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MARUM – Zentrum für Marine Umwelt-
wissenschaften an der Universität Bremen

Das MARUM entschlüsselt mit modernsten Methoden die Rolle der Ozeane im System Erde, insbesondere in Hinblick auf den globalen Wandel. Es erfasst die Wechselwirkungen zwischen geologischen und biologischen Prozessen im Meer und liefert Beiträge für eine nachhaltige Nutzung der Ozeane. Neben den Forschungsaktivitäten spielt die Bereitstellung von Forschungsinfrastruktur eine wichtige Rolle: So betreibt das MARUM eines von drei weltweit existierenden Bohrkernlagern des Integrierten Ozeanbohr-Programms IODP und zusammen mit dem Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung das Dateninformationssystem PANGAEA. MARUM verfügt über einen modernen Gerätepark zur Erforschung des tiefen Ozeans. Hierzu zählen Tiefseebohrgeräte MARUM-MeBo, kabelgebundene Unterwasserfahrzeuge sowie autonome Unterwasserfahrzeuge. Es fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs in der internationalen Graduiertenschule GLOMAR („Global Change in the Marine Realm“). Ein breites Angebot in der Öffentlichkeitsarbeit rundet das Profil des MARUM ab.


Stammdaten:

  • MARUM umfasst das DFG-Forschungszentrum und den Exzellenzcluster „Der Ozean im System Erde“.
  • Gründungsjahr: 1996
  • Mitarbeiter: 350
  • Kooperationen: 
    -Regional:
       u. a. mit Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum
        für Polar- und Meeresforschung (AWI); 
        Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie.
    -National:
       Mitglied im Konsortium Deutsche Meeresforschung.
    -International:
       NIOZ/Niederlande, Ifremer/Frankreich, MBARI/USA,
       University of Waikato/Neuseeland