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Bremerhaven: Strukturwandel und Wachstum

Bremerhaven präsentiert auf der Expo Real 2016 ein breit gefächertes Angebot für Investoren und Projektentwickler

Bremerhaven, September 2016. „Bremerhaven weist seit einigen Jahren einen kontinuierlichen Bevölkerungszuwachs auf und es konnten zahlreiche neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Die Stadt hat einen interessanten Weg eingeschlagen“, fasst Nils Schnorrenberger, Geschäftsführer der BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH, zusammen und ergänzt zur Präsenz der Seestädter in München: „Neben etablierten Immobilienprojekten, wie dem Industriegebiet LogInPort und den innerstädtischen Havenwelten, wollen wir den Blick auch auf neue Projekte lenken wie die Maritime Forschermeile am Handelshafen oder angrenzend an die Havenwelten das Entwicklungsgebiet Rudloffstraße.“

Bremerhavener Schwergewichte: Offshore-Windenergie und Logistik
Im Fokus der Bremerhavener Präsentation auf der Immobilien-Fachmesse stehen 2016 die freien Gewerbeflächen in direkter Nähe zu den Überseehäfen im Norden der Stadt. Die Häfen in Bremerhaven sind seit Jahrzehnten das Herz der bremischen Hafenwirtschaft und ein bedeutender Motor für die Exportnation Deutschland. Der LogInPort mit einer Bruttofläche von etwa 300 Hektar ist eine wichtige, internationale Waren-Drehscheibe direkt hinter den Containerterminals. Die unmittelbare Hafenlage verschafft den ansässigen Unternehmen deutliche Zeit- und Kostenersparnisse bei einem attraktiven Preisniveau. Ein Standortvorteil, den sich vor allem Industriebetriebe, Logistiker und Anbieter hafennaher Dienstleistungen zunutze machen.

Auch die Windenergiewirtschaft ist in der Seestadt zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor geworden. Mit den ansässigen Produzenten von Windenergieanlagen und Rotorblättern, einem erfahrenen, innovativen Netzwerk der maritimen Wirtschaft sowie höchster wissenschaftlicher Kompetenz gilt Bremerhaven als führendes europäisches Kompetenzzentrum für die Offshore-Windenergie.

Die Zukunft sind 270 Hektar Industrieflächenpotenzial im Süden der Stadt und deren schrittweise Entwicklung in den nächsten 15 bis 20 Jahren. Hier ist auch das wichtigste Hafenbauprojekt des Landes Bremen lokalisiert: das OTB Offshore Terminal Bremerhaven. Mit der Notifizierung des Vorhabens durch die EU wurde zugleich die Bedeutung und Notwendigkeit des Bauvorhabens für die Energiewende in Deutschland betont.

Gelungene Havenwelten und die Weiterentwicklung
Die Havenwelten in Bremerhaven werden inzwischen vielfach als Beispiel für einen gelungenen Strukturwandel am Wasser zitiert. An historischer Stelle, wo einst Bremerhaven als neuer Hafen mit Tiefgang von den Bremer Kaufleuten gegründet wurde, lag Anfang der 1990er Jahre die letzte Hafennutzung schon einige Jahre zurück. Für die einen befand sich zwischen Innenstadt und Weser nördlich des Deutschen Schiffahrtsmuseums augenscheinlich ein riesiger Parkplatz mit vereinzelten, leer stehenden Immobilien. Andere sahen in diesem Areal ein städtebauliches Filetstück mit einem enormen Entwicklungspotenzial.

Solche Entwicklungschancen ergeben sich meist nur in Städten, die sich in einem starken Strukturwandel befinden. Bremerhaven hat diese Chance genutzt. Nach einer Entwicklungszeit von nur zehn Jahren wurden unter anderem neue touristische Attraktionen, eine Marina, Büro- und Wohngebäude sowie ein attraktives Umfeld mit hochwertigen Freianlagen geschaffen: die Havenwelten. Sie geben der Stadtmitte der Seestadt ein neues Gesicht und haben sich zum Anziehungspunkt für Touristen und Einheimische gleichermaßen entwickelt.

Attraktives Wohnen und Arbeiten am Wasser
Bremerhavens Oberbürgermeister Melf Grantz, zuständig auch für die Stadtentwicklung, hat ein klares Ziel vor Augen: „Wir wollen bis zum 200. Geburtstag Bremerhavens in elf Jahren auf 125.000 Einwohner wachsen. Wir werden die Havenwelten eng mit der übrigen Stadt verbinden.“

Ein Schlüsselprojekt hierfür ist sicherlich das Entwicklungsgebiet Rudloffstraße. Es erstreckt sich nord-östlich angrenzend an die Havenwelten bis zum südlichsten Rand der Überseehäfen auf einer Fläche von 29 Hektar. Von Westen wird es begrenzt durch den Kaiserhafen und im Osten durch die frühere Kaiserstraße, die heutige Kulturmeile „Alte Bürger“.

Dieses Gebiet bietet zahlreiche Ansätze, die für die Entwicklung eines modernen und nachhaltigen Stadtquartiers von Bedeutung sind und eine hohe Attraktivität ausstrahlen.

www.bis-bremerhaven.de

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