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Kreativwirtschaft als Innovationsmotor

EU-Projekt geht mit neuem Titel in die Verlängerung
Bremen, 1. Juli 2013. Im Jahr 2009 übernahm die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH die führende Rolle im EU-Projekt „Creative City Challenge“ und förderte mit einem Budget von rund 424.000 Euro über drei Jahre gemeinsam mit europäischen Partnern Vorhaben aus der Kreativwirtschaft. Anfang 2013 bewarb sich die WFB gemeinsam mit vier der bisherigen Partner und zwei neuen Institutionen um die Verlängerung und hat nun den Zuschlag erhalten. Ab 1. Oktober 2013 wird das Programm unter dem neuen Titel „Creative City Challenge reloaded: CREALAB“ fortgesetzt und dann bis April 2015 laufen, 184.500 Euro stehen dabei für das Bremer Arbeitspaket zur Verfügung.
 
„In den vergangenen drei Jahren waren wir verantwortlich für die Schwerpunkte ‘Netzwerke, Dialogförderung and Unternehmens-kooperation‘ und haben zudem inhaltlich am Thema ‘Unternehmer und Professionalisierung‘ mitgearbeitet. Nun werden wir als so genannter Lead Partner nicht nur das Partnerkonsortium, sondern auch die Themen ‘Projektmanagement‘ und ‘Publicity and Communication koordinieren“, erläutert Hans-Georg Tschupke, Abteilungsleiter Innovation bei der WFB. Die Profilschärfung und Förderung der Kreativwirtschaft gehört zu den zentralen Themenfeldern der bremischen Wirtschaftsförderung, mit der Verlängerung des EU-Projekts der internationalen Steuerungsgruppe des Interreg IVB North Sea Region Programme können die Aktivitäten am Standort Bremen weiterhin nachhaltig unterstützt werden. Sechs Projektpartner aus europäischen Nordseeregionen bringen sich auf internationaler Ebene in das Projekt ein: das Dundee College in Schottland, das Howest Industrial Design Center aus Belgien, die Gemeinde Groningen sowie TILLT aus Schweden. Neu hinzugekommen sind die Hanze University Groningen in den Niederlanden und Wischmann Innovation aus Dänemark.
 
„Ziel von CREALAB ist die Unterstützung von Unternehmen bei der Entwicklung von innovativen Produkten und Dienstleitungen durch neue Denkanstöße im transnationalen Austausch. Besonders im Fokus stehen dabei kleine und mittlere Unternehmen“, so Tschupke. Nach dem Motto „Innovationen sind die Zukunft eines jeden Unternehmens“ führt die WFB so genannte Innovationswerkstätten durch, in denen Unternehmen aus den Bremer Schwerpunktclustern Maritime Wirtschaft/Logistik, Luft- und Raumfahrt und Windenergie und den Kompetenzfeldern Kreativwirtschaft, Informations- und Kommunikationstechnologien, Maschinenbau/Robotik und innovative Materialien neue Methoden der kreativen Problemlösung vorgestellt werden. „Mit diesem Impuls können die Unternehmen neue Lösungsansätze für eigene Herausforderungen erarbeiten“, erklärt Tschupke. 
 
Das richtige Umfeld für die Workshops bietet die BRENNEREI next generation lab, in der neben den Innovationswerkstätten auch das Stipendiatenprogramm der WFB beheimatet ist. In der BRENNEREI erarbeiten kreative Nachwuchskräfte unter Anleitung von Experten und im Dialog mit Auftraggebern aus der Wirtschaft oder öffentlichen Einrichtungen Grundlagen für neue unternehmerische Ansätze. „Ein im englischsprachigen Raum einmaliges Konzept, das in Kombination mit weiteren Ideen wie den Innovationswerkstätten hervorragend der Agenda 2020 der EU zuspielt. Dies wird uns von nationalen und internationalen Partner immer wieder bestätigt, man blickt da durchaus ein wenig neidisch auf Bremen.“
 
Weitere Informationen zum CREALAB gibt es unter www.creative-city-challenge.net, Informationen zur BRENNEREI next generation lab unter www.brennerei-lab.de.