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29.6.2017 - Merle Burghart

Wir gründen eine GmbH! Eine Anleitung für den Weg in die Selbstständigkeit

Unternehmensservice Bremen
In zehn Schritten zur erfolgreichen Unternehmensgründung

Auf eigenen Füße stehen, unabhängig von Chefin oder Chef. Selbstbestimmt die eigenen Ideen verwirklichen. Die Gründung einer GmbH – Gesellschaft mit beschränkter Haftung – zählt zu den beliebtesten Unternehmensformen. Warum? Bei einer GmbH ist das eigene Risiko im Falle einer Insolvenz vergleichsweise gering. Weitere Vorteile sind die hohe Rechtssicherheit, die Anerkennung bei Banken und Kunden sowie steuerliche Vorteile.

Nach dem die Geschäftsidee in Ihrem Kopf gewachsen ist – und im Idealfall auch schon ein Businessplan vorliegt – kann es schon losgehen. Wir verraten, welche Schritte Sie jetzt gehen müssen.

© WFB/Anne Enderle

1.       Finden Sie einen Namen!


Ihre Geschäftsidee ist brillant, nun fehlt noch der Name. Leichter gesagt als getan. Überlegen Sie, ob Sie mit dem Namen direkt den Inhalt des Unternehmens beschreiben (zum Beispiel „Immobilienscout“) oder lieber Assoziationen bei den Kundinnen und Kunden hervorrufen möchten (Zalando).
Wichtig ist bei Ihrer Suche, dass Sie keine bereits bestehenden Namensrechte verletzen. Sonst kann es teuer werden. Einen lesenswerten Artikel zum Thema gibt es hier von der Süddeutschen Zeitung.
Sobald Sie dem Kind einen Namen gegeben haben, denken Sie auch daran, eine Domain für die Website zu sichern. Nicht, dass Ihnen jemand die Idee wegschnappt!

2.       Verteilung der Geschäftsanteile


Auch Einzelpersonen können eine GmbH gründen. Meist sind jedoch mindestens zwei Menschen an dem neuen Unternehmen beteiligt. Sobald mehrere Akteure im Spiel sind, sollten Sie die Zuständigkeiten innerhalb des Teams festlegen. Wer oder wie viele von Ihnen übernehmen die Geschäftsführung? Von der Aufgabenverteilung ausgehend machen Sie sich an die Verteilung der Unternehmensanteile. Diese müssen nicht in gleichen Stücken vergeben werden. Ziehen Sie dabei Verantwortung, Erfahrung und zeitliches Engagement mit in Betracht.
 

3.       Stammkapital festlegen


Minimum 25.000 Euro benötigen Sie als sogenanntes Stammkapital für Ihre GmbH. Mindestens die Hälfte des Betrages, also 12.500 Euro, zahlen Sie auf Ihrem Geschäftskonto ein – die sogenannte Bareinlage. Die zweite Hälfte kann alternativ auch in Sachwerten als sogenannte Sacheinlage festgelegt werden, wie etwa Computern oder Smartphones. Hierfür benötigen Sie jedoch einen Sachgründungsbericht mit entsprechenden Belegen. Zudem muss dieser Bericht vom Registergericht geprüft werden. Das kann viel Zeit und Aufwand kosten.
Im Fall einer eintretenden Insolvenz müssen Sie zudem die zweite Hälfte der 12.500 Euro, sofern sie noch nicht auf dem Konto (siehe Punkt 6) eingegangen ist, nachträglich aufbringen. Zur Absicherung empfehlen wir daher,  von Beginn an finanziell vorzusorgen.

4.       Gesellschaftsvertrag abschließen


Auch wenn Sie seit Kindertagen die besten Freundinnen und Freunde sind: In einem Gesellschaftsvertrag müssen Sie festhalten, wie Ihre Aufgaben und Rechte innerhalb der GmbH verteilt und geregelt sind. In Konfliktsituationen kann dieser Vertrag sehr hilfreich sein. Ebenfalls im Gesellschaftsvertrag: der Unternehmensgegenstand (zum Beispiel “Handel mit Computerspielen”), Dauer der Gesellschaft, Regelungen zum Jahresabschluss und zur Gewinnausschüttung. Im Internet finden Sie zahlreiche Musterverträge, ein Termin mit Ihrem Anwalt ist jedoch ratsam.

