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„Handverlesene Kostbarkeiten aus Papier und Design“

Gewinnerinnen für Ladenfläche im citylab stehen fest

Bremen, 4. Juli 2017. Zuwachs im citylab: Im Mai schrieben die Macher einen Wettbewerb aus, zu gewinnen gab es eine Ladenfläche für ein halbes Jahr mietfrei, nun stehen die Siegerinnen fest – Sophie Meyerhoff und Hannah Schrage starten mit „Just“ durch, einer Kombination aus Ladengeschäft, Grafik- und Illustrationsbüro und Siebdruckwerkstatt. Am Dienstag, 4. Juli 2017, bekamen sie den Schlüssel für ihr „Geschäft auf Probe“, Anfang August soll es losgehen.

„Das ist für uns ein Riesengeschenk“, erklären die beiden Studentinnen. Als Grafikerinnen und Illustratorinnen sind sie vom Fach. „Zum einen wollen wir unsere Dienstleistung in diesem Bereich anbieten, zum anderen qualitativ hochwertige Printprodukte wie zum Beispiel Plakate, Gig-Poster, Postkarten, Mini-Prints, Künstlerpublikationen und vieles mehr“, erklärt die 24-jährige Hannah Schrage. „Die Produkte werden durch künstlerisch-handwerkliche Druckverfahren wie Siebdruck, Linolschnitt, Radierung, Risographie und Letterpress gefertigt.“ Das Konzept steht für Handarbeit und aufwändige Druckverfahren, gleichzeitig aber auch für Produkte, die bezahlbar sind. 

Ihre 23-jährige Mitgründerin Sophie Meyerhoff ergänzt: „Durch Kooperationen mit der Hochschule für Künste Bremen, deren Publikationsplattform „Fresh Prints“ und mit „rikiki. Grafik & Produkt“ aus Düsseldorf können wir regelmäßig mit handgefertigten und limitierten Druckerzeugnissen unser Angebot erneuern. Unser Anspruch ist eine handverlesene Auswahl an Kostbarkeiten aus Papier und Design.“ Hinzu kommt eine schon existierende Siebdruckwerkstatt, in der eigene Drucke gefertigt werden und Workshops geplant sind.

Die beiden gewinnen eine Ladeneinheit mit einer Verkaufsfläche von 38 Quadratmetern im Innenbereich des citylabs, für ein halbes Jahr mietfrei, nur die Stromkosten müssen selbst getragen werden. Läuft der Laden, besteht die Option auf Verlängerung bis zum Ende der Laufzeit des Zwischennutzungskonzepts citylab Ende Juni 2018 zu günstigen Konditionen. 

Bewerben konnten sich für den Wettbewerb Existenzgründerinnen und -gründer ebenso, wie Unternehmerinnen und Unternehmer, die eine spezielle Idee, Marke oder Produktlinie für einen begrenzten Zeitraum besonders präsentieren möchten. Die Entscheidung traf eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern des Wirtschaftsressorts, der CityInitiative Bremen Werbung e.V. und der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH. 

„Es waren tolle Ideen dabei – wir hätten gerne noch mehr Flächen im Angebot gehabt“, berichtet Karin Take von der WFB. „Wir bleiben deshalb auch im Dialog mit anderen Bewerberinnen und Bewerbern und unterstützen diese dabei, an anderen Standorten Fuß zu fassen.“ Zu den Kriterien für die Jury gehörten die Darstellung und Schlüssigkeit des Konzeptes, der Innovationsgrad, die Tauglichkeit für das citylab und Innenstadt und das Alleinstellungsmerkmal. Die Kriterien wurden gleichgewichtig bewertet. „Das Konzept ist eine gute Ergänzung für die Innenstadt und natürlich auch das Angebot im citylab“, erläutert Thorsten Tendahl, der gemeinsam mit Take für das Projekt citylab zuständig ist. „Das geplante künstlerische Angebot, das auch eine Plattform für regionale und junge Gestalterinnen und Gestalter bietet, ergänzt um Grafikaufträge und weitere Aktionen – das alles zusammengefasst in einer auch wirtschaftlich gut durchdachten Bewerbung hat uns überzeugt.“

Das Zwischennutzungskonzept citylab läuft noch bis Juni 2018, der Lloydhof befindet sich aktuell in der Ausschreibung. Weitere Informationen gibt es unter www.citylab-bremen.de.

Pressebilder
citylab: Schlüsselübergabe an die Gewinner des Ladenwettbewerbs
Glücklich angekommen – Jury und neue Nachbarn begrüßten die beiden Wettbewerbsgewinnerinnen (v.l.n.r.): Annika Mysegades und Dr. Jan-Peter Halves (beide CityInitiative), Vanessa Just (Nur Manufaktur), Marianne Grewe-Wacker (Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen), Sophie Meyerhoff (Just), Thorsten Tendahl (WFB), Hannah Schrage (Just), Karin Take (WFB) und Malte Blank (BLNKS).