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Airbus-Allee für Verkehr frei gegeben

Meilenstein für städtebauliche Neuordnung in Airport-Stadt erreicht

Ein wichtiger Meilenstein bei der städtebaulichen Neuordnung der Airport-Stadt Bremen ist erreicht. Am 10. Dezember wird die neue Airbus-Allee zwei Monate früher als geplant komplett für den Verkehr frei gegeben. Sie verbindet den Kreuzungspunkt Flughafenallee / Georg-Wulf-Straße mit dem Eingangsbereich des Airbus-Geländes. Der Verkehr in Richtung Flughafen läuft künftig über die neue Airbus-Allee, die den alten Flughafendamm teilweise ersetzt. „Mit der Airbus-Allee ist nun ein wesentlicher Abschnitt des neuen Straßennetzes in der Airport-Stadt fertig gestellt“, sagt Dr. Dieter Russ, Geschäftsführer der Bremer Investitions-Gesellschaft (BIG), die im Auftrag der Freien Hansestadt Bremens für die Erschließungsarbeiten zuständig ist. „Die Airport-Stadt entwickelt sich dynamisch. Hier haben sich rund 450 Unternehmen mit 13.500 Beschäftigten angesiedelt. Durch die Neuordnung der Flächen können wir Investoren auch weiterhin attraktive Grundstücke anbieten.“ Die BIG setzt in der Airport-Stadt zeitnah weitere Baumaßnahmen um. So wird bis zum Jahresende 2007 der alte Flughafendamm zwischen dem Atlantic Hotel und der Hermann-Köhl-Straße abgebrochen. Ebenso wird das letzte Teilstück des Neuenlander Rings und der Teil der Fitzmauricestraße, der als rückwärtige Parkhauszufahrt des Flughafens und als Ausfahrt des Atlantic Hotels genutzt wird, rückgebaut. Die Wirtschaftsförderer der BIG hatten von der Freien Hansestadt Bremen den Auftrag erhalten, im Gewerbegebiet Airport-Stadt zusätzliche Flächen für die Ansiedlung von Unternehmen bereitzustellen. Dies sollte durch die Verlagerung und Freimachung von Grundstücken geschehen. Durch die Erschließungs- und Verlagerungsmaßnahmen sind in der Airport-Stadt etwa 17 Hektar zusätzliche Nutzflächen entstanden, die zum Teil bereits vermarktet werden konnten. Voraussetzung für die Erweiterungen war eine städtebauliche Neuordnung des Gebiets. Dabei musste einerseits die Autobahn 281 berücksichtigt werden, die ab 2008 die Airport-Stadt durchqueren wird. Andererseits sollte das Straßensystem die Entwicklung neuer Gewerbeflächen in der Airport-Stadt erlauben. Auf der Grundlage des städtebaulichen Rahmenplanes vom Büro für Städtebau Prof. Machleidt + Partner entstand in enger Abstimmung mit dem Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und dem Senator für Wirtschaft und Häfen die Planung für ein orthogonales Straßensystem mit einer flexiblen Flächenaufteilung für individuelle Ansiedlungsvorhaben. Die Realisierung des Straßensystems in der Airport-Stadt wird durch die Wirtschaftsförderer der BIG in mehreren Bauabschnitten bis 2009 umgesetzt. Für die Gesamtmaßnahme (inklusive Grunderwerb) wurden rund 38 Mio. Euro aus Landes –und EU-Mitteln zur Verfügung gestellt.