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Start in die zweite Runde

BRENNEREI next generation lab: Acht neue Stipendiaten entwickeln Lösungen für Aufgaben aus den Bereichen Unternehmenskommunikation und Stadtentwicklung
Bremen, 1. April 2014. Acht Stipendiaten, sechs Monate, zwei Projekte, zwei Experten, ein Team – das ist die Kurzbeschreibung des Stipendiatenmodells BRENNEREI next generation lab, das heute in die zweite Runde startet. In der BRENNEREI entwickeln Nachwuchskräfte, Experten und Mentoren gemeinsam neuartige Konzepte, um Antworten auf die wirtschaftlichen, technologischen und sozialen Anforderungen von morgen zu finden. Sechs Monate lang werden die acht Hochschulabsolventen mit Abschlüssen in Architektur, Design, Kommunikationsdesign und Mediendesign als Team auf Zeit zusammen arbeiten. Im Mittelpunkt stehen zwei Projekte aus den Bereichen Unternehmenskommunikation und Stadtentwicklung. 
Die Projektleiterinnen Andrea Kuhfuß und Anne Havliza begrüßten heute die acht Stipendiaten in der „Alten Schnapsfabrik“ in der Bremer Neustadt. Sie wurden zuvor von einer Jury aus Wirtschaft und Kreativwirtschaft aus einem großen internationalen Bewerberfeld ausgewählt. Nachdem das Stipendium erstmals 2013 ausgeschrieben wurde, nimmt nun die zweite Gruppe ihre Arbeit auf. Das Stipendium ist mit monatlich 1.000 Euro dotiert und läuft bis zum 30. September 2014.
Die Aufgabenstellungen werden mit Partnern aus der Wirtschaft entwickelt. In Kooperation mit der Firma consider it GmbH hat das Team die Aufgabe, an neuen Konzepten zur dialogischen Krisenkommunikation in der Wirtschaft zu erarbeiten. In einem weiteren Projekt gestalten die Stipendiaten eine Studie zum Thema Stadtentwicklung. In dieser Kooperation mit dem Geschäftsbereich Standortmarketing der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH geht es darum, neue Impulse für den Fahrradtourismus zu entwickeln.
„Die Stipendiaten arbeiten in einer begrenzten Zeit sehr intensiv zusammen“, sagt Anne Havliza, Innovationsmanagerin bei der WFB und eine der beiden Projektleiterinnen für das BRENNEREI next generation lab. „Sie lösen keine fiktiven Aufgaben, sondern arbeiten an konkreten, komplexen Aufgaben ,echter’ Unternehmen. Dabei professionalisieren sie sich und lernen ihr Fachwissen produktiv einzubringen  und multidisziplinäre Teams zu organisieren.“
Unterstützt werden sie von zwei Experten, an die das BRENNEREI-Team die fachliche Leitung der Projekte übertragen hat. Tammo F. Bruns ist geschäftsführender Gesellschafter der Agentur kleiner und bold GmbH in Berlin. Der Kommunikationsdesigner übernimmt die fachliche Leitung für das Projekt dialogische Kommunikation. Axel Watzke, Mitbegründer des Berliner Büros Anschlaege.de, ist ebenfalls Kommunikationsexperte und leitet das Projekt Bike it!. 
„Die Unternehmen profitieren von der Kreativität der Stipendiaten“, sagt Andrea Kuhfuß, die zweite Projektleiterin des Programms. „Es ist eine Chance, neue Wege zu erproben und den Blick weiter in die Zukunft zu richten als bis zur nächsten Messe.“  Am 18. September 2014 werden die Ergebnisse der diesjährigen Projekte der Öffentlichkeit präsentiert.
Seit 2012 setzt die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH das mit dem Designlabor bekannt gewordene Stipendiatenmodell unter dem Namen BRENNEREI next generation lab fort. Bei der Umsetzung kooperiert die WFB mit der Universität Bremen, der Hochschule Bremen, der Hochschule für Künste, der Jacobs University, der Handelskammer Bremen sowie mit dem Verein bremen digitalmedia. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.brennerei-lab.de
Die Stipendiaten im Überblick: 
Architektur/Urban Design:
Katrin Hovy, Hafencity Universität Hamburg 
Franziska Meichelböck, Hafencity Universität Hamburg 
Digitale Medien:
Jennifer Paul, Bremen 
Steven Wong, Bremen
Design/Kommunikationsdesign:
Franziska Bock, Hochschule für Gestaltung Offenbach 
Chris Spatschek, Hochschule für Gestaltung Karlsruhe 
Andre May, Kunsthochschule Kassel 
Marco Agosta, Politecnico Milano
Bildunterschrift:
Andrea Kuhfuß, Katrin Hovy, Franziska Meichelböck, Steven Wong, Jennifer Paul, Anne Havliza, Marco Agosta, Franziska Bock und Andre May (v.l.n.r.) freuen sich auf sechs spannende Monate in der BRENNEREI. 
Foto: WFB / Frank Pusch

Pressebilder
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