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Von künstlicher Intelligenz bis maritimer Erlebniswelt

Bremen und Bremerhaven präsentieren sich auf Tourismusmesse in Berlin

21.2.2024. Mit einem Programm der Gegensätze präsentieren sich die Schwesterstädte Bremen und Bremerhaven in diesem Jahr auf der weltgrößten Reisemesse, der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin. Vom 5. bis 7. März 2024 fragen die Teams der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH und der Erlebnis Bremerhaven GmbH: „Wie echt ist dein Urlaub in der Zukunft?“ – es geht um künstliche Intelligenz im Tourismus und neue Augmented Reality Apps, aber auch um die ganz klassischen Höhepunkte im touristischen Kalender vom UNESCO Welterbe bis zu den Maritimen Tagen.  

Neu ist der Standort des gemeinsamen Auftrittes von Bremen und Bremerhaven, gemeinsam mit den unmittelbaren Standnachbarn Niedersachsen, Berlin und dem Gemeinschaftsstand der Deutschen Zentrale für Tourismus in Halle 27, in der auch Hessen, Bayern und Nordrhein-Westfalen zu finden sind. „Die ITB bietet eine hervorragende Plattform, um Bremen und Bremerhaven gemeinsam mit den größten deutschen Bundesländern und der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) zu präsentieren. Die bisherigen Prognosen deuten auf sehr positive Entwicklungen im Tourismussektor unserer beiden Städte hin, und wir sind zu-versichtlich, dass die diesjährigen Übernachtungszahlen die besten seit Langem sein könnten. Dies bekräftigt die Stärke und das Potenzial unseres Zwei-Städte-Staates als wichtigen Tourismusstandort. Unsere Präsenz auf der Internationalen Tourismusbörse zeigt deutlich, wie Bremen und Bremerhaven als Standorte für Innovation und kulturelles Erbe agieren. Diese Kombination macht uns als Reiseziele besonders attraktiv und verspricht weiteres Wachstum in diesem essenziellen Wirtschaftssektor“, sagt Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation. Auf 280 Quadratmetern zeigen die Schwesterstädte Bremen und Bremerhaven, warum sich eine Reise an die Weser lohnt. In den drei Messetagen führen die Mitarbeitenden der WFB-Abteilung Bremen Tourismus und der Erlebnis Bremerhaven GmbH mehr als 300 Gespräche mit Reiseveranstalter:innen, Journalist:innen, Blogger:innenn und touristischen Fachkolleg:innen. Außerdem stehen Gespräche mit Online-Reiseplattformen oder Vertreter:innen der Deutschen Zentrale für Tourismus auf dem Kalender.

Bremerhavens Oberbürgermeister Melf Grantz ergänzt: „Wir freuen uns darauf, in diesem Jahr an die Erfolge der bisherigen ITB-Auftritte anzuknüpfen. Bremer-haven und Bremen präsentieren sich dort als starke und attraktive Destinationen und stellen unter Beweis, dass maritime und urbane Erlebniswelten ebenso wie historisch-urbane Erlebnisräume jetzt und in Zukunft bei den in- und aus-wärtigen Gästen hoch im Kurs stehen. Bremerhaven hat sich bereits auf den Weg gemacht und konzentriert sich künftig auf die Themen Nachhaltigkeit und Digitalisierung im Tourismus. Dafür sind wir schon mehrfach ausgezeichnet worden und wollen die Gelegenheit nutzen, unsere Expertise zu präsentieren“, so Grantz. 

„Ziel unseres Messeauftritts ist es, neben der touristischen Sichtbarkeit und Imagewerbung, die Angebote des Bundeslandes Bremen in die Kataloge der großen Reiseveranstalter zu bringen, Geschäftsabschlüsse, Hotelkontingente, Gästezahlen, Kooperationen und Planungen für gemeinsame Projekte zu vereinbaren. Das ist sehr gut gelungen“, sagt Oliver Rau, Geschäftsführer der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH, dessen Team gemeinsam mit der Erlebnis Bremerhaven GmbH den Messeauftritt koordiniert.

