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Neue Besitzer für Schuppen 1 in der Überseestadt

Bremer Investorengruppe Hornung und Kastens/Specht erwirbt Schuppen 1 im Europahafen – Geplante Errichtung eines Technik- und Freizeitzentrums

Die dynamische Entwicklung in der Überseestadt schreitet weiter voran. Am Freitag (13.07.2007) gab der Haushalts- und Finanzausschuss der Bremischen Bürgerschaft seine Zustimmung zum Verkauf des Schuppen 1 im Europahafen an die Investorengemeinschaft Hornung und Kastens / Specht. Auf Grundlage dieser Entscheidung kann die landeseigene Bremer Investitions-Gesellschaft (BIG) nun den Kaufvertrag mit den Investoren abschließen. Das Grundstück mit einer Gesamtfläche von ca. 40.000 Quadratmetern wird voraussichtlich im Herbst 2007 in den Besitz der Bremer Investoren übergehen. Durch seine zentrale Lage an der Konsul-Smidt-Straße neben dem Speicher 1 und den neu entstehenden Port-Gebäuden kommt dem Schuppen 1 eine herausgehobene Bedeutung im Entwicklungskonzept der Überseestadt zu.
Im ersten Schritt wird in Abstimmung mit der Denkmalpflege eine Sanierung der Gebäudefassade durchgeführt. Die Industriearchitektur soll dabei sichtbar bleiben. Anschließend wird der Schuppen 1 zu einem Technik- und Freizeitzentrum mit Erlebnischarakter umgebaut. In jeweils getrennten Bereichen planen die Investoren, unterschiedliche, jedoch aufeinander abgestimmte Nutzungsformen zu realisieren. Der Investor Klaus Hornung wird in dem einen Gebäudeteil auf einer Fläche von rund 20.700 Quadratmetern ein Zentrum der mobilen Technik errichten. Restaurationsbetriebe für historische Fahrzeuge, themenbezogene Gewerbebetriebe sowie Dienstleistung, Einzelhandel , Gastronomie und andere Nutzungen sollen das neue Zentrum im Schuppen 1 mit Leben füllen. Mit diesem Nutzungsmix sollen sowohl Familien wie auch technikbegeisterte Besucher angesprochen werden.
Im anderen Teil des Schuppen 1 mit einer Fläche von etwa 17.600 Quadratmetern werden die Investoren Rolf Specht und Lüder Kastens die markante Stirnseite des Schuppens durch die Restauration der Glasfassade des Treppenhausturms zu einem weithin sichtbaren Erkennungsmerkmal ausbauen. In diesem wird anschließend ein sogenanntes „Boarding-House“ Übernachtungsmöglichkeiten für auswärtige Gäste zur Verfügung stellen. Im Erd- und Obergeschoss des Schuppens wollen die Investoren ein modernes Freizeitzentrum errichten. Dessen Angebot, unter anderem ein Sport-Center für Indoor-Fußball und Beach-Volleyball, ein Golf-Simulator und verschiedene wellnessorientierte Einrichtungen, wird in Norddeutschland einmalig sein. Zusätzlich sind hier Büroflächen geplant und - soweit das Baurecht es künftig zulässt - auch Wohnnutzungen.
Mit der Vermarktung der vorhandenen Flächen im Schuppen 1 soll direkt nach dem Kauf begonnen werden. Zu diesem Zeitpunkt noch bestehende Mietverträge gehen auf die beiden Investoren über. Aufgrund des Umfangs des Projekts ist von einer Gesamtzeit von etwa fünf Jahren bis zur kompletten Fertigstellung auszugehen. Das Investitionsvolumen beträgt in diesem Zeitraum über 20 Millionen Euro.

Investor Klaus Hornung
Klaus Hornung hat langjährige Erfahrung in den Bereichen der Projektentwicklung und der Erstellung überwiegend gewerblich genutzter Objekte. Herausragende Projekte sind u. a. der Bau des Nordausgangs des Bremer Hauptbahnhofs und der aktuell gerade fertig gestellte Bau des I-Parks DaimlerChrysler/ Schenker Deutschland an der Hansalinie.

Investoren Rolf Specht und Lüder Kastens
Die Investoren Rolf Specht und Lüder Kastens verfügen über große Erfahrungen im Immobilien-bereich. Rolf Specht ist geschäftsführender Gesellschafter der Residenz-Gruppe, die ein bekannter Projektentwickler im Bereich der Senioren- und Altenpflege ist. Die Gruppe verfügte 2006 über 1052 Pflegeplätze und 1269 Service-Wohnungen. Der Umsatz der Gruppe betrug im Jahr 36 Millionen Euro und soll in diesem Jahr auf 50 Millionen gesteigert werden.
Lüder Kastens hat in den letzten Jahrzehnten diverse Immobilien entwickelt (unter anderem Pier 2, Umbau Ambiente) und auch im Altbereich durch innovative Entwicklungen Akzente gesetzt. Beide Kaufleute haben durch den Bau des ersten Bremer Design-Hotels ein neues Highlight an der Bremer Weserpromenade „Schlachte“ entwickelt und damit neue Besucher aus dem gesamten Bundesgebiet an die Weser gelockt.