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17.5.2017 - Jann Raveling

Die Alte Schnapsfabrik wird 5 Jahre!

Kreativwirtschaft
Kreativunternehmen finden in der Bremer Neustadt ein Zuhause

Mann der ersten Stunde: Majo Ussat
Mann der ersten Stunde: Majo Ussat © WFB/Raveling

Alt und Neu. Ein Begriffspaar, ohne dass das Gebäude direkt an der kleinen Weser nicht auskommt. Alte Schnapsfabrik in Bremer Neustadt. Neues Leben für alten Stadtteil. Altes Gebäude mit neuen Ideen.

20 kreative Unternehmen mit 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sitzen heute in dem verwinkelten Gebäude direkt an der kleinen Weser, in der früher der „Alte Senator“-Korn gebrannt wurde. Hier gibt es alles, was die Kreativbranche hergibt: Kultur-Café, Küchenstudio, Kreativwerkstatt, Agenturen und Soundstudios samt Kunstschaffenden und Filmemachern. Gemeinsam haben sie in den vergangenen fünf Jahren einem alten Gebäude neues Leben eingehaucht und mitgeholfen, einen verschlafenen Stadtteil wachzuküssen.

Ganz am Anfang: eine Schnapsidee

Majo Ussat war von Beginn an dabei. Das war im Frühjahr 2012. Der Geschäftsführer der Eventagentur JOKMOK saß damals mit zwei befreundeten Kreativunternehmern in der Bremer Kultkneipe „Litfaß“. Bei einem Bier sponnen sie herum – wie cool wäre es, nicht nur abends zusammenzusitzen, sondern auch tagsüber an einem Ort gemeinsam zu arbeiten? Eine Idee, die Funken fing. Zufällig entdeckten sie eine Anzeige für ein leer stehendes Bürogebäude in der Bremer Neustadt. 3.200 Quadratmeter Nutzfläche. „Unser erstes Impuls war: viel zu groß für uns!“, erzählt Ussat lachend und freut sich heute über seinen damaligen Irrtum.

Gemeinsam stärker

Denn schnell trommelten sie eine Handvoll befreundeter Unternehmer zusammen, die alle von der Idee angetan waren: kreative Agenturen aus den verschiedensten Bereichen in einem Haus, um sich gegenseitig zu inspirieren und voneinander zu profitieren. Diese Idee ist in den vergangenen fünf Jahren Realität geworden.

Heute treffen sich die Schnapsfabrikler auf einen Kaffee, tauschen Ideen miteinander aus oder helfen sich gegenseitig auf die Sprünge, wenn eine Denkblockade am Weiterkommen hindert. Gemeinsam haben einige Agenturen einen Pitch gewonnen und eine Kampagne für die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung realisiert.

Von der alten Brennerei ist nichts mehr zu sehen - ein Schriftzug weist auf die Alte Schnapsfabrik hin
Von der alten Brennerei ist nichts mehr zu sehen - ein Schriftzug weist auf die Alte Schnapsfabrik hin © WFB/Frank Pusch

Puzzlestücke kommen zusammen

Aber nicht alles, was die Kreativen in den vergangenen Jahren auf die Beine stellten, glänzte golden. „Unsere Idee, 2013 ein Café zu gründen und zu betreiben, funktionierte organisatorisch einfach nicht“, gibt Ussat zu. Da kamen Nicolas Hirschmann und Timo Schumacher gerade recht. Die beiden eröffneten 2015 das Café KARTON in der Alten Schnapsfabrik. Als erfahrene Kulturveranstalter brachten sie ein breites Netzwerk aus jungen Leuten mit in den Kreativspot. Mehr dazu in unserem Artikel: Das Tor zur Neustadt – Kreative beleben einen Bremer Stadtteil.

Zusammen mit den Mitarbeitern aus der Schnapsfabrik trifft sich so heute im KARTON eine kreative Szene zum Schnacken, Arbeiten, Feiern und Lernen. Workshops, Konzerte, Lesungen – was hier passiert, ist nicht von Pappe. Sondern von KARTON.

Und wenn nicht hier, dann treffen sie sich in den anderen Kneipen, Bars und Initiativen, die den Stadtteil „Neustadt“ gerade wiederbeleben – und zum neuen „In“-Viertel in Bremen machen. Für Majo Ussat ist diese Entwicklung ein Traum. „Wir waren zur richtigen Zeit am richtigen Ort“, sagt er.

Experimentierfeld der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH

Mit dazu gehört auch die Wirtschaftsförderung Bremen: Mit dem DIGILAB Brennerei 4.0 betreibt sie seit Mitte 2012 ein digitales Labor, in dem Unternehmen neue Ideen ausprobieren können und sich gleichzeitig junge Absolventen professionalisieren: Frische Köpfe bringen ihre Ideen in die Bremer Wirtschaft ein. Fast seit Beginn ist die WFB Teil des Hauses. „Das hat dem Haus gut getan, denn die vielen Veranstaltungen und Seminare der Brennerei haben die Alte Schnapsfabrik noch weiter bekannt gemacht“, so Ussat. Ebenso zum Erfolg beigetragen hat die WFB mit der Auszeichnung des Schnapsfabrik-Cafés als „Kreatives Leuchtturmprojekt 2013“. Durch die damit verbundene Projektförderung wurde das Vorgängerprojekt vom KARTON zur Gastronomie umgebaut und somit erst das Treffen und Netzwerken in einem öffentlichen Raum ermöglicht.

Veranstaltung des DIGILAB Brennerei 4.0 im KARTON: Synergien in der Alten Schnapsfabrik
Veranstaltung des DIGILAB Brennerei 4.0 im KARTON: Synergien in der Alten Schnapsfabrik © WFB/Frank Pusch

Erfolgsstory nächste Runde

Heute ist die Alte Schnapsfabrik ausgebucht, die Fluktuation niedrig – offensichtlich fühlen sich alle wohl, wie auch Piet Blumentritt bestätigt: „Wir inspirieren uns gegenseitig, das brauche ich. Ich genieße es, ins Büro nebenan zu gehen und dort nach einer zweiten Meinung zu fragen, Entscheidungen fallen in der Gruppe leichter“, so der Besitzer der Agentur Selling Spot Studios, der mit zum Gründungsteam des Hauses gehört. In einer Art lockeren Selbstverwaltung treffen sich alle Mieterinnen und Mieter regelmäßig, um über neue Entwicklungen im Haus zu beraten.

Eine bunte Mischung macht das Haus aus – ob Food-Consultant Culicons, die Filmemacher von Deichblick, die Agenturen Moskito oder A&O Mediendesign, die Videojournalisten von Sendefähig oder die Projektionskünstler von Urbanscreen. Die vollständige Liste gibt es hier: www.alte-schnapsfabrik.de

Träumen wird man wohl dürfen

Für die Zukunft hat sich die Schnapsfabrik noch einiges vorgenommen. „Wir wollen die Gemeinschaft stärken, sowohl nach innen als auch nach außen, um unsere Bekanntheit noch zu steigern“, so Ussat. Ein Wunsch hat er auch, gibt er schmunzelnd zu: „Irgendwann einmal das Haus zu kaufen, wäre schon toll. Oder eine gemeinsame Sommerresidenz auf Mallorca für alle Schnapsfabrikler.“ Wir wünschen dabei alles Gute. Herzlichen Glückwunsch zum 5-jährigen!


Weitere Informationen zur Kreativwirtschaft und zu Unternehmensgründungen von Kreativen gibt es bei Kai Stührenberg, Tel.: 0421 361-32173, kai.stuehrenberg@wah.bremen.de


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