© WFB/Anne Enderle

5.       Die offizielle Gründung

Sie haben Ihren Gesellschaftsvertrag aufgesetzt. Jetzt folgt die offizielle Gründung der GmbH. Um diesen Gesellschaftsvertrag rechtskräftig zu machen, müssen Sie ihn von einem Notar beurkunden lassen. Zu diesem Termin müssen alle Gesellschafterinnen und Gesellschafter persönlich erscheinen. Kann eine Person nicht anwesend sein, bedarf es einer Vertretung mit notariell beglaubigter Vollmacht.
Der Notar liest bei diesem Termin den Gesellschaftsvertrag den Gründenden vor, welche ihn final unterzeichnen. Für den Notar sollten Sie Kosten zwischen 800 und 1000 Euro einplanen.
Aufgepasst: Rechtswirksam ist Ihre GmbH erst nach dem Eintrag ins Handelsregister (Siehe Punkt 7).

6.       Das Geschäftskonto


Wer eine GmbH leitet, benötigt ein gewerbliches Geschäftskonto. Zum Schutz der Gläubiger gilt eine strikte Trennung zwischen Privat- und Unternehmensvermögen. Das eigene private Konto dürfen Sie also für Ihre GmbH nicht verwenden. Geschäftskonten haben häufig andere Konditionen als private, sie sind deutlich teurer. Da Sie außerdem mit Ihrem Unternehmen nicht ohne Weiteres die Kontoverbindung ändern können (denken Sie an die Geschäftspapiere), sollten Sie sich bei der Wahl Ihrer Geschäftsbank genügend Zeit einräumen und die Vor- und Nachteile der einzelnen Konditionen abwägen.
Auf dem Geschäftskonto zahlen Sie Ihr Stammkapital ein (siehe Punkt 3),  mindestens 12.500 Euro. Den Nachweis über den Geldeingang legen Sie wiederum Ihrem Notar vor, damit dieser das Unternehmen im nächsten Schritt ins Handelsregister eintragen kann.

7.       Eintrag ins Handelsregister


Wer eine GmbH gründet, muss diese ins Handelsregister eintragen. Für GmbHs ist der Eintrag verpflichtend – und zwar direkt ab Beginn der Gründung durch die notarielle Beglaubigung. Bei dem Handelsregister handelt es sich um eine öffentlich einsehbare, elektronische Datenbank. Sie gibt Auskünfte über die wirtschaftlichen Verhältnisse Ihres Unternehmens. Den Eintrag ins Handelsregister nimmt Ihr Notar vor. Auch hier müssen Sie weitere Kosten einplanen. Der Eintrag bedeutet zudem Schutz für Ihren Firmennamen.
Jetzt ist Ihre GmbH rechtswirksam!

Briefkasten
© WFB/Anne Enderle

8.       Ihr habt Post Briefkasten einrichten


Sobald Sie sich im Handelsregister eingetragen haben, benötigen Sie einen Briefkasten: Sie bekommen neue Unterlagen zugesandt, die für die weitere Gründung relevant sind. Die Adresse haben Sie bereits, denn schon im Gesellschaftsvertrag müssen Sie einen Unternehmenssitz angeben.
Die meisten GmbHs fangen nicht gleich mit riesigem Startkapital und mehreren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an. Oft reicht bereits ein kleiner Büroraum aus. So können Sie auch etwas Geld einsparen. Sehen sie sich mal in den Technologie- und Gründerzentren um. Hier können Sie von zentralen Serviceleistungen profitieren, haben möblierte Büroräume, Telefon und Internet.
 
Gerade in kreativen Bereichen kann der Austausch mit anderen Menschen viel bewirken und neue Ideen und Kontakte entstehen lassen. Tolle Orte, um Gleichgesinnte kennenzulernen und nicht allein im stillen Kämmerlein zu versinken, sind Coworking-Spaces. Eine Übersicht über Coworking-Spaces in Bremen finden Sie hier.

