumfahrt
25.04.2018
Völlig schwerelos: Die Industrie fasst Fuß im All

Wird die internationale Raumstation ISS privatisiert? Zumindest die NASA hegt entsprechende Pläne, die Industrie in Europa zeigt sich ebenfalls interessiert. Zum Auftakt soll die in Bremen entwickelte, kommerzielle ISS-Plattform „Bartolomeo“ der Wirtschaft ein Experimentierfeld im All bieten.

Erfolgsgeschichten
20.04.2018
Meisterliches Blech

Ob Barocktrompete, Bassposaune oder Triangel – die Instrumente der Bremer Meisterwerkstatt Thein Brass genießen Weltruhm. Jazzgrößen wie Uli Beckerhoff und Klassikhelden stehen gleichermaßen auf die Handwerkskunst mit Tradition aus der Hansestadt.

Gewerbeflächen
19.04.2018
Airport-Stadt Bremen: Wo Luft- und Raumfahrt zu Hause sind

Internationaler Verkehrsknotenpunkt, außergewöhnlicher Standort der Luft- und Raumfahrtbranche, Forschung und Lehre: Die Airport-Stadt Bremen nimmt unter allen deutschen Flughafen-Standorten eine beispielhafte Stellung ein. Hier sind zehn Vorteile dieses Standorts.

Start-ups
18.04.2018
Innovationen fördern – mit ZIM-Netzwerken

Innovationen sind das Lebenselixier von Unternehmen. Warum ist es dann so schwer, innovativ zu sein? Alltagstrott, Zeitmangel und Ressourcen stehen dem Mittelstand oft im Weg. Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundes hilft Unternehmen mit Fördermitteln, neue Ideen umzusetzen. Das Ziel: Innovation in einfach.

Luft- und Raumfahrt
16.04.2018
Wissenschaft Persönlich: Dr. Valerie Schröder

Bremens Wissenschaft ist exzellent! Und daran haben die vielen schlauen Köpfe, die sich in den Laboren und Hörsälen tummeln, erheblichen Anteil. Wir stellen Ihnen Dr. Valerie Schröder vor, die für Airbus an der Entwicklung von CIMON, einem fliegenden, sprechenden kugelförmigen Roboter für die ISS arbeitet.

Luft- und Raumfahrt
26.03.2018
Wissenschaft Persönlich: Prof. Dr.-Ing. Uwe Apel

Bremens Wissenschaft ist exzellent! Und daran haben die vielen schlauen Köpfe, die sich in den Laboren und Hörsälen tummeln, erheblichen Anteil. Wir stellen Ihnen Prof. Dr.-Ing. Uwe Apel vor, Studiengangsleiter Luft- und Raumfahrttechnik an der Hochschule Bremen und stellvertretender Leiter des Instituts für Aerospace Technologie.

Erfolgsgeschichten
23.03.2018
Von der Kunst, eine Blechbox in Szene zu setzen

Wer Altkleider, Schuhe, Elektroschrott oder abgelaufene Medikamente entsorgt, wirft sie oft in Sammelbehälter. Was viele nicht wissen: Eine große Zahl dieser Container kommt aus Bremen. Das Unternehmen JO-BA hat sich damit europaweit als Marke etabliert – und will auch in Sachen Nachhaltigkeit Zeichen setzen.

Maritime Wirtschaft und Logistik
21.03.2018
Auf große Fahrt: Segelschiff „Grönland“ ist das älteste Polarforschungsschiff der Welt

Sie hat die erste deutsche Arktisexpedition im Jahr 1868 ins Nordmeer gebracht: die „Grönland“. Im Mai jährt sich der Start zum 150. Mal. Der Einmaster gehört heute zur Flotte des Deutschen Schiffahrtsmuseums in Bremerhaven, das dieses Jubiläum beim Seestadtfest mit Aktionen rund um das immer noch aktive Schiff feiert.

Wissenschaft
12.03.2018
Mit dem Eis-Maulwurf außerirdischem Leben auf der Spur

Gibt es außerirdisches Leben? Informatiker der Universität Bremen arbeiten an einer Sonde, die eines Tages auf dem Saturnmond Enceladus Leben aufspüren soll. Dort wurden bereits aktive Eisgeysire entdeckt. Darunter könnte Wasser sein: die Voraussetzung für Leben. Der nächste Test unter Extrembedingungen führt die Wissenschaftler im Sommer in die Alpen.

