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Bremen zukunftsweisend in München

Bremen und Bremerhaven stellen vom 4. bis 6. Oktober 2016 auf der Immobilienfachmesse Expo Real in München aktuelle und bevorstehende Bauprojekte vor.

Bremen, September 2016. In Bremen und Bremerhaven tut sich was – und zwar besonders im Immobilienbereich. Ob Hafenwirtschaft und Logistik, große innerstädtische Bauprojekte oder die Entwicklung von innovativen Stadtquartieren zum Wohnen: Im Land Bremen stehen Gewerbegebiete sowie Immobilienstandorte für fast jede Branche und die stetig wachsende Einwohnerzahl zur Verfügung. Moderate Grundstückspreise, stabile Renditen und ein dynamischer Markt verleihen dem Immobilienmarkt in den beiden Schwesterstädten zusätzliche Attraktivität. 

Bremen und Bremerhaven zeigen ihre bauliche Vielfalt und ihr Entwicklungs-potenzial auch in diesem Jahr auf der Immobilienfachmesse Expo Real in München (4. bis 6. Oktober 2016). Auf einem rund 200 m² großen Gemeinschaftsstand (Stand-Nr. 240, Halle B2) präsentieren sich 24 Unternehmen aus Bremen, Bremerhaven sowie der Stadt Achim und stellen ihre Arbeit, aktuelle Projekte, Ausschreibungen und Pläne vor.

„Bremen ist ein attraktiver Immobilienstandort“, sagt Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen der Freien Hansestadt Bremen. „Wir haben mit unseren Bauprojekten im gewerblichen Bereich viel zu bieten und werben in München um weitere Investoren und Projektentwickler, die sich in Bremen und Bremerhaven engagieren möchten.“ Dr. Joachim Lohse, Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, bestätigt: „Auch als Wohnstandort ist Bremen höchst attraktiv und lebenswert. Wir entwickeln innerhalb Bremens derzeit an diversen Standorten viele urbane Quartiere, die sich an neuesten Entwicklungen wie autofrei, shared space, Wohnen am Wasser oder Wohnen in ehemaligen Gewerbequartieren orientieren. Zudem ist es uns gelungen, mit spannenden Architekturwettbewerben hochinteressante Projekte an zentralen Stellen entwickeln zu können. Auch dadurch ist Bremen ein attraktiver Platz für Investoren, Architekten und Bauunternehmen.“

Insbesondere in der Bremer City ist die Bautätigkeit hoch: innovative Shoppingkonzepte wie das CityLab Bremen wurden bereits realisiert und einige große innerstädtische Bauprojekte werfen ihre Schatten voraus: So wurde etwa im September dieses Jahres die „Markthalle Acht“ eröffnet und der Logistik-Riese Kühne & Nagel baut ein neues Verwaltungsgebäude am alten Standort direkt an der Weser. Auch die Überseestadt unweit der Innenstadt wächst rasant. Auf insgesamt knapp 300 Hektar entsteht in Bremens altem Hafenrevier im Westen der Stadt seit Anfang der 2000er Jahre ein Stück neue Stadt und ein „Standort der Möglichkeiten“. Hier steht die Entwicklung des Schuppen 3 – in dem alten, rund 400 Meter langen Backsteinbau wurde früher vor allem Stückgut gelagert – direkt am Europahafen in den Startlöchern, ebenso wie eine Grundstücksausschreibung für Wohnungsbau in der vorderen Überseestadt. 

Im Herzen Bremens wird aktuell ein komplett neues Wohnquartier aufgelegt. Das neue Hulsbergviertel umfasst etwa 18 Hektar und wird mehr als 1.000 Wohneinheiten umfassen. Ähnlich umfangreich ist eine weitere Planung in der Bremer Neustadt. Dort entsteht unmittelbar am Weserdeich die Gartenstadt Werdersee mit knapp 600 neuen Wohneinheiten. Ein weiteres spannendes Projekt ist der Ellener Hof in Bremen-Osterholz. Dort investiert die Bremer Heimstiftung 60 Millionen Euro in ein neues Quartier, das insbesondere Pflegeeinrichtungen, Jugendwohngemeinschaften, Kindertagesheime, Einrichtungen für Behinderte und Demenzkranke und Orte mit kulturellen Angeboten umfassen soll.

Weitere Bremer Großbauprojekte sind die Vergrößerung des Gewerbeparks Hansalinie an der A1, der vor allem für Zuliefererbetriebe der Autoproduktion ideale Standortbedingungen bietet, sowie der Neubau des Center for Eco-efficient Materials & Technologies (EcoMaT) für die Luft- und Raumfahrtin-dustrie nahe des Bremer Airports. 

Schwerpunkt der Bremerhavener Präsentation auf der Immobilien-Fachmesse ist neben der Entwicklung von nachhaltigen Stadtquartieren für die wachsende Einwohnerzahl das Angebot an freien Gewerbeflächen in direkter Nähe zu den Überseehäfen im Norden der Stadt. Der LogInPort mit einer Bruttofläche von etwa 300 Hektar ist eine bedeutende internationale Waren-Drehscheibe direkt hinter den Containerterminals. Ein weiteres Zukunftsprojekt ist das 270 Hektar umfassende Industrieflächenpotenzial im Süden der Stadt und dessen schrittweise Entwicklung in den kommenden 15 bis 20 Jahren. Hier befindet sich auch das wichtigste Hafenbauprojekt des Landes Bremen, das OTB Offshore Terminal Bremerhaven, das kürzlich durch die EU notifiziert wurde.

Der gemeinschaftliche Messeauftritt im Oktober 2016 in München wird von der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH im Auftrag des Senators für Wirtschaft, Arbeit und Häfen der Freien Hansestadt Bremen organisiert.

Der Bremen-Empfang findet am 4. Oktober um 12:30 Uhr mit dem Senator für Bau, Umwelt und Verkehr der Freien Hansestadt Bremen, Dr. Joachim Lohse, Ekkehart Siering, Staatsrat beim Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen der Freien Hansestadt Bremen, und dem Bremerhavener Oberbürgermeister Melf Grantz auf dem Gemeinschaftsstand statt.

Die Mitaussteller:
Vom 4. bis 6. Oktober 2016 präsentieren sich 24 Mitaussteller auf dem Gemeinschaftsstand des Bundeslandes Bremen auf der Expo Real. Darunter Projektentwickler, Dienstleister, Immobilienmakler, Banken und die Wirtschaftsförderer aus Bremen und Bremerhaven.

Weitere Partner:


Pressekontakte:
Juliane Scholz
WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH
Tel: +49 (0)421 96 00 128
juliane.scholz@wfb-bremen.de

Uwe Kiupel
BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH
Tel: +49 (0)471 94646 330
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