© WFB/Anne Enderle

9.   Gewerbe-, Finanzamt und IHK


Sie sollten nach dem Eintrag ins Handelsregister eine HR-Nummer erhalten haben. Herzlichen Glückwunsch – Ihre GmbH ist jetzt offiziell. Nun müssen Sie diese im vorletzten Schritt noch beim Gewerbe- und Finanzamt anmelden, und Ihre Mitgliedschaft in der zuständigen Industrie- und Handelskammer (IHK) angeben. Um große Wege zu sparen, können Sie den Unternehmensservice Bremen aufsuchen, um dort Ihr Gewerbe anzumelden. Die Eintragung ist kostenfrei.

10.   Geschäftspapier und Corporate Design


Bevor Sie nun endgültig loslegen, noch eine Kleinigkeit: Als Unternehmende haben Sie es mit viel Schriftverkehr zu tun. All Ihre Geschäftspapiere müssen mit den relevanten Informationen wie HR-Nummer, Registergericht, Gesellschaftssitz, Namen der Geschäftsführung und der Firmierung mit Rechtsformzusatz versehen werden.
Geschäftsunterlagen, Internetauftritt und Präsentationen wirken am besten, wenn Sie ein stimmiges Corporate Design verwenden. Ein Firmenstempel ist nicht vorgeschrieben, lässt Ihren Schriftverkehr jedoch viel seriöser wirken.
Vergessen Sie auch das Impressum auf Ihrer Webseite nicht!


Die Industrie- und Handelskammer Bremen bietet werdenden Gründerinnen und Gründern praktische Seminare. Die Veranstaltungsreihe „Der Weg in die Selbstständigkeit“ der IHK Bremen bietet wertvolle Tipps von Versicherungen bis Gründungsplan.


Weitere Unterstützung in allen Phasen der Selbstständigkeit bietet außerdem das Bremer B.E.G.IN-Netzwerk. Erfahren Sie hier, wie das Bremer B.E.G.IN-Netzwerk das Findorffer Käsekontor unterstützte.


Für Fragen zum Unternehmensservice Bremen gibt es Auskunft bei Agnes Knelangen, T +49 (0) 421 163 399-47, agnes.knelangen@wfb-bremen.de

Start-ups
21.07.2017
Der salonfähige Korn

Aus einer Schnapsidee wird ein veritables Geschäft: Gut neun Monate nach Auslieferung der ersten Flaschen zieht „Nork“ seine Kreise in ausgewählten Hamburger und Bremer Bars – und nun auch in Berlin. Der Korn kommt an.

Start-Ups
07.07.2017
Gemüsewerft: "Die Pflicht eines Gründers ist es unternehmerisch zu denken"

Austernpilze aus dem Bunker, das ist die neuste Idee von Michael Scheer, dem Chef der Gemüsewerft. Derzeit produziert er jährlich 1,3 Tonnen Obst und Gemüse auf dem Gelände in der Bremer Überseestadt - und erzeugt quasi nebenbei gesellschaftlichen Wandel.

Start-ups
30.06.2017
Die Start-up-Landschaft in Bremen und Bremerhaven

In Deutschlands kleinstem Bundesland hat sich eine lebendige Start-up-Szene entwickelt, die nah an der Industrie agiert. Der Umgang untereinander ist dabei familiär – Behörden, Banken, Unternehmen, private Akteure und Förderinstitute ziehen an einem Strang. Das macht den Start in den beiden Städten so leicht.

Start-Ups
23.06.2017
Künstlerstadt: Clowns, Fotografen oder Feuerspucker gesucht?

Jahrelang hat Ismail Gök als Hochzeitsfotograf gearbeitet - und gemerkt: Für Künstler ist es sehr schwer, sich überregional zu vermarkten. "Das liegt unter anderem daran, dass nirgendwo im Internet steht, wie gut der Künstler ist." Mit seinem Start-up "Künstlerstadt" sagt er diesem Mangel den Kampf an.

