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Schnell und geschickt am Lenker

Sieger beim 1. Bremer Lastenradrennen gekürt
Bremen, 22. September 2014. 53 Anmeldungen, Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Bremen, Dortmund, Hannover, Oldenburg und Gießen und jede Menge Spannung auf der Rennstrecke: „Das 1. Bremer Lastenradrennen war ein voller Erfolg“, so das Fazit der Organisatoren. Am Sonntag, 21. September 2014, wurde im Rahmen des „Autofreien StadtTraums“ auf dem Osterfeuerbergerring in zwei Kategorien um den Titel gekämpft.
„Dabei ging es nicht nur um Kraft und Schnelligkeit, sondern auch um Geschick und Ausdauer“, erklärt Jens Joost-Krüger, der bei der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH für das Thema radtouristische Kommunikation verantwortlich ist. Vom Kurierdienst bis zum Familientransport werden Lastenräder vielfältig genutzt und ihre Anzahl steigt stetig. „Die Resonanz war riesig, sogar vor Ort wollten sich noch Teilnehmer nachmelden und es gab viele Zuschauerinnen und Zuschauer entlang des Parcours.“
40 Lastenradlerinnen und -radler stellten sich der Herausforderung in der Kategorie pedalgetriebene Lastenräder und Fahrräder mit Anhänger. Dabei lag Wilson Ly in der Wertung vorn, gefolgt von Jan von Lücke auf dem zweiten Platz und Jan Felix Hahn und Jörg Wagner, die sich den dritten Platz teilen. In der Kategorie „mit elektrischer Unterstützung“ war das Feld deutlich kleiner: Unter den 13 Teilnehmenden errang Sebastian Banse den ersten Platz, Tobias Otto folgte ihm auf Platz Zwei und Max Ganz erkämpfte sich den dritten Platz auf dem Siegertreppchen. 
Die beiden Erstplatzierten konnten sich über ein OMNIUM Cargobike Mini freuen, die Zweitplatzierten künftig noch mehr Last unterbringen im neuen Fahrradanhänger von „hinterher“. Und auch Sieger auf den dritten Plätzen gingen nicht leer aus: In der Kategorie „ohne Motor“ gab es für beide eine Crumpler Messenger Bag, der motorisierte Kollege gewann ein Trikot der Marke Marchi Classic Merino.
„Es waren viele außergewöhnliche Lastenräder dabei, von der Marke Eigenbau bis zum High End E-Cargobike“, berichtet Tessa Heyde, Projektassistentin bei der WFB, die das Rennen gemeinsam mit Joost-Krüger im Rahmen des Projekts „Bremen bike it!“ organisiert hat. „Dabei herrschte fairer Sportsgeist – es wurde hart gekämpft, trotzdem Stand der Spaß im Vordergrund.“ Gestartet wurde in Vierergruppen, zweimal musste der knapp 500 Meter lange Rundkurs jeweils bewältigt werden. Bis ins Ziel zählte nicht allein Schnelligkeit, sondern auch der geschickte Umgang mit dem Rad und der Ladung, der an sieben Stationen bewiesen werden musste – vom schnellen Beladen mit Autoreifen und Blumenerde über das fixe Anlegen wetterfester Kleidung und den Umgang mit Bodenschwellen bis hin zur schnellen Stärkung mittels Banane bei voller Fahrt.
Das 1. Bremer Lastenradrennen wurde unterstützt vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), dem „Autofreien StadTraum“, der Sønsteby Radsport&Werkstatt, Omnium Bikes und dem Recyclinghof Findorff. Fotos vom Rennen gibt es in Kürze im Internet unter www.bremen.de/bike-it.


Bremen bike it!
Im Auftrag des Senators für Wirtschaft, Arbeit und Häfen koordiniert die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH eine Arbeitsgruppe, die eine offensive radtouristische Kommunikation Bremens und Bremerhavens erarbeitet. Dafür stehen die neuen Logos in Bremens Markenarchitektur: Bremen bike it! und Bremerhaven bike it!. Aus dem Projekt hervorgegangen sind bisher unter anderem die Radtouren „Kuh, Knipp und Kult“ (Blockland), „Berg und Wal“ (Bremen-Nord), „Fisch und Schipp“ (Bremerhaven), „Schlachte, Werder, Übersee“ entlang der Weser und die kostenlose mehrsprachige BikeCityGuide-App. Weiter Informationen gibt es unter www.bremen.de/bike-it und www.bremerhaven.de/bike-it.

Pressebilder
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