+49 (0) 421 9600-10

Gastwirtschaft trifft Wissenschaft

Am 13. Oktober 2022 startet die neue Saison von „Science goes public“ in Bremen und Bremerhaven

29.9.2022. Von Gemüse aus dem Meer bis zur Kreativität im Homeoffice, von Flügelspitzen bis zu Kofferfischen und vom Gletscherschwund bis zur Überraschung am Wüstenrand – die Themen der diesjährigen Herbstreihe des beliebten „Science goes public“-Formats sind wieder einmal so abwechslungsreich wie unterhaltsam.

Vom 13. Oktober bis 17. November 2022 locken Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit ihren Vorträgen in die Kneipen Bremens und Bremerhavens. Zwanzig kurzweilige Vorträge, jeweils nur maximal dreißig Minuten lang, zeigen die faszinierende Welt der Wissenschaft – runtergebrochen auf auch für Laien gut verständliche Fakten und Anekdoten. Im Anschluss besteht noch die Möglichkeit eines Austausches zwischen dem Publikum und den Wissenschaft-ler:innen. 

Das Meer als Nahrungsressource ist beispielsweise Thema des Vortrages von Lara Stuthmann aus dem Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung. Sie erzählt von ihrer Arbeit mit Meerestrauben in Vietnam und geht den Fragen auf den Grund, wo das Meeresgemüse herkommt und welches Potenzial in ihm steckt. Was man aus der Natur lernen kann, um Technologie zu verbessern beschäftigt Alexander Köhnsen von der Hochschule Bremen. Er erklärt einige Erfolge und Misserfolge der Bionik sowie den Prozess, in dem aus einer Beobachtung in der Natur ein Alltagsprodukt werden kann. Ganz aktuell wird es bei einem Vortrag in der Gastfeldstraße: An diesem Abend wirft Dr. Eduard Klein von der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen einen Blick auf die kom-plexen ukrainisch-russischen Beziehungen.

Eine wirkliche Citizen-Science-Detektivgeschichte präsentiert der Tierpfleger Sven Vogler. Er hat sich als Reisender auf die Suche nach einer besonderen Gecko-Art gemacht – und am Ende in der Wüste eine wirkliche Überraschung mit Happy End erlebt. Ums Reisen geht es auch im Kurzvortrag von Frederic Theis vom Deutschen Schifffahrtsmuseum. Was Seekarten sind, wissen viele Menschen. Was aber ist eine Weltmeereskarte und wem nützt sie was?

Dass das süße Leben nicht nur auf dem Meer stattfindet, zeigen Kirsten Buchecker und Lisa Nitze von der Hochschule Bremerhaven. Sie präsentieren ihre überraschenden Forschungsantworten auf die Nachfrage von weniger Zucker in Lebensmitteln – und haben sogar Probierhäppchen dabei. Diese und weitere Vorträge machen Lust auf Wissenschaft und löschen so manchen Wissensdurst. 

In Bremen sind unter anderem das ZAP Zentrum für Arbeit und Politik, das MARUM - Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, die Hochschule Bremen, der Jacobs University Bremen, die Universität Bremen, die Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen mit dabei.

Dass das informative und spannende Format „Science goes public“ sowohl beim Publikum als auch bei den Vortragenden gut ankommt und als regelmäßige Veranstaltung etabliert ist, zeigen die Rückmeldungen – besonders nach der coronabedingten Pause:

„Das Format SGP ist einfach extrem Klasse. Ich finde den Kontakt zu Personen, die Sachen erfahren wollen und interessiert sind genau in solch einer außerschulischen Umgebung sehr gut.“ – Uwe Werner, Referent Wasserstoff, Frühjahr 2022

„Wir vom Deutschen Schifffahrtsmuseum entwickeln unsere Ausstellungs- und Forschungsideen im engen Austausch mit der Gesellschaft. Eine Spielekneipe war dafür ein besonderer Ort – es hat viel Spaß gemacht und neue Ideen und Einsichten gebracht.“ – Prof. Dr. Ruth Schilling, Referentin Schiffsrouten, Früh-jahr 2022

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen jeweils donnerstags um 20.30 Uhr ist frei. Beim Besuch der „Science goes public“-Veranstaltungen sind die aktuell gültigen Coronaregeln einzuhalten. Nähere Informationen zum Programm gibt es unter https://www.sciencegoespublic.de.  In den sozialen Netzwerken ist die Reihe unter #ScienceGoesPublic zu finden. Veranstalter von „Science goes public“ sind die Erlebnis Bremerhaven GmbH im Auftrag der „Pier der Wissenschaft“ und die Wirtschaftsförderung Bremen GmbH für die Hansestadt Bremen.