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Wirtschaftsförderung Bremen zieht positive Zwischenbilanz für 2012

Mehr als 2.000 neue Arbeitsplätze für Bremen

Die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH zieht eine positive Zwischenbilanz für das aktuelle Geschäftsjahr. „Wir beobachten eine höchst erfreuliche, sehr dynamische Entwicklung im Geschäftsbereich Wirtschaftsförderung“, sagt Andreas Heyer, Vorsitzender der Geschäftsführung der WFB. Motor dieser guten Entwicklung sind die anhaltend hohen Gewerbeflächenverkäufe und die erfolgreiche Ansiedlung von Unternehmen am Standort Bremen. So konnten die Wirtschaftsförderer bis Ende des dritten Quartals 2012 bereits 40 Unternehmen, davon 22 aus dem Ausland, von einem neuen Standort in Bremen überzeugen. Bis Jahresende soll die Zahl auf 45 steigen und läge damit deutlich über dem Vorjahresniveau (2011: 34 Ansiedlungen).

Auch bei den neu geschaffenen und gesicherten Arbeitsplätzen werden die Vorjahresergebnisse schon jetzt (Stand: 30.09.2012) bei Weitem übertroffen. Mit Unterstützung der Wirtschaftsförderung schaffen die Unternehmen in Bremen rund 2.100 neue Stellen (2011: 1.400) und ca. 4.700 Arbeitsplätze können abgesichert werden (2011: 3.200). Bis zum Jahresende werden die Zahlen weiter ansteigen: Die Wirtschaftsförderer erwarten dann insgesamt mehr als 2.200 neue und rund 5.000 gesicherte Arbeitsplätze.

Gute Nachrichten gibt es auch bei der Gewerbeflächenentwicklung. Gut 44 Hektar, und damit ein Plus von 12 Hektar im Vergleich zum Gesamtergebnis im Jahr 2011, konnten die Wirtschaftsförderer in den ersten neun Monaten des Jahres verkaufen. Dabei punktete vor allem der Gewerbepark Hansalinie mit einem hohen Flächenumsatz im Zusammenhang mit der Entstehung eines Kompetenzzentrums für die Daimler-C-Klasse. Aber auch im Bremer Industriepark und im Güterverkehrszentrum Bremen wurden größere Grundstücksverkäufe realisiert.

Positiv wird auch die Entwicklung bei den Förderprogrammen bewertet. Zwar liegen die Zuwendungen und Darlehensvergaben aufgrund der Anfang 2012 verhängten Haushaltssperre derzeit noch hinter den Planungen zurück, aber bis zum Jahresende sehen die Wirtschaftsförderer realistische Chancen, die prognostizierten rund 4,8 Millionen Euro Fördermittel und 17,8 Millionen Euro zinsvergünstigte Darlehen zu bewilligen. Die Förderprogramme betreffen Investitionsvorhaben, innovative Projekte, Existenzgründungen und die Außenwirtschaftsförderung und werden in enger Zusammenarbeit mit der Bremer Aufbau-Bank, der Förderbank des Bundesland Bremens, umgesetzt.

Vor allem durch den Verkauf von Gewerbeflächen, aber auch durch die Projektförderung, ist in den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres eine dynamische Entwicklung bei den Eigeninvestitionen der bremischen Unternehmen festzustellen. So sagten die betreuten oder geförderten Unternehmen zu, aus eigenen Mitteln rund 235 Millionen Euro kurz- und mittelfristig am Standort zu investieren. Damit wird das Investitionsvolumen des Vorjahres von 172 Mio. Euro deutlich übertroffen. Und die Prognosen zeigen bis zum Jahresende sogar weitere Zuwachschancen auf knapp 250 Millionen Euro. „Ich freue mich über das gute Ergebnis“, sagt Andreas Heyer. „Die Entwicklung zeigt, dass die bremischen Unternehmen in hohem Umfang in ihre Zukunftsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit investieren und dass wir Wirtschaftsförderer sie bei dieser Aufgabenstellung effektiv unterstützen konnten.“