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16.12.2016 -

Ein Tag im Leben von … Gründer Marco Klock

Start-ups
Unterwegs bei Start-ups: Der Bremer Existenzgründer und Geschäftsführer von edicted und rightmart

Das Gründer-Team: Jan F. Strasmann, Philipp Harsleben, Dr. Philipp Hammerich und Marco Klock
Das Gründer-Team: Jan F. Strasmann, Philipp Harsleben, Dr. Philipp Hammerich und Marco Klock © rightmart

2014 gründete Marco Klock zusammen mit drei Freunden edicted. Das Portal ist eine Art Online-Netzwerk für Juristen. Kanzleien und Rechtsanwälte können darüber Spezialisten finden und Aufträge erteilen oder erhalten. 2015 kam dann rightmart hinzu. Die Online-Kanzlei nutzt die Vorteile der Digitalisierung, um Mandate effizienter und günstiger durchzuführen. Individuelle Rechtsberatung ohne Termine, möglichst kostenlos und in Echtzeit – das ist der Anspruch des Legaltechs. Hinter der Bezeichnung steckt der Begriff „Legal Technology Start-ups“ und er benennt Technologie-Gründungen in der Rechtsbranche.

Als einer der Geschäftsführer von zwei aufstrebenden Start-ups ist der Tag bei Markus Klock lang und ereignisreich. Wir haben ihm über die Schulter geschaut.


Das morgendliche Ritual


07:00 Uhr Der Wecker klingelt. Und wenn das Handy schon in der Hand ist – welche neuen Mails sind eingegangen? Der erste Gedanke am Morgen gilt dem Unternehmen. „Das würde ich aber echt niemanden empfehlen“, gibt Marco Klock lachend zu.

07:10 Uhr Marco macht sich einen Kaffee, geht damit wieder ins Bett. Jetzt ist Zeit für die aktuellen Nachrichten aus aller Welt, über Portale wie Zeit oder Spiegel. Danach geht es wieder an die E-Mails. Interne Mails werden noch gleich aus dem Bett heraus bearbeitet. Zum morgendlichen Ritual gehört auch ein Blick auf Google Analytics und auf den Status der internen Systeme.

Als einer von vier Geschäftsführern verantwortet Klock die Bereiche Vertrieb/Marketing und die strategische Geschäftsführung der beiden Unternehmen. Zahlen sind sein Metier. „Ich sehe mir die Werte des Vortages an – hat sich was geändert? Gibt es irgendwo Steuerungsbedarf? Das kann ich schnell am Morgen einschätzen“, so der 29-jährige.

07:40 Uhr Nach einer Dusche geht es ab ins Büro. Edicted. und rightmart werden vom gleichen Team betreut. Die Zentrale liegt in der Bremer Neustadt.

Marcos wichtigstes Arbeitsgerät: Mit dem Smartphone koordiniert er Termine, Aufgaben und greift per Cloud auf sämtliche Dokumente und Prozesse zu
Marcos wichtigstes Arbeitsgerät: Mit dem Smartphone koordiniert er Termine, Aufgaben und greift per Cloud auf sämtliche Dokumente und Prozesse zu © Visualhunt.com

08:00 Uhr Klock fährt zehn Minuten mit der Straßenbahn. Das ist die wichtigste Zeit des Tages. „Ich organisiere meinen ganzen Tag in der Bahn, alle Termine und To-Dos“, sagt der gelernte BWLer. Dazu nutzt er die App „Wunderlist“. Darin hat er sich verschiedene Pläne und Listen für beide Unternehmen angelegt.

08:20 Uhr Zwischen acht und neun kommt er im Büro an. Eine Assistenz hat Post und Dokumente verteilt, der erste Blick gilt wieder den E-Mails: Jetzt werden Anfragen von Klienten, Geschäftspartnern oder Interessenten wie Investoren bearbeitet.

Beide Unternehmen benötigen Kapital, um zu wachsen und ihre Services fortzuentwickeln. Dazu setzen die Gründer auf verschiedene Quellen. So ist etwa die Förderbank für Bremen und Bremerhaven, die BAB, Gesellschafter von edicted. Ein anderer Weg ist Crowdfunding, etwa über die Online-Plattform Seedmatch.

09:30 Uhr Kaffee Nummer zwei oder drei. „Ich trinke bestimmt zehn Tassen am Tag, das ist ein kleines Laster“, gibt er schmunzelnd zu.

