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4.8.2017 - Jann Raveling

Starker Schaum aus Bremen: Zwei Brüder starten mit Metallschäumen durch

Start-ups
Mac Panther Materials stellt offenporige Metallschäume mit einem neuen Verfahren her

Leicht und dennoch stabil: Metallschaum von Mac Panther Materials
Leicht und dennoch stabil: Metallschaum von Mac Panther Materials © Körber-Stiftung

Metallschäume werden häufig im Leichtbau eingesetzt, da sie hohe Stabilität mit geringem Gewicht vereinen. Das junge Start-up Mac Panther Materials aus Bremen produziert jetzt einen offenporigen Metallschaum, der vielseitig einsetzbar ist.

Auf die ersten Monate seit Gründung im März 2017 blicken die beiden Brüder Andreas und Michael Kleine positiv zurück: „Es ist eine hochspannende Zeit für uns und bisher klappt unsere Zusammenarbeit hervorragend“, sagt Andreas Kleine. Von Geschwisterrivalität keine Spur: Die beiden Firmengründer sitzen sogar im selben Büro. Gemeinsam stellen sie offenporige Metallschäume her.

Metallschaum ist nicht gleich Metallschaum

Aufgeschäumte Metalle gibt es schon seit vielen Jahrzehnten. Einem breiteren Einsatz standen aber bisher die hohen Kosten des Materials entgegen. Die leichten und stabilen Porenstrukturen werden unter anderem im Automobilbau eingesetzt, wo sie Vibrationen und Schall dämpfen oder Energien bei einem Crash aufnehmen können. Die meisten Metallschäume sind dabei geschlossenporig – das heißt, dass jede Pore komplett von Metall ummantelt ist.

Die offenporigen Metallschäume aus Bremen ähneln eher einem Schwamm. Das habe viele Vorteile, so Michael Kleine: „Durch die offenen Poren können Gase oder Flüssigkeiten gelangen, damit eignen sie sich als Katalysator, Filter oder Wärmetauscher. Metallschäume können Schallwellen absorbieren und somit als Dämmung dienen oder aber mit einem zusätzlichen, für die jeweilige Anwendung vorteilhaften Material gefüllt werden. Und wir konstruieren damit Leichtbaustrukturen, die Energien absorbieren können – zum Beispiel als Aufprallschutz. Auch zum Schutz vor Explosionen, Splittern und Geschossen sind Metallschäume hervorragend einsetzbar. Und zu guter Letzt sind sie schön anzusehen, Architekten können damit Fassadenelemente mit integriertem Flammschutz entwerfen.“

Andreas Kleine und Michael Kleine wollen mit Metallschäumen durchstarten
Andreas Kleine und Michael Kleine wollen mit Metallschäumen durchstarten © WFB/Raveling

Bewährtes mit Bewährtem verbinden und so Neues schaffen

Der Vergleich zum haushaltsüblichen Schwamm ist dabei noch auf eine andere Weise hilfreich: Beide bestehen aus ähnlichem Ausgangsmaterial. Die poröse Metallstruktur aus Bremen basiert auf Polyurethan-Schäumen (PU), die in der Industrie weit verbreitet sind. Dieser Kunststoffschaum wird über einen galvanischen Prozess mit einer Metallschicht überzogen – Nickel, Kupfer, Silber, Gold oder Legierungen sind möglich. So entsteht ein Kunststoff-Metall-Hybridschaum, der relativ kostengünstig und reproduzierbar hergestellt werden kann, denn das Galvanisieren ist ein Standardprozess in der Oberflächenbehandlung. Auf Wunsch kann Mac Panther Materials den Kunststoff nachträglich entfernen, aber er kann auch ohne Abstriche bei der Stabilität im Material verbleiben.

Für Schäume von der Elbe an die Weser

„Mich begeistern die vielen Funktionen des Werkstoffs und seine Sortenvielfalt: Es gibt eine Menge verschiedener PU-Schäume, mit großen oder kleinen, dichten oder weiten Poren. Je nach Kundenwunsch können wir daraus maßgeschneiderte Metallschäume herstellen“, schildert Andreas Kleine begeistert. Der um vier Jahre jüngere Bruder ist Physiker und hat im Bereich der Nanotechnologie, welche auch für diese besonderen Kunststoff-Metall-Hybridschäume von Bedeutung ist, promoviert. Er übernimmt die Weiterentwicklung, das Marketing und den Vertrieb des neuen Werkstoffs. Für die Neugründung hat er seinen Job als Physiker und Entwicklungsleiter in Hamburg aufgegeben und ist mitsamt seiner Familie nach Bremen gezogen. Ein wenig trauert er der Elbmetropole hinterher, aber bereut hat er seine Entscheidung keine Sekunde lang: „Ich habe mir gesagt: Wenn ich es jetzt nicht mache, dann mache ich es nie mehr. Ich musste die Chance ergreifen! Und hier in Bremen lebt es sich auch ganz gut.“