Start-ups
23.02.2018
Tüte statt Tonne

Das Bremer Start-up FoPo sieht sich als Lebensmittelretter: Unansehnliches, aber trotzdem schmackhaftes Gemüse und Obst wird zu Pulver verarbeitet. Es kann für Smoothies verwendet oder in den Joghurt gerührt werden. Geholfen hat bei der erfolgreichen Unternehmensgründung die Bremer Initiative kraftwerk – city accelerator bremen.

Luft- und Raumfahrt
20.02.2018
Wohnraum für den Mond

Auf dem Mond sollen eines Tages Astronauten leben und forschen, und auch eine Besiedlung des Mars ist inzwischen mehr als nur ferne Utopie. Doch wie können Menschen in außerirdischer Umgebung wohnen? Das Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen arbeitet an einer Lösung.

Erfolgsgeschichten
14.02.2018
Zwölfjährige Jungstudentin feiert am Klavier Erfolge

Sophia Lewerenz ist ein Phänomen: Die Zwölfjährige ist an der Hochschule für Künste (HfK) Bremen bereits seit zwei Jahren als Jungstudentin eingeschrieben. Die Bremerin verzaubert mit ihrem Klavierspiel regelmäßig ihre Zuhörer und überzeugt auch bei internationalen Wettbewerben. Für sie schuf eine Jury sogar spontan einen Sonderpreis.

Wissenschaft
29.01.2018
Dem Geheimnis der Schokolade auf der Spur

Schokolade wird in Deutschland bereits seit Jahrhunderten konsumiert. Dennoch ist bis heute über die Inhaltsstoffe des Kakaos weniger bekannt als von anderen Genussmitteln wie Kaffee oder Wein. Das wollen Forscher der Bremer Jacobs University ändern. Für einen Schweizer Schokoladenproduzenten analysieren sie Kakaofrüchte. Dabei machten sie eine sensationelle Entdeckung.

Wissenschaft
22.01.2018
Molekularbiologen der Universität Bremen weisen seltenes Phänomen nach

Wenn sich Pflanzen fortpflanzen, können dabei überlebensfähige Nachkommen mit drei Eltern herauskommen. In der Natur kommt dieses Phänomen so selten vor, dass es die Forschung bisher übersehen hat. Molekularbiologen der Uni Bremen haben jetzt erstmals den Nachweis dafür geliefert – und erschließen damit neues Potenzial für die Pflanzenzüchtung.

Erfolgsgeschichten
19.01.2018
Bremerhavens Hip-Hop-Wunder

Deutschlands Hip-Hop-Hoffnung kommt aus Bremerhaven. Leonie Brouwer-Pohlenz ist erst 14 Jahre alt, auf den Tanzflächen der Welt aber schon ein alter Hase. 14 Stunden trainiert sie in der Woche für ihren größten Traum: die beste Hip-Hop-Tänzerin der Welt zu werden. Das soll im kommenden Jahr endlich gelingen – bei der Weltmeisterschaft in Bremerhaven.

Maritime Wirtschaft und Logistik
18.12.2017
Gute Unterhaltung an Bord: Bremer Mittelständler bringt Ton und Bild auf Megayachten

Das Bremer Unternehmen Home & Marine arbeitet in einer Branche, die ebenso von Faszination wie von größter Diskretion geprägt ist: Sie stattet Megayachten mit komplexen Entertainmentsystemen aus. Über Kunden und Aufträge wird nicht gerne gesprochen. Mehr als 100 Yachten hat Home & Marine seit der Firmengründung vor gut 25 Jahren ausgestattet.

Maritime Wirtschaft und Logistik
13.12.2017
Fischsommeliers sind Kenner ihres Fachs

Es gibt den Sommelier für Bier, Käse, Fleisch und den für Wein – für Fisch bisher aber nicht. Das hat sich geändert. An der Transgourmet Seafood Akademie in Bremerhaven absolvierten die europaweit ersten Fischsommeliers ihre Prüfungen. 2018 werden zwei weitere Fortbildungen angeboten – sie sind bereits ausgebucht.

Erfolgsgeschichten
08.12.2017
„Wir sind Sammler, aber keine Jäger“

Was viele nicht wissen: Bremen hat im Ländervergleich die zweithöchste Dichte an Stiftungen. Eine von ihnen ist die Karin und Uwe Hollweg Stiftung, die große und kleine Kulturprojekte in der Hansestadt und bundesweit fördert. Für sein Mäzenatentum bekam das Ehepaar Hollweg bereits den Maecenas-Preis.

Automotive
17.11.2017
Fahrerlose Autos der Zukunft: Bremer Wissenschaftler tüfteln mit

Am Computer arbeiten, während das Fahrzeug die Steuerung übernimmt, so könnte die Zukunft des Autofahrens aussehen. In Bremen arbeiten sie dran: Auf den Straßen sind Wissenschaftler der Universität mit einem ersten Testauto unterwegs. Erfahrungen aus der Raumfahrtforschung fließen dabei mit ein.