Der Vormittag gilt dem Marketing und Vertrieb. Als erstes nimmt sich Klock alle Aufgaben vor, die sich direkt auf den Umsatz auswirken, verteilt Arbeitspakete oder übernimmt erledigte Aufgaben, um sich mit Geschäftspartnern abzustimmen.


Der ganze Tag ein Meeting


Er sitzt zusammen mit den drei weiteren Geschäftsführern in einem Büro. „Weil wir alle so eng aufeinanderhocken, gibt es bei uns keine regelmäßigen Besprechungen. Wir diskutieren die Themen direkt und sparen uns so einige Meetings“, erzählt Klock. Themen oder neue Ideen werden sogleich in der Runde besprochen. Pro Tag sprechen sie so bis zu zwei Stunden miteinander. Ein intensiver Austausch, der den vieren wichtig ist, um ihr Unternehmen strategisch auf einen Kurs zu halten.

Edicted hat seit seiner Gründung 2014 einen Wandel hinter sich. Das Start-up wurde als Plattform gegründet, bei der Kanzleien Routine-Arbeiten kostengünstig online outsourcen konnten. Doch der Rechtsmarkt reagierte skeptisch. „Die Branche ist eher konservativ, die Digitalisierung steckt noch in den Kinderschuhen“, so Klock. Heute ist Edicted eine Austauschplattform, in der Kanzleien Profis für Rechtsgebiete finden können, in denen sie selbst keine Kompetenzen haben. Das Konzept funktioniert, Teile des Unternehmens wurden vor kurzem an den Verlag C.H.BECK oHG verkauft, den größten Rechtsverlag Deutschlands. Gemeinsam sollen deutschlandweit gezielt Juristen angesprochen und für den Service gewonnen werden.


Mittagspause in einem Start-up: Fast Food


12:00 Uhr Gemeinsame Mittagspause. 15 Festangestellte und 20 bis 30 Teilzeitkräfte arbeiten bereits für die beiden Unternehmen. Häufig gibt es Döner oder Burritos von Imbissläden in der Nähe. „Daran müssen wir auf jeden Fall noch arbeiten! Aber meistens bleibt uns zu wenig Zeit“, erzählt Klock grinsend.

13:00 Uhr Die Wunderlist zeigt für heute Nachmittag einen Außentermin an: Ein Pitch vor einer Gruppe Rechtsanwälten in Hamburg. Ein bis zweimal die Woche ist Klock unterwegs, um seine Unternehmen Geschäftspartnern, Investoren oder Kunden vorzustellen. Klinkenputzen, denn möglichst viele Kanzleien und Rechtsanwälte sollen bei Edicted mitmachen.

Blick in die Räume: Viele Aktenordner, wie man es in einer Kanzlei erwartet - aber rightmart setzt ganz auf Technologie
Blick in die Räume: Viele Aktenordner, wie man es in einer Kanzlei erwartet - aber rightmart setzt ganz auf Technologie © rightmart

14:00 Uhr Im Zug von Bremen nach Hamburg. Die Bahn ist Marcos bevorzugtes Fortbewegungsmittel. Denn so hat er Zeit zu arbeiten. Etwa an der Präsentation, die er in Hamburg vorstellt. “Ich versuche, meinen Präsentationen immer ein Motto zu geben. Dieses Mal ist es 'Transparenz schafft Effizienz. Effizienz schafft Wachstum'. Ich arbeite dabei viel mit Bildern”, erklärt er. Zum Einsatz kommt dabei, ganz klassisch, Powerpoint. Alle Dokumente des Unternehmens werden in der Google Cloud gespeichert – günstig, effizient und mobil von überall erreichbar, so Klock.

17:30 Uhr Wieder zurück aus Hamburg. Jetzt ist Zeit für Telefonate mit Gesellschaftern, ein paar weitere E-Mails oder für die Verbesserung der Organisationsstruktur.

Die beiden Unternehmen wachsen schnell. Klock weiß, dass rasantes Wachstum in Start-ups oft Probleme mit sich bringt. Vor allem wenn plötzlich 20 oder 30 Mitarbeiter geführt werden wollen. “Ich mag Strukturen und poche sehr darauf, dass alle Mitarbeiter etwa die Ablage in unserer Cloud einhalten. Manchmal wäre ein anderer Weg schneller, aber bei wachsenden Mitarbeiterzahlen müssen wir darauf achten, reproduzierbare und nachvollziehbare Abläufe zu schaffen”, so Klock.