Vertrauen und Offenheit im Umgang miteinander

Dazu trägt auch sein älterer Bruder Michael entschieden bei. Beide haben Familie und die sechs gleichaltrigen Kinder können jetzt öfter gemeinsam spielen, während die Väter das neue Unternehmen gestalten: „Wir vertrauen uns und wollen gemeinsam etwas auf die Beine stellen, das motiviert. Aber wir können auch klare Kanten zeigen, da sind wir ganz offen“, so Michael Kleine. Beide Brüder sind zudem Geschäftsführer von Mac Panther. Das Unternehmen in der Bremer Airport-Stadt - welches 2018 sein 25-jähriges Jubiläum feiert - ist auf die Kaltumformung langer Metallteile spezialisiert und in diesem Bereich ein „Hidden Champion“. Das Start-up Mac Panther Materials ist der Versuch, mit Metallschäumen ein neues Standbein für Mac Panther aufzubauen – was die Namensähnlichkeit erklärt.

Vorher und nacher: Aus PU-Schaum wir Metallschaum
Vorher und nachher: Aus PU-Schaum (rechts) wird Metallschaum (links) © Mac Panther Materials

Mit Unterstützung aus der Wissenschaft ein neues Standbein entwickelt

Die Idee zu den neuartigen Metallschäumen entstammt der Universität des Saarlandes, wo die Wissenschaftlerin PD Dr. Dr. Anne Jung das Hybridschaum-Verfahren erforschte und dafür im Jahr 2013 den Deutschen Studienpreis gewann. „Die Universität suchte ein Gründerteam, um den Prototyp zu einem industriellen Prozess weiterzuentwickeln und diesen dann zu vermarkten. Darauf haben wir uns beworben“, erläutert Andreas Kleine. Mit einem erfolgreichen Unternehmen im Hintergrund erhielten die beiden Brüder den Zuschlag für das Verfahren. „Wir müssen nicht alle Strukturen neu aufbauen, Buchhaltung, Software, Arbeitskräfte, das ist alles schon da“, führt Andreas Kleine weiter aus. Die Universität und die Erfinder sind an der Neugründung beteiligt und unterstützen die Brüder mit Know-how.

Mitten im Kundenkreis in der Bremer Airport-Stadt

Die Schäume selbst werden in der Region produziert, da der Einsatz galvanischer Verfahren in der Airport-Stadt aus Umweltgründen problematisch ist. „Dennoch bleiben wir hier am Standort, denn er hat viele Vorteile für uns: In der Airportstadt sitzen viele unserer potentiellen Kunden, die Schäume sind für die Luft- und Raumfahrt- aber auch für die Rüstungsindustrie sehr interessant. Und der Weg zum Automobilbau ist auch nicht weit. Zudem entwickelt sich hier das Technologiezentrum EcoMaT – von dem wir uns viele Synergien erhoffen“, erläutert Michael Kleine die Vorteile des Bremer Standorts. Jetzt gilt es für die Brüder erste Kunden zu finden und die Produktion hochzufahren. Auf großes Interesse sind die beiden dabei schon gestoßen. „Mac Panther Materials ist auch für den Wirtschaftsstandort Bremen eine große Chance, denn wir haben ein innovatives Material mit völlig neuen Möglichkeiten“, betont Andreas Kleine optimistisch und sein Bruder stimmt ihm zu.


Mehr zum Gewerbegebiet Airport-Stadt auf unseren Ansiedlungs-Seiten


Mehr über die Bremer Start-up-Welt: www.startups-bremen.de

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Wissenschaft
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Start-ups
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Unternehmensservice Bremen
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Ob Eierpalettierer oder Fertigungsstraßen für Automotive – mit besonderen Maschinen, Robotik und Digitalisierung sorgt Schulz Systemtechnik in Bremen für individuelle Automatisierungslösungen.

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Mit „Umsonst-Abenteuern" bietet Sebastian Burger der Volkskrankheit Depression die Stirn. „Mut-Tour" heißt das Start-up, das der studierte Fotograf und leidenschaftliche Fahrrad-Abenteurer dazu gegründet hat. Zu Besuch bei einem Bremer Social Entrepreneur.

