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Gründerinnen und Gründer wirksam unterstützt

Förderbank BAB legt Geschäftsbericht 2016 vor/ 9.000 Arbeitsplätze in Bremen und Bremerhaven gesichert und neu geschaffen

Bremen, 7. Juli 2017. Die BAB – Förderbank für Bremen und Bremerhaven hat ihren Geschäftsbericht für das Jahr 2016 vorgelegt und zieht darin eine positive Bilanz ihrer Tätigkeit. Zu den wichtigsten Ergebnissen zählen mehr als 9.000 Arbeitsplätze, die mit Hilfe der BAB gesichert wurden oder neu entstanden sind. Die Förderbank hat dafür im Vorjahr insgesamt 93 Millionen Euro an Krediten – entweder gemeinsam mit örtlichen Geschäftsbanken oder im Auftrag des Landes – vergeben. Besonders gefragt waren aus dem BAB-Portfolio der Bremer Unternehmerkredit und der Bremer Gründerkredit. In diesen Programmen hat die BAB im vergangenen Jahr mehr als 55 Millionen Euro ausbezahlt. Viele Existenzgründerinnen und Gründer nutzten diese Förderkredite.

„Die BAB leistet einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung von Bremen und Bremerhaven, zur Sicherung von Arbeitsplätzen und Schaffung von Wohnraum“, sagt Ekkehart Siering, Staatsrat beim Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen und Aufsichtsratsvorsitzender der BAB. „Besonders freut mich, dass es gelungen ist, noch mehr Existenzgründungen zu unterstützen, denn sie sind der Motor unserer Wirtschaft und sichern unsere Wettbewerbsfähigkeit.“

Existenzgründerinnen und Gründern kamen auch Kleinstkredite, die sogenannten Mikrodarlehen, zugute. In 39 Fällen hat die BAB entsprechende Finanzhilfen in Höhe von insgesamt 1,2 Millionen Euro vergeben. Die meisten Mikrokredite lagen unterhalb von 25.000 Euro. „Gründer brauchen oft nur kleine Darlehen für ihre Geschäftsidee und finden dafür kaum eine Finanzierung auf dem Kapitalmarkt“, berichtet Jörn-Michael Gauss, Geschäftsführer der BAB. Der Aufwand sei für die meisten Geschäftsbanken beim Verleihen geringer Summen einfach zu groß. „Wir zahlen als Förderbank auch kleinste Darlehen aus und helfen mit unseren Programmen beim Schritt in die berufliche Selbstständigkeit“, sagt Gauss. In diesem Zusammenhang hatte die BAB erst kürzlich ihren EFRE-Beteiligungsfonds vorgestellt, der Gründenden und jungen Unternehmen in den kommenden Jahren mit sechs Millionen Euro finanziell unter die Arme greifen soll. 

Die BAB betätigt sich nicht nur im monetären Fördergeschäft und in der Wohnraumförderung, sondern auch in gesellschaftlichen und umweltpolitischen Fragen wie Energieeffizienz, Umwelt- und Klimaschutz. „Rund 300 neue bezahlbare Mietwohnungen haben wir im Jahr 2016 gefördert und dafür insgesamt 16 Millionen Euro investiert“, berichtet BAB-Geschäftsführer Ralf Stapp. „Wir konnten auch unser Angebot für energetische Sanierungen und Umweltinnovationen erfolgreich weiter ausbauen“, ergänzt Stapp. Dazu zählen unter anderem die engere Zusammenarbeit mit Partnernetzwerken und die neu geschaffene Beratungsstelle „Bremer Förderlotse“ rund um das Thema der energetischen Sanierungen von Wohnraum. 1.000 energetische Sanierungen von Eigentumswohnungen hat die Förderbank mit dem BAB-Wohnungseigentümerprogramm bis 2016 angeschoben. „Die erzielte CO2-Minderung liegt dabei im Schnitt bei 20 Prozent“, sagt Stapp. 

Zu den gesellschaftlichen Themenstellungen, in denen sich die BAB engagiert, zählt auch der Überbrückungskredit für das Elterngeld. Die BAB gewährte im Jahr 2016 in 132 Fällen schnell und unkompliziert finanzielle Hilfen für Eltern, die lange auf die Auszahlung des Elterngeldes warten mussten. 

Die wichtigsten Finanzkennzahlen für das Geschäftsjahr 2016 im Überblick finden Sie in der Druckversion im Seitenbereich rechts.