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30.8.2016 - Thomas Joppig

Die Freimarktsfrauen

Lebensqualität
Alle vier Party-Zelte auf dem Bremer Freimarkt werden von Frauen geführt

Bayernzelt-Wirtin Diana Traber in ihrem Terrain
Bayernzelt-Wirtin Diana Traber in ihrem Terrain © Thomas Joppig

Bayernzelt, Hansezelt, Almhütte und Riverboat sind die Anlaufpunkte für feierfreudige Besucher des Bremer Freimarkts. Das Besondere an den Party-Zelten auf einem der ältesten Volksfeste in Deutschland: Sie sind fest in Frauenhand. Vier Wirtinnen und ihr Erfolgsrezept in einer männerdominierten Rummelwelt.


Mit dem traditionellen Fassanstich im Bayernzelt wird am 14. Oktober in Bremen wieder die „5. Jahreszeit“ ausgerufen: 17 Tage lang wird auf dem 981. Bremer Freimarkt gefeiert. Ein riesiger Bayer mit Trachtenhut und Lederhose steht dann einmal mehr vor dem Zelt, zwinkert den Besuchern jovial zu und hebt dabei den Maßkrug. Die überlebensgroße Figur des Bajuwaren ist der Blickfang vor dem Bayernzelt. Doch drinnen hat eine Frau das Sagen. Im größten Festzelt auf dem Freimarkt laufen bei Diana Traber alle Fäden zusammen. So wie auch in den anderen großen Zelten auf dem Freimarkt. Eine Besonderheiten, denn die meisten Zeltbetriebe auf großen deutschen Volksfesten wie dem Münchner Oktoberfest, werden von Männern geführt.

Bremen und Bayern – im Fußball steht diese Konstellation nicht gerade für Freundschaft. Auf dem Freimarkt wird dagegen gern und großflächig bayrisch gefeiert. „Mich wundert das nicht“, sagt Diana Traber und schmunzelt. „Schließlich werden ja mittlerweile auf der ganzen Welt Oktoberfeste gefeiert. Bier wird eben überall gern getrunken. Und Frauen im Dirndl sehen ja nicht nur in Bayern gut aus.“

Die 35-Jährige und ihr Mann kommen aus Düsseldorf. 2.500 Menschen finden im Bayernzelt Platz, das pro Jahr im Schnitt auf acht Volksfesten in Deutschland und Luxemburg gastiert. Diana Trabers Team umfasst mehr als 160 Mitarbeiter. „Ein gutes Fingerspitzengefühl ist in diesem Job ganz wichtig“, sagt sie. Wenn Behördenmitarbeiter bei der Bauabnahme mit kritisch-prüfendem Blick durch das Zelt streifen, wenn Mitarbeiter einen schlechten Tag haben oder Betrunkene laut werden, dann ist der Festwirtin vor allem eines wichtig: Ruhe bewahren und den richtigen Tonfall finden. „Ich glaube, das fällt uns Schaustellerinnen oft etwas leichter als vielen unserer männlichen Kollegen“, sagt sie mit einem Lächeln. „Wir Frauen machen das mit einem freundlichen Lächeln. Das kommt einfach charmanter rüber.“

Vor dem Bayernzelt: Chefin Diana Traber mit dem riesigen Bayern, der die Besucher begrüßt
Vor dem Bayernzelt: Chefin Diana Traber mit dem riesigen Bayern, der die Besucher begrüßt © Thomas Joppig

„Ich musste mir erst einmal Respekt verschaffen“

Freimarktbesucher folgen beim Rummel-Bummel oft liebgewordenen Gewohnheiten. Bratwurst, Schmalzkuchen, Eis, ja sogar Tombola-Lose werden von vielen Stammkunden jedes Jahr an denselben Ständen gekauft. Zahlreiche Traditionsbetriebe sind schon seit Jahren auf dem Freimarkt und seiner kleinen Schwester, der Osterwiese, an den immer gleichen Standorten zu finden. Dass der Bremer auch beim Feiern zu festen Gewohnheiten neigt, hat Natalie Weinert, die Betreiberin des Riverboats, beobachtet. 30 Jahre lang stand das Festzelt, das einem Mississippi-Dampfer nachempfunden ist, auf demselben Platz. Als die Marktverwaltung dem Zelt einmal einen anderen Standort zuwies, brachte das viele Besucher aus dem Konzept: „Viele Stammgäste schauten erst spät am Abend noch kurz vorbei“, erinnert sich die Schaustellerin aus Wardenburg bei Oldenburg. „Sie hatten uns auf dem Rundweg zu spät entdeckt und waren vorher schon woanders eingekehrt.“