Abendbrot in kleiner Runde


18:30 Uhr Abendessen unter den Geschäftsführern. Viele Mitarbeiter haben das Büro verlassen, jetzt ist Zeit, um Ereignisse des Tages zu besprechen oder Planungen voranzutreiben. Wie etwa für ein neues Büro, die bisherigen Büroräume platzen aus allen Nähten und weiteres Wachstum ist angepeilt.

Denn rightmart, die Online-Kanzlei, geht gerade durch die Decke. Verbraucher können hier zum Beispiel kostenlos ihre Hartz-IV-Bescheide prüfen lassen. Bei erfolgreichem Widerspruch zahlt das Finanzamt die Anwaltskosten. Eine Software prüft die Bescheide, die Nutzer online hochladen können, bewertet sie und ordnet sie gegebenenfalls Anwälten zur weiteren Bearbeitung zu. Das spart der Kanzlei viel Zeit. “Wir haben uns die Prüfung von Sozialleistungsbescheiden als erstes vorgenommen, da das Gebiet eng abgesteckt und übersichtlich ist. Mit unseren Erfahrungen wollen wir jetzt auch in andere Rechtsgebiete vordringen.” Allein mit der Prüfung von Hartz-IV-Bescheiden erzielte rightmart im vergangenen Jahr 5000 Mandate und eine Million Euro Umsatz. Zum Vergleich: Der letzte Platz in den Top-100 der größten Kanzleien Deutschlands erzielt 10 Millionen Euro Gesamt-Umsatz im Jahr. Bereits heute folgen mehr als 25.000 Leute in den sozialen Medien der Kanzlei über die Seite www.hartz4widerspruch.de.

Wie rightmart funktioniert, dazu mehr im Youtube-Video von Marco Klock:

20:00 Uhr Wenn es im Büro ruhiger wird, ist die Zeit für das Rechnungswesen gekommen. Marco Klock kümmert sich um Buchhaltung, Belege und Bewirtungskosten.

21:00 Uhr Der Geschäftsführer verlässt das Büro und macht sich auf ins Fitnessstudio. Dreimal die Woche powert er sich hier aus. “Ich brauche den Sport als Ausgleich”, sagt er.

21:45 Uhr Nach dem Sport geht es endlich nach Hause. Dort gilt ein letzter Blick den E-Mails und dem Status aller Systeme, falls noch akute Probleme aufgetaucht sind. Zur Entspannung schaut Klock über Netflix noch die ein oder andere Folge einer Serie. Game of Thrones, Breaking Bad oder House of Cards zählen zu seinen Lieblingen.

Manchmal liest er auch noch etwas. Er liebt Gründerliteratur, gerade über Unternehmerpersönlichkeiten aus den Vereinigten Staaten. Neben Elon Musk und Steve Jobs gehört dazu Mikkel Svane, Gründer von Zendesk. “Sein Buch Startupland kann ich jedem Gründer empfehlen”, rät Klock.

00:30 Uhr Mit dem Beginn des neuen Tages endet der alte. Um spätestens halb eins legt sich Marco Klock schlafen - und das Smartphone aus der Hand. Aber die nächsten E-Mails warten schon.



Weitere Geschichten zur Bremer Start-up Landschaft gibt es auf dem Bremer Portal startups-bremen.de

Weitere Informationen zur Kreativwirtschaft und zu Unternehmensgründungen von Kreativen gibt es bei Kai Stührenberg, Tel.: 0421 361-32173, kai.stuehrenberg@wah.bremen.de

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Nah dran: Erfolgreiche Web-Serie „Wishlist“

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Thomas Langner hat im Gewerbepark Hansalinie den Schritt in die Selbstständigkeit gemacht. Stanzen, falzen, kleben: Er bietet verschiedene Dienstleistungen für die Kartonagen- und Verpackungsindustrie – und kann etwas, was andere Anbieter nicht können.

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Der Bremer Jörg Allstädt bedient den deutschlandweiten Trend nach mehr Sicherheit. Hinter dem Namen Turtle Saferooms verbirgt sich die Idee, funktionale Schutzräume in bestehende Häuser zu konstruieren – eine Sicherheitstechnik mit hohem ästhetischem Anspruch, die an der Weser geboren wurde.

