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Nachhaltig für Wohnungsmarkt, Wirtschaft und Umwelt

In Bremen und Bremerhaven herrscht Aufbruchstimmung: Um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern, setzt der Stadtstaat im boomenden Immobiliensektor auf grüne und nachhaltige Projekte sowie Kooperationen – auch über Landesgrenzen hinweg. Eine Auswahl an Bauprojekten stellt das Land Bremen vom 7. bis 9. Oktober auf der Immobilienfachmesse Expo Real in München vor und wirbt um weitere Investitionen. 

Bremen/Bremerhaven, September 2019. Die Städte und ihr Umland wachsen, die Menschen verbrauchen immer mehr Ressourcen, das Klima wandelt sich. Um diese Herausforderungen zu meistern, setzt das Land Bremen auf Projekte, die Ökologie, Ökonomie und Soziales in Einklang bringen. Dazu gehört die Überseeinsel. Sie ist eines der Top-Themen, die das Bundesland auf der diesjährigen Immobilienfachmesse Expo Real in München präsentiert. Das urbane Stadtquartier in der Bremer Überseestadt soll Wohnen, Gewerbe, Kultur, Freizeit und Bildung verbinden. Die Vision: ein Ort mit viel Grün, wenig Autoverkehr und weitgehend CO2-neutraler Energieversorgung. Das Areal umfasst 41 Hektar in bester bremischer Lage, keine zwei Kilometer vom Marktplatz, dem Roland und den Stadtmusikanten entfernt. In die Rahmenplanung für das Projekt waren die Bremerinnen und Bremer intensiv einbezogen: Knapp 800 Menschen brachten ihre Ideen für das Stadtquartier ein. Der erste Bauabschnitt erfolgt ab 2021 auf dem 15 Hektar großen Areal, auf dem Kellogg früher täglich 500 Tonnen Mais zu Frühstücksflocken verarbeitete. Einer der ersten Mieter hat sich bereits angesiedelt: die Gemüsewerft, ein inklusives Urban-Gardening-Projekt. Perspektivisch sollen auf dem Areal 1200 Wohneinheiten, ein Schulcampus und ein Hotel entstehen. Geplant ist zudem vielfältiges Gewerbe – von der Brauerei bis zum Biosupermarkt.   

Zwei Kommunen, ein Gewerbegebiet

Eine weitere Premiere stellt die Kooperation mit der Stadt Achim dar. Erstmals entwickelt Bremen gemeinsam mit seiner niedersächsischen Nachbargemeinde ein Gewerbegebiet. Ab 2020 soll am Bremer Kreuz auf 90 Hektar Fläche das Gewerbegebiet Achim-West entstehen. Die Idee: Erschließungskosten und Verkaufserlöse für die Grundstücke werden geteilt ebenso wie spätere Steuereinnahmen. Bis zum Jahr 2036 wollen beide Kommunen rund 140 Millionen Euro in die Entwicklung investieren. „Dabei handelt es sich um eine Investition über Ländergrenzen hinweg, die sich auszahlen und zahlreiche Arbeitsplätze in der Region schaffen wird“, sagt Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa der Freien Hansestadt Bremen. Ein Gutachten prognostiziert für das Gewerbegebiet 3.800 bis 6.200 Arbeitsplätze für das Jahr 2040. Auch auf dem Markt für Gewerbe- und Wohnimmobilien bietet Bremen spannende Möglichkeiten. Die Grundstückspreise sind im Bundesvergleich moderat, die Leerstände gering, die Renditen stabil. „Bremen zeigt in allen Marktsegmenten stabile bis sehr gute Entwicklungen und ist somit ein spannender Standort für Entwickler und Investoren“, so Vogt.

Ökologie und Ökonomie im Gleichklang

Ein Leuchtturmprojekt ist das geplante Gewerbegebiet LUNE DELTA in Bremerhaven, das neben dem größten Naturschutzgebiet des Landes Bremen entsteht. Die Versorgung des Gewerbegebiets soll zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien erfolgen. Das LUNE DELTA wird von Beginn an als integraler Bestandteil der Lune Fluss-Landschaft geplant und entwickelt.  Alle Gebäude und Anlagen werden an ein Nahwärmenetz angeschlossen, das aus regenerativen Quellen gespeist ist. Weitere nachhaltige Maßnahmen umfassen unter anderem eine extensive Begrünung der Gebäudedächer, eine Minimierung der Lichtemissionen und eine ganzheitliche Reststoffverwertung. Zudem sind eine arbeitsplatznahe Krippe und Kita sowie Flächen für Sport und Erholung eingeplant. „Das Lune Delta bietet ein sehr innovatives Umfeld für kleine und große Unternehmen, die nachhaltig wirtschaften und attraktive Arbeitsplätze schaffen wollen“, sagt Kristina Vogt. „Die Rahmenbedingungen sind so gestaltet, dass unterschiedlichste Branchen voneinander profitieren und auf international wettbewerbsfähige Weise miteinander agieren können.“ Dr. Maike Schaefer, Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau der Freien Hansestadt Bremen, fügt hinzu: „Das Lune Delta soll eine Pionierrolle für die Entwicklung weiterer Gewerbegebiete einnehmen.  Nur, wenn wir wirtschaftliche, ökologische und soziale Ziele miteinander verknüpfen, können wir die Herausforderungen des Klimawandels meistern und unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter steigern.“ 

