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Weser-Wohnbau gibt Quartiersentwicklung am Europahafen in der Überseestadt bekannt

Bremer und Kassler Architektenbüros gewinnen hochkarätigen Architektenwettbewerb zur Entwicklung von zwei Wohngebäuden und einem Bürohaus

Im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens konnte die Weser-Wohnbau GmbH & Co. KG im Spätsommer 2012 eins der letzten Wasser-Grundstücke am Europahafen erwerben. Im November 2012 wurde sodann ein Architektenwettbewerb ausgelobt mit der Zielsetzung, eine qualitätsvolle Bebauung mit zwei Wohn- und einem Bürogebäude zu generieren. Acht renommierte Architekturbüros nahmen sich der Wettbewerbsaufgabe an. Ende Februar 2013 tagte die Fachjury des Preisgerichts. Sie entschied sich einstimmig für den Büroentwurf von Bieling Architekten aus Kassel als ersten Preis für den Büroneubau. Ebenfalls einstimmig wurden zwei zweite Preise an die Bremer Architektenbüros Hübschen I Knigge und Frenz Schwanewedel Bollmann für ihre Wohnbauentwürfe vergeben.

Entlang der neu hergestellten Promenade am Europahafen werden die beiden Wohngebäude in unverbaubarer Süd-West-Wasserlage errichtet. Nach weiterer Abstimmung und fortgeführter Detaillierung konnte sich das Büro Hübschen I Knigge mit seinem Entwurf unter den beiden Zweitplatzierten für die Wohnungsbauten durchsetzen. Eine feingliedrige Relieffstruktur, unter Verwendung eines hellen Verblendsteins, zeichnet den Entwurf aus. Ferner werden das EG und das Staffelgeschoss in Form eines Rücksprungs fein ausdifferenziert. Die Innenraumplanung weist wohl dimensionierte Grundrisse mit großzügigen Terrassen bzw. breit auffächernden Loggien auf. In den beiden Wohngebäuden werden insgesamt 32 komfortable 3-, 4- und 5-Zimmer-Eigentumswohnungen mit Größen zwischen ca. 75 m² und ca. 190 m² entstehen.

 „Der Wettbewerbsgewinner Bieling Architekten setzt für den Büroneubau mit seinem Entwurf ein starkes, urbanes Statement. Es wird eine wertige, neue Adresse unter Berücksichtigung der Aspekte Nachhaltigkeit, Ökologie und Wirtschaftlichkeit, geschaffen“, erklärt Dr. Matthias Zimmermann, Geschäftsführer der Weser-Wohnbau. Die großmaßstäbliche Geste des Entwurfs wird durch die geschossübergreifende Zusammenfassung von EG und 1. OG unterstrichen. Diese stellt sich in Form von großformatigen Glaselementen dar. Die Ebenen 2., 3. und 4. OG zeichnen sich durch eine fein strukturierte Lochfassade mit vereinzelten Loggia-Einschnitten aus. Der Bürobaukörper wird ca. 4.400 m² Mietfläche umfassen und Platz für rund 200 Arbeitskräfte bieten.

Alle drei Gebäude werden in ressourcenschonender KfW-Effizienzhaus-55-Bauweise und barrierefrei errichtet. Zwischen dem Bürohaus und den beiden Wohngebäuden übernimmt eine geräumig ausformulierte Piazza eine prägnante und quartiersverbindende Rolle. Eine Tiefgarage fasst die drei Gebäudekörper unterirdisch zusammen.

 

Die Weser-Wohnbau strebt nunmehr die zügige, weitere Abstimmung der Planung mit den Wettbewerbsgewinnern an. Die Bauanträge sollen kurzfristig eingereicht werden. Die Bauarbeiten werden aufgrund der großen Nachfrage voraussichtlich im Spätsommer 2013 aufgenommen.