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Gewerbepark Hansalinie - Quelle: WFB

Gewerbeflächenentwicklungen als Beitrag für Klimaschutz, Klimaanpassung und Biodiversität

Bremen stellt Weichen für zukunftsweisende Wirtschaftsstandorte

Bremen, 26. Mai 2021. Bremen wird bei der Erschließung neuer Gewerbegebiete und bei der Weiterentwicklung bestehender Wirtschaftsstandorte künftig einen Schwerpunkt auf Klimaschutz, Klimaanpassung und Biodiversität legen. Damit will die Hansestadt einen Beitrag zum Umweltschutz leisten und sich für die Herausforderungen der Zukunft gut aufstellen. Eine entsprechende Strategie für zukunftsweisende Wirtschaftsstandorte hat die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa gemeinsam mit der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH und unter Beteiligung der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau erarbeitet und nun den zuständigen Gremien der Bremischen Bürgerschaft vorgestellt.

„Wir wollen neue und bestehende Gewerbestandorte gemeinsam mit der Wirtschaft klimafreundlich und zukunftsfähig gestalten. Im Fokus stehen dabei die Sicherung und Neuschaffung von Arbeitsplätzen und positive Einkommenseffekte für breite Bevölkerungsschichten“ sagt Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa. „Klimaneutrale Wirtschaftsstandorte werden in absehbarer Zukunft Standards setzen. Unser Ziel ist es, in diesem Thema ganz vorn mit dabei zu sein.“

Andreas Heyer, Vorsitzender der Geschäftsführung der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH, ergänzt: „Bremen kann durch die umweltbewusste Ausrichtung von Gewerbegebieten seine Anziehungskraft für neue Ansiedlungen und Fachkräfte steigern und den Bestandsunternehmen weiterhin eine gute Perspektive für ihre Entwicklung bieten. In diesem schrittweisen Prozess begleiten wir die Unternehmen und unterstützen sie in Fragen zur betrieblichen und standortbezogenen Nachhaltigkeit.“

Die nun vorgelegte Strategie beinhaltet, dass bei der Neu- aber auch Bestandsentwicklung von Gewerbeflächen künftig Nachhaltigkeitsaspekte besonders berücksichtigt werden. Dabei sollen Voraussetzungen für leistungsfähige und nachhaltige Mobilitätslösungen geschaffen werden, denn diese wirken sich positiv auf den Klimaschutz aus und verbessern die Erreichbarkeit der Standorte. Außerdem gilt es, die Gebiete und Unternehmen energieeffizienter zu machen und klimafreundlich mit erneuerbarer Energie zu versorgen. Hierbei wird die Solarenergie eine große Rolle spielen. Es wird aber auch sorgfältig geprüft, wie sich die bestehenden Windenergieanlagen einbinden lassen. Auch sollen der Schutz der Natur und der biologischen Vielfalt bei der Wirtschaftsentwicklung stärker in den Fokus genommen werden, indem mehr Grün- und Wasserflächen erhalten oder geschaffen werden. Des Weiteren geht es um die verantwortungsbewusste Nutzung von Ressourcen, die Vermeidung von Abfällen und ein effizientes Recycling mit möglichst geschlossenen Kreisläufen. Auch sind die städtebaulichen Strukturen an die Herausforderungen des Klimaschutzes und Klimawandels anzupassen: Mit Flächen wird dabei sparsam und effizient umgegangen, vorhandene Wirtschaftsstandorte werden intelligent nachverdichtet. Fassadengestaltungen und Gründächer sollen dazu beitragen, dass sich Gebäude nicht so stark durch Sonneneinstrahlungen erhitzen und einen Beitrag zum Mikroklima leisten. 

Bei der Weiterentwicklung des Gewerbeparks Hansalinie wird die neue Entwicklungsstrategie erstmalig Anwendung finden und dann sukzessive auf andere Gebiete ausgeweitet werden. Langfristig sollen bei allen Bremer Wirtschaftsstandorten die neuen umweltbewussten Maßstäbe berücksichtigt werden. 

Ansprechpartnerinnen für die Medien:

Kristin Viezens, Pressesprecherin bei der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa, Tel.: (0421) 361-59090, E-Mail: kristin.viezens@wae.bremen.de

Juliane Scholz, Pressesprecherin und Leiterin Unternehmenskommunikation, WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH, Telefon (0421) 9600 128, juliane.scholz@wfb-bremen.de

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Bei der Weiterentwicklung des Gewerbeparks Hansalinie wird Bremens neue Entwicklungsstrategie erstmalig Anwendung finden und dann sukzessive auf andere Gebiete ausgeweitet werden.
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