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Bremens Wissenschaft ist exzellent! Und daran haben die vielen schlauen Köpfe, die sich in den Laboren und Hörsälen tummeln, erheblichen Anteil. Wir stellen Ihnen Nadine Rehfeld vom Fraunhofer IFAM in Bremen vor.

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Sich mit 20 Jahren Gedanken über das eigene Unternehmen machen? An der Jacobs University werden Studierende wie Julius Schneider auf ihre Karriere als Existenzgründer vorbereitet. In Bremen treffen sie dabei auf ideale Voraussetzungen, um ihre Ideen in die Praxis umzusetzen.

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Vor einem Jahr hat der Prototyp einer Bio-Segeljacht bundesweit große Aufmerksamkeit erregt. Der Kleinkreuzer made in Bremen besteht hauptsächlich aus nachwachsenden Rohstoffen. Inzwischen hat er einen Käufer gefunden.

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Dank neuem Rotorblattdesign zu leichteren und kostengünstigeren Windkraftanlagen: Wie ein Bremer Forschungsprojekt mithilfe der WFB und Förderung aus dem Programm für anwendungsnahe Umwelttechniken die Windenergiebranche revolutionieren will.

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Ob Lebensmittel, technische Bauteile oder Zahnprothesen – durch die 3D-Druck-Technik können die verschiedensten Dinge erstellt werden. Das Land Bremen gilt als Hochburg für 3D-Druck – sowohl in der Produktion als auch in der Forschung. Und das schon seit 30 Jahren.

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Start-ups
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Kreativwirtschaft
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Die Hochzeit im Fernsehstudio, die Weihnachtsfeier im Club, das Seminar im Kino – die richtige Location macht den Unterschied. Damit der Traumraum kein Raumtraum bleibt, gibt es Raumperle. Mit dem Start-up geht ein langgehegter Wunsch für die Gründerin Tascha Schnitzler in Erfüllung.

Kreativwirtschaft
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Digitalisierung/Industrie 4.0
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Wartung und Service 4.0: Wenn der Mechaniker mit dem Tablet vorbeikommt

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Stadtentwicklung
31.08.2016
nur manufaktur – Produkte aus regionaler Manufaktur-Herstellung

Entschleunigtes Einkaufen, nachhaltige Produkte – und das mitten in der Bremer City? Mit ihrem Pop-up-Store „nur manufaktur“ zeigt Jungunternehmerin Vanessa Just, dass das prima zusammenpasst. Ein Angebot an alle, die es beim Shoppen ein bisschen individueller wünschen.

Windenergie
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Rotorblatt-Inspektion auf 6 Uhr

Mit einem kompakten Kamerasystem machen die Bremer Unternehmen REETEC und Gullyver die Inspektion von Offshore und Onshore-Windenergieanlagen effizienter. Kai Jäger und Sebastian Anders erklären, wie das funktioniert.

Kreativwirtschaft
24.08.2016
Neun Tipps für Existenzgründer beim Bankgespräch

Wer gründen will, kommt selten ohne Fremdkapital aus. Dabei muss er oder sie den Finanzberater für einen Kredit überzeugen – denn letztendlich entscheidet die Bank. Wir haben neun Tipps zusammengestellt, wie Kreative erfolgreich das Bankgespräch bewältigen.

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Dieses 3D-Metalldruck-Werk stellt in Bremen Titan- und Aluminiumbauteile her

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Kreativwirtschaft
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01.06.2016
Wie Start-ups mit Technik aus dem All die Welt verändern

„Commercial Space“ oder auch "New Space" hat mit der eigentlichen Raumfahrt kaum etwas zu tun. Unter diesem Thema versteht man Geschäftsmodelle, bei denen Raumfahrttechnologien verwendet werden, um einen konkreten Nutzen für Industrie oder Gesellschaft zu erzielen. Rund 200 Start-ups und Investoren haben dazu auf dem "Disrupt Space Summit" Ideen entwickelt.

Digitalisierung / Industrie 4.0
31.05.2016
Vom Händler zum Hersteller – mit Förderung und Beratung zu Industrie 4.0

Der Laborgroßhändler OMNILAB hat den Schritt zum Hersteller gewagt und revolutioniert mit einem Wasserdampfdestillierer den Laborgerätemarkt. Bei der Entwicklung wurde das Unternehmen mit Fördermitteln und Know-how der WFB unterstützt – ein Paradebeispiel dafür, wie Unternehmen von Förderprogrammen profitieren können.