Maritime Wirtschaft und Logistik
14.11.2017
„Bananenschalen gehören nicht ins Meer“ – Reederei führt einzigartigen Umweltstandard in der Schifffahrt ein

Die Bremerhavener Reederei Innoven hat einen neuen Öko-Schiffstyp geschaffen: Das „Lowest Emission Vessel“ zeichnet sich durch geschlossene Kreislaufsysteme an Bord und einen umweltfreundlichen Antrieb aus. Das Unternehmen betreibt drei Schiffe, die nach diesen Maßgaben umgebaut wurden. Nun steht ein erster Neubau an.

Luft- und Raumfahrt
06.11.2017
Mit Blech, Charme und Schablone – Die Rekonstruktion der Condor in Bremen ist Detektivarbeit

Sie war nicht irgendein Passagierflugzeug. Sie war eine Legende: Die in Bremen gebaute viermotorige Focke-Wulf FW 200 Condor überquerte als erstes Passagierflugzeug nonstop den Großen Teich. Dank der Hartnäckigkeit und Akribie Dutzender Bremer Rentner können sich Luftfahrtfreunde bald wieder an ihrem Anblick erfreuen.

Maritime Wirtschaft und Logistik
25.10.2017
Fischereiforschung der Zukunft

Mit einem 40 Millionen Euro teuren Neubau in Bremerhaven fasst der Bund seine Fischerei-Forschungsinstitute an einem Ort zusammen – statt wie bisher an vier. Die Arbeitsbedingungen sollen so optimiert werden. Baustart war Ende 2014, bald ziehen 150 Forscher in das High-Tech-Gebäude ein.

Luft- und Raumfahrt
23.10.2017
Raumfahrt studieren in Bremen

Wichtige Teile der Trägerrakete Ariane kommen ebenso aus Bremen wie ein Labor für die internationale Raumstation ISS oder Satelliten für das europäische Navigationssystem Galileo: Die Stadt an der Weser hat sich längst als einer der bedeutendsten Raumfahrtstandorte Europas etabliert. Die Uni Bremen trägt dem Rechnung und hat jetzt zwei einzigartige internationale Masterstudiengänge gestartet.

Erfolgsgeschichten
20.10.2017
Im Notfall Hypnose

Viele kennen Hypnotiseure aus dem Fernsehen oder von der Showbühne. Dass sich Hypnose in der Medizin als schonende Behandlungsmethode einsetzen lässt, ist wenigen bekannt. Das bundesweit einzigartige Ausbildungsinstitut für Notfall-Hypnose in Bremen will das ändern: Mediziner, Rettungssanitäter und Notfallseelsorger lernen dort, wie sie die Schmerzen von Patienten mit Worten lindern können.

Automotive
29.09.2017
Unter Strom – Elektroflitzer im Eigenbau

In der Formula Student kämpfen Studierende mit selbst konstruierten Formel-Rennfahrzeugen aus aller Welt um den Sieg, unter anderem beim Saisonfinale in Hockenheim. Ein Bremer Team ist seit 2013 mit einem Elektrorennwagen dabei. Ihr ambitioniertes Ziel: die Top Ten.

Luft- und Raumfahrt
25.09.2017
Frische Brötchen für das Weltall

Wenn Astronauten eines Tages zum Mars fliegen wollen, müssen sie sich unterwegs mit Nahrung versorgen. Ein Teil der Lösung könnte sein, dass sie selbst Getreide anbauen und Brot backen. Das Start-up „Bake in Space“ aus Bremen ist kurz davor, diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen.

Start-ups
22.09.2017
Neues Altes – wie mySWOOOP mit gebrauchten Geräten das Internet erobern möchte

mySWOOOP hat geschafft, wovon viele Gründerinnen und Gründer träumen: innerhalb von wenigen Jahren den Schritt vom Start-up zum Shooting-Star mit Millionenumsatz. Schlüssel des Erfolgs war der Einstieg des Bremer Traditionsunternehmens C. Melchers.

Erfolgsgeschichten
13.09.2017
Nah dran: Erfolgreiche Web-Serie „Wishlist“

Die Web-Serie „Wishlist“ von Radio Bremen räumt Preise ab, die zweite Staffel ist gerade abgedreht und soll noch in diesem Jahr online gehen. Der Sender knüpft damit an eine Haustradition an: Neues wagen. Nun eben für die junge Generation im Netz.