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Ein Kippen des Smartphones und der Flieger ändert seine Richtung: TobyRich heißt das Start-up, das von Bremen aus den Modellflugzeug-Markt revolutioniert. Zu Besuch bei zwei Bastlern, die einfach abgehoben sind.

Digitalisierung / Industrie 4.0
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Dr. Cord Winkelmann von der Sensosurf GmbH verheiratet Sensorik mit Material. Mit seinen ausgezeichneten Technologien der Sensorintegration ist der Bremer Unternehmer Vorreiter darin, Bauteilen das Fühlen, Denken und Kommunizieren beizubringen und eröffnet Unternehmen neue Wege.

Start-ups
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Hauptsache schwindelfrei! Die meisten der Stahlbau- und Schweißspezialisten der mh² offshore GmbH aus Bremerhaven haben eine Zusatzausbildung als Industriekletterer. Sie sind zur Stelle, wenn es selbst an der Küste gewaltige Höhen zu überwinden gibt – zum Beispiel bei Arbeiten an Offshore-Windkraftanlagen.

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So schön können Unfälle aussehen: Das Bremer Startup BeamNG hat ein Computerspiel entwickelt, bei dem Auto-Crashs richtig realistisch aussehen. Damit das funktioniert, braucht man unter anderem allerhand physikalisches Wissen.

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Mit „Umsonst-Abenteuern" bietet Sebastian Burger der Volkskrankheit Depression die Stirn. „Mut-Tour" heißt das Start-up, das der studierte Fotograf und leidenschaftliche Fahrrad-Abenteurer dazu gegründet hat. Zu Besuch bei einem Bremer Social Entrepreneur.

Luft- und Raumfahrt
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Beim jungen Bremer Unternehmen Valispace entwickeln Marco Witzmann und sein Team seit zwei Jahren webbasierte Software, die Raumfahrtingenieuren Arbeitserleichterungen und ein Ende des Dateien-Wirrwarrs verspricht.

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Sich mit 20 Jahren Gedanken über das eigene Unternehmen machen? An der Jacobs University werden Studierende wie Julius Schneider auf ihre Karriere als Existenzgründer vorbereitet. In Bremen treffen sie dabei auf ideale Voraussetzungen, um ihre Ideen in die Praxis umzusetzen.

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Die kulturelle Landschaft einer Stadt lebt unter anderem von ihrer Theaterszene. Die ist in Bremen ausgeprägter als man zunächst meinen mag. Neben den großen Häusern gibt es nämlich zahlreiche kleine Privattheater mit fester Spielstätte, die sich im letzten Jahr zu einer Interessengemeinschaft verbunden haben.

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Eine Idee, gereift wie guter Käse: Katrin Grosch hat sich mit ihrem eigenen Käseladen in Bremen-Findorff selbstständig gemacht. Hilfe, Tipps und Beratung erhielt sie dabei vom B.E.G.IN-Gründungsnetzwerk. Sie erzählt uns, wie Gründer optimal starten.

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Ungewöhnliche Ideen brauchen Raum, um sich zu entfalten. In einer ehemaligen Wurstfabrik hat die Bremer ZwischenZeitZentrale einen Ort geschaffen, an dem Kreative zu erschwinglichen Preisen Arbeits- und Büroräume zwischennutzen können.

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Der chinesische Designer Haoyu Li verbindet deutsche Design-Ausbildung mit chinesischer Geschäftstüchtigkeit. In Bremen eröffnet er jetzt ein Gestaltungsbüro. So will er chinesischen Produkten den Eintritt in den deutschen Markt erleichtern und deutsche Marken nach China bringen.

Kreativwirtschaft
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Stadtentwicklung
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Kreativwirtschaft
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Wer gründen will, kommt selten ohne Fremdkapital aus. Dabei muss er oder sie den Finanzberater für einen Kredit überzeugen – denn letztendlich entscheidet die Bank. Wir haben neun Tipps zusammengestellt, wie Kreative erfolgreich das Bankgespräch bewältigen.

Lebensqualität
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Die Sommerpause ist vorbei - das Musikfest Bremen sorgt für den ersten Paukenschlag

Das Musikfest Bremen ist wie ein bunter Gemischtwarenladen. Aber nur mit dem Besten bestückt. 22 Spieltage Klassik vom Feinsten, für jeden Geschmack ist hier etwas dabei. Wir stellen Ihnen einige der Highlights aus diesem Jahr vor.

