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Startschuss am Schuppen 1

Wohnen, Arbeiten und Automobilkultur am Europahafen: Faszinierender Plan wird umgesetzt

Die Planungen sind abgeschlossen, die meisten Mietverträge unterzeichnet: Der Umbau des weserabwärts liegenden Teils des Schuppen Eins kann beginnen. Damit wird ein Aufsehen erregendes Projekt verwirklicht, dem eine nachhaltige Signalwirkung für die weitere Entwicklung der Bremer Überseestadt zukommt.

Die Eigentümerin der weitläufigen Immobilie am Europahafen, die KJH Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG, realisiert in dem zwischen 1956 und 1960 errichteten und unter Denkmalschutz stehenden Gebäude einen attraktiven Nutzungsmix aus Büros, Wohnen, Werkstätten und Geschäften. Dabei wird das Thema „Automobilkultur“ auf vielfältige Weise im Blickpunkt stehen. „Ein Konzept, das in dieser Form bisher einmalig ist“, kündigt KJH-Geschäftsführer Daniel Hornung an.

Dafür wird der imposante Schuppen Eins aufwändig umgebaut, renoviert und modernisiert. Mit der Umsetzung dieser Maßnahmen ist das Unternehmen Züblin als Generalunternehmer beauftragt worden. Die Arbeiten werden etwa ein Jahr dauern; die Wohnlofts im Obergeschoss sollen im Spätsommer 2012 bezugsfertig sein. Mit der exklusiven Vermarktung der Flächen ist das langjährig am Markt tätige Immobilien-Beratungsunternehmen Robert C. Spies beauftragt worden.

Auf der Basis eines Entwurfs aus dem Bremer Architekturbüro Westphal, das einen eigens ausgelobten Wettbewerb für sich entschieden hat, sollen im 8,50 Meter hohen und 10.000 Quadratmeter großen Erdgeschoss mit Zwischenebenen zur Weserseite Geschäfte, Restaurants und Büros eingerichtet werden. Die zur Konsul-Smidt-Straße liegenden Flächen sind in erster Linie für Werkstätten und Showrooms vorgesehen, die durch Oldtimer-Betriebe genutzt werden.

Hinzu kommt das „Mobileum“; eine Ausstellungs- und Präsentationsfläche für historische Fahrzeuge aus bremischer Fabrikation. „Bislang gibt es in der Hansestadt keinen zentralen Ort, an dem das historische und zeitgenössische Wissen über in Bremen gefertigte Fahrzeuge und über das Autoland Bremen der Öffentlichkeit nahegebracht wird“, erläutert Daniel Hornung die Konzeption.

Mit dem „Mobileum“ im Schuppen Eins wird diese Lücke geschlossen. Dabei setzen die Initiatoren auf Geschichte und Geschichten zum Erleben. „Hier entsteht die erste interaktive Schau über Menschen, Macher, Fahrzeuge und Marken ‚made in Bremen’ und zugleich eine publikumsattraktive Sehenswürdigkeit von überregionaler Strahlkraft“, freut sich Daniel Hornung.

Doch auch das Obergeschoss weist eine deutschlandweit nahezu einmalige Konzeption auf: Hier entstehen 20 großzügig dimensionierte Wohnlofts mit Grundflächen von 160 bis 300 Quadratmeter, die mittels eines zentralen Aufzugs auch mit dem Auto erreichbar sind. Dafür wird eine interne Straße angelegt und das Dach des Schuppens geöffnet, um Tageslicht in das obere Geschoss des Gebäudes einfallen zu lassen.

Der Clou: Pkw-Stellplätze können auf Wunsch in die Wohneinheit integriert werden oder sie befinden sich auf der gegenüberliegenden „Straßenseite“. „Man fährt quasi bis ins Wohnzimmer und macht auf diese Weise seinen wertvollen Oldtimer zum Einrichtungsgegenstand. Ein ähnliches Konzept ist bislang nur in Berlin verwirklicht worden“, urteilt Khaled Hadidi, Vertriebsleiter bei Robert C. Spies.

Die Wohnlofts verfügen über eine Deckenhöhe von drei bis fünf Metern, eingezogene Galerien sowie über 35 qm große Terrassen in südwestlicher Ausrichtung. Die Lage ermöglicht weite Blicke auf den Europahafen sowie auf die Weser. Und auch das ist für Bremen einmalig: Die Bewohner können auf Wunsch die neue Marina nutzen, die in Kürze im Europahafen angelegt wird. „Bootsliegeplätze werden selbstverständlich gern reserviert“, kündigt Khaled Hadidi an.

Weitere Informationen unter www.schuppeneins.de