Lebensqualität
11.09.2017
Ritt auf dem Besen

Was in den Harry-Potter-Romanen begann, ist inzwischen eine der am schnellsten wachsenden Sportarten: Quidditch. Von Laien wird das Ballspiel mit Besen gerne belächelt, tatsächlich geht es dabei hart zur Sache. In Bremen findet das deutsche Qualifikationsturnier für den europäischen Cup statt.

Unternehmensservice Bremen
31.08.2017
Standortfaktoren Bremen: Mit diesen 5 Punkten überzeugt die Hansestadt Unternehmen

Airbus weiß es und Mercedes sowieso: Wenn es um Infrastruktur und Gewerbeflächen geht, sollten Unternehmen ihren Blick nach Nordwesten richten. Auf Bremen. Mit diesen Standortfaktoren überzeugt die Hansestadt.

Maritime Wirtschaft und Logistik
30.08.2017
„Tour de Fisch“: Per Bus durch den größten Kühlschrank Europas

Fisch spielt in Bremerhaven eine große Rolle. Die Stadt an der Nordseeküste ist nicht nur die Fischstäbchen-Hauptstadt der Welt. Es gibt noch viel mehr Fischgeschichten zu erzählen. Erfahren kann man diese bei einer einzigartigen Busrundfahrt: der „Tour de Fisch“.

Maritime Wirtschaft und Logistik
22.08.2017
Wo sich Tiefsee und Weltall begegnen

Die Forschungsallianz ROBEX schickt Roboter auf aktive Vulkane und in die düstere Tiefsee. Das Projekt ist zugleich Neuland für die 120 interdisziplinär arbeitenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der 16 beteiligten Institute. Gespannt erwarten sie das Schicksal des Tauchroboters TRAMPER, der seit einem Jahr allein in der Tiefsee um Spitzbergen forscht. Jetzt holen sie ihn zurück.

Lebensqualität
14.08.2017
Bei den sieben Schwestern: „Ein kleines Paradies“

Im Herzen Bremens liegt eine Oase der Ruhe und Einkehr: das römisch-katholische Birgittenkloster im Schnoor. Die Schwestern tragen den gleichen Habit wie ihre Ordensgründerin vor 800 Jahren. Doch sie sind keineswegs von gestern. Gäste aller Konfessionen – oder auch ohne – sind herzlich willkommen.

Erfolgsgeschichten
11.08.2017
Wie auf Stelzen: Mit Beinprothesen zum Halbmarathon

Thomas Maletz will Halbmarathon laufen. Mit Beinprothesen. Und mit jedem Schritt auf der 21,0975 Kilometer langen Strecke will der 48-Jährige aus dem Bremer Umland zeigen: Das Leben ist lebenswert. Auch mit einer Behinderung.

Lebensqualität
11.08.2017
Hoch hinaus auf dem platten Land – im Unterwegs - DAV Kletterzentrum Bremen

Seit 1886 besteht die Bremer Sektion des Deutschen Alpenvereins e.V. (DAV) und seit 2015 ermöglicht dieser auch Nordlichtern das Klettern in und an einer eigenen Halle ganz in der Nähe der Universität Bremen. Wir haben den Selbstversuch gewagt und sind auf Schnupperkurs gegangen.

Start-ups
21.07.2017
Der salonfähige Korn

Aus einer Schnapsidee wird ein veritables Geschäft: Gut neun Monate nach Auslieferung der ersten Flaschen zieht „Nork“ seine Kreise in ausgewählten Hamburger und Bremer Bars – und nun auch in Berlin. Der Korn kommt an.

Maritime Wirtschaft und Logistik
19.07.2017
Schwimmende Fischfabrik

Er fängt auf einer Reise bis zu 5.000 Tonnen Fisch und ist der letzte deutsche Hochseetrawler mit dem Heimathafen Bremerhaven: die „Jan Maria“. Das 125 Meter lange Schiff ist eine schwimmende Fischfabrik. Die Fangreisen führen bis vor die Küste von Afrika.

Luft- und Raumfahrt
18.07.2017
Mission ROBEX unter Mondbedingungen auf dem Ätna durchgeführt

Demo-Mission auf dem Ätna: Für die Helmholtz-Allianz ROBEX (Robotische Exploration unter Extrembedingungen) wird der Vulkan zur Mondlandschaft. Fünf DLR-Institute entwickeln und testen Technologien für die autonome Erkundung schwer zugänglicher Gebiete. Erstmals kooperierten bei ROBEX auch Wissenschaftler und Ingenieure aus den Bereichen Tiefsee und Raumfahrt miteinander.