Früher erklang im Riverboat vor allem Jazz und Dixie. Heute setzt Natalie Weinert auf Bands, die bekannte Partyhits spielen, um so auch jüngere Besucher ansprechen. Wie alle Zeltbetreiberinnen auf dem Freimarkt stammt sie aus einer traditionsreichen Schaustellerfamilie.

Wenn ich die Arbeitsabläufe auf dem Jahrmarkt nicht von klein auf kennengelernt hätte, könnte ich einen solchen Betrieb heute nicht führen.

Natalie Weinert, Betreiberin des Pary-Zelts Riverboat

Noch immer würden die meisten großen Jahrmarktsgeschäfte von Männern betrieben. „Als ich das Geschäft von meinem Vater übernommen habe, musste ich mir als Frau bei manchen langgedienten Mitarbeitern erst einmal Respekt verschaffen“, erzählt die 50-Jährige, die zuvor in der Hotelbranche gearbeitet hat. „Die skeptischen Blicke verschwanden aber, als Mitarbeiter gemerkt haben, dass ich mich nicht nur in der Gastronomie auskenne, sondern auch bei Fahrzeugpannen schon mal selbst zum Werkzeug greife.“

Riverboat-Betreiberin Natalie Weinert ist Gastronomin mit Leib und Seele
Riverboat-Betreiberin Natalie Weinert ist Gastronomin mit Leib und Seele © Thomas Joppig

Freimarkt als gesellschaftliches Ereignis

Seit rund einem Vierteljahrhundert fungiert das Hansezelt als maritimes Pendant zum Bayernzelt. Chefin Trudi Renoldi achtet bereits seit einigen Jahren darauf, dass in den Security-Teams im Zelt auch Frauen mit von der Partie sind. „Bei Streitigkeiten wirkt es deeskalierend, wenn eine Frau dabei ist“, sagt die Bremerin. Ihr Sohn Klaus, der ansonsten mit der Indoor-Achterbahn Höllenblitz unterwegs ist, koordiniert den Auf- und Abbau des Zelts. Im Zeltinneren aber ist Trudi Renoldi der Boss. „Gastronomie liegt mir einfach“, sagt die 64-jährige Wirtin. „Ich mag es, die Leute ein bisschen zu bemuttern. Und als Chefin eines Teams mit vielen jungen Leuten fühlt man sich selbst auch jünger.“

Zahlreiche Gastronomie-Stände gruppieren sich im Hansezelt zu einer Art Marktplatz. Die blaue Zeltdecke darüber wirkt wie ein Sternenhimmel. Viele Schlagerstars sind hier im Laufe der Jahre aufgetreten, darunter auch Andrea Berg, deren großer Karrieredurchbruch seinerzeit noch bevor stand. „Die hatte damals noch ihren Vater als Manager mit dabei“, erinnert sich Trudi Renoldi. Besonders gern denkt die 64-Jährige an einen Auftritt von Heino zurück, der damals noch nicht mit Rocksongs, sondern mit seinem klassischen Repertoire unterwegs war. „Der hat die Leute regelrecht verzaubert.“ Solche Momente sind ihr die liebsten. „Freimarkt ist für viele Menschen ja auch ein gesellschaftliches Ereignis. Da geht man nicht nur mit der Familie hin, sondern auch mit Kollegen und Vereinsfreunden.“

Der Wunsch, zu feiern und ein paar unbeschwerte Stunden zu verbringen sei auch in unsicheren Zeiten groß. „Was sich verändert hat, ist der technische Aufwand. Wir haben heute eine deutlich aufwändigere Lichttechnik mit Beamern und LED-Scheinwerfern.“

Der Freimarkt ist in den späten Abendstunden ein einziges Lichtermeer
Der Freimarkt ist in den späten Abendstunden ein einziges Lichtermeer © Thomas Joppig