Für das LUNE DELTA ist eine Zertifizierung nach dem Standard der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) geplant. Auf der Expo Real 2019 wird die DGNB dem Projekt das Vorzertifikat verleihen. 

Weitere Projekte aus dem Immobiliensektor präsentiert das Bundesland Bremen auf der Immobilienfachmesse Expo Real in München (7. bis 9. Oktober 2019). 27 Unternehmen aus Bremen, Bremerhaven sowie der angrenzenden Stadt Achim geben auf einem rund 200 Quadratmeter großen Gemeinschaftsstand (Stand-Nr. 240, Halle B2) Einblicke in ihre Arbeit. 

Der gemeinschaftliche Messeauftritt auf der Expo Real im Oktober 2019 in München wird von der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH im Auftrag der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa der Freien Hansestadt Bremen organisiert.

Bremen-Empfang am 7. Oktober 2019 um 13:00 Uhr

Der Bremen-Empfang findet am Montag, 7. Oktober 2019, um 13:00 Uhr mit Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa der Freien Hansestadt Bremen, und dem Bremerhavener Oberbürgermeister Melf Grantz auf dem Gemeinschaftsstand (Halle B2, Stand 240) statt. 

www.wfb-bremen.de 

www.ueberseestadt-bremen.de 

www.bis-bremerhaven.de 

Link zu weiteren Informationen zur Überseeinsel: 

https://www.wfb-bremen.de/ueberseeinsel

Link zu weiteren Informationen zu LUNE DELTA: 

