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Wissen für Tisch 11, bitte!

„Science goes public!“ am 29. März 2018

Bremen, 28. März 2018. Auch an diesem Donnerstag, 29. März 2019, gibt es bei „Science goes public! wieder Wissensvermittlung in entspannter Kneipen Atmosphäre: Im Karton, im Maerz und im Lady Tee’s geht es dieses Mal um die Bedeutung schmelzenden Eises, fantastische Kaninchenbau-Forschung und das Leben (nicht nur) auf dem Sonnendeck. Beginn ist jeweils um  20.30 Uhr.

„Was geht uns eigentlich die Arktis an?“ Der Frage widmet sich Valentin Ludwig vom Graduiertenkolleg ArcTrain an der Universität Bremen im Karton in der Bremer Neustadt. Das arktische Meereis wird immer weniger und immer dünner. Das Eis auf Grönland schmilzt immer schneller ab, und Grizzlies paaren sich mit Eisbären: In der Arktis sind die Folgen des Klimawandels am deutlichsten sichtbar. Aber was bedeutet es eigentlich für uns in Bremen, wenn ein paar tausend Kilometer weit entfernt ein paar Eisschollen schmelzen? Und wie können wir das überhaupt messen? 

„Das Unmögliche zu schaffen, gelingt einem nur, wenn man es für möglich befindet!“ – sagte der verrückte Hutmacher in „Alice im Wunderland“ und solchen Leuten ist grundsätzlich zu trauen. Die Nanotechnologie ist eine der Schlüsseltechnologien im 21. Jahrhundert, Vorstellungen davon entstammen jedoch meist wilden Science-Fiction-Fantasien. Aber was ist Nanotechnologie überhaupt? Wo kommt sie her? Und womit beschäftigen sich Forscher in diesem Bereich? Bei „Alice im Nanoland?!“ im Maerz nimmt Dr. Samir Salameh, Delft University of Technology und aktuell an der Universität Bremen, die Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine Reise von den Anfängen der Nanotechnologie über seltsame Gesetzmäßigkeiten bis hin zu möglichen zukünftigen Entwicklungen. Und erklärt, warum die Nanotechnologie für Forscher wie ein fantastischer Kaninchenbau ist ...

Marleen von Bargen vom Deutschen Schiffahrtsmuseum – Leibniz-Institut für deutsche Schifffahrtsgeschichte berichtet im Bremerhavener Lady Tee’s von den ersten Passagierdampfern und ihren Zwischen- und Sonnendecks. Kreuzfahrten erfreuen sich heute immer größer werdender Beliebtheit. Das Reisen auf Passagierschiffen über die Weltmeere hat aber bereits eine lange Tradition. Die massenhafte Beförderung Reiselustiger erlebte ab 1900 mit den großen Dampfschiffen der Reedereien des NDL und der HAPAG, die auf der Transatlantikroute fuhren, einen ersten Höhepunkt. Bei „Willkommen an Bord! Die Passagierschifffahrt zu Beginn des 20. Jahrhunderts“ geht es um die Reisenden jener Zeit und wie sich das alltägliche Leben an Bord für die unterschiedlichen Passagiere gestaltete. Dazu gehört auch, warum es für viele Reisende so wichtig war, mit welchem Schiff sie fuhren und welche politische und gesellschaftliche Bedeutung die Passagierschifffahrt für die damalige Gesellschaft hatte.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Science goes public“ geben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler noch bis 12. April 2018 einmal die Woche Einblick in ihre Arbeit. Nächster Termin ist Donnerstag, der 5. April 2018. Das komplette Programm mit weiteren Informationen gibt es unter www.sciencegoespublic.de

Pressebilder
Science goes public: PD. Dr. Volker Perlick vom ZARM an der Uni Bremen beim Vortrag in der Bremer Kneipe Tequila.
Wissenschaft auf dem Billardtisch: PD. Dr. Volker Perlick Zentrum für angewandte Raumfahrt­technologie und Mikro­gravitation (ZARM) an der Uni Bremen bei seinem Vortrag in der Bremer Kneipe Tequila im Herbst 2017.
Flyer für die Veranstaltungsreihe
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Science goes public“ geben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler noch bis Ende November einmal die Woche in entspannter Kneipenatmosphäre Einblick in ihre Arbeit.