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Prost auf die Wissenschaft

„Science goes public!“ am 15. März 2018

Bremen, 14. März 2018. Am Donnerstag, 15. März 2018, wird in Bremer und Bremerhavener Kneipen wieder Wissen abgefüllt – das Veranstaltungsformat „Science goes public“ geht in die nächste Runde. Im Eisen, im Panama und im Cafe de Fiets geht es dieses Mal um die Fremdsprache Fußball, schokoladige Geheimnisse und das stabile Heiratsproblem. . Beginn ist jeweils um  20.30 Uhr.

Wie die Sprache der Politik oder die der Werbung ist auch die Sprache des Fußballs gekennzeichnet durch charakteristische sprachliche Merkmale. Die zunehmende Popularisierung, Kommerzialisierung und Mediatisierung des Fußballsports hat zu einer umfassenden und vielfältigen Berichterstattung über den Fußball und seine Protagonisten geführt. Diese Sprachdaten eignen sich hervorragend als Grundlage für die linguistische Forschung. Im Vortrag „Wenn er rauskommt, muss er den Ball auch haben! – Fußball-Linguistik“ illustriert Prof. Dr. Marcus Callies von der Universität Bremen im Eisen im Bremer Viertel Besonderheiten der Fußballsprache aus sprachwissenschaftlicher Perspektive, und zwar mit Beispielen aus den Bereichen metaphorische Symbolik, Sprachspiel und formelhafter Sprachverwendung. Der Vortrag ist nicht nur für eingefleischte Fußballfans interessant, denn eine ganze Reihe von Ausdrücken sind inzwischen auch in unsere Alltagssprache eingegangen.

Bier schmeckt zwar vielen besser – aber auch Schokolade hat ihre „Bierseite“. Ähnlich wie bei den Zutaten für Bier, Wein, Kaffee, Tee und Käse müssen auch die rohen Kakaobohnen erst mikrobiell so bearbeitet werden, damit sie später durch Röstung und weitere Schritte zu dem werden, was wir uns auf der Zunge zergehen lassen: richtig gute Schokolade. Bei diesem ziemlich langen Weg finden sehr viele Reaktionen statt, von denen wir noch viel zu wenig wissen. Aber wie können wir den Geschmack beeinflussen und welche chemischen Geheimnisse stecken noch in der Frucht der Götter, wie die Maya die Kakaobohnen nannten? Das erklärt Prof. Dr. Matthias Ullrich von der Jacobs University Bremen im Panama in der Neustadt bei „Die Geheimnisse der Schokolade“.

Zehn Frauen, zehn Männer auf der Suche nach der idealen Partnerschaft. Dazu noch Heiratsvermittelnde. Wie bringt man die Paare so zusammen, dass die Partnerschaft hält, stabil bleibt? Gibt es ein Verfahren, mit der Heiratsvermittelnde immer eine passende Konstellation finden, so dass alle glücklich sind? Was bedeutet Glück in diesem Zusammenhang? Bekommt jeder den besten Partner? Um „Chancen beim Speed-Dating – das stabile Heiratsproblem“ geht es im Cafe de Fiets in Bremerhaven. Das stabile Heiratsproblem ist ein Zuordnungsproblem aus der angewandten Informatik, das mit Hilfe mathematischer Techniken gelöst wurde und auf viele Praxisfälle angewendet wird. Der interaktive Beitrag von Prof. Dr. Mathias Lindemann von der Hochschule Bremerhaven gibt Einblicke in die Lösung des Problems und zeigt, wo das Verfahren heute angewendet wird.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Science goes public“ geben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bis 12. April 2018 einmal die Woche Einblick in ihre Arbeit. Nächster Termin ist Donnerstag, der 22. März 20180. Das komplette Programm mit weiteren Informationen gibt es unter www.sciencegoespublic.de

Pressebilder
Flyer für die Veranstaltungsreihe
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Science goes public“ geben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler noch bis Ende November einmal die Woche in entspannter Kneipenatmosphäre Einblick in ihre Arbeit.
Science goes public: PD. Dr. Volker Perlick vom ZARM an der Uni Bremen beim Vortrag in der Bremer Kneipe Tequila.
Wissenschaft auf dem Billardtisch: PD. Dr. Volker Perlick Zentrum für angewandte Raumfahrt­technologie und Mikro­gravitation (ZARM) an der Uni Bremen bei seinem Vortrag in der Bremer Kneipe Tequila im Herbst 2017.