https://www.bis-bremerhaven.de/lune-delta

Pressebilder
Grafik zum geplanten neuen Quartier Überseeinsel in Bremen. Verschiedene Gebäude und Flächen sind eingezeichnet und einige farbig hervorgehoben.
Der erste Bauabschnitt für die Überseeinsel erfolgt auf dem 15 Hektar großen Areal, auf dem Kellogg früher täglich 500 Tonnen Mais zu Frühstücksflocken verarbeitete. Hier soll ein Mix aus Wohnen, Gewerbe, Kultur, Freizeit und Bildung entstehen.
Blick auf das alte Gelände von Kellogg's, wo das neue Stadtquartier Überseeinsel entstehen soll. Im Vordergrund ist eine Fläche zu sehen, auf der Hopfen und Gemüse angebaut wird.
Einer der ersten Mieter hat sich bereits auf der Überseeinsel angesiedelt: die Gemüsewerft. In 450 Hochbeeten wachsen Gemüse, Kräuter, Obst und Hopfen heran. Menschen mit geistiger, psychischer oder seelischer Beeinträchtigung kümmern sich um die Pflanzen. Nächstes Jahr soll hier ein Hopfengarten eröffnen, in dem Bier aus selbst angebautem Hopfen angeboten wird. Copyright:
Der erste Bauabschnitt für die Überseeinsel erfolgt auf dem 15 Hektar großen Areal, auf dem Kellogg früher täglich 500 Tonnen Mais zu Frühstücksflocken verarbeitete.
Der erste Bauabschnitt für die Überseeinsel erfolgt auf dem 15 Hektar großen Areal, auf dem Kellogg früher täglich 500 Tonnen Mais zu Frühstücksflocken verarbeitete. Hier soll ein Mix aus Wohnen, Gewerbe, Kultur, Freizeit und Bildung entstehen.
Im ersten Schritt werden zunächst das ehemalige Silo sowie das angrenzende Reislager revitalisiert.
Überseeinsel: Im ersten Schritt werden zunächst das ehemalige Silo sowie das angrenzende Reislager revitalisiert. In den Silotürmen entsteht ein Hotel mit circa 120 Zimmern. Zudem ist auf dem Dach der Türme eine Gastronomie geplant. Die angrenzenden Bürolofts werden an etablierte Unternehmen und Start-Ups unterschiedlicher Couleur aus der Nahrungs- und Genussmittelbranche vermietet. Im Erdgeschoß befinden sich ein zentraler Besprechungsbereich, ein Café sowie die Lobby des Hotels.
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Überseeinsel: Im ersten Schritt werden zunächst das ehemalige Silo sowie das angrenzende Reislager revitalisiert. In den Silotürmen entsteht ein Hotel mit circa 120 Zimmern. Zudem ist auf dem Dach der Türme eine Gastronomie geplant. Die angrenzenden Bürolofts werden an etablierte Unternehmen und Start-Ups unterschiedlicher Couleur aus der Nahrungs- und Genussmittelbranche vermietet. Im Erdgeschoß befinden sich ein zentraler Besprechungsbereich, ein Café sowie die Lobby des Hotels.
Im ersten Schritt werden zunächst das ehemalige Silo sowie das angrenzende Reislager revitalisiert.
Überseeinsel: Im ersten Schritt werden zunächst das ehemalige Silo sowie das angrenzende Reislager revitalisiert. In den Silotürmen entsteht ein Hotel mit circa 120 Zimmern. Zudem ist auf dem Dach der Türme eine Gastronomie geplant. Die angrenzenden Bürolofts werden an etablierte Unternehmen und Start-Ups unterschiedlicher Couleur aus der Nahrungs- und Genussmittelbranche vermietet. Im Erdgeschoß befinden sich ein zentraler Besprechungsbereich, ein Café sowie die Lobby des Hotels.
Neben verschiedenen Wohnangeboten sollen auch öffentliche Plätze, Cafés und eine fahrradfreundliche Umgebung das Bild des Stadtquartiers prägen.
Neben verschiedenen Wohnangeboten sollen auch öffentliche Plätze, Cafés und eine fahrradfreundliche Umgebung das Bild der Überseeinsel prägen. Bestandsbauten wie das Silo oder Reishalle bleiben erhalten: Die Mischung aus neuer und alter Bausubstanz sorgt für eine besonders schöne Atmosphäre.
Ein Platz am Hansator soll gestaltet und als zentraler Verkehrsknotenpunkt einschließlich Straßenbahnhaltestelle den Eingang zur Überseeinsel bilden.
Ein Platz am Hansator soll gestaltet und als zentraler Verkehrsknotenpunkt einschließlich Straßenbahnhaltestelle den Eingang zur Überseeinsel bilden.
Die verschiedenen Parks und Freiflächen bieten Raum für Sport und Erholung. Hier treffen die Bewohnerinnen und Bewohner der neuen, durchmischten Wohnquartiere auf Bremerinnen und Bremer aus dem gesamten Stadtgebiet, die auf der Überseeinsel grüne Ufer erleben können.
Die verschiedenen Parks und Freiflächen bieten Raum für Sport und Erholung. Hier treffen die Bewohnerinnen und Bewohner der neuen, durchmischten Wohnquartiere auf Bremerinnen und Bremer aus dem gesamten Stadtgebiet, die auf der Überseeinsel grüne Ufer erleben können.
Der Bremer Gemeinschaftsstand auf der Immobilienfachmesse Expo Real 2018.
Der Bremer Gemeinschaftsstand auf der Immobilienfachmesse Expo Real 2018.
Die Überseeinsel öffnet einen großen Abschnitt des Weserufers für Bremen, der bislang durch die Firmengrundstücke unzugänglich war.
Die Überseeinsel öffnet einen großen Abschnitt des Weserufers für Bremen, der bislang durch die Firmengrundstücke unzugänglich war.
Für das Gewerbegebiet LUNE DELTA sind eine arbeitsplatznahe Krippe und Kita sowie Flächen für Sport und Erholung eingeplant.  Die Versorgung soll zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien erfolgen.
Für das Gewerbegebiet LUNE DELTA sind eine arbeitsplatznahe Krippe und Kita sowie Flächen für Sport und Erholung eingeplant. Die Versorgung soll zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien erfolgen.
Neben dem größten Naturschutzgebiet des Landes Bremen entsteht in Bremerhaven das Gewerbegebiet LUNE DELTA.  Das LUNE DELTA wird von Beginn an als integraler Bestandteil der Lune Fluss-Landschaft geplant und entwickelt.
Neben dem größten Naturschutzgebiet des Landes Bremen entsteht in Bremerhaven das Gewerbegebiet LUNE DELTA. Das LUNE DELTA wird von Beginn an als integraler Bestandteil der Lune Fluss-Landschaft geplant und entwickelt.