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Bremen punktet mit Lebensqualität, Logistik und Hochtechnologie

Wohnen mit Weserblick im Fokus: Bremen präsentiert sich mit attraktiven Wohnlagen auf der diesjährigen Expo Real in München. Außerdem kann die Hansestadt mit attraktiven Logistik- und Technologie-Standorten punkten sowie einer kräftig wachsenden Offshore-Windkraft-Industrie.

Bremens Vorzeigeprojekt in Sachen Stadtentwicklung, die Überseestadt, trumpft derzeit mit zahlreichen Wohnungsneubauten auf. Die neu entstehenden Wohnungen in direkter Wasserlage sind heiß begehrt und zum Teil bereits veräußert, noch bevor der erste Spatenstich gesetzt wurde. Ende September 2011 schreibt die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH ein weiteres Grundstück für Wohnbebauung in der Überseestadt aus.
Aber auch Gewerbestandorte in der Überseestadt sind nachgefragt. Ganz aktuell konkretisieren sich Verhandlungen mit der Windenergie-Branche, die den Standort Überseestadt zusehends für sich entdeckt.
Aber auch mit Lagen in der Innenstadt, im Güterverkehrszentrum (GVZ), im Technologiepark oder in der Airport-Stadt präsentiert sich die Hansestadt mit einem umfangreichen Immobilienangebot auf der diesjährigen internationalen Immobilienmesse Expo Real (4.-6. Oktober 2011) in München in Halle B2, Stand-Nummer 240.

Wohnen am Wasser

Die Überseestadt Bremen, eines der größten städtebaulichen Projekte Europas, bietet noch einige bebaubare Flächen direkt am Wasser. Investoren haben das Wohnen am Wasser für sich entdeckt und realisieren in der rund 300 Hektar großen Überseestadt erfolgreiche Bauprojekte. „Die Entwicklung der Überseestadt hat in ihrer bisherigen zehnjährigen Entwicklung nie an Dynamik verloren“, so Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen der Freien Hansestadt Bremen. „Vielmehr hat sie mit den vielen Projektentwicklungen zum Wohnen in Wasserlage eine ganz neue Qualität gewonnen. Das Interesse an Eigentums- und Mietwohnungen in der Überseestadt ist riesig. Wir nehmen also eher noch an Fahrt auf.“

Wohnbebauung sieht der Masterplan Überseestadt vor allem im westlichen Teil des neu entstehenden Stadtteils vor. „In der Überseestadt streben wir eine harmonische Mischung zwischen Gewerbe, Wohnen und Freizeit an. Im östlichen Gebiet der ehemaligen Bremer Häfen liegt der Schwerpunkt auf Büro- und Gewerbebauten sowie Gastronomie und Einzelhandel. Die attraktiven Grundstücke im westlichen Teil in direkter Wasserlage gehen der Wohnbebauung zu“, erläutert Andreas Heyer, Vorsitzender der Geschäftsführung der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH, die für die Entwicklung und Vermarktung der Überseestadt vom Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen der Freien Hansestadt Bremen beauftragt wurde. „Schon nach den ersten Ausschreibungen standen die Investoren Schlange.“

Den ersten Zuschlag für Wohnbebauung in der Überseestadt erhielt die Justus Grosse Projektentwicklung GmbH bereits 2008, die das „WeserUfer“ realisierte. Hier entstanden – und entstehen noch – auf insgesamt 36.000 Quadratmetern elf Gebäude zum Wohnen, Arbeiten und Leben. Wahrzeichen des Quartiers ist der Landmark-Tower. Auf 20 Geschossen bietet er 53 hochwertige Mietwohnungen direkt an der Weser und mit einem Blick über die gesamte Stadt und auf dem obersten Stock eine Bar nur für Bewohner und Mitglieder. Schon Ende 2010 vermeldete der Investor Vollvermietung im Tower. Ein Großteil der Eigentumswohnungen in den umliegenden Neubauten ist ebenfalls bereits veräußert – zum Teil schon lange vor Baubeginn. Die Justus Grosse Projektentwicklung GmbH plant hier bereits weitere Gebäude zum Wohnen und Arbeiten: Seit Spätsommer 2011 laufen die Bauarbeiten für das „Green Living“. Bis Herbst 2012 entstehen in diesem Neubau 46 Wohnungen, die einem außergewöhnlich hohen energetischen Standard gerecht werden.

Einen exklusiven Wohntraum für Automobil-Liebhaber realisiert die KJH Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG federführend im Schuppen Eins am Europahafen. In einer Hälfte eines ehemaligen Warenlagers mit einer Gesamtnutzfläche von 36.500 m² auf 400 Metern Länge entstehen bis voraussichtlich Herbst 2012 insgesamt 20 Wohnlofts. Per Aufzug können die Wohnungseigentümer mit ihrem PKW direkt vor die Haustür fahren. Das Thema „Automobilkultur“ greift auch eine Ausstellungsfläche für historische Fahrzeuge aus bremischer Fabrikation, wie z.B. die legendären Borgwards, im Erdgeschoss auf. Büroflächen, Werkstätten und Einzelhandel runden das Angebot im Schuppen Eins ab.

