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Ein Jahr citylab: „Das Konzept geht auf.“

Neue Angebote zum ersten Jubiläum

Bremen, 21. April 2017. Vor einem Jahr, Ende April 2016, startete das „citylab“ als Zwischennutzungskonzept im ehemaligen Lloydhof in der Bremer Innenstadt. Neben beliebten und bewährten Angeboten wurde hier eine Plattform für Start-ups und Existenzgründer geschaffen, auf der diese ihre Markttauglichkeit prüfen können – mit flexibler Mietzeit und kurzen Kündigungsfristen und das in zentraler Lage. Zeit für die Macher, eine Zwischenbilanz zu ziehen und den ersten Geburtstag zu feiern.

„Das Konzept geht auf“, erklärt Andreas Heyer, Vorsitzender der Geschäftsführung der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH, die für das citylab zuständig ist. „Wir sind mit 19 Mietern gestartet, momentan haben wir 22 Angebote. Neben Flächen für Bewährtes können wir einen Ort anbieten, in dem Gründungswillige ihre Ideen ausprobieren können, ohne langfristige Verpflichtungen einzugehen. Drei Formate konnten sich nicht am Markt behaupten, wir haben dabei helfen können, den Machern den Ausstieg einfach und unkompliziert zu gestalten. Dafür kommen neue Angebote hinzu und für einige hat sich das Geschäft hervorragend entwickelt.“

Eine von diesen ist Vanessa Just, die mit „Nur Manufaktur“ neben dem Online-Geschäft den Schritt in den stationären Handel gewagt hat. „Für mich ist das Experiment citylab geglückt. Es war und ist toll, solch eine Möglichkeit zu haben und die eigenen Ideen ohne allzu großes Risiko am Markt zu testen“, berichtet sie. „Die Resonanz war so positiv, dass ich mich entschlossen habe, mich innerhalb des citylabs räumlich zu vergrößern.“ Sie zieht aktuell um auf eine größere Fläche – denn der Laden läuft.

Auch neue Angebote kommen dazu. Zum Beispiel „Dot Time Records“, ein Jazz-Label, das 2012 in New York von den beiden Musikern Jo Bickhardt und Andrew Read gegründet wurde. Das Label ist seit  Beginn eng mit der Musikmesse „jazzahead“ verbunden. Hier trafen die beiden den Bremer Musik-PR-Agenten Jan Fritz von „Jazzmedia & More“. Gemeinsam realisierte man 2014 in Bremen eine Dependance, die nun im Mai ins citylab umzieht. „Dot Time Records“ etabliert hier eine Jazzlounge, eine Hörbar für Jazzfans und Musikliebhaber. Zudem sind kleinere Konzerte geplant. Leiter des Bremer Büros sind Jan Fritz und Kulturmanagerin Andrea Rösler.

Außerdem neu dabei: Dirk Steilen, der mit „Coffee Bike“ genannten mobilen Kaffeebars bis dato überwiegend auf Märkten und Messen in Bremen und umzu unterwegs ist. Er betreibt ab sofort die Café-Fläche in der ersten Rotunde. „Eine tolle Bereicherung für das citylab und die Innenstadt, zumal auch selbst gebackener Kuchen angeboten wird“, so Karin Take, Projektleiterin bei der WFB, die das citylab gemeinsam mit ihrem Kollegen Thorsten Tendahl betreut. Neben biozertifiziertem Kaffee auch „Snuten Lekker“, das Bio Eis von Kaemena an. „Liebhaber kennen und schätzen das Eis und stehen dafür in den Sommermonaten Schlange im Blockland“, freut sich Take.

Das Zwischennutzungskonzept citylab läuft noch bis Juni 2018, der Lloydhof befindet sich aktuell in der Ausschreibung. Weitere Informationen zum citylab gibt es unter www.citylab-bremen.de.

Pressebilder
Eingang zum citylab in der Bremer Innenstadt.
Neue Angebote neben Altbewährtem und ein frisches Design – das Konzept "citylab" wird von Besuchern der Bremer Innenstadt angenommen.
Eingang zum citylab in der Bremer Innenstadt.
Das Zwischennutzungskonzept citylab in der Bremer Innenstadt feierte im April 2017 seinen ersten Geburtstag.