+49 (0) 421 9600-10
Informationen zur Barrierefreiheitserklärung in leichter SpracheInformationen zur Barrierefreiheitserklärung in leichter Sprache

Architekturwettbewerb für Büroneubau in der Bremer Überseestadt abgeschlossen

Zum Sieger des von der STRABAG Real Estate GmbH (SRE) ausgelobten
Architekturwettbewerbs für den geplanten Büroneubau an der Konsul-Smidt-
Straße in Bremen ist der Entwurf des Architekturbüros Sprenger von der Lippe, Hannover,
gekürt worden. Aus Sicht der Jury – bestehend aus den Bremer Architekten
Harm Haslob und Martin Pampus, dem Bremer Senatsbaudirektor Franz-Josef Höing,
Iris Geber von der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH sowie Detlev Neuhaus und Andreas
Gruber, SRE-Bereichsleiter Hannover – setze der Siegerentwurf die städtebaulichen
und architektonischen Vorgaben des Projekts in hervorragender Weise um. Insgesamt
acht Architekturbüros aus ganz Deutschland hatten sich an dem Wettbewerb beteiligt.

Ziel des Wettbewerbs war es, nördlich der Konsul-Smidt-Straße, gegenüber der
denkmalgeschützten Hafengebäude Schuppen I und Speicher I, ein Bürogebäude für
eine Investitionssumme von rund 15 Mio. € zu entwickeln, das sich verträglich in die
Umgebungsbebauung einfügt und die Umsetzung des städtebaulichen Masterplans
einleitet. Der Siegerentwurf, so die Jury, habe konkrete Aussagen für den Masterplan
geliefert und den Maßstab für weitere bauliche Entwicklungen an der Konsul-Smidt-
Straße gesetzt.

Geplant werden sollte ein möglichst zusammenhängendes Gebäude mit flexiblem und
effizientem Grundriss, das auch architektonisch auf die Besonderheiten des Grundstücks
eingeht. Dieses ist zum einen durch die Lage an der wichtigen Längserschließungsstraße
der Überseestadt und zum anderen durch die gegenüberliegenden Hafengebäude
geprägt. So verlangt der 400 m lange backsteinerne Schuppen I mit seiner
ruhigen, rhythmischen Fassade in seiner Umgebung nach einer unaufgeregten, in
Material und Form Bezug nehmenden Architektursprache. Die Fassaden, so eine der
Vorgaben des Wettbewerbs, sollten daher nicht als raumhohe Glasfassaden, sondern
möglichst als Loch- oder Bandfassaden mit massiver Brüstung, Verkleidung mit großflächigen
Fassadenplatten, Putzfassade oder Mauerwerk gestaltet werden. Bei den
Dächern waren lediglich leicht geneigte Flachdächer erwünscht. Um ein möglichst
nachhaltiges Gebäude zu erhalten, war die gewünschte Nutzfläche von rund 5.000 m²
auf möglichst flexibel teilbaren Grundrissen zu verwirklichen und eine Tiefgarage für
ca. 70 Pkw einzuplanen.


Kontakt: Birgit Kümmel, STRABAG SE, Konzernkommunikation, presse@strabag.com