Kreativwirtschaft
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Ein eigenes Unternehmen gründen, sich selbstständig machen – davon träumen viele. Oft scheitert es jedoch an den finanziellen Mitteln. Wir haben eine Liste mit Förderprogrammen des Landes Bremen und des Bundes zusammengestellt, die den Start ins eigene Business erleichtern.

Wissenschaft
25.07.2016
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Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
14.07.2016
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Draufhalten, Knopf drücken, rausziehen: Stefan Bischoff hat den Wandel von der analogen zur digitalen Fotografie miterlebt. Den aktuellen Retrotrend zu Sofortbild-Kameras greift er mit seinem neuesten Projekt FOBI-X im Bremer citylab auf.

Kreativwirtschaft
13.07.2016
Von der Uni in die Selbstständigkeit: Zwei junge Bremer starten mit ihrer Werbeagentur in der Neustadt durch

Schon nach einem halben Jahr alle Hände voll zu tun: Die beiden jungen Neustädter Lars Klimmeck und Christoph Neumeier haben mit ihrer Agentur Jung&Billig den richtigen Riecher fürs digitale Werbe-Business.

Erfolgsgeschichten
08.07.2016
Purpose Stiftung – Unternehmen, die Eigentum und Management neu denken

Ganz hoch im gesellschaftlichen Diskurs stehen aktuell Fragen zu Eigentum, Umverteilung und alternativen Formen des Arbeitens. Im Gespräch erläutert der Bremer Achim Hensen, Mitbegründer des Purpose-Netzwerks, wieso Purpose dafür arbeitet, dass die Wirtschaft ihre eigentlichen Aufgaben besser wahrnehmen kann.

Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
01.07.2016
citylab Bremen – ein strategisches Konzept zur Zwischennutzung hat Erfolg

Wenn Ladenflächen vorübergehend nicht genutzt werden, wird vielerorts über eine Zwischennutzung nachgedacht. Das citylab in der Bremer Innenstadt folgt einem besonderen Konzept, das von Besuchern gut angenommen wird: in temporären Pop-up-Stores können innovative Geschäftsideen ausgetestet werden.

Start-ups
24.06.2016
Machen statt reden – "Startup Weekend Bremen" setzt Impulse

"No talk, all action!", so das Motto des "Startup Weekend Bremen". Das Ziel: In 54 Stunden von der Idee zum Start-up. 40 Teilnehmende mit 18 Ideen waren dabei – Konzepte wie dieses beweisen, dass die Szene in Bremen wächst und im bundesweiten Vergleich aufholt.

Kreativwirtschaft
15.06.2016
Existenzgründung: Wenn Flipcharts mit den Kreativpiloten fliegen lernen

Janine Lancker zeichnet für Meetings, Kongresse und Seminare auf Flipcharts. Um sich in ihrer Selbstständigkeit weiterzuentwickeln, nahm Lancker mit ihrer Idee am Kultur- und Kreativpilotenprogramm teil. Wie ihr das weiterhalf.

Kreativwirtschaft
02.06.2016
Das Tor zur Neustadt – Kreative beleben einen Bremer Stadtteil

Ein Stadtteil mausert sich: Wer Kreatives schaffen und erleben will, kommt um die Bremer Neustadt nicht herum. Bei Initiativen wie KUKOON, Ab geht die Lucie! oder dem KARTON kann jeder etwas beitragen – oder einen neuen Lieblingsort zum gepflegten Abhängen entdecken.

Luft- und Raumfahrt
01.06.2016
Wie Start-ups mit Technik aus dem All die Welt verändern

„Commercial Space“ oder auch "New Space" hat mit der eigentlichen Raumfahrt kaum etwas zu tun. Unter diesem Thema versteht man Geschäftsmodelle, bei denen Raumfahrttechnologien verwendet werden, um einen konkreten Nutzen für Industrie oder Gesellschaft zu erzielen. Rund 200 Start-ups und Investoren haben dazu auf dem "Disrupt Space Summit" Ideen entwickelt.

Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
23.05.2016
Sneaker in individuellem Design

Schuhe individuell konfigurieren und nach eigenen Vorstellungen in einer Manufaktur herstellen lassen? Dass das auch bei Sneakern in herausragender Qualität geht, beweist Malte Blank derzeit mit seinem Pop-up-Store BLNKS im Bremer citylab.