Start-Ups
11.06.2017
xbyz: "Manchmal kommt es auf Perfektion an"

Durch Kunst neue Zugänge schaffen: Das ist das Ziel von Kulturwissenschaftlerin Anne Kauhanen und dem Künstler, Choreographen und Tänzer Arton Veliu. Zusammen mit Jugendlichen entwickeln sie "gesellschaftlichen Moves" - und bringen damit Einiges in Bewegung.

Start-Ups
09.06.2017
XELA Store: "Folge deinem Bauchgefühl!"

Hochwertige, handgefertigte und fair gehandelte Designerartikel aus Lateinamerika: Das ist das Produkt des Bremer Social Startups XELA Store. startup valley hat Jorge, einen der Gründer, zum Interview getroffen - und unter anderem herausgefunden, was Huipiles sind.

Start-Ups
02.06.2017
Daily Marmelade: „Angefangen hat alles bei einem Frühstück“

Ihre Produkte heißen „Waldbeeren Royal“, „Maracuja-Schoko Creme mit Champagner“ oder schlicht „Apfelgelee“: David, Marco und Malte haben ein Start-up auf Marmeladenbasis gegründet. Wie aus einer fixen Idee ein Geschäft entstand, berichten die drei Bremer im Interview.

Unternehmensservice Bremen
01.06.2017
hey ju design: durch Inklusion zum Co-Designer

Kunst, Design und Menschen mit Beeinträchtigung: Für zwei junge Designer aus Bremen ist das der spannende Kern ihrer Arbeit. Gemeinsam mit Werkstatt-Mitarbeitern entwickeln und optimieren sie handwerkliche Produkte. Und sind immer wieder begeistert, auf wie viel Potenzial sie bei ihren Co-Designern stoßen.

Start-Ups
19.05.2017
„Geht mit der Idee raus aus dem stillen Kämmerlein!“

Zeitlich flexibel Berufserfahrung sammeln, das hätten sich Robin Kannengießer und Ugur Merzifon in ihrer Studienzeit gewünscht. Jetzt sind sie fertig mit dem Studium – und machen mit ihrem Startup „students2business“ für andere möglich, was ihnen damals gefehlt hat.

Start-Ups
12.05.2017
Crowdfunding auf dem Schotterweg: „Regionalität spielt eine ganz prägnante Rolle“

Über 290.000 Euro sind seit Juli 2015 über den „Schotterweg“ in Startups und Projekte geflossen. 3.388 Unterstützer weist die Bremer Crowdfunding-Seite aus, 2.220 Fans und 61 Projekte. Höchste Zeit, das genauer unter die Lupe zu nehmen. startups-bremen.de im Gespräch mit Sabine Fröhlich vom Schotterweg-Team.

Start-Ups
05.05.2017
„Sucht nicht nach einer Idee, mit der man Geld verdienen kann!“

Star Wars-Toaster, Overknee-Stiefel oder Gesundheitstipps für Hunde – die Welt der Blogs ist bunt, groß und unglaublich divers. Der Bremer Eduard Andrae hat daraus ein Geschäft gemacht: trusted blogs heißt das Startup, das er gemeinsam mit Rüdiger Schmidt und der team neusta GmbH gegründet hat. startups-bremen.de hat ihn zum Interview getroffen.

Unternehmensservice Bremen
04.05.2017
„Gründen vor Ort“ – Gröpelingens unternehmerische Seite

„Gründen vor Ort“ lautet der Name des Projekts, das unternehmerische Tätigkeiten im Bremer Stadtteil Gröpelingen fördert. Seit Mai 2016 erhalten Existenzgründende und Selbstständige im Gründer-Büro Pasdocks Beratung aus erster Hand und die Möglichkeit, sich spielerisch an das eigene Unternehmen heranzutasten.

Start-Ups
28.04.2017
„Unsere Frage war: Wie können wir kochen lernen?“

Über 7.000 Mitglieder tummeln sich mittlerweile auf der Plattform „cookasa“, immer auf der Suche nach dem nächsten Koch-Event. Gut 700 von ihnen kommen aus Bremen. Kein Wunder: Auch einer der Gründer, André Wollin, lebt in der Hansestadt. startups-bremen.de hat mit ihm gesprochen.