Felix, der interaktive Roboter, begrüßt die Messegäste am Eingang des Bremen/Bremerhaven-Standes. Er ist ein Exponat, das in der kommenden Ausstellung „KI, was geht?“ im Universum Bremen zu finden sein wird. Felix kann die Mimik eines Menschen nachahmen, er soll die Vorbeigehenden aufmerksam auf das Angebot machen. Direkt daneben bietet eine Digitalstation die Möglichkeit, Bremen und Bremerhaven anhand einer Augmented Reality App zu entdecken.

Weiteres Thema aus Bremen ist unter anderem das Themenjahr „FAHRRADja!24 – Bremen bewegt dich“, das eine Vielzahl von Festivals, Veranstaltungen und mehr unter einem Motto bündelt. 

Bremerhaven lädt zum „Aufschlauen 2.0“ ein: Das Klimahaus lässt seine Besucher:innen ab Spätsommer Wetterextreme spüren und im Deutschen Schifffahrtmuseum entführt die neue Dauerausstellung ab Juli in „Schiffswelten“. „All Hands on Deck“ heißt es im Sommer zum Schiffe gucken, an Bord gehen und Seeleute treffen bei den Maritimen Tagen 2024 und der SAIL Bremerhaven 2025. Auch zu den Themen Flusskreuzfahrten und Nachhaltiges Reisen haben die beiden Städte Neuigkeiten im Gepäck. 

Am Mittwoch, den 6. März 2024 besuchen die Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation, Kristina Vogt, sowie der Bremerhavener Oberbürgermeister, Melf Grantz den Bremen/Bremerhaven-Stand in Berlin.

Als Veranstaltungshöhepunkte locken am 5. März eine Erlebnisverkostung des Bremer Ratskellers und der Bustreff, das traditionelle Get together für die Busfahrtbranche an den Stand. Am Mittwoch, den 6. März, findet das hochkarätig besetzte Hochsee-Kreuzfahrtpodium mit Expertinnen und Experten der Branche auf Einladung Bremerhavens statt. Den Abschluss macht am Donnerstag, 7. März, das Flusskreuzfahrtpodium in Kooperation mit dem Flusskontor.

Doch nicht nur der Bremen Tourismus und die Erlebnis Bremerhaven präsentieren ihre Neuheiten für 2024 in Berlin, zudem zeigen verschiedene Unteraussteller die Vielfalt von der Weser. Mit dabei sind beispielsweise die ATLANTIC Hotels, das Klimahaus Bremerhaven, das Universum Bremen, das Deutsche Auswandererhaus, der Flughafen Bremen oder die BCS Fine Dining GmbH (Lankenauer Höft).

Für das leibliche Wohl aller Gäste am Stand sorgen der Bremer Ratskeller und das Fischkochstudio Bremerhaven standesgemäß mit Bremerhavener Fischsuppe, Labskaus und hochwertigen Weinen aus Deutschland. Kulinarische Köstlichkeiten gibt es außerdem von Beck‘s (AB INBEV), Lloyd Caffee, dem Teehandelskontor Bremen, Nick van Heyningen und die Bremer Bonbon Manufaktur.

Zudem gibt es erstmalig ein ganzheitliches Nachhaltigkeitskonzept für den Messestand des Landes Bremen. Durch die Systembauweise ist der Stand wiederverwendbar und zudem barrierefrei, statt Blumenschmuck auf den Tischen gibt es Topfpflanzen, die für weitere Einsätze verwendet werden können, Printprodukte werden auf ein Minimum reduziert, stattdessen gibt es digitale Alternativen wie Visitenkarten, die von Handy zu Handy ausgetauscht werden. Und auch die typischen Gastgeschenke für wichtige Kundinnen und Kunden werden nicht mehr aufwändig produziert. Stattdessen verschenken Bremen und Bremer-haven Gutscheine für CO2-Kompensationen.

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