Après-Ski-Gaudi in der Almhütte

Egal, ob Helene Fischer oder Andreas Gabalier: Schlager und auch volkstümliche Musik in moderner Verpackung haben in den vergangenen Jahren auch unter jüngeren Leuten immer mehr Fans gefunden. Nina Renoldi, Tochter von Hansezelt-Chefin Trudi Renoldi und Betreiberin der Almhütte auf dem Freimarkt, freut sich darüber. „Die besten Songs sind immer die, bei denen alle mitsingen können – egal, ob Jung oder Alt“, sagt die 38-Jährige. Vor zwölf Jahren hat sich die leidenschaftliche Skifahrerin entschlossen, die alpenländische Après-Ski-Gaudi auf deutsche Volksfeste zu bringen. Das Konzept ging auf. Heute ist Nina Renoldi in Spitzenzeiten mit bis zu drei Almhütten gleichzeitig auf verschiedenen Volksfesten vertreten.

„In meinem Job ist es wichtig, viele Dinge gleichzeitig im Blick zu behalten. Die Wünsche der Gäste, aber auch die Bedürfnisse der Mitarbeiter. Empathie zu zeigen ist mir wichtig. Wir haben viele Stammgäste, und auch viele langjährige Mitarbeiter – und beides soll natürlich so bleiben“, sagt Nina Renoldi. Der Freimarkt ist für die Bremer Schaustellerin jedes Jahr ein Heimspiel. „In diesem Jahr sind wir mit vier Generationen auf dem Platz vertreten: Mein Bruder reist mit seinen Kindern an. Meine Mutter kommt mit dem Hansezelt und meine 92-jährige Oma, die in Bremen lebt, schaut mittags zum Essen vorbei.“

Familienzusammenhalt werde unter Schaustellern ohnehin großgeschrieben. „In unserer Branche hat man ja immer dann besonders viel zu tun, wenn die meisten Leute frei haben. Das schweißt zusammen.“ Und nach dem Freimarkt wartet schon der Weihnachtsmarkt. „Erst wenn der letzte Glühweinstand vom Weihnachtsmarkt abgebaut ist, können wir durchatmen und schlafen dann am Heiligabend meistens hundemüde unterm Tannenbaum ein.“

Mehr Informationen zum Bremer Freimarkt gibt es unter www.freimarkt.de

Pressekontakt: Nadja Niestädt, Pressesprecherin für die Bremer Volksfeste, Tel. +49 (0)175 1660155, post@plan35.de

Weitere Impressionen vom Bremer Freimarkt finden sich bei 7mal Bremen auf www.bremen.de


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Foto 1: Bayernzelt-Wirtin Diana Traber in ihrem Terrain © Thomas Joppig

Foto 2: Vor dem Bayernzelt: Chefin Diana Traber mit dem riesigen Bayern, der die Besucher begrüßt © Thomas Joppig

Foto 3: Riverboat-Betreiberin Natalie Weinert ist Gastronomin mit Leib und Seele © Thomas Joppig

Foto 4: Der Freimarkt ist in den späten Abendstunden ein einziges Lichtermeer © Thomas Joppig


Der Pressedienst aus dem Bundesland Bremen berichtet bereits seit Juli 2008 monatlich über Menschen und Geschichten aus dem Bundesland Bremen mit überregionaler Relevanz herausgegeben von der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH. Der Pressedienst aus dem Bundesland Bremen arbeitet ähnlich wie ein Korrespondentenbüro. Bei den Artikeln handelt es sich nicht um Werbe- oder PR-Texte, sondern um Autorenstücke, die von Journalisten für Journalisten geschrieben werden.

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29.08.2016
Sommer in Lesmona – wenn der Park für Sie zum Konzertsaal wird

Seit über zwanzig Jahren verwandelt sich einmal im Jahr ein Teil von Knoops Park in einen Open-Air-Konzertsaal der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Für ein Wochenende im August ist dann "Sommer in Lesmona" – mit Live-Musik, Picknick und Strohhut und das egal, bei welchem Wetter.

Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
18.08.2016
Warum Bremen wahrscheinlich Deutschlands größtes Hopfenanbaugebiet nördlich der Hallertau ist

Von Grünkohl bis Hopfen: Auf der „Gemüsewerft Dock II“ in der Überseestadt wächst und gedeiht Bio-Gemüse für Bremer Gastronomie und Bremer Craft Beer.