Start-Ups
21.04.2017
Wie finanziere ich mein Start-up?

Förderprogramme, Crowdfunding, Zuschüsse, Darlehen, Beteiligungen, ... – der Blumenstrauß der Finanzierungsmöglichkeiten für (Start-up-) Gründer in Bremen ist bunt und vielfältig. Eine Übersicht.

Start-ups
13.04.2017
Frisches ins Glas – Katharina Borgmann gibt der jungen deutschen Winzerszene mit ihrer wein.heimat eine Plattform

Existenzgründerin Katharina Borgmann hat sich 2016 in der Bremer Innenstadt im „citylab“ am Hanseatenhof mit dem Verkauf von Weinen junger Winzer selbstständig gemacht. Übrigens ist es das bundesweit einzige Geschäft für Weine der Generation Riesling.

Start-Ups
07.04.2017
Mr. Gewürznuss

Mit handgerösteteten Nüssen mischt Kevin Drasl den Snack-Markt auf. "Wir wollen beweisen, wie lecker ein gesunder Snack sein kann", so das Credo des Bremer Start-ups "Die Gewürznuss". Im Gespräch mit einem Feinschmecker, Veganer, Marokko-Liebhaber – und ehemaligen „Tiefkühl-Faulpelz“.

Unternehmensservice Bremen
06.04.2017
WFB-Leitfaden für inländische Unternehmensgründende in Bremen

Sie führen bereits ein Unternehmen in Deutschland und sind entschlossen, Ihre Fühler Richtung Bremen auszustrecken? Oder stehen Sie gerade in den Startlöchern, Ihr erstes eigenes Business aufzubauen? Der Leitfaden hilft Ihnen auf Ihrem Weg zu einem erfolgreichen Gewerbe in der Hansestadt.

Start-ups
31.03.2017
Wie Start-ups den richtigen Investor finden

Der richtige Investor gibt weit mehr als nur sein Geld. Er ist Ansprechpartner, Türöffner und Brückenbauer. Wichtige Tipps für Technologie-Start-ups, die sich auf die Suche nach Investoren begeben.

Unternehmensservice Bremen
30.03.2017
9 Gründe, warum Sie den Unternehmensservice Bremen nutzen sollten

Sie wollen ein eigenes Unternehmen gründen, wissen aber nicht, wo Sie anfangen sollen? Hilfestellung bei behördlichen Verfahren, Formalitäten und Förderangeboten für Existenzgründerinnen und -gründer gibt es beim Unternehmensservice Bremen.

Start-Ups
24.03.2017
FoPo! – die Food-Recycler

Ein internationales Team sagt der Lebensmittelverschwendung den Kampf an – vom Bremer Kraftwerk aus. Aus aussortierten Früchten machen sie leckeres und praktisches Pulver: FoPo! – Food Powder. startups-bremen.de hat mit den Gründern gesprochen.

Unternehmensservice Bremen
23.03.2017
Maemani – zwei Frauen bringen Georgien nach Bremen

Am Anfang standen eine Freundschaft und die gemeinsame Liebe zu Bremen und Georgien. Wie die beiden Gründerinnen Teona Manjgaladze und Nina Orjaneli sich mit dem Unternehmen Maemani für den Kulturaustausch zwischen Bremen und Georgien einsetzen.

Start-Ups
17.03.2017
„Viel Geld ist gar nicht immer gut“

Christian Wedelich kennt sich aus im Startup-Business: Seit zehn Jahren arbeitet der studierte Soziologe für Startups und hilft ihnen beim Aufbau. Neuerdings ist der Bremer auch Chef von einem – das er nicht selbst gegründet hat. Wir haben mit dem Geschäftsführer von ClipVilla über seine Beobachtungen und Erfahrungen aus dem Startup-Alltag gesprochen.

Erfolgsgeschichten
10.03.2017
KartonTech Bremen: Vom Packmitteltechnologen zum Chef

Thomas Langner hat im Gewerbepark Hansalinie den Schritt in die Selbstständigkeit gemacht. Stanzen, falzen, kleben: Er bietet verschiedene Dienstleistungen für die Kartonagen- und Verpackungsindustrie – und kann etwas, was andere Anbieter nicht können.

