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Bremer Umweltwirtschaft setzt sich durch

2012: 5,8 Millionen Euro aus Bundes- und EU-Programmen
Bremen, 20. Dezember 2012. Die Bremer Umweltwirtschaft kann sich national wie international behaupten: Nach einer Anschubförderung durch das Land sind fünf Projekte Bremer Unternehmen in diesem Jahr mit fast sechs Millionen Euro aus Förderprogrammen des Bundes und der EU unterstützt worden. „Nach 1,2 Millionen in 2010 und knapp zwei Millionen in 2011 haben wir in diesem Jahr mit 5,8 Millionen Euro einen Spitzenwert erreichen können“, sagt Dr. Detlef Pukrop, bei der WFB Wirtschaftsförderung Bremen für die Umweltwirtschaft zuständiger Innovationsmanager.
 
Solar- und Offshore-Windenergie, Nano- oder Biotechnologie - so unterschiedlich diese Projekte auch sind, eines haben sie gemein: In allen Fällen ist eine Unterstützung auf Landesebene über das „Programm zur Förderung anwendungsnaher Umwelttechniken“ (PFAU) oder auch das Förderprogramm „Angewandte Umweltforschung“ (AUF) des Senators für Umwelt, Bau und Verkehr vorausgegangen. In diesem Rahmen werden gemeinsame Vorhaben von Wirtschaft und Wissenschaft zur Entwicklung, Konstruktion und Erprobung von innovativen Produkten, Verfahren und Dienstleistungen mit positiven Auswirkungen für die Umwelt unterstützt. Dabei kommen auch Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung zum Einsatz. Die Entwicklungsvorhaben sollen insbesondere auf produktionsintegrierte Umweltschutztechniken, aber auch auf den sparsamen Einsatz von Materialien und Energie, auf die Vermeidung und Verminderung von Emissionen, Abfall, Abwasser und auf die Wiederverwertung der eingesetzten Materialien abzielen.
 
„Die Landesförderung über PFAU sorgt für eine Qualifizierung von Projektideen und entwickelt eine wichtige Hebelwirkung für die anschließende Bewerbung um überregionale Fördermittel“, unterstreicht Dr. Pukrop. Gemeinsam mit der BIS Bremerhaven kümmert sich die WFB um die Umsetzung dieses betrieblichen Innovationsförderprogrammes ebenso wie um die Akquisition von Fördermitteln aus Programmen des Bundes und der EU. „Wir stellen eine regelmäßige Information über Förderangebote sicher, beraten Unternehmen und vermitteln Kooperationspartner und unterstützen bei der Projektentwicklung ebenso wie bei der Antragsformulierung“, beschreibt Dr. Pukrop das Angebot für Unternehmen der Umweltwirtschaft.