Kreativwirtschaft
17.05.2016
Wie zwei Bremerinnen das größte Straßentheaterfestival Deutschlands auf die Beine stellen

Julia von Wild und Kathrin Bahr haben sich mit ihrem Büro für kulturelle Dienstleistungen, zweifellos.net, erfolgreich selbstständig gemacht. Gemeinsam organisieren sie das größte deutsche Straßentheaterfestival in Rastatt mit jährlich 200.000 Besuchern. Wie man das schafft, erzählen die beiden im Interview.

Kreativwirtschaft
04.05.2016
"Nicht gefunden gibt's nicht" - die Stadt als Filmmotiv

Zu Kay Schellacks Job gehört seit 20 Jahren, mit wachem Blick durch die Stadt zu gehen. Er ist Locationscout für Film und Fernsehen und hat auch die Drehorte für den Bremer „Tatort“, der Pfingsten 2016 ausgestrahlt wurde, gesucht.

Stadtentwicklung
29.04.2016
Platz für Start-ups und Existenzgründer – der Lloydhof wurde zum citylab

Sneaker, Handgemachtes, Spielzeug aus Karton, Leckerbissen, Möbel, Mode und mehr – im ehemaligen Lloydhof in der Bremer Innenstadt ist mit dem "citylab" ein Zwischennutzungskonzept gestartet, das Raum für Bewährtes und Gründer bietet. Wir zeigen, wer alles dabei ist.

Kreativwirtschaft
20.04.2016
Zeitlose Hingucker aus Bremen - urbane und erfrischende Mode von Stylesucks

Provokant bedruckt, zeitlos im Design: Das sind die T-Shirts des kleinen Bremer Labels "Stylesucks". Seit elf Jahren experimentiert Stefan Meichau als unkonventioneller Modedesigner, ohne sich dem Diktat der Modewelt zu unterwerfen.

Windenergie
18.04.2016
Windenergie-Start-up evoblade: Angewandte Forschung und Gründergene

Mit Luftströmen kennt Dr.-Ing. Frank Kortenstedde sich bestens aus. Innerhalb der Dissertation hat der 44-Jährige erste Ansätze für ein innovatives Strömungselement entwickelt, das mittlerweile Kern des Start-ups evoblade ist. Seit 2014 feilt er mit drei weiteren Mitstreitern an der Unternehmensidee. Im kommenden Jahr gehen die Ingenieure an den Markt.

Kreativwirtschaft
06.04.2016
Produktionsräume auf Zeit – bei Craftspace online mieten

Das eigene Fotostudio, die Werkstatt oder die Profi-Küche sind selten voll ausgelastet. Warum dann nicht mit anderen teilen? Das Start-up Craftspace bringt Anbieter von Produktionsräumen und Gründer, Kleinunternehmer und Künstler auf einer Onlineplattform zusammen. Davon profitieren alle.

Wissenschaft
05.04.2016
Paddeln an Land - zwei Bremer Studenten erfinden das Radfahren neu

Es gibt Erfindungen, die sind so genial wie naheliegend, da fragt man sich: Wieso erfindet das jemand erst jetzt? So wie beim Paddelfahrrad, das zwei Bremer Studenten der Universität Bremen entwickelt haben.

Kreativwirtschaft
11.03.2016
Die gute Gestaltung im Blick: Fritz Haase und Sibylle Haase-Knels prägen seit über 50 Jahren Bremen mit ihren Entwürfen

Verpackungen, Corporate Design, Plakate und Briefmarken – das Atelier für Gestaltung Haase & Knels ist weit über Bremen hinaus bekannt. Das liebste Stück des Ehepaars ist aber nur zu Fuß zu erreichen.

Kreativwirtschaft
10.03.2016
Wie die Selling Spot Studios James Bond ins Bremer Casino brachten

Das musikalische Multitalent Piet Blumentritt komponiert und entwickelt mit seiner Agentur Selling Spot Studios Musik und Sound für Filme, Videospiele, Radio- und TV-Spots.

Kreativwirtschaft
04.03.2016
Coworking in Bremen - neun Orte, um eine neue Bürogemeinschaft zu finden

Einzelkämpfer haben es selten leicht. Beim Coworking arbeiten Unternehmer in einer Bürogemeinschaft und profitieren so voneinander. Neun Plätze in Bremen – such dir deinen Lieblingsplatz aus!