Internationales
09.03.2017
Integration 2.0 – gegen Fachkräftemangel in kleinen und mittelständischen Unternehmen

Sie möchten internationale Fachkräfte in Ihrem Betrieb beschäftigen? Welche Dinge müssen Sie dabei beachten und wie schaffen Sie es als Unternehmen, die Belange aller Angestellten zu befriedigen und Missverständnisse aus dem Weg zu räumen? Wir haben bei der Interkulturellen Organisationsberatung und dem Willkommensservice Bremen für Sie nachgefragt.

Start-ups
03.03.2017
Auf der sicheren Seite

Der Bremer Jörg Allstädt bedient den deutschlandweiten Trend nach mehr Sicherheit. Hinter dem Namen Turtle Saferooms verbirgt sich die Idee, funktionale Schutzräume in bestehende Häuser zu konstruieren – eine Sicherheitstechnik mit hohem ästhetischem Anspruch, die an der Weser geboren wurde.

Internationales
02.03.2017
Last Order – dann Sperrstunde: Jetzt noch schnell gründen, bevor der Brexit kommt!

Bremen, ich will dich nicht verlassen! Warum nicht Aufenthaltsstatus und Selbstständigkeit verbinden? Wie Briten bei einem Brexit mit dem Sprung in die Existenzgründung zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen können, weiß Manuel Kühn vom Willkommensservice Bremen.

Start-ups
24.02.2017
TobyRich: Fliegen kann so einfach sein

Ein Kippen des Smartphones und der Flieger ändert seine Richtung: TobyRich heißt das Start-up, das von Bremen aus den Modellflugzeug-Markt revolutioniert. Zu Besuch bei zwei Bastlern, die einfach abgehoben sind.

Digitalisierung / Industrie 4.0
22.02.2017
Sensosurf: Bremer Unternehmer bringt Bauteilen das Fühlen bei

Dr. Cord Winkelmann von der Sensosurf GmbH verheiratet Sensorik mit Material. Mit seinen ausgezeichneten Technologien der Sensorintegration ist der Bremer Unternehmer Vorreiter darin, Bauteilen das Fühlen, Denken und Kommunizieren beizubringen und eröffnet Unternehmen neue Wege.

Start-ups
17.02.2017
Die Bioniker: "Wir generieren Wettbewerbsvorteile"

Eine Echse, die sich zur Verteidigung die Finger bricht. Pflanzen, die frieren – und als Reaktion die interne Heizung auf bis zu 50 Grad Celsius stellen: Das sind Phänomene, die Markus Hollermann und Felix Förster begeistern. Als „die Bioniker" entwickeln die Bremer von der Natur inspirierte Lösungen.

Windenergie
14.02.2017
Bergsteiger auf hoher See

Hauptsache schwindelfrei! Die meisten der Stahlbau- und Schweißspezialisten der mh² offshore GmbH aus Bremerhaven haben eine Zusatzausbildung als Industriekletterer. Sie sind zur Stelle, wenn es selbst an der Küste gewaltige Höhen zu überwinden gibt – zum Beispiel bei Arbeiten an Offshore-Windkraftanlagen.

Unternehmensservice Bremen
09.02.2017
Stark nachgefragt: Der Unternehmensservice Bremen hilft beim Start in die Selbstständigkeit

Endlich seine eigene Chefin oder sein eigener Chef sein – den Traum von der Selbstständigkeit träumen viele. Wie aber anfangen? Anträge, Behördengänge, Gewerbeanmeldung: Das Team der WFB gibt erfolgreich Antworten und Hilfestellung rund um das Thema Gründung. Wir ziehen Bilanz aus 2016 und schauen, wie junge Menschen den Einstieg in die Selbstständigkeit geschafft haben.

Start-ups
03.02.2017
Mut-Tour: „Wir können etwas machen, das sinnstiftend ist“

Mit „Umsonst-Abenteuern" bietet Sebastian Burger der Volkskrankheit Depression die Stirn. „Mut-Tour" heißt das Start-up, das der studierte Fotograf und leidenschaftliche Fahrrad-Abenteurer dazu gegründet hat. Zu Besuch bei einem Bremer Social Entrepreneur.