Digitalisierung / Industrie 4.0
24.05.2016
Hand in Hand - so arbeiten Roboter und Menschen künftig zusammen

Robotern kommt in der industriellen Zukunft eine Schlüsselrolle zu: Neben der zunehmenden Automatisierung auch in Zusammenarbeit mit dem Menschen, um ihm schwierige und gesundheitsgefährdende Handgriffe abzunehmen. Am Robotics Innovation Center in Bremen haben Dr. Sebastian Bartsch und seine Kollegen den helfenden Gesellen in Form von Robotern neu erfunden.

Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
23.05.2016
Sneaker in individuellem Design

Schuhe individuell konfigurieren und nach eigenen Vorstellungen in einer Manufaktur herstellen lassen? Dass das auch bei Sneakern in herausragender Qualität geht, beweist Malte Blank derzeit mit seinem Pop-up-Store BLNKS im Bremer citylab.

Digitalisierung / Industrie 4.0
17.05.2016
Schlank, individuell, intelligent – das sind die Traummaße der Fabrik der Zukunft

Mit der Digitalisierung wandelt sich auch das Erscheinungsbild der Fabriken. Wer heute die digitale Produktion von morgen plant, muss den Materialfluss optimieren und die Komplexität verringern. Wie das geht, das verraten Dr. Jörn Fischer und Bernd Kidler von der GPS Planfabrik.

Stadtentwicklung
29.04.2016
Platz für Start-ups und Existenzgründer – der Lloydhof wurde zum citylab

Sneaker, Handgemachtes, Spielzeug aus Karton, Leckerbissen, Möbel, Mode und mehr – im ehemaligen Lloydhof in der Bremer Innenstadt ist mit dem "citylab" ein Zwischennutzungskonzept gestartet, das Raum für Bewährtes und Gründer bietet. Wir zeigen, wer alles dabei ist.

Luft- und Raumfahrt
25.04.2016
Flugzeugbau hautnah – hinter den Kulissen der Airbus Group

Riesige Hallen, komplizierteste Technologie und gigantische Bauteile. Dies und viel mehr erwartet die Besucher der Airbus-Werke in Bremen. Wir haben hinter die Kulissen des Flugzeugbauers geschaut und kamen dem Traum vom Fliegen ganz nah.

Windenergie
18.04.2016
Windenergie-Start-up evoblade: Angewandte Forschung und Gründergene

Mit Luftströmen kennt Dr.-Ing. Frank Kortenstedde sich bestens aus. Innerhalb der Dissertation hat der 44-Jährige erste Ansätze für ein innovatives Strömungselement entwickelt, das mittlerweile Kern des Start-ups evoblade ist. Seit 2014 feilt er mit drei weiteren Mitstreitern an der Unternehmensidee. Im kommenden Jahr gehen die Ingenieure an den Markt.

Wissenschaft
12.04.2016
Bionic Bike - dank Kieselalgen zum neuen Faltrad

Vorbild Natur: Bremerhavener Meeresbiologen und Techniker des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI) haben ein ultraleichtes Falt-Fahrrad entwickelt. Ein Beispiel, wie Grundlagenforschung für industrielle Anwendungen genutzt werden kann.

Kreativwirtschaft
06.04.2016
Produktionsräume auf Zeit – bei Craftspace online mieten

Das eigene Fotostudio, die Werkstatt oder die Profi-Küche sind selten voll ausgelastet. Warum dann nicht mit anderen teilen? Das Start-up Craftspace bringt Anbieter von Produktionsräumen und Gründer, Kleinunternehmer und Künstler auf einer Onlineplattform zusammen. Davon profitieren alle.

Wissenschaft
05.04.2016
Paddeln an Land - zwei Bremer Studenten erfinden das Radfahren neu

Es gibt Erfindungen, die sind so genial wie naheliegend, da fragt man sich: Wieso erfindet das jemand erst jetzt? So wie beim Paddelfahrrad, das zwei Bremer Studenten der Universität Bremen entwickelt haben.

Digitalisierung / Industrie 4.0
04.03.2016
Funktioniert wie gedruckt - das Fraunhofer IFAM entwickelt Textilien, die fühlen können

Es klingt wie Science-Fiction, ist aber schon Realität: Auf Textilien gedruckte Sensoren. Anwendungsfeld können Arbeitshandschuhe sein, die den Träger vor zu großer Hitze warnen, etwa in einer Gießerei. Das Fraunhofer IFAM betreibt eine digitale Fertigungsstraße für gedruckte Elektronik, die zeigt, was schon bald Wirklichkeit werden kann.