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Innovationen für die Windenergieindustrie gesucht

Fördermittelausschreibung gestartet / Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen

Bremen, 12. Juni 2015. Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen, die innovative, Produkte, Verfahren und Dienstleistungen für die Windenergieindustrie entwickeln, haben aktuell die Möglichkeit, sich um Fördermitteln zu bewerben. Das Land Bremen unterstützt mit einem Programm marktorientierte Innovationen in diesem Bereich, Projektskizzen können bis zum 31. Juli 2015 bei der WFB Wirtschaftsförderung Bremen eingereicht werden.

„Wir suchen Projekte, die folgenden Kriterien entsprechen: Sie sind marktfähig und an einen aktuellen Bedarf bei potenziellen Kunden adressiert, sie führen zu einer Kostensenkung bei der On- und Offshore-Windenergie, beispielsweise durch Industrialisierung, Automatisierung oder Lösungen im Rahmen von Industrie 4.0, und sie leisten einen Beitrag zur nachhaltigen Unternehmensentwicklung“, erläutert Dieter Voß, Ansprechpartner für das Thema Windenergie bei der WFB. Die Entwicklung muss zudem mit einem technischen und finanziellen Risiko behaftet und regionalwirtschaftlich relevant sein. Die zu entwickelnden Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen können allen Stufen der Wertschöpfungskette zugeordnet sein – von der Fertigung, über den Betrieb bis hin zur Wartung von Windkraftanlagen. „Mit dem Aufruf möchten wir besonders kleine und mittlere Unternehmen zu innovativen und vermarktungsfähigen Entwicklungen ermutigen.“ Unterstützt wird die Ausschreibung vom Netzwerk der Windenergiebranche WAB e.V. und der „initiative umwelt unternehmen“.

Zur Förderung der Projekte kommen die folgenden Programme zur Anwendung: das Programm zur „Förderung der Forschung, Entwicklung und Innovation (FEI)“ des Senators für Wirtschaft, Arbeit und Häfen und das „Programm zur Förderung anwendungsnaher Umwelttechniken (PFAU)“ des Senators für Umwelt, Bau und Verkehr. Die Fördermöglichkeiten des Bundes und der EU werden jeweils parallel geprüft. 

Der Aufruf folgt einem festen Zeitrahmen, um einen schnellen Projektbeginn zu ermöglichen. Bis Freitag, 31. Juli 2015, können Unternehmen und Institutionen einen Projektvorschlag in Form einer Projektskizze einreichen. „Damit alle notwendigen Inhalte dargestellt werden, beraten wir die Teilnehmenden gerne bei der Erstellung“, erläutert Voß. Im Anschluss bewertet die WFB die eingegangenen Anträge und wählt in Frage kommende Projekte aus. Die Unternehmen haben dann bis zum 31. Oktober 2015, Zeit, einen förmlichen Antrag zu einem der genannten Förderprogramme einzureichen, die Entscheidung über eine Förderung erfolgt innerhalb von zwei Monaten.

Die Förderung kann als Zuschuss, als Darlehen oder als Kombination dieser beiden Formen gewährt werden und soll dabei helfen, das technische und wirtschaftliche Risiko, das mit Forschung und Entwicklung verbunden ist, zu mindern. „Damit unterstützen wir die Aktivitäten der Unternehmen in diesem Bereich sowie ein Transfer von Forschungsergebnissen der Hochschulen in die Praxis, etwa im Rahmen von Kooperationsprojekten“, so Dieter Voß. Der aktuelle Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen ist Teil der „Clusterstrategie 2020 für nachhaltiges Wachstum und Beschäftigung“ des Landes Bremen.

Weitere Informationen und alle Dokumente zur Ausschreibung gibt es im Internet unter www.wfb-bremen.de/de/windindustrie