Und: Unweit des „WeserUfers“ entsteht ein weiteres Quartier zum Leben und Arbeiten – die „Hafenkante“. Eine Entwicklungsgesellschaft aus sechs Partnerunternehmen erwarb Anfang 2010 zunächst vier Hektar des Areals und hat auf die verbleibenden acht Hektar eine Kaufoption. Als Mit-Gesellschafterin beginnt die Wohnungsgesellschaft GEWOBA Aktiengesellschaft Wohnen und Bauen voraussichtlich Ende 2011 mit der Mietwohnbebauung. Geplant sind zunächst fünf Mehrfamilienhäuser mit insgesamt rund 90 Wohneinheiten – zum Teil mit privaten Gärten und Weserblick, die 2013/14 bezogen werden sollen. Anfang August 2011 vermeldeten zwei weitere Gesellschafter, Zech Immobilien (Bremen) und DS-Bauconcept (Hamburg), den Start eines weiteren Großprojektes an der „Hafenkante“. Die Investoren realisieren für rund 33 Millionen Euro fünf Mehrfamilienhäuser mit insgesamt rund 100 Eigentumswohnungen. Baubeginn soll im März 2012 sein.

Neues Grundstück in der Überseestadt wird ausgeschrieben

„Zwar haben wir noch einige Grundstücke in Wasserlage in Petto, aber auch in der Überseestadt werden diese Freiflächen langsam aber sicher weniger“, betont Andreas Heyer. Umso erfreulicher sei es, dass noch in diesem Jahr ein Grundstück in die Ausschreibung geht. Dabei handelt es sich um ein Baufeld in direkter Wasserlage am Europahafen zwischen dem Quartier „WeserUfer“ und dem Schuppen 3. Die fast 5.000 m² große Fläche ist für Wohn- und Dienstleistungsnutzung vorgesehen. Ab 19. September 2011 können interessierte Investoren weitere Informationen auf der Internetseite der WFB Wirtschaftsförderung Bremen finden. 

„Frischer Wind“ in der Überseestadt

Seit 1998 ist die REETEC GmbH, einer der größten unabhängigen Dienstleister im Bereich Windenergie, in der Überseestadt ansässig. Seitdem wächst das Unternehmen kontinuierlich, so dass sich die REETEC GmbH zur Erweiterung der Räumlichkeiten entschloss. Im Oktober 2011 wird Geschäftsführer Detlef Lindenau (am 4. Oktober 2011 um 14:00 Uhr auf dem Bremen-Stand auf der Expo Real) eine Vereinbarung für einen Neubau auf einem 10.800 m² großem Grundstück an der Konsul-Smidt-Straße unweit des Großmarkts und der „Hafenkante“ in der Überseestadt unterzeichnen. Am neuen Standort möchte die REETEC GmbH den Unternehmenszweig Offshore-Windenergie weiter ausbauen. Zudem sollen die derzeit auf vier Standorte in der Überseestadt verteilten Unternehmenssparten am neuen Standort zusammengeführt werden.

Standorte für jede Branche

Auch abseits der Überseestadt bietet Bremen für fast jede Branche den passenden Standort. „Egal ob Luft- und Raumfahrt, Industrie, Logistik oder Einzelhandel: In Bremen findet jede Branche einen passenden Standort“, so Martin Günthner. „Als modernes Wirtschaftszentrum im Nordwesten bieten wir Unternehmen einen Standort der vielfältigen Möglichkeiten mit einem qualifizierten Flächenangebot, das seinesgleichen sucht.“

So bietet beispielsweise der Technologiepark Bremen nahe der Universität optimale Voraussetzungen für Unternehmen aus Wissenschaft und Forschung. Die Airport-Stadt direkt am Flughafen Bremen trumpft durch ihre Lage und Verkehrsanbindung auf und bietet innovativen kleinen Firmen und globalen Playern mit substantieller Wirtschaftskraft gleichermaßen einen passenden Standort.

Das Güterverkehrszentrum Bremen (GVZ) steht unangefochten auf Platz 1 der deutschen GVZs und gehört zu den erfolgreichsten Europas. Lediglich das „Interporto Verona“ hat in einer Ende 2009 veröffentlichten europaweiten Vergleichsstudie besser abgeschnitten als der Bremer Standort im Niedervieland.
Anerkennung fand das GVZ Bremen 2010 auch in Form des renommierten Kieserling Logistikpreises, der Persönlichkeiten oder Institutionen ehrt, die auf dem Gebiet der Logistik Außergewöhnliches leisten. Die Jury zeigte sich beeindruckt von dem großen Flächenangebot, der Anbindung und der Beschäftigungswirkung des GVZ Bremen und bezeugte dem Zentrum Modellcharakter.

Weitere Informationen über die Überseestadt unter www.ueberseestadt-bremen.de

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