Lebensqualität
15.08.2016
Die Sommerpause ist vorbei - das Musikfest Bremen sorgt für den ersten Paukenschlag

Das Musikfest Bremen ist wie ein bunter Gemischtwarenladen. Aber nur mit dem Besten bestückt. 22 Spieltage Klassik vom Feinsten, für jeden Geschmack ist hier etwas dabei. Wir stellen Ihnen einige der Highlights aus diesem Jahr vor.

Lebensqualität
08.08.2016
Bremen im Sommer: So genießen Sie die letzten sonnigen Tage im Jahr

Das berühmte Bremer Schietwetter sind wir gewohnt. Doch wenn die Sonne lockt und es lange hell ist, zieht's uns erst recht in die Parks und an die Seen, in die Biergärten und Kneipen oder mit dem Rad auch mal raus aus der Stadt. Sie suchen nach ein wenig Inspiration für die letzten verbleibenden Sommer-Sonnen-Tage? Hier werden Sie fündig:

Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
04.08.2016
Skatepark Überseestadt – von Hips und Wheelie Tables im Überseepark

Dem Bau des Skateparks in der Überseestadt ging ein aufwändiger Planungs- und Beteiligungsprozess voraus. Stadt, Fachplaner und Jugendliche aus dem Stadtteil machten gemeinsame Sache. Wir haben uns mit dem Planungsbüro für urbane Bewegungsräume unterhalten.

Lebensqualität
01.08.2016
Warum es in Bremen ganzjährig weihnachtet

Nach Weihnachten ist vor Weihnachten! Vor allem in Bremen und das seit 22 Jahren: Wie ein 400 Jahre alter Getreidespeicher mitten im Schnoorviertel in der Altstadt rund ums Jahr tannenbaumselige Gefühle vermittelt, lesen Sie im "Bremen Blog".

Wissenschaft
25.07.2016
TRACING SPACES: Wie Studierende zur Erkundung Bremens einladen

"Fish ’n' Ships", "Der Nase nach" oder doch lieber "Search ’n’ Found"? Studierende der School of Architecture der Hochschule Bremen haben im Sommersemester 2016 sieben thematische Stadtspaziergänge entwickelt, die zum Erkunden unserer Stadt einladen. Mit der App "Actionbound" sind die TRACING SPACES in Bremen zu finden. Und wir sind uns sicher: Auch Sie werden einiges Unbekanntes erfahren!

Lebensqualität
25.07.2016
Ein Tag am Bremer Osterdeich

Der gute, alte Osterdeich – für Bremerinnen und Bremer ein wahrer "place to be". Die Flaniermeile der Hansestadt sozusagen. Wir präsentieren Ihnen das Deich-Lexikon: Von A bis Z gibt es hier allerlei Wissenswertes zu unserem grünen Gürtel!

Lebensqualität
11.07.2016
Vom Bettvorleger zum Tier - lebensechte Tiere im Übersee-Museum Bremen

Tiere, die ihre Betrachter ansehen, als wären sie lebendig - zu sehen und zu bestaunen im Bremer Übersee-Museum und dort auch bald in der Amerika-Dauerausstellung, die im November neu konzipiert wiedereröffnet wird.

Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
07.07.2016
Hier beginnt die Überseestadt Bremen: von Kaffee bis Theater, von historisch bis modern

Die vordere Überseestadt wartet mit Giganten auf: Der Weser Tower ist Bremens höchstes Bürogebäude und die Geschichte des Quartiers ist eng mit dem Kaffee-Riesen Eduscho verbunden. Und was gibt´s hier noch? Wir verraten es.

Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
23.06.2016
So schmeckt die Überseestadt: Auf gastronomischer Weltreise zwischen Weser-Tower und Speicher XI

Die Gastronomie-Szene in der Bremer Überseestadt ist wahnsinnig vielfältig. Wir nehmen euch mit auf einen Streifzug durch die Küchen des Quartiers.

Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
09.06.2016
Wohnen in der Überseestadt: Single-Quartier oder familienfreundlich?