Luft- und Raumfahrt
25.01.2017
Kampf dem Dateien-Wirrwarr beim Satellitenbau

Beim jungen Bremer Unternehmen Valispace entwickeln Marco Witzmann und sein Team seit zwei Jahren webbasierte Software, die Raumfahrtingenieuren Arbeitserleichterungen und ein Ende des Dateien-Wirrwarrs verspricht.

Erfolgsgeschichten
13.01.2017
Als Student ein Unternehmen gründen: die Chefs von morgen an der Bremer Jacobs University

Sich mit 20 Jahren Gedanken über das eigene Unternehmen machen? An der Jacobs University werden Studierende wie Julius Schneider auf ihre Karriere als Existenzgründer vorbereitet. In Bremen treffen sie dabei auf ideale Voraussetzungen, um ihre Ideen in die Praxis umzusetzen.

Start-ups
16.12.2016
Ein Tag im Leben von … Gründer Marco Klock

Wie sieht der Tag für einen erfolgreichen Start-up-Gründer aus? Wir haben den Arbeitstag von Marco Klock dokumentiert. Als einer der Gründer der beiden Bremer Legaltech-Start-ups edicted. und rightmart erzählt er uns, warum er ohne Straßenbahnfahrt nicht durch den Tag kommt.

Unternehmensservice Bremen
15.12.2016
Das Paradies für Angler liegt im Bremer Norden

Wattwürmer, Angelscheine, Reparaturen und alles was des Anglers Herz begehrt. Dieses in Bremen einmalige Angebot gibt es bei „Unser Anglerparadies“. Inhaber Thorsten Nitsche ist mit Hilfe des Unternehmensservice Bremen in die Selbstständigkeit gestartet.

Unternehmensservice Bremen
24.11.2016
Hier drückt kein Schuh - Sneaker-Boutique „Glückstreter“

Ziel des bekennenden Turnschuhfans: Im Bremer Einzelhandel etwas Exklusives etablieren. Erleichtert wurde dem Junggründer Stefan Schrader der Start in die Selbstständigkeit durch den Unternehmensservice Bremen, die BAB Bremer Aufbau-Bank und die Gewerbeanmeldung über den Einheitlichen Ansprechpartner.

Kreativwirtschaft
16.11.2016
Hilfe bei Existenzgründung: Wie das Bremer B.E.G.IN-Netzwerk das Findorffer Käsekontor unterstützte

Eine Idee, gereift wie guter Käse: Katrin Grosch hat sich mit ihrem eigenen Käseladen in Bremen-Findorff selbstständig gemacht. Hilfe, Tipps und Beratung erhielt sie dabei vom B.E.G.IN-Gründungsnetzwerk. Sie erzählt uns, wie Gründer optimal starten.

Start-ups
11.11.2016
Sprachsuche im Internet: Mit Spaactor finden, was andere sagen

Google findet alles. Alles? Nein – nur, was geschrieben steht und abgebildet wird. Aber das Internet, das sind auch Millionen Stunden an Videos und Podcasts. Was darin gesagt wird, das weiß Google nicht. Spaactor hingegen schon. Wie Unternehmen davon profitieren, verrät Start-up-Gründer Christian Schrumpf.

Kreativwirtschaft
02.11.2016
Raumperle findet deinen Traumraum

Die Hochzeit im Fernsehstudio, die Weihnachtsfeier im Club, das Seminar im Kino – die richtige Location macht den Unterschied. Damit der Traumraum kein Raumtraum bleibt, gibt es Raumperle. Mit dem Start-up geht ein langgehegter Wunsch für die Gründerin Tascha Schnitzler in Erfüllung.

Internationales
20.10.2016
ACSK Clothing: kosmopolitisches Textilunternehmen setzt Zeichen

Drei Kontinente, vier Länder und Bremen als zentrale Anlaufstelle. Ein Start-up kann kaum globaler sein. Die Jungunternehmer Stefan Kuzmanovski und Ahmed Cheema sind die Gründer von ACSK-Clothing oHG. Sie sind jung, ambitioniert und sie haben ein Ziel. Ihre selbsterklärte Mission ist die Revolution der Textilindustrie.

