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Basis-Presseinformationen: Factsheet „Waller Sand“ in der Bremer Überseestadt (Stand: März 2018)

Daten & Fakten zum „Waller Sand“ am Wendebecken

Funktion   

•    Die Bau- und Umgestaltungsmaßnahmen dienen vorrangig dem Hochwasserschutz. Unter Beteiligung von Beiräten und Anwohnern entstand die Idee zur Verbindung mit einem Strandpark.

Größe des Strandparks   

•    Der „Waller Sand“ umfasst eine Fläche von rund 2,2 Hektar.

Baubeginn   

•    Am 4. August 2017 begann die erste Bauphase.

Dauer der Bauarbeiten   

•    Der „Waller Sand“ wird voraussichtlich im Frühsommer 2019 fertiggestellt und für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

Was wird wann gebaut?   
Wasserseitige Bauarbeiten:
    •    Seit Ende Januar 2018 werden Schüttdeiche hergestellt, in deren Schutz bis Sommer 2018 Sand an das Ufer gespült wird.

Landseitige Bauarbeiten:

•    Der Kampfmittelräumdienst ist von Januar bis April 2018 aktiv.
•    Bis Mitte März 2018 wurden entlang des Wendebeckens Spundwände eingebaut (Hochwasserschutz).
•    Bis Mitte Mai 2018: Stahlbetonarbeiten an der Überseepromenade zum Bau der Hochwasserschutzlinie.
•    Die Fläche entlang der Hochwasserschutzlinie und dem Molenturm-Areal wird von Juni bis August 2018 umgestaltet.
•    Die Ausgestaltung von Ufer und Strandpark beginnt, sobald der Sand aufgeschüttet ist. Hierzu zählen: Die Modellierung des Sandes, der Bau eines Uferweges entlang des Wassersaumes, Holzbohlenwege zum Gustaf-Erikson-Ufer, verschiedene Freizeiteinrichtungen und Bepflanzungen.

Landseitige Bauarbeiten rund um den Molenturm:
•    2017 startete die Umgestaltung des Molenturm-Areals, die im April 2018 abgeschlossen wird.
•    Bis Ende Februar 2018 wurden bereits: vorbereitende Arbeiten für die Bepflanzung vorgenommen, neue Anschlüsse/Versorgungsleitungen gelegt, Bodenarbeiten durchgeführt, die Tragschicht für den Weg zur Überseepromenade eingebaut und die Abdeckung einer Mauer am Molenturm saniert.
•    Es folgen noch: Pflasterarbeiten am Molenturm-Platz, der Aufbau einer Skulptur, der Einbau der wassergebundenen Befestigung der Zuwegung, Pflanzarbeiten (alles bis Ende April 2018) und die Erneuerung der Absturzsicherung am Molenturm (Juni bis August 2018).

Wann sieht man Deiche und „Strand“?   

•    Die Deiche werden vor allem unter Wasser errichtet. Seit März 2018 können bei Niedrigwasser die Deichkrone der Schüttdeiche und der Strand beobachtet werden. Im Mai 2018 wird der Strand auch bei Hochwasser sichtbar sein.

Wie viel Sand wird benötigt?   

•    Rund 150.000 Kubikmeter Sand werden über Schiffsanlieferungen aufgespült und -gefüllt.

Warum kann man am „Waller Sand“ nicht baden?

•    Aufgrund des Schiffsverkehrs im Wendebecken ist das Baden aus Sicherheitsgründen nicht möglich.

Was kostet der „Waller Sand“?
•    Die Kosten betragen etwa 8,7 Millionen Euro, von denen fast 85 Prozent durch Bund und EU übernommen werden.

Pressebilder
Visualisierung Strandpark
So soll es einmal aussehen: Die Visualisierung zeigt den Strandpark am Wendebecken