Jens Lütjen ist Geschäftsführender Gesellschafter der Robert C. Spies Gewerbe und Investment GmbH. Er vermarktet unter anderem zahlreiche Objekte in der Bremer Überseestadt. Was den Reiz des Quartiers für ihn ausmacht, mit welchem Vorurteil er aufräumen möchte und wohin die "Wohnreise" gehen sollte, verrät er im Interview.

Lebensqualität
07.06.2016
Der Bürgerpark - eine Großstadtoase für uns Bremer

Abenteuerland für Kinder, Anziehungspunkt für Kultur- und Naturliebhaber und Joggingstrecke: Der unter Denkmalschutz stehende Bremer Bürgerpark ist alles in einem. Seit 150 Jahren wird er allein mithilfe von Spenden erhalten.

Kreativwirtschaft
02.06.2016
Das Tor zur Neustadt – Kreative beleben einen Bremer Stadtteil

Ein Stadtteil mausert sich: Wer Kreatives schaffen und erleben will, kommt um die Bremer Neustadt nicht herum. Bei Initiativen wie KUKOON, Ab geht die Lucie! oder dem KARTON kann jeder etwas beitragen – oder einen neuen Lieblingsort zum gepflegten Abhängen entdecken.

Lebensqualität
16.05.2016
Immer scharf am Wind – unsere Mühlen in Bremen

Wie lässt sich der alljährliche Mühlentag am Pfingstmontag besser verbringen als auf einer schönen Tour entlang der Niedersächsischen Mühlenstraße, die auch durch Bremen führt. Wir nehmen Sie gerne mit auf die Reise!

Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
12.05.2016
Da ist das Ding – in der Überseestadt: Warum Champions League- und DFB-Pokal immer nach Bremen gehen.

Der DFB-Pokal, der Champions League-Pokal und die Meisterschale der Fußball-Bundesliga gehen jedes Jahr durch Bremer Hände. Und zwar durch die der Mitarbeiter von Koch & Bergfeld in der Überseestadt – der ältesten Silberwarenmanufaktur Deutschlands.

Kreativwirtschaft
04.05.2016
"Nicht gefunden gibt's nicht" - die Stadt als Filmmotiv

Zu Kay Schellacks Job gehört seit 20 Jahren, mit wachem Blick durch die Stadt zu gehen. Er ist Locationscout für Film und Fernsehen und hat auch die Drehorte für den Bremer „Tatort“, der Pfingsten 2016 ausgestrahlt wurde, gesucht.

Wissenschaft
02.05.2016
Vorne oder hinten? Wie eine Kugel den Orientierungssinn erforscht

Sie ist drei Meter hoch und begehbar - die Kugel "Virtusphere". In ihr dreht sich buchstäblich alles um Orientierung. Forscher der Universität Bremen wollen wissen: Wie orientieren sich Menschen, wenn sie unterwegs sind? Was hilft ihnen, sich zurechtzufinden?

Stadtentwicklung
29.04.2016
Platz für Start-ups und Existenzgründer – der Lloydhof wurde zum citylab

Sneaker, Handgemachtes, Spielzeug aus Karton, Leckerbissen, Möbel, Mode und mehr – im ehemaligen Lloydhof in der Bremer Innenstadt ist mit dem "citylab" ein Zwischennutzungskonzept gestartet, das Raum für Bewährtes und Gründer bietet. Wir zeigen, wer alles dabei ist.

Kreativwirtschaft
20.04.2016
Zeitlose Hingucker aus Bremen - urbane und erfrischende Mode von Stylesucks

Provokant bedruckt, zeitlos im Design: Das sind die T-Shirts des kleinen Bremer Labels "Stylesucks". Seit elf Jahren experimentiert Stefan Meichau als unkonventioneller Modedesigner, ohne sich dem Diktat der Modewelt zu unterwerfen.

Wissenschaft
19.04.2016
Wie die falsche Umlaufbahn zweier Satelliten zum Glücksfall für einen Bremer Professor wurden

Was den einen ärgert, freut den anderen: Ein Bremer Physikprofessor nutzt zwei fehlgeleitete Galileo-Satelliten für seine Forschungen zu Einsteins Relativitätstheorie. Die ellipsenförmige Umlaufbahn hatte sein Interesse geweckt.