Kreativwirtschaft
12.10.2016
Alles Wurst? Raum für Kreative in einer ehemaligen Wurstfabrik

Ungewöhnliche Ideen brauchen Raum, um sich zu entfalten. In einer ehemaligen Wurstfabrik hat die Bremer ZwischenZeitZentrale einen Ort geschaffen, an dem Kreative zu erschwinglichen Preisen Arbeits- und Büroräume zwischennutzen können.

Stadtentwicklung
31.08.2016
nur manufaktur – Produkte aus regionaler Manufaktur-Herstellung

Entschleunigtes Einkaufen, nachhaltige Produkte – und das mitten in der Bremer City? Mit ihrem Pop-up-Store „nur manufaktur“ zeigt Jungunternehmerin Vanessa Just, dass das prima zusammenpasst. Ein Angebot an alle, die es beim Shoppen ein bisschen individueller wünschen.

Kreativwirtschaft
24.08.2016
Neun Tipps für Existenzgründer beim Bankgespräch

Wer gründen will, kommt selten ohne Fremdkapital aus. Dabei muss er oder sie den Finanzberater für einen Kredit überzeugen – denn letztendlich entscheidet die Bank. Wir haben neun Tipps zusammengestellt, wie Kreative erfolgreich das Bankgespräch bewältigen.

Kreativwirtschaft
10.08.2016
Der Weg in die Selbstständigkeit – 13 Förderprogramme für Kreativ-Gründer

Ein eigenes Unternehmen gründen, sich selbstständig machen – davon träumen viele. Oft scheitert es jedoch an den finanziellen Mitteln. Wir haben eine Liste mit Förderprogrammen des Landes Bremen und des Bundes zusammengestellt, die den Start ins eigene Business erleichtern.

Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
14.07.2016
Kreativ werden mit der Sofortbild-Werkstatt von FOBI-X

Draufhalten, Knopf drücken, rausziehen: Stefan Bischoff hat den Wandel von der analogen zur digitalen Fotografie miterlebt. Den aktuellen Retrotrend zu Sofortbild-Kameras greift er mit seinem neuesten Projekt FOBI-X im Bremer citylab auf.

Unternehmensservice Bremen
14.07.2016
Ihr Wegweiser zu einer neuen oder erweiterten Betriebsstätte in Bremen

In diesem Leitfaden begleiten wir Investorinnen und Investoren durch den gesamten Planungsprozess. Wir zeigen Ihnen, wann Sie sich an welche Stellen wenden sollten, damit Ihr Investitionsvorhaben problemlos verläuft.

Kreativwirtschaft
13.07.2016
Von der Uni in die Selbstständigkeit: Zwei junge Bremer starten mit ihrer Werbeagentur in der Neustadt durch

Schon nach einem halben Jahr alle Hände voll zu tun: Die beiden jungen Neustädter Lars Klimmeck und Christoph Neumeier haben mit ihrer Agentur Jung&Billig den richtigen Riecher fürs digitale Werbe-Business.

Erfolgsgeschichten
08.07.2016
Purpose Stiftung – Unternehmen, die Eigentum und Management neu denken

Ganz hoch im gesellschaftlichen Diskurs stehen aktuell Fragen zu Eigentum, Umverteilung und alternativen Formen des Arbeitens. Im Gespräch erläutert der Bremer Achim Hensen, Mitbegründer des Purpose-Netzwerks, wieso Purpose dafür arbeitet, dass die Wirtschaft ihre eigentlichen Aufgaben besser wahrnehmen kann.

Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
01.07.2016
citylab Bremen – ein strategisches Konzept zur Zwischennutzung hat Erfolg

Wenn Ladenflächen vorübergehend nicht genutzt werden, wird vielerorts über eine Zwischennutzung nachgedacht. Das citylab in der Bremer Innenstadt folgt einem besonderen Konzept, das von Besuchern gut angenommen wird: in temporären Pop-up-Stores können innovative Geschäftsideen ausgetestet werden.