Wissenschaft
12.04.2016
Bionic Bike - dank Kieselalgen zum neuen Faltrad

Vorbild Natur: Bremerhavener Meeresbiologen und Techniker des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI) haben ein ultraleichtes Falt-Fahrrad entwickelt. Ein Beispiel, wie Grundlagenforschung für industrielle Anwendungen genutzt werden kann.

Wissenschaft
05.04.2016
Paddeln an Land - zwei Bremer Studenten erfinden das Radfahren neu

Es gibt Erfindungen, die sind so genial wie naheliegend, da fragt man sich: Wieso erfindet das jemand erst jetzt? So wie beim Paddelfahrrad, das zwei Bremer Studenten der Universität Bremen entwickelt haben.

Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
31.03.2016
Vom Mäuseturm bis Marmorsaal. Diese fünf Orte in der Überseestadt sollten Sie unbedingt besuchen.

Zwischen Wendebecken und Holz- und Fabrikenhafen: Wir nehmen Sie mit an unsere Lieblingsplätze in der Bremer Überseestadt.

Maritime Wirtschaft und Logistik
30.03.2016
Karriere mit Tiefgang: Prof. Dr. Antje Boetius liebt es kalt und duster

Die Bremer Meeresbiologin Antje Boetius taucht tief und spielt doch ganz oben mit. Für ihre Arbeit erhielt sie unter anderem die höchstdotierte deutsche Forschungsauszeichnung, den Leibniz-Preis.

Luft- und Raumfahrt
24.03.2016
Auf dem Stundenplan in Bremen: Luft- und Raumfahrt – das fliegende Klassenzimmer 2.0

Bremen ist einer der wichtigsten europäischen Standorte für Luft- und Raumfahrt. Deswegen fördern zwei Bremer Gymnasien seit 2006 gezielt den Nachwuchs – in einem deutschlandweit einzigartigem Programm. Auf dem Stundenplan stehen die Fächer Mathematik, Physik, Wirtschaft und Englisch unter dem Aspekt „Luft- und Raumfahrt”.

Internationales
17.03.2016
Studierende aus 106 Ländern an der Jacobs University Bremen: Gemeinschaft ohne Grenzen

Seit 15 Jahren ist die Bremer Jacobs University ein Anziehungspunkt für junge Talente aus aller Welt. Die Gemeinschaft zwischen den Studierenden und das Leben auf dem Campus tragen zum Studienerfolg bei. Und in der Wirtschaft sind die Absolventen begehrte Fachkräfte.

Lebensqualität
14.03.2016
Bremen spielt in der Champions League – zumindest musikalisch

Mit dem Musikfest hat sich Bremen einen Namen erspielt. Seit 1989 begeistern jedes Jahr mehrere hundert Künstler tausende Besucher. Damals nicht mehr als eine verrückte Idee, ist das Musikfest Bremen heute nicht mehr aus Bremen und Umzu wegzudenken.

Lebensqualität
11.03.2016
Bremen - die drittgrünste Großstadt Deutschlands

Grün, grüner, Bremen? Dies könnte man zurecht meinen, wenn man auf Streifzug durch die Hansestadt ist. Ein Blick in die Statistik verrät: Bremen als elftgrößte Stadt Deutschlands ist auch die drittgrünste und bietet viel Raum für Erholung in der Natur.

Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
11.03.2016
Die Überseestadt: Wie aus einer 400 Meter langen Keimzelle Bremens neuester Ortsteil wurde

Sie ist eine Mischung aus alt und neu, aus Freizeitstätte und Arbeitsplatz, aus Kreativszene und Großunternehmen: die Bremer Überseestadt.

Maritime Wirtschaft und Logistik
10.03.2016
In der Maritimen Explorationshalle des DFKI Robotics Innovation Center lernen Roboter schwimmen

Sie arbeiten dort, wo Menschen nicht hinkommen: Robotersysteme, die tief unter der Meeresoberfläche operieren. Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz betreibt in Bremen eine weltweit nachgefragte Testanlage für Tiefseeroboter.

Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
09.03.2016
Von 0 auf 626: Wie mit der Marina Europahafen die Schiffe wieder Einzug in die Überseestadt hielten.

Seit ihrer Eröffnung im Sommer 2011 erweitert Betreiber Jens Wirdemann die Steganlage der Marina Europahafen fast jährlich. Mittlerweile bietet er 546 Meter Anlegefläche für Hobbyskipper und ihre Boote an.